Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

14. Oktober 2010

Alkohol. Das Dauerthema der letzten sieben Tage.

Kategorie: Vergangen

Ich habe zwar keinen Tropfen getrunken, seit über drei Jahren nicht. Aber die vergangene Woche habe ich mich ausgiebigst damit beschäftigt.

Genauer geschreibt: Mit dem Wikipediaartikel über die Alkoholkrankheit. DIeser war mir zu unstrukturiert und zu wenig aktuell. Und vieles war nicht durch Quellenangaben belegt. Das war eine Scheißarbeit. Aber jetzt dürfte er zumindest weniger schlecht sein als vorher und ich sehr viel schlauer. Studien zum Thema suchen, Literaturrecherche.... Ein ziemlicher Brocken. Zumal die Einteilungen nach Jellinek von 1951 überholt sind, aber immer noch fleißig propagiert werden, so daß es extrem schwierig ist, anderes zu finden.

Könnt ja mal drüber gucken.

[ 14 Uhr 18 ] - [ 3 Kommentare ]

13. Oktober 2010

Auf den Zahn gefühlt.

Kategorie: Verschiedenes

Kaputter ZahnDieses Miststück war schuld. Da hatte mein Zahnklempner schon vor einem halben Jahr daran rumgefuckelt und mir feierlich die schäbigen Überreste dessen gezeigt, was wohl mal ein Nerv gewesen war. Doch irgendwie hat sich an und um die Wurzeln dieser Ruine ein Abszeß gebildet, und das war sehr Aua. Nun hat der Doktor den Zahn aufgestemmt. Ohne Betäubung, ohne Schmerzen, aber mit viel lecker schmeckendem Eiter.

Kaputter Zahn, RöntgenVorläufig zugestopft mit Watte und irgend so Antibiotikazeugs fühlt es sich gut an. Aber morgen geht es weiter. Ob der Zahn bleibt oder als Terrorist des Mundes verwiesen wird, entscheidet sich noch.

[ 13 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

12. Oktober 2010

Zahnschmerzen! Aua! Scheiße! Ich hasse das!

Kategorie: Verschiedenes

Zahnbohrer
Seit gestern plagt mich der Viersechser. Unten links der vorletzte solche. Ich dachte, nach dem mein Zahnklempner in einer mühevollen Bohrerorgie diesen Mistzahn bearbeitet hatte, hätte ich Ruhe. Nichts da. Und es wird schlimmer. Jetzt bin ich an dem Punkt, freiwillig (!) loszuzuckeln. Aber heute geht das nicht mehr- ich will nicht so sein wie die, die ewig lange schon Beschwerden haben und dann am Wochenende kurz vor Feierabend kommen und dann muß alles sofort gehen.

Bis morgen werde ich mich mit Ibuprofen über Wasser halten. Nur zuviel ist nicht, dann steigt der Lithiumspiegel. Egal, lieber Zittern als Zahnweh.

AUA!!!

[ 16 Uhr 44 ] - [ 4 Kommentare ]

09. Oktober 2010

Leben und leben lassen - die neue Intoleranz.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Der Kampf um Toleranz ist nicht vorbei. Im Gegenteil. Wer anders lebt als andere verspürt derzeit vermehrt heftigen Gegenwind. Sei es, daß jemand jemandem vorschreiben will, wie seine Tassen in seinem Schrank zu stehen haben (!). Aber das geht ja noch.

Schwul oder lesbisch zu sein ist angesichts der Ressentiments trotz eines hierzulande schon recht erfolgreich geführten Kampfes immer noch nicht einfach.

Allerdings, im Land der Weltverbesserer, das überall auf der Welt Andersdenkende niedermetzelt, um seine Moralvorstellungen durchzuprügeln, gibt es Strömungen, die mit Toleranz nichts mehr zu tun haben. Speziell Schwule werden verhöhnt und terrorisiert. Schon Kinder und Jugendliche nehmen sich reihenweise das Leben, um dem zu entgehen.

With liberty and justice for all....

[ 09 Uhr 31 ] - [ 1 Kommentar ]

08. Oktober 2010

Manchmal werde ich zum WerUlf.

