20. März 2011
Ein Dinosaurier fürs Museum.
Kategorie: Vergangen
Großartiges Gerät, mein erster eigener Computer:

Intel 486 DX 50MHz, vier Megabyte RAM, 250 MB Festplatte (MB, nicht GB!), schwarz-weiß-Display, Diskettenlaufwerk, MS-DOS 6.22, Windows 3.11, hat mich im letzten Drittel der Neunziger gebraucht eintausendfünfhundert Deutsche Mark gekosten. Recht günstig also. Internet? Wie soll das funktionieren?
War eine prima Maschine, funktioniert immer noch trotz eifrigen Gebrauchs und jahrelanger Kellerlagerung. Das waren noch Zeiten.
Der Desktop unter Windows 3.11

Word 6.0 auf Windows 3.11

Isset nich schöööön?
Und, habt Ihr noch solche Schätze im Keller?
[ 19 Uhr 56 ] - [ 11 Kommentare ]
19. März 2011
Wurde Eisbär Knut heimtückisch ermordet? [UPDATES]
Kategorie: Verkohlt
UPDATE 20. März 2011, 18:40 Uhr
UPDATE 21. März 2011, 15:45 Uhr
UPDATE 22. März 2011, 15:25 Uhr
UPDATE 22. März 2011, 17:40 Uhr
Kann es wirklich Zufall sein, daß der vor vier Jahren gehypte Eisbär Knut, um den es lange still war, heute tot im Wasser trieb? Er war erst vier Jahre alt, eine Todesursache sei nicht zu erkennen.
Ich weiß, warum er sterben mußte: Er ist das Bauernopfer der Polit- und Wirtschaftskaste, der Militär- und Atomlobby. In Japan glühen die Meiler, in Libyen fallen die Bomben, aber das Volk trauert um ein Zootier, als würden sonst niemals Zootiere sterben. Und der wahre Grund dafür sind die Atomkrise und das erst nicht- und jetzt doch- Eingreifen in Libyen. Das ist Ablenkung! Ein Komplott!
UPDATE 20. März 2011, 18:40 Uhr
Auf Facebook:
Knut hat sich bevor er umgefallen ist,versucht in die Hinterpfote zu beissen...dann hat er sich wie doof gedreht .Hat ihn jemand nen Pfeil oder so in die Pfote geschossen? und wenn ja wer?...hmm die Freundin von dem Dörfler war ja auch gerade zufällig da ..hmmm oder warns doch die Amis??....
UPDATE 21. März 2011, 15:45 Uhr
Auf Facebook:
das schaumen aus dem Mund ist verdächtig. Epilepsie? Warum zieht er die Pfote so rauf? Klar, es wird irgendwas erzählt.. wie immer und überall. Wir Menschen sind Bestien!
UPDATE 22. März 2011,15:25 Uhr
Knut wurde obduziert.
Der Berliner Eisbär Knut verendete wohl an einer Hirnerkrankung. Erste Untersuchungen seines Kadavers am Leibniz-Institut zeigten «deutliche Veränderungen des Gehirns», die als Grund für den plötzlichen Tod angesehen werden könnten, teilte der Zoologische Garten am Dienstag mit.
Schrieben die Westfälischen Nachrichten gerade in der Onlineausgabe. Ich gehe davon aus, daß diese Veränderungen bewußt herbeigeführt wurden, um Knut zu töten. Wahrscheinlich wurde er irgendwie verstrahlt vom Geheimdienst. Dafür spricht, daß er sehr plötzlich starb.
UPDATE 22. März 2011,17:40 Uhr
Facebook:
Knut war in Wahrheit das durch verantwortungslose Frankensteinische Wissenschaftler wieder zum Leben erweckte und als Eisbär vekleidete Alien aus Area51, das man durch die Folter der Unterbingung zusammen mit aggressiven Eisbärinnen endlich zur Preisgabe seines Heimatplaneten zwingen wollte.
Ist zwar eine andere Theorie, aber irgendetwas wird schon dran sein, vor allem, wenn Area51 mit im Spiel ist!
