Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Vom Sport in die Badewanne.

Kategorie: Mischmasch , Erlebtes ( )

Wir haben gestern auf der Hundemesse ein feines Spielzeug für Bruno erworben. Nach wie vor ist er nicht wirklich der beste im Spiel mit dem Stöckchen. Zwar bringt er es her, lässt es jedoch nicht los. Er möchte gerne darum kämpfen. Manchmal frisst er es auch einfach auf. Das möchte ich aber nicht so gerne. Mittlerweile habe ich ihn schon um einiges weiter, und bald habe ich ihn sicher soweit, dass er es hergibt.

Das Problem mit Stöckchen ist allerdings, dass es meist recht glatt ist, und wenn es erstmal schön vollgesabbert wurde, dann kann man es ihm schlecht abnehmen. Es glitscht weg.

Hundespielzeug, Beschreibung siehe Text.Da ist dieses Seil-Dings viel besser zum Trainieren. Es ist sehr dick und fest, es hat eine Schlaufe und zwei dicke Knoten, die mir das Festhalten erleichtern. Wir haben es im Wienburgpark ausgiebig ausprobiert, und es funktioniert prima. Bis auf das Problem mit dem Abgeben, aber durch die Schlaufe lässt es sich besser halten. Dann ignoriere ich Brunos Kampfversuche und halte nur fest. So bekommt er nicht, was er will, und lässt bald los. Vielleicht klappts ja doch irgendwann einmal richtig. Er macht auf jeden Fall Fortschritte (und ich auch, ich bin ja selbst kein Experte).

Irgendwann mussten wir dann doch mal wieder nach Hause. Nachdem Bruno in einem Teich vergebens Enten fangen wollte, meinte er noch in dem kleinen Tümpel (sehr klein um genau zu sein, im Sommer trocknet er meist vollkommen aus) nahe der Psychiatrie ein Bad nehmen zu müssen. Dieser Tümpel ist genaugenommen eine größere Pfütze mit Wasser und faulendem Laub, und letzteres aromatisierte Brunos Fell auf unerfreuliche Weise.

Das bedeutete: Badewanne! So gern er in Gewässer hüpft, die Wanne kann er gar nicht leiden. Damals bei der Fisch-Geschichte brauchte ich regelrecht Gewalt- er ist ja nich gerade klein mit seinen dreißig Kilo. Ihn ins Bad zu bekommen ist keine Kunst- er guckt uns gerne erführchtig beim Pinkeln zu. Als ich die Badezimmertür schloss wusste er, was kommen würde. Aber da ich mittlerweile weiß, wie man ihn zu nehmen hat, hatte ich ihn Ruck-Zuck auf dem Arm, wo er verzweifelt, aber vergebens strampelte und mich flehend anschaute. Aber weniger als damals. So hatte ich ihn schnell in der Wanne, und, wie immer, wenn er erstmal drin ist, ist er drin und setzt dann seinen „Mach gefälligst schnell jetzt“-Blick auf.

Selbst schuld, kleines Stinktier. Aber wir lieben Dich furchtbar!

Verzapft am 19. Januar 2014, so um 19 Uhr 17

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Kommentare

Was sagt simop dazu?

19. Januar 2014 um 19 Uhr 45 (Permalink)

biggrin
Das mit der Stinkepfütze - wahlweise auch gerne toter Fisch oder Misthaufen, zur not geht auch ein frisch gedüngtes Feld - kenne ich auch.
Einschließlich eines Zwangsbades, bei dem ich danach nasser war als mein 5kg Hund... Die lies es sich auch eine Zeitlang mit einer Bitterleidensmiene geschehen - sobald aber das Wasser aus war, konnte ich gar nicht so schnell schauen wie sie draußen war... smile

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 19. Januar 2014 um 19 Uhr 52 (Permalink)

Gerade eben ist er mir jedenfalls als ich pinkeln musste nur bis zur Badezimmertür gefolgt. Und keinen Schritt weiter.

Eigenen Senf dazugeben?

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