Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

24. November 2011

Werkstück III.

Kategorie: Verrueckt

Ulfs verlegte Drähte.Dies war wesentlich leichter für mich als zu löten. Da der Bauplan räumliches Vorstellungsvermögen verlangt, hatte ich diesmal wenig Probleme. Denn das habe ich wohl. Und außerdem hatte ich einst viele Bausätze nach Plan aufgebaut, das hat sicherlich auch geschult.

Der Bauplan war tückischerweise nicht so einfach zu erkennen für jemanden, der weniger fit ist in derlei Dingen. Und nicht maßstabsgetreu. So war ich etwas schneller fertig als mein Nachbar (bei dem dafür aber kein Kabel auch nur ansatzweise schief oder krumm ist). Jedenfalls bin ich erstaut (mal wieder), das so etwas auch Spaß machen kann.

Vielleicht schaffe ich ja doch eines Tages noch, ein Regal gerade anzubringen biggrin

[ 10 Uhr 01 ] - [ 4 Kommentare ]

Antichrist. Schweinischer Horror. Oder so.

Kategorie: Verschiedenes

Klang gut, der Titel des 2009 im Kino gelaufenen Films: Antichrist. Vor allem, weil mich die fehlende Jugendfreigabe auf eine gewisse Intensität von Horror under*1 Gemetzel schließen ließ. Lars
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[ 07 Uhr 26 ] - [ Noch kein Kommentar ]

23. November 2011

Werkstück 2.0.

Kategorie: Verrueckt

Die ersten Tage in dieser Einrichtung stehen immer im Zeichen der Ergotherapie. Also Körbe flechten und so. biggrin - Da der Reha Ziel jedoch ist, beruflich wieder durchzustarten und zu testen, was geht (wenn überhaupt), kann
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[ 17 Uhr 14 ] - [ 7 Kommentare ]

22. November 2011

Die Vollversammlung.

Kategorie: Verrueckt

Ich hatte es geahnt. Eigentlich eher sogar gefürchtet. Und noch eigentlicher gewußt.
Schild: Vollversammlung der Rehabilitanden jeden Dienstag um 15:00 Uhr.Die Patienten beziehungsweise hier die Rehabilitanden*1 einzubeziehen und ein Forum zu bieten finde ich gut. Immerhin bildet sich in der Rehaklinik oder auch in der Psychiatrie schnell eine Gemeinschaft, weil der Kontakt durch gemeinsame Maßnahmen größer ist als in der Somatik*2. Und gefuttert wird gemeinsam im Speisesaal, welcher hier Mensa genannt wird.

Heute war also diese Vollversammlung. Und das mich als ehemalige Pflegekraft und als Patient immer wieder anspringende, aber langweilende Problem kam zur Sprache. Ausführlich.

Das Essen.

Irgendwann hörte ich nicht mehr hin, bis endlich auch mal jemand lobende Worte hatte. Aber überall begegnen mir Menschen, denen das Essen nicht paßt. Während ich sagen muß, daß ich schon bedeutend schlechtere Verpflegung kennenlernen durfte*3.

Fünfundvierzig Minuten Palaver, die locker hätten abgekürzt werden können. Nach weiteren dreißig Minuten war Schluß. Mit der Ankündigung einer Mitstreiterin, heute abend werde Disko gemacht, jeder solle Musik mitbringen. Jeder? Ob sie weiß, was das bedeutet? biggrin

[ 17 Uhr 02 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Master of Spades. Der Wecker.

Kategorie: Verschiedenes

Ich habe den Wecker zu Hause bei meiner Liebsten gelassen. Ich falle ohnehin nicht mehr auf ihn herein. Außerdem kann das ja auch das Telephon Übernehmen.

Ich habe ein wenig herumprobiert damit. Ich kann ja einstellen, welch Geräusch oder Melodei mich den Armen des Morpheus entreißen soll. Als besonders effektiv erwiesen sich bislang (im Gegensatz zu den Standard-Wecktönen) Stücke wie „Ace of Spades“ von Motörhead und noch besser „Master of Puppets“ von Metallica, die sehr plötzlich und rabiat loslegen. „Master of Puppets“ hat den Vorteil, daß auf kurzes SCHRAPP ein Päusken folgt, wie beim Piepen eines Weckers, nicht als Dauerton, so daß mehrere kurze, heftige Impulse aufeinander folgen.

