03. Oktober 2010
Wer ist Reinhard Jirgl?
Kategorie: Kultur
Ich. Ich bin Reinhard Jirgl:

Ich vermute, ich muß da jetzt stolz drauf sein, mit einem preisgekrönten Schriftsteller gleichgestellt zu werden, von dem ich noch nie etwas gehört habe und dessen Name so klingt, als würde man einen Säugling erwürgen.
Kennen tu ich den bestimmt nicht, weil ich nicht intellektuell genug bin, sondern bei Peter Handke stehengeblieben.
Als ich beim Reizzentrum darüber las dachte ich zunächst, man müsse dafür einen Text von sich hochladen, der von irgendeiner obskuren Software "analysiert" wird.
Das Testergebnis von faz.net erhielt ich nach der Beantwortung dreier (!) Fragen. Antsprechend aussagekräftig ist das Ganze- Konzentration auf das Wesentliche eben. Ungeheuer unterhaltsame Zeitung, hinter der immer ein kluger Kopf steckt (außer mir).
[ 20 Uhr 10 ] - [ 9 Kommentare ]
02. Oktober 2010
Weichkekse. Igitt.
Kategorie: Kultur
Kürzlich wurde ich wieder mit den Weichkeksen konfrontiert. Auf gut englisch Limp Bizkit. Grauenhaft. Ich nehme lieber harte. Diese Mixtur aus Metal und HipHop, die sich Nu Metal schimpft, ist ganz furchtbar. Mit Metal hat das aber gar nix mehr zu tun, ne? Das ist Hip Hop mit Stromgitarren für kleine Jungs, die ihre Identität noch nicht gefunden haben und sich auch mal böse fühlen wollen. Obwohl sie die Hosen voll haben.


Vielleicht werde ich auch nur alt und habe noch nicht gemerkt, daß wieder zwanzig Jahre vorbei sind, ohne das die Welt stehengeblieben ist.
[ 18 Uhr 58 ] - [ 8 Kommentare ]
Kaum gibt es Demonstrationen, wird Bin Laden aus dem Hut gezaubert.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ein Schelm, wer Arges dabei denkt: Bin Laden soll Terrorplot gegen Europa finanziert haben, titelt der heutige Spiegel.
Bin ich paranoid, daß ich immer Osama Bin Laden in den Schlagzeilen sehe, wenn irgendwo Menschen aufbegehren?
[ 12 Uhr 08 ] - [ 5 Kommentare ]
Du hast keine Chance.
Kategorie: Vergangen
Neulich fragte man mich: "Was würdest Du machen, wenn Du erfahren würdest, wenn Du HIV hättest?"
Ganz einfach: Weiterleben.
Ganz so einfach ist es sicherlich auch nicht. Aber nachdem ich so lange nichts anderes als sterben wollte, habe ich gelernt, zu leben. Ich weiß ohnehinn nicht, was morgen passiert. Also lebe ich. Heute. Und genieße das.
Mit HIV ist es auch längst nicht vorbei. Wir hatten neulich einen Patienten, der wegen Hämophilie (Bluterkrankheit) viele Blutprodukte bekommen mußte und muß. Und da war auch mal was verseuchtes bei, was er seit zwanzig Jahren weiß. Seit über 20 Jahren HIV positiv, und AIDS ist noch immer nicht ausgebrochen.
Klar, die Medikamente dagegen sind nicht ganz ohne, aber sie werden immer effektiver und verträglicher.
Heute sind wir ein paar Jährchen weiter. Wer weiß, was die Zukunft noch bringt an Therapie.
Du hast sehr wohl eine Chance.
Ich hoffe, Du liest das.
Für B.
[ 08 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ]
01. Oktober 2010
S21: In Stuttgart herrscht Krieg. Gegen wen?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Man mag zu diesem unwirtschaftlichen Bahnhofsprojekt stehen, wie man will. Doch ist ein Krieg gegen die 54% der Bevölkerung, die das Projekt ablehnen (bei 35% Befürwortern) legitim? Was wäre passiert, wenn unser Lieblings-Schäuble sich durchgesetzt hätte mit seinem Wahnprojekt "Bundeswehreinsatz im Innern"? Wir hätten nicht nur Schwerverletzte, sondern Tote.
Allerdings, so fürchte ich, ist es bis zum ersten Mord1 Todesfall nicht mehr weit. Dann haben wir vielleicht wieder einen
Benno Ohnesorg. Darauf folgte damals (-1968-) die
Bewegung 2. Juni, und daraus wurde bekanntlich die
RAF.