Kategorie: Literarisch

WerUlf zu sein ist manchmal nicht ganz leicht. Zwar bedeutet "Ulf" bzw. "Ylf" auf Altnordisch auch "Wolf", doch der Werwolf ist ein jüngeres Wesen und hält sich an Spielregeln. Immer bei Vollmond, und nur dann.

Ich, der WerUlf verwandele mich meistens bei Halbmond. Das ist immerhin schon zweimal im Monat, doch manchmal bricht ER auch bei Neumond aus. Oder bei Vollmond. Oder irgendwo dazwischen. Das Tier in mir bricht aus, und ich bekomme Appetit auf Menschenfleisch. Weil alle Menschen heutzutage so fett sind, bin ich mittlerweile auch ziemlich moppelig. Das Tier.... Das Tier in mir!

Ich laufe durch den Wald, den Park oder durch die Innenstadt und zerfleische, was mir vor die Krallen kommt.

Nein, das ist keine Last. ES bedeutet Freiheit! Ich darf das Tier sein, ich darf für mich alleine ich sein und tun, was mir beliebt.
Denn ich bin der WerUlf. Und unbesiegbar.

[ 21 Uhr 48 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Zweiundvierzig statt Dreiundzwanzig!

Kategorie: Verkohlt

Die 23 ist ja bekanntlich die Zahl der Illuminaten und der damit verbundenen Weltverschwörung. Jedenfalls seit der Romanreihe "Illuminatus", nicht historisch, was die Verschwörungstheoretiker nicht daran hindert, das furchtbar ernst zu nehmen. Ein Bekannter von mir hat mir allerhand interessante Daten auf 23 zurechtgerechnet, auch 9/11, zur Not unter gelegentlicher Zuhilfenahme von Uhrzeiten und willkürlich wirkendem Einsatz aller vier Grundrechenarten und Quersummen. Wenn man sich Mühe gibt, klappt das immer, ich habe etwa eine Viertelstunde benötigt, um aus meinem Geburtsdatum auch eine 23 zu machen.

Da gefällt mir der übermorgen anstehende "Binary Day" viel besser. Denn dann ist der 10.10.10, und das ist die Binärzahl für 42!

Und 42 ist bekanntlich nicht nur die Anzahl der Kilometer beim Marathon, dem ich mich trotz Ausgelaufenheit immer noch verbunden fühle, sondern auch die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Wer das nicht versteht, besorgt sich schnell noch Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Zum Lesen ist ja noch etwas Zeit.

Meine Frage zu dieser Antwort lautet nun: Wird übermorgen die Welt gerettet oder müssen wir erst abwarten, bis wir am 23.12.2012 das dritte Sternentor durchschreiten und die Wale ihre Matrix übertagen haben? (Anregung via Esowatch-Blog)

[ 16 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

Der Trick mit dem Feuerzeug.

Kategorie: Verschiedenes

Feuerzeug oder USB-Stick?
Immer wieder das gleiche. Warum sieht mein USB-Stick nur so aus wie ein Feuerzeug?

[ 12 Uhr 06 ] - [ 1 Kommentar ]

07. Oktober 2010

Der Kofferträger des Friedens.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Helmut Kohl ist der Größte. Oder der Schwerwiegendste. Sein Fanclub hat ihn zum gefühlt zehntausendstem Mal für den Friedensnobelpreis vorgehauenschlagen. Wegen weil der die Doitsche Einheit gemacht und in Verdun mit Mitterand Händchen gehalten hat.

War da nicht mal etwas mit dem NATO-Doppelbeschluß, wo da irgendwie ein paar Extra-Atomraketen namens Pershing II hingestellt werden sollten?

Auch wenn folgendes eigentlich nichts mit Frieden zu tun hat: ist Helmut denn Ehrenmann genug, um so geehrt zu werden?
Flick-Affaire: Korruption.
CDU-Spendenaffäre: Hier hat er auch fleißig herumgelogen und betrogen. Kritische Akten und Dateien jedoch landeten seltsamerweise im Müll.
Mit Leo Kirch hat er herumgekungelt. Fördern ließ er sich von jemandem, der durch die Arisierung reich geworden war.

