Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

26. Februar 2012

Feste feiern! Festivals! Werbung auch für Guten Zweck!

Kategorie: Kultur

Dieses Jahr ist voll Headbangerparty angesagt!

Tickets für Wacken hatte ich ja schon früh beschafft. Das Vainstream ist zwar insgesamt nicht so meines, aber Caliban sind schon gut, und noch besser sind Slayer!

Der Herrgott hat mich allerdings zum rechten Pfad zu frischer Quäle und grüner Haue zum Metal For Mercy geführt! Eine vergleichsweise kleine Veranstaltung in Witten, aber mit Unterstützung auch von „Großen“.

Der Gewinn wandert jedes Jahr seit 2004 in die Kasse eines sozialen Dingsbums für Kinder und Jugendliche, welches zu wenig abbekommt. Deshalb habe ich mich dort zwar als „Journalist“ akkreditiert, aber trotzdem bezahlt. Wenn ich schon für oben genannte Veranstaltungen viel Geld ausgebe, dann doch wohl erst recht dafür.

Dieses ist Werbung. Für einen guten Zweck.

[ 18 Uhr 25 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Der linkssozialistische, national befreite (und damit merk-) Attentat-Einsturz-Bombenbau-Blogpost.

Kategorie: Verkohlt

Wenn ich eine Bombe (engl. Bomb, it. bomba, gipsy bombaleo) bauen will, brauche ich auf jeden Fall, ungeachtet der Art des für meinen Anschlag benötigten endgültigen Sprengsatzes, Sprengstoff. Bewährt sind da Semtex und C4, Trinitrotoluol (TNT) ginge natürlich auch. Nitroglyzerin und Dynamit sind eher weniger geeignet, weil schlechter in der Handhabung. Industriell gefertigter Plastiksprengstoff ist leider mit einem Geruchsstoff markiert, damit die Sprengstoffspürhunde von Polizei, Bundespolizei und BND oder anderen Geheimdiensten ihn besser finden können.

Wer jedoch nukleares Material zu beschaffen weiß für eine Dirty Bomb oder gar einen richtigen Atomsprengsatz, für den sollte das das geringste Problem darstellen. Für das Sprengmaterial und eventuelle Anleitungen und eventuell waffenfähiges Uran oder Plutonium nutzt Ihr am besten die Kontakte zu der Terrororganisation Eures Vertrauens, zum Beispiel den Nationalen oder Nationalsozialistischen Untergrund, Al Quaida oder - Kaider, Kaida, Cauda oder wie auch immer sich das schreibt, Islamisten, Taliban, Evangelikale oder den Papst.

Um die Bombe möglichst effektiv einzusetzen könnt Ihr eine Flugzeugentführung anzetteln, wöbei Ihr die Flugsicherung umgehen oder einfach ausschalten solltet. Mit Plutonium an Bord in den Reichstag gelenkt ist das ein toller Anschlag.

So. Mal gucken, ob gleich ein SEK vor der Tür steht oder die Überwachenden Behörden kapieren, daß das nicht ernst gemeint ist.

[ 13 Uhr 11 ] - [ 6 Kommentare ]

25. Februar 2012

Gezielte Fahndung, gezielte Überwachung.

Kategorie: Verkohlt

Das nenne ich doch mal effektiv. Oder besser: effektief.
Die sagenhafte Trefferquote von 0,000571155% erzielten 2010 die angeblich zuständigen Überwacher beim Überprüfen von 37292862 E-Mails. Genau 213 davon brachten „verwertbare Hinweise“*1.

Da sieht doch jeder, wie effektiv und nützlich die Bespitzelung bei der Verbrechensbekämpfung ist. Ich will auch überwacht werden! Damit ich gar nicht erst krimminell werden kann!

Meldung via Opalkatze
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[ 10 Uhr 58 ] - [ 3 Kommentare ]

fucked up.

Kategorie: Vernetzt

Telephon.Gestern morgen um neun Uhr war das Interview*1 mit Danny Tomb, dem Gitarristen und Sänger der australischen Thrash-Metal-Band 4Arm, angesetzt. In Melbourne war also acht Uhr abends. Und pünktlich um neun riß der Kontakt ab.