Erschwerdend kommt hinzu, daß das Telephon recht laut ist, die Klangqualität ohne Kopfhörer jedoch miserabel. Es klingt dann wie eine kastrierte Bohrmaschine mit schwerer Laryngitis*1. Und ich sitze senkrecht im Bett.

[ 07 Uhr 38 ] - [ 3 Kommentare ]

21. November 2011

Ich habe nicht nur renoviert, ich habe regelrecht renofünft!

Kategorie: Vernetzt

Die miserable Funkverbindung zum Internet zwingt mich dazu, Grafiken und andere Datenverkehrsaufkommenerhöher zu blockieren. Noch immer ist die Übertragung mehr als langsam, doch immerhin.

So ist das ganze eben sehr textlastig- Text wiederum brachte mich auf Quelltext. Ich wollte schon seit einigen Jahren den Quelltext meines Blogs generalüberholen. Doch ich scheute mich etwas, in der Tiefe des Systems herumzubuddeln.

Doch nun ist er entschlackt und aufgeräumt, ebenso das Stylesheet. Ziemlich viel Zeug habe ich zum Fußende geschoben. Zum Beispiel die Buttons, die sind ja doch etwas überbewertet, und einen Teil der Navigation. Dieses gelbstreifig unterlegte hat mich auch schon ewig genervt. Der Kalender war auf der Startseite ziemlich ungeil positioniert und auch sonst strotzte alles nur so vor Macken.

Ich hoffe, das Ding ist nun ein wenig barriereärmer und übersichtlicher. Für mich auf jeden Fall, die ganzen Bausteine im Hintergrund, aus denen die Seite zusammengesetzt wird, habe ich neu und ganz anders strukturiert.

Könnte ja nun noch eine Mobiltelephonversion basteln, oder?

[ 22 Uhr 22 ] - [ 8 Kommentare ]

Montag. Mittag. Metallica. (3/4) - Justice for the Sandman..

Kategorie: Kultur

Ich hatte schon in einem Interview in einem Musikermagazin gelesen, wie „...And Justice For All“ entstand. Zusammen mit dem neuen Bassisten Jason Newstedt, der den Platz des unter dem Tourneebus tödlich zermantschen göttlichen Clifff Burton einnahm, brachten sie ihre Ideen zusammen.
Ulfs Kritzelversion des Albumcovers.
Und zwar in Form von Riff-Tapes, Tonbänder, auf die sie jeweils ihre Riffs*1 aufgenommen hatten, während sie länger nicht zusammen im Proberaum gewesen waren. Und das Zeug wurde dann stumpf zusammengesetzt, wie Legosteine. Jeder bringt eine Handvoll Lego mit, mal gucken, was draus wird, sozusagen.

Dieses Verfahren fand ich etwas eigenartig, doch das Ergebnis nicht schlecht. Nur störte mich lange Zeit, wie es gemischt war. Sehr trocken, wie in einer Besenkammer eingespielt. Obwohl die Gitarrenspuren alle mehrfach gespielt und übereinandergelegt wurden. Der Raumklang fehlte. Dadurch war die Musik für mein Empfinden irgendwie nicht richtig „da“. Während Konzertmitschnitte sehr viel „fetter“ klangen, also voluminöser, räumlicher. Nun, ich gewöhnte mich.
Das seltsame Bastelverfahren sorgte auf jeden Fall für abwechslungsreiche Rhythmen mit noch fieseren Taktwechseln als auf meiner geliebten „Master of Puppets“.

Der Nachfolger, meist mangels eines wirklichen Namens „das Schwarze Album“ genannt, wurde hingegen wieder so eingespielt wie früher: Nicht einzeln in die Kabine eintreten, alle der Reihe nach und nur ein Kreuz eine Gitarre für jeden, sondern alle rein in die Stube und abgerockt! Entsprechend ist das Album klanglich auch etwas homogener als „Justice“.