Ja, die Häufung der Vorfälle ist verdächtig.
Ich finde es sehr verdächtig, dass der Betreuer von Knut, Tierpfleger Dörfler vor 2 jahren starb.....und nun Knut ebenfalls....ich vermute da einen Zusammenhang.....liegt doch irgendwie nahe, oder? DA ist eine Veschwörung ganz großen Ausmaßes am Werke!!!
Wahrscheinlich wurde Dörfler frühzeitig beseitigt, um dann bei Bedarf ungehindert auf Knut zugreifen zu können. Oder Dörfler hat etwas gemerkt.
--Möglicherweise wurde Knuts Gehirn gezielt mit Mikrowellenwaffen bestrahlt. Entsetzlich!
--Ja, man baut ein 1800 W Magnetron in einen Parabolspiegel, mit nem passenden Feedhorn uns stellt es auf 100 m scharf. Zum Abstimmen nimmt man Glimmlampen.
Seht Ihr?
[ 23 Uhr 09 ] - [ 10 Kommentare ]
Markus Gäfgen: Der Richter urteilt, nicht der Pöbel.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wir erinnern uns: Vor einigen Jahren hatte ein gewisser Markus Gäfgen den damals elfjährigen Jakob von Metzler entführt und ermordet. Der Fall erregte viel Aufsehen, und ein kleines Skandälchen am Rande war, daß die Ermittler Gäfgen mit Folter gedroht hatten, was auch Erfolg brachte. Nun klagt Gäfgen auf 10.000 Euro Schmerzensgeld.
Sinn oder Unsinn dessen will ich hier gar nicht erörtern. Aber mich erschrecken die Kommentare zu derartigen Artikeln.
„Eine ekelerregende, abstoßende Justiz-Farce! Man hätte dieser Dre***au die Folter nicht nur androhen sollen! Wenn der eine Entschädigung bekommt, müsste man ihn schon aus Prinzip an den nächsten Laternenpfahl hängen!“
„Man sollte Gefängnisse in der Türkei mieten, und solche Leute dort verrecken lassen das ist Gerechtigkeit.“
Und mehr zu dem hier verlinkten Artikel. Bei aller Antipathie für diesen Mann: wir leben zum Glück in einem Rechtsstaat, wo der Richter urteilt, nicht der Pöbel. Denn auch wenn jemand sich schuldig macht auf schwerste Art, wir sollten uns nicht auf seine niedrige Stufe begeben. Auch wenn es schwer zu verstehen sein mag, Menschenrechte gelten auch für Schwerverbrecher. Denn gerade Recht, Justiz, Staat sollten Recht sprechen und nicht der Lynchjustiz als Anregung dienen. Kann man Mord, Folter, Mißbrauch und der gleichen überhaupt adäquat sühnen? Darf man diese zu Mitteln der Rechtsprechung und des Vollzugs werden lassen im Sinne von „Auge um Auge“?
Wenn der Staat sich das erlauben dürfte oder zulassen würde, dann würde hier bald wieder die Justiz des Mittelalters herrschen.
[ 11 Uhr 01 ] - [ 5 Kommentare ]
18. März 2011
Fukushima: Mich für andere opfern - würde ich das können?
Kategorie: Verschiedenes
Hier auf dem sicheren Sofa im fernen Deutschland sitzend kann man viel behaupten. Manche verspotten die fünfzig Freiwilligen sogar, welche in der Reaktorhölle von Fukushima versuchen, Schlimmeres zu verhindern und dies wohl mit einem frühen und qualvollen Tod durch die Strahlenkrankheit quittiert bekommen werden.
Über die Spötter will ich nicht mehr Worte verlieren, nur vier: IHR SEID DUMME ARSCHLÖCHER!