Keine Antwort auf
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[ 09 Uhr 29 ] - [ Noch kein Kommentar ]

24. Februar 2012

Schweigeminuten.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Schweigeminuten gegen Nazis, Unrecht und so?*1

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


Martin Niemöller, Pfarrer, langjähriger Präsi der Deutschen Friedensgesellschaft, gewesener U-Boot-Offizier im WK I

[ 09 Uhr 23 ] - [ 2 Kommentare ]

23. Februar 2012

Die Welt verbessern.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Als ich jung war, also so richtig, so mit zwölf oder dreizehn, wurde ich Pazifist. Und ich wollte die Welt verbessern helfen. Natürlich durfte ich noch nicht zu irgendwelchen Friedensgruppen gehen, die waren immer relativ spät am Abend und ich dafür nach Jugenddingsbumsausgangssperreparagraph zu klein. Ich wäre dort auch wohl der
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[ 14 Uhr 05 ] - [ 3 Kommentare ]

21. Februar 2012

Qualitätssicherung bei Plattenkritiken, auch Review genannt, Teil 2.

Kategorie: Verschiedenes

Vor knapp zwei Wochen erwähnte ich bereits meinen ersten Ansatz, meine Reviews für Albumcheck qualitativ zu verbessern.

Das Problem ist ja weiterhin: Mein
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[ 15 Uhr 36 ] - [ 4 Kommentare ]

Von Gaucklern und Wutbürgern.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

StinkefingerIm Grunde ist mir mittlerweile doch eher schnurz, wer den Grußaugust*1 mimt, der ja doch nichts zu sagen hat. Interessant hingegen finde dich die Rezeption des Themas im Netz: Gab es 2010 noch eine regelrechte Volksfront für Gauck, so ist dies nun genau umgekehrt. Waren damals alle für den einstigen Pfarrer und Stasiakten-Beauftragten Joachim Gauck, waren dann alle stinkesauer, weil der sich mittlerweile tatsächlich nicht bewährt habende mutmaßliche Vorteilnehmer den Posten des machtlosen Monarchensurrogates bekam, so flutet nun ein ebensogroßer Tsunami an Haß und Wut und gesammelten Verfehlungen des Gauck durch die Netzwelt.

Ich glaube, der Wutbürger ist mittlerweile gegen alles. Hauptsache, er hat was zu wüten.

[ 10 Uhr 26 ] - [ 10 Kommentare ]

20. Februar 2012

Mit High-Tech in den Supermarkt.

Kategorie: Vernetzt

Ich hatte ja schon damals®, als ich mich gerade an mein erstes Smartphone gewöhnte, versucht, das Ding als Einkaufszettel zweckzuentfremden, damals mit dem eingebauten Notizdings. Zum einen, weil ich dann nicht meine eigene Schrift ertragen muß, zum anderen, weil ich
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[ 12 Uhr 57 ] - [ 2 Kommentare ]

17. Februar 2012

Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Lammert, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

Kategorie: Verkohlt

Bewerbungsbild.wie ich erfahren habe, ist seit heute die Stelle des Bundespräsidenten vakant. Ich bewebe mich um dieses Amt, weil ich mich für außerordentlich geeignet halte. Ich verfüge bislang über keine kapitalistischen Beziehungen, bin nicht vorbestraft und nie in irgendeiner Partei Bonze gewesen und daher überparteilich.

Zudem spreche ich Deutsch und etwas Englisch und kann mich bei Bedarf einigermaßen benehmen. Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol und kann nicht Autofahren, weshalb ich auch niemals besoffen erwischt werde.

Ich würde die Staatskasse auch entlasten, indem

a) mit mir dann ein Arbeitsloser weniger vorhanden ist
b) ich lieber ein unspektakuläreres Dienstfahrzeug hätte (wenn die Bahn pünktlich wäre, würde ich diese nutzen, vielleicht läßt sich da ja dran arbeiten)
c) ich auf dieses ganze militärische Brimborium verzichte, wenn ich wählen kann, und dann lieber eine Band aussuchen würde stattdessen.

Weiterhin rege ich an, mein Amt des Präsidenten dann in das eines volksnahen erbmonarchen Kaisers und Alleinregierers umzuwandeln, das würde ebenfalls viele Kosten sparen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Hundeiker, esq.

[ 16 Uhr 31 ] - [ 9 Kommentare ]

16. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 4: Abgezogen.