Ehrbar genug für den Friedens-DynamitNobel-Preis?

Naja, dann kann er sich ja das in einer Reihe gemütlich machen mit dem Ex-Terroristen Jassir Arafat und der Osamabaracke.

[ 21 Uhr 26 ] - [ 2 Kommentare ]

Das Ding mit der Kettensäge.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Manchmal begegnen mir Menschen, die kennenzulernen nicht unbedingt notwendig ist für das seelische Wohl. Ich würde einige Probleme gerne mit der Kettensäge lösen, doch wandele ich besser auf dem Pfad der Tugend und des Rechtes.

Wer meint, meine Lebensführung sei seine Sache, dann irrt sich der. Gewaltig. Und wenn er meint, ich lasse mir das gefallen, dann erst recht.

Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.

[ 19 Uhr 34 ] - [ 1 Kommentar ]

Wohl nicht zu Unrecht - nicht belegte Spekulation in der Tageszeitung.

Kategorie: Kaeseblatt

Nun kann ich mal wieder aufs lokale Käseblatt eindreschen. Abgesehen davon, daß der Schreibstil des Artikels mit mehrvachen Verneinungen unjournalistisch und einfach grottig ist, nein, die Zeitung streut auch noch Meinung aus:

"Unlieb ist ihr das natürlich nicht, denn wohl nicht zu Unrecht vermutet sie hinter dem Sturm auf ihre Mitgliedslisten eine Kampagne, mit der ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Unterstützer einen größeren Einfluss auf die Geschicke des Vereins ausüben wollen." (WN 7.Oktober 2010)
Screenshot WN.
Nicht zu Unrecht? WIe kommen die "Westfälischen Nachrichten" auf diese Behauptung? Indizien, Quellen, Belege: Fehlanzeige. Das klingt nach Parteinahme.

Sehr professionell. Siehe Ziffer 2 des Pressekodex.

Wohlgemerkt: Welche Partei da recht hat, ist mir egal. Aber die Berichterstattung nicht. Und beim Presserat anzuschwärzen spare ich mir für diesmal.

[ 10 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

06. Oktober 2010

Aufgeschlossen.

Kategorie: Vernetzt

Na, wennse jetzt alle ihre Schlüsselbünder bloggen, hier sind meine. Der linke ist der private, der rechte der für die Arbeit. Und nein, falls Ihr glaubt, der mit WTF titulierte müsse der für den Briefkasten sein: den hat meine Liebste. Diesen hier kann ich wirklich nicht zuordnen. Und der mit AUFZUG wird u.a. für Personalaufzüge und Alarmfahrten im Notfall gebraucht.

Ulfs Schlüsselbünde.

Ach ja, ehe spekuliert wird, was der Kronkorkenöffner am Dienstschlüsselbund zu suchen hat: Früher hatte die Sondennahrung Kronkorken. Seit einigen Jahren bekommen wir welche mit Schaubverschluß, nun dient er mir als Griff und als Erkennungsmerkmal.

Mein Privatschlüsselbund begleitet mich schon eine Weile in wechselnder Zusammensetzung. Der Dienstschlüsselbund überdauert nun schon weit mehr als zehn Jahre, nachdem ich Dienst und Privat getrennt hatte. Ich habe nie einen davon verloren, und sonst gibt es da gar nichts zu berichten...

[ 11 Uhr 11 ] - [ 5 Kommentare ]

05. Oktober 2010

Für eine Hand voll Pillen. Alarm im Eurofighter. (Blogsoap).

Kategorie: Literarisch

In Defihausen geht es rund. Der neue Chefarzt ist da. Ich werde es wohl mit ihm aushalten. Umgekehrt bin ich mir da nicht so sicher. In diesem Dorf stehen alle irgendwie unter Strom. Und ich mittendrin.

Mir ist gelungen, bei völligem Fehlen jeglichen Sachverstandes die Triebwerke meines geklauten Eurofighters zu frisieren und sogar wieder einzubauen. Gerade noch rechtzeitig, denn unser Rettungswagen hat den Geist aufgegeben, nachdem ich versucht habe, damit einkaufen zu fahren. Und irgendwie müssen wir ja zum Einsatz hin, ne?