Wollen wir das wirklich? Wollen die Verantwortlichen das wirklich? (Die Verschwörungstheoretiker werden natürlich sagen: JA! Aber die kann ich nicht wirklich ernst nehmen.)
Ist es demokratisch legitimiert, wenn die Mehrheit niedergeknüppelt wird? Wenn Schulklassen (eine Neunte zB, also Kinder) niedergeknüppelt werden? Für ein Bauprojekt, welches viel billiger hätte realisiert werden können und mit weniger Flurschaden?
Ist es demokratisch legitimierbar, Gegner niederzuknüppeln, damit ein Unternehmen sein neues Spielzeug bekommt?
Nieder mit den Heuschrecken. Und nieder mit den Waffen.
Mord:
§211 StGB (2) Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.
[ 17 Uhr 40 ] - [ 2 Kommentare ]
Umgepolt.
Kategorie: Verkohlt
Daß Linkshänder umzuerziehen nicht sinnvoll ist, ist schon lange bekannt. ForscherInnen der Uni Berkeley ist nun aber gelungen, Rechtshänder mit elektromagnetischen Impulsen (Transkranielle Magnetstimulation, TMS) kurzzeitig "umzupolen". Bei Linkshändern hat man das seltsamerweise nicht versucht.
Ob das auch mit der sexuellen Orientierung ginge? Mich also für Augenblicke schwul zu machen? Obwohl, das wäre wohl schwer festzustellen. Was man wohl alles damit anstellen könnte? Die politische Orientierung von Links nach Rechts drehen? CDUler zu SPDlern machen?
Wo bleiben die Verschwörungstheoretiker denn nur? Bei denen habe ich noch nichts gelesen.
[ 15 Uhr 47 ] - [ 1 Kommentar ]
Haarig: Ersatz für Menschlichkeit.
Kategorie: Vergangen

via Karl und Agnes
Klasse. Eine Haarwaschmaschine soll also nun die Pflegekräfte entlasten? Tolle Wurst. Scheiß auf Kommunikation, scheiß auf Zuwendung, scheiß auf Menschlichkeit. Das ist ja alles nicht so wichtig. Dafür kann dieser Frisierautomat sich ganz schnell amortisieren, weil, mit solchen Dingern brauchen wir ja weniger Personal denn, ne?
Warum, statt solchen Scheiß zu basteln, stellt man nicht mehr gut ausgebildete Pflegekräfte ein? Macht den Pflegeberuf in all seinen Facetten attraktiver? Haarpflege ist auch Pflege. Und Pflege ist mehr als nur mechanisches sauber, satt und still. Pflege ist auch Berührung, körperlich wie seelisch.
Wenn ich mal alt und klapperig bin: solch ein Ding kommt mir nicht an die Mähne! Ich will Finger auf meiner Kopfhaut, Finger nicht mit Sensoren, sondern mit Gefühl. Und ein Gespräch dabei.
Wenn ich mal alt und klapperig bin, dann lasse ich lieber meine Haare verfilzen als mich von einer Maschine versorgen zu lassen.
Aber vielleicht hat man, wenn ich mal alt und klapperig bin, auch die Menschlichkeit wiederentdeckt.
[ 13 Uhr 16 ] - [ 1 Kommentar ]
Amazon mp3. Ein Kampf mit dem Krampf.
Kategorie: Vernetzt
Heute wollte ich zwei Alben direkt als mp3 erwerben. Schließlich rippe ich ohnehin alles, um bequem mit dem Notebook vom Sofa aus den DJ zu spielen und nicht ständig zum CD-Player wackeln zu müssen und die CD zu wechseln. Außerdem weiß ich kaum noch, wo ich die Silberscheiben alle noch unterbringen soll.
Soweit, so gut. Und los gings bei Amazon, Alben shoppen. Kurz vorm Bezahlen erfahre ich, daß dazu der Amazon mp3 Downloader zwingend erforderlich ist. Netterweise gibt es den auch für diverse Linux-Distributionen. Auch Ubuntu. Ubuntu 8, Hardy Heron. Mittlerweile sind wir aber bei Ubuntu 10 Lucid Lynx, Hardy ist etwa zwei Jahre her. Und natürlich ließ sich dieses Scheißprogramm nicht so ohne weiteres installieren. Klasse. Danke, Amazon, von wegen "wir wollen das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt werden".
Da Abhilfe nicht auf der Amazon-Seite zu finden war (jedenfalls nicht mit einem vertretbaren Zeitaufwand), gab ichs auf. Nein, nicht ganz, nur die Suche nach Hilfe beim Händler. Gibt genügend Freaks, die für alles eine Lösung finden, und diese dann bei Ubuntuusers.de einstellen.
