Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Ich glaube nicht an Wunder. Und doch stehe ich wie ein Kind staunend davor.

Kategorie: Mischmasch

Ich kann mich begeistern für die Wunder der Natur. Wie das alles so funktioniert. Die Zellen und so. Mit Mitochondrien, RNA und alledem. Ich verstehe da nicht viel von, habe ja nicht Biologie durchaus studiert mit heißem Bemüh'n, sondern nur in der Schule und in der Ausbildung was davon mitbekommen.

Daß sich das so entwickeln konnte im Laufe der Zeit, aus der Ursuppe. Kreationisten bitte Klappe halten jetzt. Ich finde das großartig. Oder der Mensch, von dem nicht uninteressanten Akt der Zeugung bis zum Zerfall... Da sind zuerst zwei nicht so richtige Zellen, vereinigen sich, dann wird da ein Zellhaufen draus und irgendwann hat er Arme und Beine, mit denen er sich an der Nase kratzen kann, Marathonläufe bewältigen, Bücher schreiben und Lebern verpflanzen.

So ganze viele Millionen und noch mehr Zellen, ganz verschieden, und alle arbeiten irgendwie zusammen in einem großen Ganzen.

Ich kann noch staunen.

Verzapft am 08. März 2011, so um 22 Uhr 08

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Kommentare

Was sagt RudiRalala dazu?

08. März 2011 um 22 Uhr 39 (Permalink)

Ich glaube es war Leibnitz (nicht der von der Keksdose) der sinngemäß sagte - "das eigentliche und unbegreifliche Wunder ist, dass nicht Nichts ist".

Was machen wir eigentlich hier? Fragen Fragen immer nur Fragen.

Anfang des 19. Jahrhunderts beim Kaiser hat man das Ende der Wissenschaft erklärt, weil man alles zu wissen meinte. Ist das nicht irre, je mehr wir in den Nebel reintapsen desto dichter wird er.

Schönen Abend noch!
Einer der sich auch wundert, jeden Tag.

Was sagt Gina dazu?

09. März 2011 um 08 Uhr 12 (Permalink)

Wunder? Tja, leider ist auch das eines dieser Wunder:

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/enkapsis/medizin/2011-03-07/wie-entsteht-krebs-ein-vereinfachter-blick-auf-die-ausl-ser

Wir würden es nur nicht so bezeichnen...

Was sagt Marti B. dazu?

09. März 2011 um 09 Uhr 32 (Permalink)

Und das geht mir eigentluch jeden Tag so. Wenn die Leute am Institut über Quantenmechanik und magnetische Kernspins reden, kann ich als Biologe nur andächtig den kryptischen Worten lauschen ...

Aber ich hole auf! „Höhere Mathematik für Naturwissenschaftler“ ist bereits angelesen biggrin

Viele Grüße und Danke fürs Verlinken
Martin

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 09. März 2011 um 10 Uhr 55 (Permalink)

@Rudi: Und der Nebel behält seine Faszination.

@Gina: Auch das ist ein Wunder. Auch die Bekämpfung wiederum ist eins. Wenn ich in der Onkologischen Fortbildung sitze, bin ich immer wieder fasziniert.

@Martin: Ich frage mich immer, wozu Menschen Esoterik brauchen, wenn die Wirklichkeit so viel Faszinierendes bietet...

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