Zum Glück wohnen meine Liebste und ich neben der Rettungswache und die anderen auch. Obwohl Ämpee immer ein wenig Abstand hält, seit ich ihr mal in einer Heißhungerattacke den Daumen abgebissen habe, verstehen wir uns alle ganz prima. Die anderen haben ihn einfach wieder festgenäht. Sitzt, wackelt und hat Luft. Also kein Problem. Nur meine Liebste hat furchtbar geschumpfen mit mir.

Ein lauer Tag heute, prima geeignet, um nichts zu tun und im Garten zu liegen. Wenn da nicht dieses häßliche Geräusch wäre, was mich schon eine halbe Stunde foltert. Alarm? Wieso Alarm? ALARM!

Der Chefarzt war natürlich der erste, Hermione und Ämpee warten aber auch schon lange vor meinem frisierten Flugobjekt. Zu viert im Zweisitzer, nachher zu fünft, das wird eng. Aber lustig. Dann lasse ich die Düsen mal warmlaufen.

[ 19 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

Kein Platz im Café für Maria, Josef und den Kinderwagen.

Kategorie: Kaeseblatt

In Münster hat sich ein (zugegeben für derartige Geräte baulich nur sehr begrenzt geeignetes) Café entschieden, im Gastraum keine Kinderwagen zuzulassen. Das Café ist schnuckelig, aber sehr klein, und die Treppe hinein ist schmal und steil. Für Rollifahrer gibts eine Lösung, aber Kinderwagen sind nicht erlaubt.

Dies ist die Situation, wie in unserem lokalen Käseblatt geschildert. Meine Meinung zu der Geschichte ist hier unwichtig. Interessanter ist meine Meinung zu einer Meinung dazu:

"Ich persönlich finde es unmöglich, wenn die Hälfte des Gastraums durch Kinderwagen und mitgebrachter Hunde verstopft ist. Ethik hin oder her, aber wenn ich ins Lokal gehe, dann will ich mich auch frei bewegen können."

Das verstehe ich. Ich will mich auch frei bewegen können. Mein Problem sind nicht Hunde oder Kinderwagen. Viel verstopfter ist die Hütte durch Gäste! Die stehen immer im Weg herum, verbrauchen Sauerstoff und reden dummes Zeug. Außerdem muß ich, wenn noch viele vor mir dran sind, ewig auf die Bedienung und damit auf meinen Kaffee warten. Furchtbar.

Solange ein Gastraum derart verstopft sein kann, muß ich wohl oder übel zu Hause bleiben.

n.b.: Kinderwagen halte ich in diesem Café allerdings schon aus fluchttechnischen Gründen für problematisch.

[ 10 Uhr 11 ] - [ 5 Kommentare ]

04. Oktober 2010

Die Suche nach dem Land der Schlümpfe.

Kategorie: Vernetzt

Was treibt mich, für Wikipedia Artikel zu erzeugen über obskure Substanzen wie Thoriumnitrat? Habe ich mehrere Tage für recherchiert, obwohl ich die Substanz vorher gar nicht kannte, sie nie brauchen werden und eigentlich ja eher kein Chemiker, sondern Krankenpfleger bin. Ich würge mir einen ab, mit extra heruntergeladener Software (Chemtool für Linux) verunglückt aussehende Strukturformeln zu erzeugen, bis ein echter Fachmann eine bessere Version hat und auch den längst nicht fertigen Artikel verbessert.

Ich schreibe Artikel über Leute wie Wilhelm Mülhens, Rufus Payne, Incensol und wattweißich. Lauter seltsames Zeugs.

Warum?

Es macht mir Spaß.
Meine kindliche Neugierde, etwas zu entdecken, herauszufinden, zu erforschen. Eine Schatzsuche. Die Suche nach dem Land der Schlümpfe.

[ 11 Uhr 33 ] - [ 4 Kommentare ]

03. Oktober 2010

Für eine Hand voll Pillen.

Kategorie: Verschiedenes

Leere Blister.

[ 21 Uhr 23 ] - [ 2 Kommentare ]

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