Die Lösung funktionierte auf Anhieb:
Im Terminal
mkdir amazonmp3 && cd amazonmp3 && wget http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-filesystem1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-regex1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/i/icu/libicu40_4.0.1-2ubuntu2_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-thread1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-iostreams1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-signals1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/b/boost/libboost-date-time1.34.1_1.34.1-16ubuntu1_i386.deb && sudo dpkg -i *.deb && sudo apt-get install libglademm-2.4-1c2a
laufen lassen, dann kann man den Scheiß problemlos herunterladen und installieren, und dann funktioniert der Mist sogar ganz prima.
Ich hasse es, wenn man für jeden Kack eine extra Software braucht.
[ 09 Uhr 43 ] - [ 6 Kommentare ]
30. September 2010
Ein Schleier ist nicht schlecht, sondern sehr praktisch.
Kategorie: Verkohlt
Man sollte die Bekleidungssitten anderer Kulturen nicht einfach als schlecht und unterdrückend abtun. So ein Schleier, wie viele islamische Frauen ihn tragen, hat durchaus Vorteile: Wir sahen neulich im Supermarkt eine Dame, die mit ihrem aufgeklappten Handy, welches sie zwischen Schleier und Ohr geklemmt hatte, gänzlich freihändig telephonieren, ohne die sonst nötige Verrenkung des Halses. Die Hände frei zu haben ist doch auch eine Art Freiheit, oder?
[ 16 Uhr 42 ] - [ Noch kein Kommentar ]
29. September 2010
256 oder: Der für die Abteilung zuständige Beamte.
Kategorie: Verdingt
Nachtschicht. Die Zeiger meiner Nomos Tangente zeigen etwa halb elf, als ich den Hilferuf meiner Kollegin von nebenan erhalte:
"Du mußt mir helfen, bitte! Da ist einer völlig durch den Quark, der will unbedingt den für die Abteilung zuständigen Beamten sprechen, das muß unbedingt ein Mann sein!"
Häh?
Ich nehme das Funktelephon sichtbarkeitshalber in die erhobene Linke und gehe dorthin.
"Nabend. Hundeiker, was gibts?"
"Ah, endlich! Meiermüllerschulze." Schüttelt meine Hand
"Was kann ich für Sie tun, Herr Meiermüllerschulze?"
"Ich habe da so eine Karte.... Pause"
"Ja? Eine Steckkarte?"
"So eine, 256, so. Geschickt."
"An unsere EDV-Abteilung?"
"Ja, und jetzt möchte ich wissen.... Pause"
"Ob sie funktioniert?"
"Die, äh, hier..." Zeigt auf seinen Bauch, Gürteline. Meint er seinen Blasenkatheter? Der sitzt aber tiefer.... "Hier.... 256" Pause
"Hm. Da müßte ich mal das entsprechende Handbuch suchen."
"Ja, ich..... Pause"
"Soll ich mich mal mit der EDV in Verbindung setzen?"
"Ja, bitte, das wäre gut."
"Dann gebe ich dem Frühdienst entsprechende Anweisungen."
"Danke. 256."
"Schlafen Sie gut!"
"Danke. Ruhigen Dienst noch!"
Es war die einzige Möglichkeit. Aber: Er war beruhigt.
[ 22 Uhr 09 ] - [ 3 Kommentare ]
Ich bin zwar nicht der klügste...
Kategorie: Verschiedenes
...aber der schönste!
Jedenfalls hat mir der Kantinenzivi erzählt, er hätte von zwei Mädels im Gepräch genau das mitgehört: Ich sei der einzig gutaussehende Pfleger der Klinik.
Ich denke, ich sollte Model werden für bauchbetonte Bekleidung. Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel. Zwar sieht Thomas Homberger das etwas anders, aber nicht nur der Bestatter wird mir beipflichten er nennt die Beule liebevoll Delikateßgewölbe.
Meine Liebste hat neulich ein Bild von meinem Marathon-Zieleinlauf (Nach 3h 57min) gesehen. So mager möge ich doch bitte nicht mehr werden, das sei ja dann nicht mehr kuschelig.
Wohlan, so sei es.
[ 17 Uhr 49 ] - [ 3 Kommentare ]
28. September 2010
Muß ich das verstehen? Am Suizid gehindert, dann hingerichtet.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin ja aus vielen Gründen gegen die Todesstrafe. Aber was sich da in einem Knast in Amiland abgespielt hat ist absurd:
Brandon Joseph Rhode, der im Jahr 2000 wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt worden war, hatte sich mit einer Rasierklinge (wie auch immer er da drangekommen sein mag) die Halsschlagader aufgeschnitten.
