20. Mai 2011
Meine eigene Welt.
Kategorie: Verkohlt
Irgend ein amerikanischer Spinner namens Harold Camping hat für morgen den Weltuntergang berechnet. Dies hatte er zwar für das Jahr 1994 schon einmal getan. In den Berechnungen sind sogar die Fische aus der Speisung der Fünftausend enthalten.
Natürlich ist morgen der einzig richtige Tag, ein Irrtum wie bei den drölfzig anderen Weltuntergängen ist ausgeschlossen. Also könnt Ihr mir gerne Euer gesamtes Vermögen überschreiben, denn übermorgen ist ohnehin alles vorbei, da braucht Ihr das alles ja nicht mehr! Muß nur noch diesem Wohnwagen Zelt Camping schreiben, denn wenn er wirklich davon überzeugt ist, kann er ja, um zu den Himmelfahrern zu gehören, allem irdischen und allen irdischen Gütern entsagen, oder?
Mir kann nichts passieren, ich lebe ohnehin in meiner eigenen Welt.
Der PayPal-Button ist da unten!
[ 18 Uhr 50 ] - [ 7 Kommentare ]
Servergate bei den Piraten.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die Franzosen haben die Deutsche Polizei angeblich um Hilfe gebeten. Angeblich wegen einer geplanten Attacke auf französisches Atomzeugs. Daraufhin wurden erstmal sämtliche Server der Piraten abgeschaltet. Auch wenn sich die Ermittlungen angeblich nicht gegen die Piratenpartei richten. Drei Tage vor einer Wahl. Honni soit qui mal y pense.
Damals zu Zeiten von Birne Helmut Kohl und seiner Spendenaffaire samt angeblichen jüdischen Vermächtnissen wurde immerhin gegen die CDU und ihre MitarbeiterInnen ermittelt- doch hat man deren Büros sämtlich geschlossen deswegen? Die Server einer "Internetpartei" abzuklemmen kommt da aufs selbe heraus. Drei Tage vor einer Wahl. Honni soit qui mal y pense.
Ich will hier keine Verschwörung beschwören. Aber ein Gschmäckle hat die Geschichte schon.
PS: Legt Euch niemals mit dem BOfH an! Kurze Zeit später waren bka.de und polizei.de off. Bestimmt kein Zufall.
[ 13 Uhr 21 ] - [ 4 Kommentare ]
Was ich mit Adolf Hitler gemein habe.
Kategorie: Vergangen
In der Tat gibt es da eine Gemeinsamkeit zwischen mir und dem GröFaZ: Ich und der Führer sind führerscheinlose Gesellen.
Wenn jemand dies mitbekommt, dann fragt er meistens, ob
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[ 12 Uhr 16 ] - [ 6 Kommentare ]
19. Mai 2011
Des Teufels Telephon.
Kategorie: Kultur
Ich verfluche oft genug dieses Gerät, wenn es klingelt und mich stört und verunsichert, ob da wieder einmal
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[ 23 Uhr 02 ] - [ 6 Kommentare ]
In Sekten.
Kategorie: Vergangen
Ein Freak, der auf sich hält, hat auch Fans. Und die hatte ich tatsächlich. Als ich in der Oberstufe war, verehrten mich vor allem ein Pärchen aus der Mittelstufe. Aber ich fing schon früher an:
Ich gründete meine eigene Sekte, deren Guru ich selbst natürlich war. Ich, Ulfo der Überbelichtete, scharte in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre einige JüngerInnen aus der Parallelklasse um mich, die das ganze mindestens so ernst nahmen wie ich.
Allerdings waren die auch professioneller als ich: Während ich nur meinen Ruhm zu mehren trachtete, wollten die anderen wie bei einer gewöhnlichen Sekte nach Indien aufbrechen, um dort eine Sandalenfabrik zu eröffnen. Mir als dem Erleuchteten war das zu kommerziell, zu kapitalistisch. Mit meinem Veto lief da nichts. Und so haben wir alle heute anständige Berufe.
[ 12 Uhr 07 ] - [ 1 Kommentar ]
17. Mai 2011
Ihr könnt alle nicht umgehen mit den Ventilatoren!
Kategorie: Verschiedenes
Klar ist es vernünftig, bei Hitze einen Ventilator zu benutzen. Nur macht kein Mensch das wirklich effektiv.
