Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Mein Resümee für 2020:

Kategorie: Mischmasch

Es war nicht so schlimm für mich.

1.: Ja, die Maske nervt ein bissken, aber vor allem, wenns warm ist.
2.: Ja, ich durfte wegen des ersten Lockdown (oder dessen, was man als Lockdown ausgab) ein paar Wochen nicht arbeiten. Und die Sauna ist auch geschlossen.
3.: Ja, Weihnachten war irgendwie anders. Aber nicht das schlimmste, was ich erlebt habe, auch wenn Laschet das behauptet hat.
Brot statt Böller: Brot mit angezündeter Zündschnur.4.: Ja, ein paar Idioten brüllen sehr laut ihre antidemokratischen Vorstellungen von Demokratie in die Welt hinaus. Und verwechseln (absichtlich?) Freiheit und Egoismus .

Zu 1: Die Maske hält allerdings auch das Sägemehl aus meinen Atemwegen fern. Außerdem muss ich jetzt nicht mehr jede Hackfresse sehen*1.
Zu 2: Die zusätzlich zur Verfügung stehende Zeit hat mich musikalisch vorangebracht. In diesem Jahr liegt mein errechneter täglicher Durchschnitt bei fast zweieinhalb Stunden. Auch sonst habe ich reichlich viel Musik verbrochen.
Zu 3: Ich war auch schon mal zu Weihnachten in der Psychiatrie. Weil es mir schlecht ging. Das war schlimmer.
Zu 4: Ach, das lasse ich einfach. Ihr kennt meine Haltung, und außerdem mag ich auch zu Weihnachten nicht die Trolle füttern. Abgesehen davon bin ich wesentlich mehr vernünftigen und freundlichen Menschen begegnet.

Und abseits von Corona durfte ich nach Jahren doch mal feststellen, dass ich trotz meiner kognitiven Probleme auch umfangreiche Bücher genießen kann: solange sie nicht erfordern, zu viel auf einmal im Kopf zu behalten. Nun habe ich Nachholbedarf. Und lese. Was nicht geht breche ich eben ab. So einfach ist das.

Es lief schon schlechter für mich.

Verzapft am 29. Dezember 2020, so um 19 Uhr 56

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