Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

31 March

Doc Morris

Pharmama, Apothekerin und Mutter aus der schönen Schweiz, schreibte kürzelich:
Liebe Kundin, lieber Kunde,
immer wieder fordern Krankenkassen Ihre Kunden auf, sich künftig Medikamente per Versandhandel schicken zu lassen. Die dabei empfohlene Versandfirma „Zur Rose“ ist eine Gründung von geschäftstüchtigen Ärzten im Kanton Thurgau, die Mediservice ein Ableger des Grosshandelsmoguls Galenika.



Ein Freund versucht mich immer von Doc Morris zu überzeugen. Aber die nächste Apotheke ist näher als der nächste Briefkasten, ich muß das Paket nicht auf der Hauptpost abholen, weil ich nie da bin, wenn die Post kommt, und außerdem kennt man mich in meiner kleinen Apotheke mit Namen und begrüßt mich freundlich mit diesem.

Gerade das würde mir fehlen.

Meine Medikamente sind auch immer vorrätig, außer wenn meine Krankenkasse mal wieder mit einer anderen Pharmafirma bestochen wird kooperiert. Die freundliche Apothekerin teilt mir mit, welche Medikamente sich mit meinen vertragen und fragt, wie es mir denn geht.

Wie im Tante-Emma-Laden. Persönlich eben.

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31.03.2009, 22:10:59 Uhr von Ulf - Thema: [ depressiv?!? ]
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Kommentare

Pharmama meint:

Uii, Danke für die Erwähnung!
Ich hab ein bisschen über das deutsche Krankenkassen - und speziell das Rabattsystem gelesen. Das muss für die Apotheker speziell mühsam sein, wenn ihnen von verschiedenen Krankenkassen vorgeschrieben wird welches Generikum sie jetzt abgeben dürfen, damit es bezahlt wird. Da muss man ständig sein Lager anpassen, von einem Produkt wohl gleich 5 an Lager haben (obwohl es in etwa dasselbe ist) und dann gibt es ja doch gewisse Unterschiede bei den Generika: z.B. auch Schluckbarkeit, Geschmack ... dass sie da nicht den Fachpersonen des Gesundheitssystems vertrauen können das richtige auszusuchen und das statt dessen den Bürokraten überlassen ist ... schlecht!
12.04.2009 09:35:06

Ulf meint:

Ja, das mit den Generika ist etwas lästig, besonders, weil sich das gelegentlich ändert und das, was die extra für mich im Vorrat hatten dann doch mir nicht mehr abgegeben werden darf. Ich finde das so absurd! Zumal beim letzten Mal, das Generikum vom Venlafaxin, welches ich vorher bekam und welches für mich bevorratet wurde, sogar billiger gewesen für die Kasse gewesen wäre als das, was sie mir dann extra bestellen mußten.

Im Prinzip kann es mir ja egal sein, meine Rezeptgebühr bleibt ja gleich. Aber wenn ich das nicht einfach mitnehmen kann.. GNARPF
12.04.2009 10:20:30

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