Im Dienst stieß ich oft auf Unverständnis, wenn ich unseren großen Ventilator umdrehte und ihn zum geöffneten Fenster rausblasen ließ. Vor allem, wenn ein Regenguß die Luft gekühlt hatte. Die kühle Luft muß doch rein!
Natürlich muß kühle Luft rein, nur, damit etwas reinkann, muß auch etwas heraus. Und zwar die heiße Luft. Am effektivsten war diese Methode, wenn es noch immer sehr heiß war. Kaum einer kam auf die Idee, die halbwegs erträglich temperierte Luft des Flures ins Dienstzimmer zu blasen. Einen ließ ich zum Fenster rauspusten und einen zweiten zur Tür hinein. Das kam schon recht gut. Allerdings stand der an der Tür doch ein wenig im Weg.
Das Ganze läßt sich allerdings wohl perfektionieren, wie Finn mit seinem Megagebläse aus Prozessorlüftern zeigt. Klickt hin und staunt!
[ 19 Uhr 38 ] - [ 5 Kommentare ]
Zeitpunkt verschlafen, hinterher schlauer.
Kategorie: Verrueckt
Eigentlich hätte ich es schon viel früher ahnen müssen. Aber hinterher ist es immer leicht, etwas vorherzusehen.
Diese Depressive Episode... ich hatte mich jeden Tag darauf gefreut, ins Heiabettchen zu kuscheln und zu schlafen. Quasi das Highlight des Tages, der Höhepunkt. Sich zusammenrollen und pennen. Toll. Warum bin ich da nicht schon skeptisch geworden bei diesem Rückzugs- und Ruhebedürfnis?
Ich krieche durchaus gerne ins Bett, auch wenn ich fit bin, aber daß ich geradezu darauf hinlebe, nee. Das wäre eigentlich verdächtig gewesen, so fängt eine Episode oft an. Nur- Wenn die Episode beginnt, beginnt auch das NIchtmehrmerken. Die mangelnde Aufmerksamkeit.
Hätte es denn etwas geändert, hätte ich eher etwas gemerkt? Naja, auf der Arbeit wären weniger Probleme aufgetreten. Aber Episode ist Episode, verhindern hätte ich sie nicht können. Und ich bin ja auch gut damit fertiggeworden diesmal.
[ 13 Uhr 56 ] - [ 1 Kommentar ]
16. Mai 2011
Sein, Zeit, Schmerz.
Kategorie: Verrueckt
Das Leben ist schön. Manchmal jedenfalls.
Oft geschehen aber Dinge, die sind einfach nur schlimm. Wenn zum Beispiel jemand stirbt. Oder die Existenzgrundlage zusammenzubrechen scheint. Oder.
Ich bin beschäftigt, von der Depression wegzukommen, meinen Arbeitsplatz zu retten, eine neue Wohnung zu finden, meine Liebste zu trösten, irgendwie das Leben als solches zu organisieren, versuchen an eine Zukunft im Erwerbsleben zu glauben...
Keine Zeit für salzige Wunden. Das Leben schmerzt schon genug.
Keine Zeit für salzige Wunden. Keine Zeit für Schmerz.
[ 21 Uhr 03 ] - [ 2 Kommentare ]
Balesgrigoraphobie oder: Die Angst des Bloggers vorm Elfmeter.
Kategorie: Vergangen
Es klingt bescheuert. Es ist bescheuert. Es ist typisch Ulf.
Ich habe Angst vor Bällen. Zwar nicht, solange sie nur herumliegen oder gemächlich rollen. Aber wenn sie eine gewisse Geschwindigkeit erreichen, entferne ich mich hurtig oder nehme eine Schutzhaltung ein. Deshalb mußte ich in der Irrenanstalt zu Osnabrück meist am Rand sitzen, wenn der eigentlich für Depressionskranke ziemlich wichtige Sport stattfand. Aber in Osnabrück war das sehr auf Ballistik (Witz, haha) ausgerichtet.