Ich könnte natürlich jetzt sagen, würde das hier passieren, wäre ich auf jeden Fall dabei, um die Welt zu retten die Menschen hier zu schützen. Trockenübung. Ich liebe das Leben. Und ich liebe meine Liebste und meine Familie. Und ich will sie nicht verlieren, und daß sie mich verlieren will ich auch nicht. Von daher halte ich für ebenso wahrscheinlich, daß ich mich nicht freiwillig melden würde, wäre mein Leben bei dem Einsatz in ernster Gefahr.
Oder aber doch?
Das sind Spekulationen. Ich hoffe, ich werde die Antwort niemals erfahren müssen, ob ich ein Held bin oder nicht. In Japan setzen jedenfalls fünfzig Menschen ihre kostbaren Leben in brennenden und schmelzenden Atomkraftwerken für ihre Mitmenschen aufs Spiel. Das sind Helden.
[ 16 Uhr 10 ] - [ 9 Kommentare ]
16. März 2011
Wenn der Kranich zum Geier wird - Update 2: Tickets bis 10000 Euro
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Achtung, siehe Nachtrag unten!!!
Die RTL-Reporter berichten inzwischen aus dem sicheren Osaka. Roger Saha schildert: „Am Lufthansa-Schalter beklagen sich viele, dass sie 7.000 Euro für einen Oneway-Flug nach Deutschland zahlen müssen.“ Die Lufthansa begründe dies unter anderem mit der „Marktsituation“. (RTL Online)

Der Markt erlaubt alles. Weidet sich an der Angst der Menschen in Japan satt. Ein One-Way-Ticket für 7000 Euro. Das noch mit der „Marktsituation“ erklären zu wollen ist perfide und unmenschlich. Wir können jeden Preis verlangen, also nehmen wir ihn auch. Moral hat mit Wirtschaft nichts zu tun, oder?
Die Lufthansa zockt ab, schlicht und ergreifend. Und wer den Wucherpreis nicht zahlen kann, der darf eben zu Hause bleiben und sich von explodierenden Atomreaktoren rösten lassen.
Was kümmert die Konzernleitung Moral? Was kümmert sie Gerechtigkeit? Das Gehalt und die Boni werden prima weiterfließen in die Taschen derer, die mal wieder von der Not anderer profitieren. So war es immer, und so wird es immer bleiben. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.
Thema via Infopirat
Nachtrag 17:40 Uhr - 7000-Euro-Ticket ist eine Ente! RTL hat den Text mittlerweile geändert:
Knappe Kapazitäten und unveränderte Preise: Damit müssen Flugpassagiere rechnen, die jetzt kurzfristig von Japan nach Deutschland fliegen wollen. Nach den Atomunfällen gebe es in Japan einen “erhöhten Nachfragedruck“, sagte Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow in Frankfurt. Ebenso äußerten sich Sprecher der japanischen Fluggesellschaften JAL und ANA, die ebenfalls tägliche Deutschland-Verbindungen anbieten. Die Flüge sind zwar gut ausgelastet, aber nicht restlos ausgebucht.
Reingefallen... Danke, RTL.
Nachtrag 18:00 Uhr - Sogar zehntausend Euro sind drin!
Allerdings versuchte man, Menschen Businett- und Firstclass-Tickets für bis 10.000 Euro anzudrehen:
Lufthansa begründet hohe Preise mit gestiegener Nachfrage
Nach Hause kommen – das klang zunächst einfacher als gedacht. „Die Lufthansa hat mir mitgeteilt, dass ich für 10.000 Euro noch ein Ticket für die Businessklasse bekommen könnte“, sagt er.
