Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Elf Narben. Oder so ähnlich.

Kategorie: Kultur

Neulich bekam ich einen Schwung TontägerInnen in die Rehaklinik geschickt, worunter sich auch etwas befand, was vom Plattencover her zu urteilen perfektes Emo-Futter müssen hätte sein.
Plattencover: Eleven Scars von My Inner Burning.
My Inner Burning“ nennt sich die Band, deren Mitglieder sämtlich von etwas anderem leben. Die Sängerin baut Transformatoren zusammen, der Bassist geht noch zur Schule, etc.

Die Mucke war nicht schlecht, ich schrieb meine Plattenkritik und legte das Dings erstmal zu den Akten und erst zu Hause wieder auf den Teller. Meiner Liebsten gefiel es, also gabs das fortan öfter. Nun finde ich die Platte „Eleven Scars“ (voll dat Bordie-Cover mit Blut, Messer und traurigen Blicken!) immer besser. Mach ich mal so eine Art privaten Tip daraus. Andere finden die zwar ziemlich schlecht*1, [manche (deutschen) reviews bekritteln Mängel im Englisch, was den englischsprachigen seltsamerweise nicht auffällt] aber Geschmack ist meist subjektiv, auch wenn ich versuche, objektiv zu bleiben dank meines überragenden Wissens über Musik und Musiktheorie und meiner absoluten Genialität.

Einfach mal reinhören schadet jedenfalls nix, wenn man zur Zufriedenheit nicht Dauer-Blastbeats braucht.
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Verzapft am 06. Januar 2012, so um 14 Uhr 04

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Kommentare

Was sagt Wiesodenn dazu?

06. Januar 2012 um 22 Uhr 01 (Permalink)

Ich habe auf Youtube mal reingehört.

Könnte auch was für mich sein. Auf alle Fälle etwas für meinen jüngeren Sohn. Könnte sein, dass er es schon kennt.

Ich muss noch mehr hören. Ist mir mit Sabaton und Subway to Sally auch so gegangen. Monatelang die Musik mit herumgetragen, dann mal angefangen zu hören und dann viel gehört.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 06. Januar 2012 um 22 Uhr 37 (Permalink)

Naja, ich habe bei meiner Rezension auf Albumcheck.de auch noch nicht so viel persönlichen Zugang gehabt wie mittlerweile.

Eigenen Senf dazugeben?

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