Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Frei. Trotzdem. Trotz was?

Kategorie: Held der Arbeit

Irgendwann muss ich ja mal wieder zum Onkel Doktor, sonst weigert der sich, meine Medikamente aufzuschreiben*1. Das ist natürlich sehr vernünftig. Aber insofern unpraktisch, als dass ich nun, da ich keinen Schichtdienst oder kein Arbeitslos mehr habe nicht mehr so flexibel bin und zu den üblichen Geschäftszeiten arbeite.

Dann nehme ich mir eben frei, so kann ich noch einiges weitere erledigen. Diverse Einkäufe zum Beispiel, für die ich sonst zu kaputt bin. Telephonate, für die ich sonst keine Lust nicht habe.

Also hatte ich meinem Vorarbeiter S. vor zwei Wochen mit schriftlicher Unterstützung mitgeteilt, dass ich gerne heute Überstunden abfeiern würde wegen Doc und so. Kein Problem.

Gestern verabschiedete ich mich dann von ihm: „Bis Dienstag dann!“ - Und sein Gesicht füllte sich mit panischem Entsetzen. Wie, ich käme morgen nicht? Das ginge doch gar nicht bei der Auftragslage! Wie könne das sein?

Gepäckträger für Pedelec.So erinnerte ich ihn daran, und er fluchte in seinen sauber abrasierten und insofern nicht vorhandenen Bart, wobei sein Blick auf ein paar Kartons mit Pedelec-GepäckträgerInnen fiel.

„Äh, sind die da denn schon fertig vorrberreitet?“

Ja sicher!

„Hmmmm und die da auch?“

Ja, und dort hinten sind auch noch ein paar Kartons voll, ich kann Dir nur nicht sagen, wie viele genau. Auf jeden Fall insgesamt deutlich über hundert im Vorrat!

„Ja, dann, natürlich kannst Du morgen frei machen! ... eh, wie cheißt das hier nochch mal, Frohe Ostern!“

So schlief ich heute einigermaßen aus, gurkte zu 12 Uhr zum Doc, um mich anzumelden für 15:15*2, fuhr nochmals zurück (der Weg ist zwar weit, aber drei Stunden in einem Café abhängen hatte ich auch keine Lust) und machte die erste Ladung Einkäufe. Und Telefonate. Und nun geht es wieder los. Und heute Abend wird gebacken!

Verzapft am 17. April 2014, so um 13 Uhr 50

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