Zweimal in meinem Leben war ich in einer Diskothek, an ein und demselben Wochenende. Meine Freundin aus Sandkastentagen hatte mich mitgeschleppt, als ich sie in unserer gemeinsamen Heimatstadt besuchte, damit ich wenigstens mal gesehen habe, wie so etwas von innen aussieht. Das eine Ding hieß „Graf Zeppelin“, glaube ich, war etwas außerhalb und machte immer Bummbummbumm.
Der andere Schuppen, das „Scarabée“, in der Nähe des BAHNHOFS (EINSELF!), war so ein Kellerloch, von dessen Besuch man seinen Eltern damals besser nichts erzählte. Hier lief Musik! Indie, Rock, Metal, das Paradies! Nur so weit fort von daheim! Na gut, es stank dort ziemlich nach, äh, Basilikum *hust*, aber dafür fiel ich dort überhaupt nicht auf.

Ich kannte den gerade veröffentlichten Longplayer noch gar nicht, doch als der DJ, den ich lieber als Plattenmetzger bezeichnen würde (paßt besser zur Musik), „Enter Sandman“ auflegte, wußte ich sofort, wer und was das war.

Auf dem Heimweg war mein Nacken etwas steif.

Später, mehrere Jahre lang, war ich jedoch genervt von „Nothing Else Matters“. Denn Metallica schienen darauf reduziert zu werden. Ja, überhaupt schien Musik darauf reduziert zu werden, denn nirgendwo hörte man etwas anderes, rund um die Uhr. Da hat man sich selbst an der besten Musik sattgehört. Wobei mir besser als dieses doch das Stück „The Unforgiven“ gefiel. Auch sehr schön, aber etwas metallischer. Nun, die Platte gefiel mir schon. Doch es sollte die letzte Metallica-Scheibe sein, die nach meinem Verständnis wirklich gut war.

[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ]

20. November 2011

So gesehen gar nicht so. Und für alles ist gesorgt. Auch fürs Besorgen.

Kategorie: Verschiedenes

Unser Klinikgebäude eingerahmt von Gestrüpp sieht gar nicht so übel aus, wie auf den ersten Blick.
Auch einen Kondomaten gibt es, etwas versteckt.Wenn ich die Rehaklinik so ansehe, sieht sie gar nicht so furchtbar aus. Auf dem Gelände werden zwar viele Sachen gebaut, deren Architekten ich am liebsten grausam bestrafen würde für die optischen Injurien, aber was zählt ist ja die Versorgung, und da kann ich nicht meckern. Ich höre zwar immer mal wieder jemanden über das Essen murren. Wie üblich. Ich habe allerdings schon schlechteres zu mir nehmen müssen, vor allem auf Schülerfreizeiten, aber auch später auf Fort-, Weiter- und Einbildung sowie als Patient. Als Gerneesser bin ich da nicht einmal anspruchslos. Und die Auswahl- sach ma, wer von Euch hat wirklich drölfzig verschiedene Brotbeläge im Kühlschrank?

Und mir scheint, hier wird tatsächlich für alles gesorgt. Etliche RehabilitandInnen, vor allem die jüngerInnen, sind nicht wie wir nur sechs Wochen hier, sondern doppelt und länger so lang. Da kann sich durchaus mal etwas, äh, zusammenbrauen.

Die Sicherheitsmaßnahmen sind jedoch verschämt versteckt, ich bin dran vorbeigekommen, als ich mich eben mal wieder verlaufen habe. Naja, Hauptsache sicher.

[ 11 Uhr 54 ] - [ 1 Kommentar ]

Oldschool.

Kategorie: Verschiedenes

Uralte Klingelanlage mit Symbol in Ordensschwesterntracht.

[ 10 Uhr 58 ] - [ 1 Kommentar ]

19. November 2011

Malerisches Saarbrücken.

Kategorie: Verschiedenes

Saarbrücken ist eine malerische Stadt. So wie H.R. Giger in realistisch. Allerdings kann ich sagen, daß ich mich unter den MitrehabilitandInnen meiner Gruppe (5m, 2f) sehr wohl fühle. Jeder kommt mit jedem zurecht, und mit jedem kann jeder hochinteressante Gespräche führen. Und nicht nur über die Krankheit, wegen der
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[ 20 Uhr 37 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Korridor.

Kategorie: Verrueckt

Keller-Korridor im ATZ Saarbrücken.Das ganze Rehazentrum besteht aus endlosen Kellerfluren, die die Atmosphäre betonierter Gesamtschulen der Siebziger und Achtziger Jahre verströmen.

