27. Januar 2012
Kollateralschaden.
Kategorie: Mischmasch , Erlebtes ( Köter-Kontent )
Bruno ist nun wirklich alles andere als beißwütig. Im Gegenteil. Er läßt beißen. Früher, wenn ich mit ihm gerauft habe, hat er meinen Arm mit den Kiefern gepackt. Hat ja keine Hände, das arme Tier. Vielleicht sollte ich ihm mal welche besorgen?
Seit längerem schon mache ich das nicht mehr, denn der Hund ist mittlerweile ziemlich kräftig geworden, da ist solch ein Griff schon recht unangenehm. Aber gefährlich ist er eigentlich nur deswegen, weil er immer irgendwo im Weg steht und man sich, über ihn stolpernd, den Hals bricht.
Aber irgendwie habe ich geahnt, daß so etwas mal passiert:

Eine echte Verletzung will ich es nicht gerade nennen, aber schmerzhaft war es schon.
Bruno ist immer noch ein ziemlich ungeduldiger Hund, und die Sache mit den Stöckchen hat er auch noch nicht wirklich verstanden. Er will es am
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[ 14 Uhr 03 ] - [ 6 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
26. Januar 2012
Ständig unterwegs.
Kategorie: Mischmasch
Naja, fast. Wegen der Musik sitze ich ziemlich viel konzentriert auf dem Sofa am Rechner. Zwischendurch aber wird der Hund erfreut oder besser trainiert. Wir wohnen dafür sehr günstig, über ein Idustriegleis rüber in den Wald, wobei das Gleisbett sich fürs Stöckchenwerfen anbietet- schön grade und niemand, der den Stock an die Rübe bekommt. Eventuelle Züge fahren im Schritttempo und hupen dauernd.
Zudem hat mich ein Kumpel neulich davon in Kenntnis gesetzt, daß im Buddenturm (gegenüber dem Buddenturm) donnerstäglich der Metallerstammtisch tagt. Ich war erst skeptisch, Stammtische hatte ich immer als Routinebesäufnisse vorverurteilt, aber dort geht es recht locker zu. Mit meinen seltsamen unbekannten Newcomerbands bin ich durchaus gerne gesehen, und sich auszutauschen ist auch nicht verkehrt. Bruno wird von allen geliebt, was willste mehr.
Dabei war ich nie einer, der um die Häuser zieht.
Jedenfalls bin ich nun gut beschäftigt. Aber auch immer wieder gut zufrieden, unterwegs meine Mails abrufen und an verschiedenen Stellen für Ordnung sorgen zu können. Es lebe das Smartphone! Dank an meine Liebste, die mir eins aufgeschwatzt hat vor ewigen Zeiten.
Mann, wie unstrukturiert. Ich gehe jetzt am besten ins Bett. Morgen wartet noch viel Arbeit auf mich.
[ 23 Uhr 57 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Musikjournalismus für Einsteiger:
Kategorie: Kultur
Nun ist es aufderlinie, mein erstes richtiges Interview.
Nach etlichen Vorbereitungen.
Zum einen: Wie zeichne ich das Gespräch auf? Ich suchte zuerst eine linuxtaugliche Telephoniesaftware, die mitschneiden sollte, fand aber nichts, was ich richtig kapierte.
Tanja, meine Sozusagenchefin, hatte dafür jedoch eine Lösung, die so einfach ist, daß ich darauf nicht kam: Telephon auf laut stellen und dann abmiken*1. Fast hätte ich mir ein digitales Diktiergerät besorgt, doch dafür reicht mein jämmerliches Restgehirn dann doch, daß ich das genauso mit dem Rechner machen kann. Schnell alles zusammengebastelt und ausprobiert: Es geht. Natürlich.
Das war die einfachste Übung. Interessanter war da die Frage: Was soll ich denn bloß fragen? Als ich nach einem Interview fragte, hatte ich gar nicht daran gedacht, daß das ja auch irgendwie Inhalt braucht.
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[ 17 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Stöckchen.
Kategorie: Erlebtes ( Köter-Kontent )
Nein, kein Blog-Stöckchen. Vielmehr ein richtiges, aus Holz.
Ich habe ja so gut wie gar keine Ahnung von Hundeerziehung. Ein wenig habe ich aus Tiere suchen ein Zuhause und manches mal so aufgeschnappt. Desto stolzer bin ich darauf, daß Bruno schon fast apportiert. Nachdem er vor einigen Wochen so weit war, daß er den Stock brachte und mir fast präsentierte, ihn dann aber ums verrecken nicht hergab und sich gebärdete wie ein Tier, so bekomme ich ihn mittlerweile unter Androhung von Leckereien und geduldigem Kommandieren so weit, daß er tatsächlich den Stock irgendwann fallen läßt und sich auf den Arsch setzt, so daß ich den Stock nehmen kann, während er gedanklich sichtlich daran herumlaboriert, die Prioritäten richtig zu setzen.
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[ 11 Uhr 58 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
25. Januar 2012
Technische Vorbereitungen.
Kategorie: Kultur
Heute Nachmittag interviewe ich jemanden. Als eher ins kalte Wasser gehüpfter und ungelernter Nichtwirklichjournalist ist das recht aufregend. Immer hin habe ich so viel Resthirn im Schädel, als daß ich weiß, daß man sich besser gut vorbereitet, damit auch zu Fragen weiß.
Ich stecke mittendrin. Zum Glück fiel mir noch ein, die Aufnahmegeräte zu testen:

Der Klang ist gräßlich, denn das Mikrophon war billiger als die schon günstigen Transportgebühren, aber es nimmt ausreichend verständlich auf. Gleich mache ich mir noch eine konkrete Liste mit konkreten Fragen, und dann sollte es wohl laufen.
Muß ich wieder mit wildfremden Leuten telephonieren
[ 11 Uhr 51 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
24. Januar 2012
Extremmusikhörung.
Kategorie: Kultur
Irgendwie kömmt alles auf einen Schlag. Man hat mich schließlich letztens bemustert! Und wie! Elf Alben mit zusammen 164 Titeln! Zum Glück sind diese ganzen Sachen zu einem großen Teil nicht so eilig, etliche erscheinen erst Mitte oder gar Ende Februar in den Läden.

Doch nehme ich meinen Job als Redakteur bei Albumcheck so genau, wie mein zersiebtes Gehirn erlaubt. Also das mitgelieferte Promo-Material gründlich lesen, auch wenn es natürlich überschwenglich ist, aber manche Fakten sind doch auch darin. Und selbst recherchieren: Homepage, Social Network, andere Magazine/Blogs. Und dann hören. Das ist das schwerste, denn mittlerweile höre ich auch Platten, die mir auf Anhieb gefallen, mehrmals, um eventuelle Mängel der Ausgewogenheit wegen zu finden.
Dann muß erstmal das reine Datenmaterial ins Backend*1 von Albumcheck gefüttert werden: Band, Albumtitel, Website, Soziales Netzwerk, Genre (für mich natürlich meistens Metal oder Hardcore), Erscheinungsdatum, Bewertung, Bla. Das Albencover muß hinzu, bei längeren Texten gerne noch ein weiteres Photo, Und ein Video von Zeit zu Zeit schadet nie.
Mittlerweile kostet das recht viel Zeit. Die ich natürlich liebend gerne investiere, ist Musik doch ein zentraler Bestandteil meines Seins! Blöderweise bin ich auch noch auf die Idee gekommen, Interviews zu machen, so daß ich mir wegen morgen Nachmittag fast in die Hose kacke.
Am Monatsbeginn werden zudem ab nun immer meine gesammelten Reviews des Vormonats aufgelistet.
Es bleibt spannend! Bitte kommen Sie wieder!
- Anm. 1: Backend ist das, wo das passiert, was Besucher nicht sehen.
[ 15 Uhr 57 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
23. Januar 2012
Erhebung des Wundstatus.
Kategorie: Erlebtes ( Köter-Kontent )
Nachdem Bruno vor einigen Tagen offensichtlich in eine Scherbe getreten war, ließ er sich schon tags darauf nichts mehr anmerken und sprang wie bekloppt (also wie immer) mit anderen Hunden herum.
Nun wollten wir uns gestern eigentlich
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[ 12 Uhr 11 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
Fingerfoodige Röllchen, auch als Beilage oder so.
Kategorie: KuliNarrisch ( Pflanzen )
Auf mehrfachen Wunsch bekommt Ihr nun die Bastelanleitung für die Auberginenröllchen mit Schafskäse und Linsen von vorgestern *1:
Die Auberginen solltet Ihr gefälligst in nicht zu dicke oder zu dünne Scheiben schneiden (um die 3mm), salzen und in heißem Öl ein wenig bräunen *2, vor allem aber müssen sie weich werden, also nicht zu Chips frittieren! Gründlich auf Küchenkrepp abgetropft und abgekühlt warten sie auf ihren Einsatz, nachdem die Füllung eindlich erfüllt ist:

Für selbige habt Ihr getrocknete und je nach Produkt eingewichene Rote Linsen garzukochen, nachdem in dem zuständigen Topf eine halbe und feingewürfelte Rote Zwiebel glasig geschwitzt wurde. In einem Sieb tropft und kühlt das Zeugs ab!
Derweil müßt Ihr eine vergleichbaren Menge an Schafskäse mit der anderen feinstgewürfelten Roten Zwiebelhälfte und ebenso extrem fein gewürfeltem frischem Ingwer vorsichtig vermengen. Dann habt Ihr dies noch vorsichtiger mit den Linsen zu verkneten. Zwischendrin werden unbedingt die einzelnen Schritte sorgsam auf dem dafür vorgesehenen Formblatt dokumentiert- Qualitätssicherung! Abschmecken, nachzuwürzen ist jedoch selten nötig, da der Schafskäse meist genug Salz mit sich bringt und im Übrigen Ingwer und Zwiebel genug sind. Nun jeweils eine kleine Menge davon in die AuberginenscheibInnen einrollen und bei Bedarf mit ZahnstocherInnen fixieren. Ganz einfach und relativ schnell.
- Anm. 1: Ich habe leider kein Photo, sie sehen jedoch ähnlich aus wie die in Saarbrücken auf dem Photo im Artikel.
- Anm. 2: Die Auberginen sehen noch hübscher aus, wenn man sie im Kontaktgrill grillt, so man einen solchen besitzen sollte.
[ 09 Uhr 42 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
22. Januar 2012
Mein Kampf und ich.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich habe „Mein K(r)ampf“ vor vielen Jahren tatsächlich gelesen, nachdem ich es nach erheblichem bürokratischen Aufwand*1 in der Stadbücherei ausleihen konnte. Das ist etwa vierzehn, fünfzehn Jahre her. Und ich war beeindruckt.
Beeindruckt, wie schlecht dieses allgemein so dämonisierte Buch in
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[ 20 Uhr 28 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Gute-Laune-Musik CXXXIII: Boa, Container, Kisses - Double Feature.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Beide Stücke sind mit mir und seltsamen Erinnerungen und noch seltsameren Stimmungen in den Jahren 1993 und 1994 verbunden.
Ein paar VHS-Cassetten mit irgendwelchen miserablen Mitschnitten von MTV und so. Mit Phillip Boa and the Voodooclub, The Sisters of Mercy,
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[ 08 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
21. Januar 2012
Gute Nacht, Freunde...
Kategorie: KuliNarrisch
Wenn der seit mehr als einem Vierteljahrhundert beste Freund samt Partnerin kommt, dann lohnt sich der Aufwand für mich, insgesamt fünf Stunden in der Küche herumzuwirbeln und die zweite, etwas größere der ursprünglich zwei Rehkeulen zu schmoren, diesmal am Stück. Dazu gabs Rotkohl, Pfifferlinge, Spätzle und Auberginenröllchen*1. Nachtisch Schokoladeneis auf Mangocarpaccio mit Sahne und Granatäpfeln.
Ein erbaulicher Abend, und Streß hatte ich nur vor dem Kochen...
Über die Überbleibsel freut sich nun Bruno:

- Anm. 1: Die Auberginenröllchen füllte ich mit einer Créme aus Linsen, Schafskäse und Ingwer.
[ 23 Uhr 05 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
20. Januar 2012
Arbeit. Viel.
Kategorie: Kultur
Das sind jetzt nur die real existierenden TonträgerInnen. Dazu kommen noch etliche mp3-Downloads.

Dazu kommt- ich muß das Zeug nicht nur alles anhören, sondern auch noch literweise Infomaterial lesen. Aber ist schon cool, wenn auf den ganzen Scheiben was von unverkäuflichem Promozeugs steht...
[ 23 Uhr 37 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
Bleibt am besten, wo Ihr seid!
Kategorie: Kultur
Übers Internet kann man ja auch Fernseher gucken wenn man keinen Kabelanschluß hat. Auch das Dschungelcamp, worüber ich eigentlich gar nicht bloggen wollte mangels geeigneter Eignung dafür. Aber irgendwie zwingt mich die Zufällin dazu.
Ich mache mich gleich wieder an die Arbeit für Albumcheck.de, wo ich gerade Tanja behilflich bin, einen Tsunami aus Pressemitteilungen zu überleben. Da verarbeitete ich eine, die eine gewisse Micaela Schofel oder so anpreiste und deren neueste Single. Als herausragendes Merkmal ihrer Qualität wurde vor allem die Teilnahme am diesjährigen Wirkönnennixundbrauchengeldweshalbwirunshierlächerlichmachen-Event genannt. Nun finde ich zwar, daß der massive Einsatz von Maden und Schleim sich langsam abnutzt, aber es gibt doch noch immer Gruseleffekte. Sogar für mich.
Und zwar Micaelas Titten.
Ich habe nichts gegen Nacktheit, im Gegenteil, als Saunagänger. Allerdings graust mir vor dieser gezwungen wirkenden Zurschaustellung nicht wirklich gelungener Plastikmöpse und sonstiger Körperteile in unerotischer, eher pornöser Manier bei jeder Gelegenheit. Nun gut, ich muß es ja nicht anschauen.
Nun gut, was hat diese Androidin denn geliefert? Eine Kotzprobe gab es durchaus. Mein erster Gedanke: Laßt diese Frau bloß im Dschungel, solange wie es geht, um weitere derartige Grausamkeiten zu verhindern!
[ 11 Uhr 38 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Erfreuung durch freundliche Menschen.
Kategorie: Mischmasch , Erlebtes ( Köter-Kontent )
Ich hatte vor einiger Zeit das Bedürfnis gehabt, andere Menschen zu erfreuen. Das war erfreulich für mich, denn es hat funktioniert.
Doch ist dies scheinbar zu einem Bumerang geworden, denn weitere Menschen (andere als die von mir erfreuten) erfreuen nun meine Liebste und mich. Neulich kam ein Paket von Silke Comicfreak mit selbstgeflochtenen Körben, Comics und vielem mehr. Dies war zwar schon länger angekündigt, aber ohne eine Leistung unsererseits. Danke, Silke, wir haben sehr viel
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[ 10 Uhr 56 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
19. Januar 2012
Bedarf scheint vorhanden.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Angesichts der Schrecken von Krieg und Vertreibung sollten wir froh sein, wenn wir diesen nicht ausgesetzt sind. Desto seltsamer finde ich, daß eine Menge (erwachsener!) Menschen mangels Echtsituation Krieg spielen wollen. Ausreichend viele, daß sich seit vielen Jahren ein Fachgeschäft für dafüriges Material behaupten kann:

Immerhin- Panzer
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[ 11 Uhr 01 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