Koenen konnte nicht glauben, was er da hörte, schließlich hatte er für Hin- und Rückflug zusammen gerade einmal 900 Euro bezahlt. „Ich bin entsetzt, wie da mit der Angst der Leute spekuliert wird“, sagt er. Ein Lufthansa-Sprecher nennt auf Nachfrage keine konkreten Flugpreise, sagt aber: „Die Preise steigen mit der Nachfrage, das sind ganz normale Marktbewegungen.“
[ 16 Uhr 06 ] - [ 1 Kommentar ]
Die Welt schaut auf Japan. Und anderswo weg.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Bei Ägypten, Libyen und Bahrain schaut sie weg. In Bahrain wird mit Hilfe der Arabischen Staaten die Demokratiebewegung niedergemetzelt. Gaddafi bombt in Libyen alle Menschen nieder,die nicht so wollen wie er und lobt Deutschland, weil unsere Regierung gepflegt die Klappe hält dazu. Und Eine
[ Den Rest lesen ]
[ 11 Uhr 05 ] - [ 4 Kommentare ]
15. März 2011
Ulfs Aphorismus am Mittag:
Kategorie: Verschiedenes
Leistungsträger heißen Leistungsträger, weil sie unsere Leistungen in ihren Bau tragen.
[ 14 Uhr 08 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Unter Bauern - Retter in der Nacht. (Filmkritik)
Kategorie: Kultur
Der Film ist die Geschichte der jüdischen Mitbürgerin Marga Spiegel und ihrer Familie von 1943-1945. Frau Spiegel lebt übrigens in Münster und wird dieses Jahr 99 Jahre alt. Ihr verstorbener Neffe Paul Spiegel war lange Jahre Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland, aber das nur am Rande, denn der Film gibt IHRE Geschichte wieder.
Der Film beginnt damit, daß Siegmund „Menne“ Spiegel auf der Suche nach einem Versteck für Frau und Kind ein solches findet bei seinem Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg. Er selbst kommt bei einem weiteren Freund unter. Nach anfänglicher Ablehnung entstehen Freundschaften, und trotz ständiger Bedrohung durch das Nazigesockse haben die Spiegels immer wieder irgendwie Glück.
Im Abspann sieht man noch die Originalfiguren, trotz hohen Alters (im Jahr 2009) noch recht rüstig.
Das muß reichen an Handlung. Schauspielerisch großartig und liebevoll ausgeführt geht der Film immer noch ans Gemüt. Doch neben der immer wieder auftauchenden Frage, wie Menschen KZs bauen können kommt eine beruhigende Antwort: Es gibt immer noch andere, aufrechte.
Der Film ist absolut sehenswert. Nicht wegen irgendwelcher Aufarbeitung. Sondern wegen der Hoffnung, daß auch in schlimmen Zeiten Vernunft vereinzelt möglich ist.
[ 11 Uhr 21 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Ulfs Aphorismus am Morgen:
Kategorie: Verschiedenes
Nicht so pessimistisch. Verlieren können wir immer noch.
[ 10 Uhr 43 ] - [ 2 Kommentare ]
14. März 2011
WTF: 28 von 27.
Kategorie: Vernetzt
[ 16 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Technischer Schnickschnack: Das Galaxy Tab.
Kategorie: Vernetzt
Das ist auch so ein Zeug, welches die Welt nicht braucht, man aber unbedingt haben muß: das iPad. Naja, meine Einstellung zu Apple ist ja bekannt: Ich finde das Zeug dieser Firma einfach nur überteuert. „Guck mal, ich kann es mir leisten!“ - Ich nicht. Weder können noch wollen. Mich nervt dieser missonarische Eifer der Apple-Jünger. Wenn man die dann fragt, was denn genau besser sei, dann kommt meist nichts sinnvolles. Aber selbst wenn es besser wäre: Ich brauche es nicht. Mir reicht irgendwelcher gammeliger Schrott, solange er läuft, und das tut mein Linux-System zur vollsten Zufriedenheit.
Nun also haben wir als preisgünstigere, aber nicht sinnvollere Alternative zum ollen iPad das Samsung Galaxy Tab P-1000 erworben. Die billigste Version. Übers Internet noch billiger. Noch dazu frisch veraltet und deshalb nochmals billiger. Wir haben schließlich keinen Esel, der Gold scheißt.
Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ließ mich böses ahnen: Sie war auf Polnisch verfaßt, eine Sprache, die ich nicht wirklich gut beherrsche. Ich schaltete das Gerät ein- seltsamer- und glücklicherweise konnte es doch Deutsch. Die Bedienung ist nicht wesentlich anders als beim iPad, welches ich mal kurz ausprobieren konnte. Da mein Mobiltelefon, pardon, mein Smartphone, auch mit dem Betriebssystem Android (natürlich ein Linux-Klon!) läuft, fanden meine Liebste und ich uns schnell zurecht. Übrigens wird dieses Teil auch als Smartphone angeboten, telephonieren kann man damit, anders als mit dem iPad, auch. Eigentlich ist es ein zu groß geratenes Smartphone.
Und was nützt es?
Verdammt gute Frage. Es ist schick. Man hat es.
Naja, nützlich ist es auch. Es ist sehr handlich und muß nicht erst hochgefahren werden, wenn man irgendwo mal Informationen braucht. Navigieren ist bequemer als auf dem Smartphone - die Karte ist größer. Und wenn ich unterwegs eine Bus- oder Bahnverbindung brauche (wobei letztere ja nie funktionieren) und eine Fahrkarte und so- auf dem gößeren Monitor als auf dem Mini-HTC ist das sehr viel komfortabler und schneller, zumal die Eingabe über die Bildschirmtastatur weniger frickelig ist.
Über die entsprechende APP sind Schallplatten im MP3-Format sogar bequemer zu beziehen als über den Computer. Banking auch, denn der größere Schirm reicht auch für diesen Chip-TAN-Kram.
Fazit: Das Gerät ist zwar nicht lebenswichtig, aber durchaus nützlich. Eine Kaufempfehlung spreche ich nicht aus. Das muß wirklich jeder selbst entscheiden, ob er so etwas braucht oder will.
[ 12 Uhr 13 ] - [ 4 Kommentare ]
Technischer Schnickschnack: Das Fritz!Fon C3.
Kategorie: Vernetzt
Nachdem unsere DECT-Funktelephone aus der mittleren Steinzeit (also von 2004 etwa) langsam den Geist aufgaben, mußten neue her. Da seit geraumer Zeit bei uns die berühmte Fritz!Box 7270 Dienst tut und ich mit dieser mehr als zufrieden bin, lag es nahe, das originale Fritz-Mobilteil zu bestellen, zumal es gar nicht so teuer ist (etwa 60 Euro) und natürlich perfekt auf die Fritzbox abgestimmt.
Das Dingen sieht erstmal nicht wesentlich anders aus als ein Gerät von, sagen wir mal, Siemens oder so. Komfortables Format, die Tasten sind fast wurstfingertauglich. Anschluß an die Fritz-Box und Einrichtung des Gerätes an sich sind erstmal fast idiotensicher. Fast, denn ein derart umfangreiches Gerät wie die Fritzbox muß natürlich schon beherrscht werden. Für absolute Technikversager dürfte das doch nicht gar zu einfach sein. Ansonsten läßt es sich recht schnell herausfinden, ohne daß man in die Anleitung guckt.
Die Rufnummern- und Klingeltonzuweisung funktioniert nicht anders als bei anderen Mobilteilen. Dann macht man ab besten ein Software-Update des Gerätes, was ein Kinderspiel ist.
So. Jetzt läuft das Gerät, vielmehr: es funkt, funktio- und telephoniert. Was kann es?
1. Telefonieren natürlich. mit wahrlich exzellenter Sprachqualität, wenn am anderen Ende nicht gerade ein demoliertes W48 Dienst tut.
2. Telephonbuch: Solche Geräte haben ja üblicherweise einen internen Rufnummernspeicher. Das Fritz!Fon greift jedoch gleich und ohne Umschweife auf das Telefonbuch der Fritzbox zu. Das konnten die Altgeräte zwar auch, aber das war viel umständlicher. Auch die internen Anrufbeantworter lassen sich bequemer ansteuern als früher.
3. Fritz!Box steuern: Etliche Funktionen der Fritzbox können sehr bequem vom Fritzfon aus gesteuert werden, zum Beispiel kann man das W-LAN abschalten etc., muß also nicht für jeden Mist immer einen Computer hochfahren.
