Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Von der Hoffnung auf eine bessere Welt.

Kategorie: Aktion

Ulf.Bizarr. Früher war ich ein richtiger Fatalist. Ich glaubte nicht daran, dass irgendetwas in dieser Welt sich zum Besseren entwickeln könnte. Unabhängig davon, ob ich gerade in einer depressiven Episode steckte oder nicht. Ich machte zwar irgendwie Friedensbewegung, aber das einzige bewegte war die zweite Hälfte des Begriffes. Statt dass zum Beispiel wirklich abgerüstet wurde, mischte Deutschland irgendwann munter in allen möglichen Kriegen mit. Die Sozialsysteme werden nach dem Vorbild von Margret Thatcher Stück für Stück vernichtet. Und so weiter.

Nur ein kleines gallisches Dorf leistet Widerstand. Doch seit ich die scheinbar aussichtslose Aurela-Aktion aufgezogen habe ändert sich das immer mehr. Denn immer wieder stoße ich auf Menschen, die ähnlich denken wie ich: Versuch macht kluch! Und im Zweifelsfalle lieber aufrechten Ganges in den Untergang!

Und es gibt etliche Sympathisanten.
Ob es daran liegt, dass ich mich mal endlich für etwas einsetze statt irgendwogegen? Keine Ahnung. Jedenfalls gibt mir die Gewissheit, dass es da draussen noch ähnlich gestrickte Leute gibt, Kraft.

Und die sonstigen Unterschiede (zum Beispiel in den Motiven) sind völlig irrelefant*1.

An einer besseren Welt muss man arbeiten. Mit Herz. Und mit Solidarität. Und dieses weitervermitteln.

Verzapft am 10. April 2013, so um 14 Uhr 41

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Kommentare

Was sagt phanta dazu?

10. April 2013 um 15 Uhr 13 (Permalink)

Ich bin ganz stolz auf dich... dabei bin ich gar nicht deine Mutter. wink

Was sagt Michael Drews dazu?

11. April 2013 um 00 Uhr 28 (Permalink)

Die Versuche die Welt zu verbessern sind zwar gut, aber man darf nicht vergessen, dass wir in der "letzten Zeit" leben, und der Mensch am Ende der Welt nichts ändern kann. Der Mensch geht langsam an seiner Schlechtigkeit zu Grunde, so ist es in der Bibel vorhergesagt, und die Anziechen stehen für diese Erfüllung. Nur der Glaube an Gott kann den Menschen vor seiner Vernichtung retten. Das viele daran nicht glauben, ist ein Zeichen der letzten Zeit.

Was sagt Achim dazu?

12. April 2013 um 13 Uhr 32 (Permalink)

Ohne dich ist Aurelia verloren, mit dir gibt es vielleicht eine Chance.

Aber ich bin dagegen, zu hoffen. Hoffnung, wenn vergeblich, finde ich schlimmer, als ohne Hoffnung zu leben.

Und Michael, zu deinem Kommentar schreibe ich nichts, aber ich teile mit, dass ich ihn gelesen habe.

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