Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

„Wie geht es Dir?“

Kategorie: Verrueckt

Früher habe ich diese Frage gehaßt, war sie doch fast nie mehr als nur eine Floskel. Nachdem sich aber die Spreu vom Weizen getrennt hat muß der floskelnde Rest der Welt damit leben, daß ich ehrlich antworte.

Doch hat sich auch mein Empfinden etwas verschoben. Heute antworte ich mit „gut“ und meine es auch so. Wobei jemand anderes das, was ich als gut betrachte, möglicherweise alles, nur nicht gut finden würde. Ich bin hingegen zufrieden mit meinem Befinden, denn ich habe mich durchaus schon schlechter gefühlt. Auch wenn es definitiv gerne um einiges besser sein dürfte.

Im Augenblick gibt es einige Komplikationen. Ich könnte nun einfach zusammenbrechen unter der Last meines Schicksals und alle Viere von mir strecken. Das hätte ich früher auch getan und wäre darob wohl zwangsläufig wieder einmal mehr in der Klapse gelandet. Doch bin ich heute einen Schritt weiter.

Ich lasse es geschehen, gehe einen Schritt nach dem anderen und lasse mich treiben wohin mich das Leben führt. Ich kann mich heute selbst um meine Angelegenheiten kümmern oder auch darum, daß sich jemand darum kümmert oder mir beim Kümmern hilft. Das ist eine Menge wert- sich selbst entlasten zu können.

WIe geht es mir? Ja, depressiv. Ja, gut, Ja, zufrieden. Auch wenn das widersinnig klingt.

Verzapft am 03. April 2011, so um 08 Uhr 25

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