Unsere Zimmer sind ganz unten im Keller. Und doch haben sie Fenster. Das Erdgeschoß ist ganz oben. Eine Etage tiefer jedoch, sozusagen im ersten Untergeschoß, ist auch ein ebenerdiger Ausgang, nur zur anderen Seite. Dort komme ich, wie noch eine Etage tiefer auf der selben Seite, nur ein ganzes Stück weiter nach rechts, auf einen Parkplatz.

Noch einen weiter drunter, wo ich nächtige, ist dann kein Ausgang mehr. Langsam beginne ich, mich zurechtzufinden. Auch wenn ich keine Ahnung habe, in welchem Teil des Gebäudes ich bin, ich finde die meisten Ziele mittlerweile zumindest ohne wesentliche Komplikationen.

Heute fahren wir, also ein paar RehabilitandInnen, nach Saarbrücken hinunter. Auch wenn das, was ich bislang von der Stadt gesehen habe, also hauptsächlich Bahnhof und Industrie, wenig einladend wirkt. Eher abgrundtief häßlich. Nun, gucke ich erstmal. Münster ist ja auch nicht nur Loddenheide.

Die Gruppe jedenfalls versteht sich gut.

[ 11 Uhr 46 ] - [ 1 Kommentar ]

Geluchst.

Kategorie: Vernetzt

Made with a Luchs!

Lynx, ein Kommandozeilenbrowser. Die Datenübertragungsrate ist, wie schon erwähnt, nicht wirklich vorhanden, so sehe ich zu, möglichst wenig anzufordern. Lynx fordert nur die Seite als solche an, nicht aber
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[ 09 Uhr 15 ] - [ 2 Kommentare ]

18. November 2011

Werkstück.

Kategorie: Verrueckt

Korbflechten, Anfang.Korbflechten, etwas später.
So ging es los mit der Rehabilitation, nachdem wir zunächst mit Informationen geflutet wurden. Das ATZ Saarbrücken ist recht nett, PatientInnen wir PersonalInnen. Wir verstehen uns recht gut. Das Essen war bislang genießbar, und lustig haben wir es auch.

Was jedoch übelst ist ist das Gebäude als solches. Nicht, daß es verrottet wäre, neee. Aber sogar mein brieftauber Orientierungssinn macht hier schlapp. Das Ding ist am Hang, und auf jeder Etage ist ein ebenerdiger Eingang, und wie man wohin kommt ist auch so eine Sache.

Sein Mobiltelephon, so wird in der Informationsbroschüre gewarnt, solle man auf manuelle Netzwahl stellen, denn sonst bucht sich, stets auf der Suche nach dem besten Empfang, das gute Stück in Frankreich ein.

UMTS? was soll das sein? Ich bin mit einer Übertragungsrate unterwegs, dagegen sind die ollen Akustikkoppler aus den Achtzigern rasant! Weshalb selten etwas wirklich gut läuft im Netz, das meiste läuft fast gar nicht oder vielleicht, wenn man 50 min. Geduld hat. biggrin also nix mit Youporn und so.

[ 16 Uhr 51 ] - [ 10 Kommentare ]

17. November 2011

Schaf auf Zombie.

Kategorie: Kultur

Teilzeithund Bruno schaut Zombiefilm mit Schafen.Bruno guckt gerne DVD mit uns. Von den Konzertmitschnitten hat er am liebsten Motörhead, da guckt er immer am interessiertesten zu. Wenn ich (wenn meine Liebste, die diese Sachen nicht mag, nicht da ist) Splatter-, Gore- oder
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[ 09 Uhr 49 ] - [ 1 Kommentar ]

16. November 2011

Blutbad.

Kategorie: Verschiedenes

Ach ja, bis alles eingerichtet ist brauchen wir bestimmt noch ein wenig Zeit. Aber immerhin, das Bad ist nun komplett. Der fehlende Duschvorhang hat doch irgendwie für chronisch nasse Füße gesorgt.

Skelettierter Klorollenhalter..Schädel als Klobürstenständer, Klobrille mit Stacheldraht.Blutbesudelter Duschvorhang.

[ 14 Uhr 18 ] - [ 7 Kommentare ]

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