Während mir die Ursache meiner (obschon moderaten) Arachnophobie unklar bleibt, ist die Geschichte mit den Bällen ziemlich simpel zu erklären. Ich bin nicht besonders geschickt (und auch deshalb in Mannschaftssportarten nicht so gerne zugange, weshalb ich dann ja irgendwann Laufsport betrieb). Das wäre ja nicht so schlimm, aber ein Pechvogel bin ich auch noch. Gaaaanz schlecht. Vor allem mit Bällen, die getreten oder geschlagen aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schmerzhaft werden können. Das zerfetzte Trommelfell beeindruckte sogar den Ohrenarzt, der schon einige Jahrzehnte einiges gesehen hatte. Oder der Ball beim Hockey, der meine in der Turnhose recht frei beweglichen Klöten wie der Klöppel die Glocke... ich ging noch am Abend breitbeinig ins Bett.
Irgendwie stand ich trotz aller Mühen immer zur falschen Zeit am falschen Platz, auch wenn meine Mitschüler sich redlich Mühe gaben, mich nicht zu treffen.
Nunja, war ohnehin nicht ganz meins. Werde ich eben kein Profifußballer.
[ 16 Uhr 39 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Noch was zum Grand Prix Eurovision de la Song Contest.
Kategorie: Kultur
Keiner kennt Aserbaidschan? Warum aber sind dort die Spinnen so besonders gut erforscht? Dort gibt es etwa 690 bekannte Spinnenarten! Das erklärt doch einiges! Auch wenn in Deutschland derzeit 1004 bekannt sind, aber die Auswirkungen auf die Musik zu erforschen überlasse ich lieber den Fachleuten.
[ 14 Uhr 59 ] - [ 6 Kommentare ]
15. Mai 2011
ESC steht für Escape.
Kategorie: Kultur
Ich bin ja ohnehin kein Fernseher. Haha, Witz. Den Grand Prix Eurovision de la Chanson Eurovision Song Contest verfolge ich schon seit Jahren nicht mehr, auch davor habe ich mir die schon früher etwas längliche Veranstaltung nur alle paar Jahre mal gegeben. Aber seit alle auf Englisch singen dürfen, tun sie dies auch, und im Zuge der Internationalisierungsglobalisierungsvereinheitlichung klang das Meiste wie das Gros der heutigen Popmusik: Gleich und gleichgültig. Jedenfalls für mich.
Ein paar Spaßvögel gab es ja. "Dildo hat Euch lieb!" war ja noch lustig, "Wadde hadde dudde da?" theoretisch auch, war aber nur noch Wiederholung, und diese seltsam kostümierten Pseudo-Hardrocker waren nur noch albern. Es war weder lustig noch unterhaltsam. Also stellte ich den Konsum gänzlich ein.
Und dann kam Lena. Seitdem ist Twitter zur Übertragung für mich unbenutzbar. Gefühlte Millionen Tweets zu diesem Thema, die alles andere überdecken. Macht aber nichts, ich kann mich auch anders langweilen beschäftigen. Was mich Wunder nimmt: Bestimmt die Hälfte der wie flüssigen Stuhlgangs abgesetzten Tweets beschäftigen sich mit der Langweiligkeit und Doofheit des Sängerwettstreits. Und Sängerinnenwettstreits natürlich. Und Gesangswettkampfes. Und Wettsingens.
Leute, warum schaltet Ihr dann nicht einfach aus, wenn Euch die Sendung anödet? Mache ich doch auch. Der Herrgott hat auch den DVD-Player erschaffen, daß Ihr ihn nutzet!
Scheiße, jetzt habe ich genauso herumgemotzt.
[ 18 Uhr 55 ] - [ 5 Kommentare ]
14. Mai 2011
Depression am Arbeitsplatz. Auch Arbeitgeber brauchen Hilfe.
Kategorie: Verrueckt
Ein Depressionskranker ist nicht zwangsläufig als Arbeitnehmer untauglich. Meine depressiven Episoden fielen bis 2005 oder 2006 nicht einmal wirklich auf. Danach gabs dann aber einen deutlichen Leistungsknick.
Ich bin nicht der einzige, der trotz Depression gerne arbeiten möchte. Natürlich ist, wie jeder chronisch Kranke auch, ein psychisch Kranker auf günstige Bedingungen am Arbeitsplatz angewiesen, die seinen individuellen Defiziten Rechnung tragen. Gehbehinderte bekommen ja auch ihren barrierefreien Arbeitsplatz. Hoffe ich jedenfalls.