4. Man kann E-Mails und RSS-Feeds damit abrufen. Allerdings finde ich das ein wenig, naja. Auf dem Minidisplay ist das dann doch nicht das wahre und eher blödsinnig. Aber man kann prima damit werben, ebenso wie mit der Möglichkeit,
5. Internetradio und Podcast zu hören. Was soll das? Im Grunde ist die Idee klasse. nur hätte ich mir dann Klinkenbuchsen für Kopfhörer oder besser noch ein Headset gewünscht. Natürlich kann ich das Ding auch auf Laut hören stellen, aber soooo toll ist die Klangqualität dann doch nicht. Dann kann ich besser ein entsprechend gerüstetes Mobiltelephon oder unser Galaxy-Tab an die Stereoanlage anschließen und darüber streamen. Übrigens kann ich mein Android-Smartphone und das Tab über eine App auch als Mobilteil andocken. Das nur am Rande.
Mein Fazit: Gute, nicht zu teure DECT-Funktelephone. Nur sind die letztgenannten Funktionen ziemlich überflüssig, solange kein Anschluß für vernünftige HiFi-Utensilien fehlt. Und ein Headset wäre auch jovel. Nicht für mich. Aber trotzdem. Zwar hat ein anderes Gerät, das Fritz!Fon MT-F, entsprechende Anschlüsse. Aber wenn diese nicht vorhanden sind, macht auch die Radioundsofunktion wenig sinn. Kann man auch weglassen.
Und jetzt? Haben wir ein neues Telephon. Damit werden wir wie bisher telephonieren.
Nein, dies ist keine Auftragsarbeit, und Geld habe ich keins dafür bekommen.
[ 11 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]
13. März 2011
Deutschland sucht den Super-GAU.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die Katastrophe in Japan ist alles andere als erfreulich. Da Japan praktisch nur aus Berg besteht, spielt sich das Leben an der Küste ab, diese ist entsprechend dicht besiedelt, auch mit angeblich erdbebensicheren Atomkraftwerken. Deshalb erwischt die Katastrophe mitsamt Tsunami und den Folgen der Folgen für die Kernkraftwerke sehr viele Menschen zugleich, und die zu erwartende langanhaltende Verseuchung großer Gebiete macht den Lebensraum der Japaner auch nicht größer.
Beim Tschernobyl-Unglück konnte man ja noch behaupten, das liege am gammeligen russischen Schrottzeugs (auch wenn es menschliches Versagen war). Aber das waren jetzt keine Bolschewikenmeiler, sondern richtig gute, absolut sichere Reaktoren nach westlichem Standard (auch wenn Japan im Osten ist). Da kann doch gar nichts passieren. Auch hier in Deutschland nicht, weil hier haben wir ja auch so toll sichere Dinger, in denen niemals etwas passiert.
Auch hat es in Deutschland noch nie Erdbeben gegeben, und es wird auch nie geschehen. Hier sind wir sicher, sprach der Igel zu seiner Familie und kroch in den Fuchsbau.
[ 14 Uhr 25 ] - [ 2 Kommentare ]
12. März 2011
Supermarkt: Baby wird in Tresor gesperrt!
Kategorie: Verschiedenes
Oder wie soll ich das verstehen?
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[ 20 Uhr 25 ] - [ 2 Kommentare ]
11. März 2011
Bin ich froh, nicht in Japan zu sein.
Kategorie: Verschiedenes
Ich warte hier ungeduldig auf ein Paket, und da hinten geht alles kaputt. Ich finde die Gewalt der unzähmbaren Natur beeindruckend. Jetzt, wo es hauptsächlich Japan erwischt sehe ich die Kraft der Welle besonders stark, denn Japans Topographie (besteht nur aus Berg) sorgt für dichte Besiedelung und Bebauung der Küste. Auch mit Industrie, Atomkraftwerken und so weiter.
Die Zerstörungen sind erschreckend. Bin ich froh, nur meine Probleme zu haben.
[ 12 Uhr 02 ] - [ 1 Kommentar ]


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