Kategorie: Verschiedenes

Damit man sich nicht statt der Gesichtshautanhangsgebilde die Kehle durchschneidet, muß ein Rasiermesser scharf sein. Sprichwörtlich rasiermesserscharf!

Jeder kennt Schleifsteine und solch Zeug. Dies ist eine sehr gute Idee, wenn Ihr das Messer möglichst schnell zerstören wollt! Ich hingegen bevorzuge den obligatorischen Lederriemen. Ich habe einen Spannriemen, sieht
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 1 Kommentar ]

Ausweisung fahrscheinlich.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Dortmund Hauptbahnhof, 15. Februar 2012, gegen 15:20 Uhr.Ich nehme drei Zweiergruppen von Bahnpolizisten wahr und weiß genau: ich werde kontrolliert werden. Und tatsächlich: als ich auf dem Fahrplan meinen Zug suche um zu erfahren, auf welchen Bahnsteig ich muß, werde ich freundlich angesprochen und gebeten, mich auszuweisen. Kein Problem für mich, die machen ja einfach ihre Arbeit, und wenn sie dies freundlich tun, warum nicht?

Screenshot der Ticket-App.Allerdings- wenn irgendwo stichprobenartig Personenkontrollen gemacht werden, dann bin ich dabei. Immer! Das ist nicht übertrieben. Das macht mir nichts aus, denn bisher waren die Leute immer freundlich zu mir. Aber, SCNR, ich erdreiste mich, frechen Tonfalls, zu fragen: „Warum?“
Freundlich bekomme ich zur Antwort, dies sei Routine, man würde tatsächlich so den einen oder anderen Gesuchten erwischen. Während der eine meine Ausweisdaten abgleicht, plaudere ich mit dem anderen ein wenig. So läuft das jedesmal. Kein Problem.

Gut vier Stunden später bin ich wieder unterwegs, von zu Hause in die Stadt, zu einem Treffen. Der Bus ist gut gefüllt, aber ich sitze. Ich höre ein wenig Musik und schreibe via Fratzbuch eine Nachricht an „Dead Label“. Als ein außerordentlich unfreundlicher Vertreter der
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[ 11 Uhr 58 ] - [ 5 Kommentare ]

15. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 3: Eingeseift.

Kategorie: Verschiedenes

Der Pinsel dient dazu, die Rasierseife aufzuschäumen. Zu dieser kommen ich heute.

Eine Messerrasur erfordert eine sehr alkalische Rasierseife. Damit fallen alle hautschonenden, pH-neutralen Präparate weg. Nur durch eine regelrechte Seifenlauge quillt und weicht das Barthaar ausreichend auf und läßt sich perfekt abschneiden.

Dosenschaum und -gel können wir für eine richtige Rasur vergessen. Bei Systemrasierern reicht das durchaus, um die Stoppeln zu eregieren. Ein Messer verlangt nach mehr! Natürlich bekommt man eine wirklich gute Rasierseife kaum im Supermarkt oder in der Drogerie. Denn nachdem die Welt mit
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ]

14. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 2: nichts für Einfaltspinsel.

Kategorie: Verschiedenes

Das erste vorgestellte Utensil zur richtigen Rasur ist sicherlich das am besten unterschätzte. Denn die Unterschiede in der Qualität von Rasierpinseln sind in der Tat beträchtlich, und der Einfluß auf die Rasur ist viel größer als man denkt!

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[ 16 Uhr 30 ] - [ 4 Kommentare ]

Der Arbeit Frucht ist wohlgeraten.

Kategorie: Kultur

Ein Interview auf Englisch zu führen ist schon eine andere Hausnummer!

4 1/4 Stunden Vorbereitung für Eineinhalb Stunden Interview mit Dead Label. Dann noch drei Stunden Nachbereitung, das heißt, übersetzen und einpflegen und formatieren. Wer über meine nicht vorhandenen Englischkenntnisse lachen will, der kann es gerne tun. Die Band fand sie jedenfalls nicht so schlimm. Und wenn Dead Label eines Tages so berühmt sind wie heute Metallica, dann kann ich sagen: Ich war einer der ersten!

Hier nun das Interview!

[ 11 Uhr 10 ] - [ 1 Kommentar ]

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