Das Gefängnispersonal hat zunächst alles getan, ihn am Leben zu erhalten, und ihn dann hingerichtet. (SPON)
Wenn er ohnehin sterben sollte- warum hat man ihn dann nicht einfach sterben lassen?
Das erinnert mich an das finstere Mittelalter, als man, wenn man sich suizidiert hatte, als Selbstmörder nachträglich hingerichtet wurde, egal wie tot man war.
Oder darf ein Mörder sich nicht selbst richten, um sich nicht so der Todesstrafe zu entziehen?
Nun, jetzt ist es auf jeden Fall ganz tot, nachdem man ewig eine Vene suchen mußte, um Thiopental (ein Barbiturat) und anderes Zeugs zu spritzen. Dafür haben die sein Leben gerettet. Verrückt.
[ 20 Uhr 35 ] - [ 1 Kommentar ]
Ich kündige!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Und zwar der Bundesregierung. Als einer deren Arbeitgeber bin ich mit deren Arbeit alles andere als zufrieden. Ich kann mir derart schlechte MitarbeiterInnen in Führungspositionen schlicht und ergreifend nicht mehr leisten.
Näheres dazu hier beim Piratenweib. Dort gibt es auch gleich ein fertiges Kündigungsschreiben samt Arbeitszeugnis.
Bild: Ludger Thernes
Unterschriftenliste
[ 11 Uhr 59 ] - [ Noch kein Kommentar ]
27. September 2010
Westfälische Nachrichten: Ausgeschlichen?
Kategorie: Kaeseblatt
Vor etwa zwei Monaten hatte ich mich ja mal heftigst über die Schleichwerbung im Lokalen Käseblatt, zu welchem es leider keine echte Alternative gibt, beschwert. Nun jedoch war wieder Post vom Presserat im Briefkasten, also in dem richtigen draußen an der Tür, der auch ohne Strom funktionopelt:
Ich habe GEWONNEN!
Mit Beschluß vom 16.September sprachen sich 6 Mitglieder bei einer Enthaltung für eine Mißbilligung aus!
Das protokollierte Herumgeeier und Gewinsel des Chefredakteurs erspare ich Euch wohl besser, es ist einfach zu jämmerlich. Aber lesen sollt Ihr auf jeden Fall die
B. Erwägungen des Beschwerdeausschusses
Der Beschwerdeausschuss erkennt in dem Artikel mit der Überschrift "Miss Germany schläft mit Strümpfen" eine Verletzung des in Ziffer 7 Pressekodex festgehaltenen Grundsatzes der klaren Trennung von Redaktion und Werbung. Die Veröffentlichung stellt eindeutig Schleichwerbung in Sinne der Richtlinie 7_1 des Pressekodex dar. Der Artikel beschäftigt sich mit einer PR-Veranstaltung des genannten Unternehmens. Dies hatte offensichtlich die amtierende Miss Germany engagiert und sie im Rahmen eines Werbeauftrittes präsentiert.
Zitate wie: "Meine Beine fühlen sich danach toll an, irgendwie leicht und die Haut ist streichelzart und sieht einfach gut aus." stellen Werbeaussagen dar, die weit über ein gegebenenfalls vorhandenes öffentliches Interesse hinausgehen. Zudem wird, wie die Zeitung in ihrer Stellungnahme selbst einräumte, mehrfach der Name des Herstellers genannt. Auch dadurch entsteht ein Werbeeffekt. Insgesamt waren die Mitglieder des Beschwerdeausschusses der Auffassung, dass eine deutlich zurückhaltende Berichterstattung über diese Veranstaltung angebracht gewesen wäre.
C. Ergebnis
Presseethisch bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht. Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen zu veröffentlichen. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung. Die Entscheidung über die Begründetheit der Beschwerde ergeht einstimmig, die Entscheidung über die Wahl der Maßnahme ergeht mit sechs Ja-Stimmen bei einer Enthaltung.
(Hervorhebungen und Links von mir)
Daß das Käseblatt freiwillig solches veröffentlich, warge ich arg zu bezweifeln. Wenn mir aber einen Gegenbeweis liefert als Link oder Scan, dann publiziere ich ihn gerne!
[ Den Rest lesen ]
[ 08 Uhr 08 ] - [ 4 Kommentare ]
Bestechende Logik:
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Laub findet man ja bekanntlich im Wald. Findet man Urlaub dann im Urwald?
[ 06 Uhr 54 ] - [ Noch kein Kommentar ]


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