Ich bin ein harter Bube.
Kategorie: Kultur
Ich begann mich eigentlich erst mit 11 oder 12 für Musik zu interessieren. Schuld daran waren die Beatles. Eigentlich zwar Chuck Berry, denn von ihm stammt das Stück "Rock'n'Roll Music", das mich damals so elektrisierte. Ich blieb erstmal bei den Fab Four, deren tendenzell heftigeren Stücke mich schon immer am meisten reizten. Auch als ich mein Spektrum erweiterte, kamen immer auch härtere Töne hinzu, bis ich dann erst auf die Einstürzenden Neubauten und dann auf Metallica stieß. Nebenher jedoch erweiterte sich meine Platten- und Notensammlung um klassische Gitarrenmusik und da immer mehr Musik der Renaissance. Diese wilde Mischung verstörte viele.
Gegen 1997 war JöTö Zivi auf meiner Station, der zumindest damals ein Brutalmetaller war und mich mit CDs von Emperor, Demilich und Deicide versorgte. Dieses Material höre ich jedoch nicht täglich.
Gelegentlich spielte ich zwar in Bands wie El Johann (Abiband mit punkig verdorbenenen Oldies - Lead Guitar), Entrain (Pop, Bass) und Scheißhausterror (Grindcore, Gitarre). Aber eigentlich spielte ich immer klassische Gitarre. Und gründete irgendwann ein Ensemble für Renaissancemusik, welches etliche Jahre bestand.
Wie paßt das zusammen?
Irgendwie ist das doch alles einfach- MUSIK!
Verzapft am 21. Februar 2010, so um 16 Uhr 39
Kommentare 
Was sagt Barbara dazu?
22. Februar 2010 um 08 Uhr 07
Du in einer Band? Ok. Aber in einer Rönässanze? Willst Du uns verarschen?
http://img132.imageshack.us/img132/2668/tumblrks8k77xjba1qz9bwr.jpg
Was sagt Ma Rode dazu?
22. Februar 2010 um 08 Uhr 56
Ich finde, das passt durchaus zusammen! Ob nun Heavy Metall oder Bach, ich sehe da keinen Unterschied. Hätte es Wolfgang Amadeus heute gegeben, wäre er warscheinlich sowas wie Jean Michel Jarre! Es ist nun mal Musik. Nur die Geschmäcker sind verschieden ...
Was sagt Ulf, der Größte, dazu?
Kommentar vom Scheff hier am 22. Februar 2010 um 09 Uhr 48
Natürlich: Hier mein Ensemble, Aufnahme 2005. John Dowland, Come Again. Ich an der Gitarre.
Was sagt huntress dazu?
23. Februar 2010 um 17 Uhr 56
Warum muss man sich entschuldigen, wenn man für verschiedene Sachen offen ist? Das zeigt doch nur, wie eingefahren manche Menschen sind und das finde ich PFUI!
Ich selbst war jahrelang auf einem elitären Musikgymnasium, habe eine klassische Ausbildung in Gesang + Klavier genossen und höre gern verschieden ausgearteten Metal oder auch mal gerne Sachen von "Miss Li" aus Schweden.
Wem soll ich es rechtmachen, wenn nicht mir? Ist doch alles albern und eben Geschmackssache.
Was sagt Ulf, der Größte, dazu?
Kommentar vom Scheff hier am 23. Februar 2010 um 20 Uhr 48
@huntress: Ich weiß nicht, ob ich eine Entschuldigung verzapft habe. Zumindest eine Erklärung. Mehr Musik macht eben mehr Spaß.
Trackbacks:
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- 9. April 2011: Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.
Ah, music, he said, wiping his eyes. A magic far beyond all we do here! (Dumbledore):
Musik ist in der Tat die reinste Magie. Physikalisch gesehen sind es bloß Schwingungen von Molekülen. Aber was daraus wird, wenn eine gewisse Ordnung in diesen Schwingungen herrscht, eine Ordnung...



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