Arbeitgeber von Depressionskranken können sich Unterstützung bei entsprechenden Anpassungsmaßnahmen holen, wenn sie denn wollen. Das Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz (von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe) zum Beispiel bietet Hilfe an. Dies kann beiden Parteien, dem Arbeitnehmer wie auch dem Arbeitgeber nützen, auch wegen geringerer Ausfälle durch Krankheit.
Zwar fragen Führungskräfte durchaus den betroffenen Arbeitnehmer, wie man ihm helfen kann, doch überfordert ihn das in der Regel, da er in seiner Situation den Überblick darüber nicht immer hat und den Blick des Vorgesetzten sowieso nicht. Daher ist sinnvoll, sich an spezialisierte Fachleute zu wenden, die wissen, wie man die Arbeitsbedingungen optimieren kann, daß sich der Arbeitnehmer gut fühlt und für seinen Betrieb die bestmögliche Leistung erbringt.
Den Arbeitnehmer unter Druck zu setzen ist hingegen nicht nur menschlich, sondern auch unternehmerisch fragwürdig. Die Kosten durch weitere Krankheitsausfälle könnten steigen, suizidgefährdete Personen sich gar das Leben nehmen. Der Imageschaden kann enorm sein.
Wesentlich friedlicher sind da gütliche Einigungen und wertschätzende Behandlung des Arbeitnehmers, indem man ihn nicht nur auf seine Schwächen reduziert, sondern, gegebenenfalls mit den Aktionsnetz, ein Konzept entwickelt, ihn sinnvoll im Betrieb eingegliedert zu belassen und seiner Fürsorgepflicht gänzlich unheuschreckenhaft nachzukommen. Profitieren werden beide.
[ 14 Uhr 30 ] - [ 4 Kommentare ]
Haare am Krishna, Haare auf der Margarine Rama.
Kategorie: Vergangen
Vor fast genau zwanzig Jahren machte ich irgendwie mein Abitur, welches ich sogar bestand. Mit Latein als Abiturfach, was insofern gewagt war, als daß ich (nicht übertrieben!) gar kein Latein konnte. Aber es wurde
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[ 10 Uhr 51 ] - [ 4 Kommentare ]
12. Mai 2011
Speckpfannkuchen mit Birnen.
Kategorie: Verschiedenes
Geht schnell und ist einfach und billig.
Bacon kleingeschnippelt in Olivenöl anbraten. Beim Bacon kann ich dringend dazu raten, nicht das billigste Zeug zu
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[ 18 Uhr 32 ] - [ 6 Kommentare ]
Dr. Guttenberg, Dr. Koch-Mehrin, Dr. Saß.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ist schon eigenartig, wie viele Politiker nun auffliegen mit ergaunerten Doktortiteln. Zu geizig für einen ehrgeizigen Ghostwriter, der Fremdinhalte vernünftig verschleiern könnte? Denkbar.
Warum aber diese Gier nach einem Titel, mit welchem man doch nur die angebliche Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit nachweisen würde? Der Vorreiter in dieser Affärenserie, Dr. Guttenberg, hatte durchaus Vorgänger im Amte des Kriegsministers, die keinen Doktortitel trugen. Georg Leber zum Beispiel war gelernter Kaufmann und Maurer. Ein Dr. mur. ist mir nicht bekannt. Ob Leber deswegen einen weniger geilen Job gemacht hat ist mir nicht bekannt, da war ich noch zu klein und kannte dieses Wort nicht.
Dem Doktortitel haftet immer noch der Ruch des Gebildeten, kompetenten an. Ich darf mir aber erlauben, zu erwähnen, daß mir auch schon reichlich inkompetende Idioten mit Doktortitel begegnet sind in den unterschiedlichsten Disziplinen. Was zählt, ist das, was hinten rauskommt (immer dasselbe!
) und nicht das, was draufsteht. Doktorkacke riecht nicht besser als Maurerkacke.
Allerdings öffnet der Titel offenbar Tür und Tor, und dafür zu betrügen, scheint sich zu lohnen, offenbart aber auf jeden Fall, wes Geistes Kind dieses Gesocks ist. Betrügen, um ein Ziel zu erreichen, unlautere, illegale Methoden anwenden, um nachher für Recht und Ordnung einzutreten...
Diese Leute sind ganz gewöhnliche Betrüger. Und damit ganz gewöhnliche Politiker.
[ 10 Uhr 52 ] - [ 4 Kommentare ]


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