07. August 2010
Dummheit stirbt nicht. Was tot ist, kann nicht mehr sterben.
Kategorie: Verkohlt
Dummheit ist gestorbener Geist. Wer dumm ist, ist quasi ein Untoter, ein Zombie, dem das Denken noch nicht einmal fehlt. Eigentlich sollten nach Darwins "Survival of the fittest" die besten und stärksten durchsetzen. Das schafft mir Irritation, wenn ich immer wieder sehen muß, wie sich Dummheit durchsetzt (vor allem in der Politik). Stärke hat also nicht immer etwas mit Grips zu tun, aber eigentlich müßten Dumme daran sterben, daß sie einfach zu dumm zum Leben sind. Und damit aussterben. Aber da es so schön heißt: "Dumm fickt gut" vermehren sich die auch noch wie die Karnickel Zombies. Auch Zensursula.
Die Gescheiten bringen die Entwicklung der Menschen voran, die Dummen machen sie wieder kaputt. Die Welt wird von Leichen beherrscht.
[ 18 Uhr 38 ] - [ 3 Kommentare ]
Tierärztliches Bulletin: Bruno- um Kopf und Kragen.
Kategorie: Vergangen

Nachdem vor gut einer Woche ein Irish Setter versucht hatte, Teilzeit-Töle Bruno zu verspeisen, was eine eineinhalbstündige Notoperation nach sich zog, geht es ihm sehr viel besser. Er geht immer noch auf andere Hunde zu (darf aber noch nicht spielen. die Fäden sind noch drin).
Nur sieht er mit dem Kragen (den er tragen muß, damit er nicht dauernd an der Wunde leckt) noch dümmer aus als sonst, außerdem rennt er damit alles um und versucht alles, um ihn loszuwerden. Besonders doof sieht es aus, wenn er sich am Ohr kratzen will...
Wir lieben ihn.
[ 16 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ]
Marathon, zum dritten: Berlin 28. September 2003 - endlich ohne Qualen!
Kategorie: Verausgabt
Vorher
Angst- Angst vor dem Mann mit dem Hammer, der mich in Münster letztes Jahr erwischte, Angst vor Problemen mit dem linken Fuß, den ich in Wien im Mai so mißhandelt habe.
Egal- ich tue es. Nummer 16569 lebt.
5:30 klingelt der Wecker in einer schönen Altbauwohnung am Prenzlauer Berg. Ein hochgradig nervöser Ulf schält sich aus dem Bett und macht sich ein paar Scheiben Toast mit Honig und eine Tasse Kaffee und säuft anschließend eine
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[ 10 Uhr 08 ] - [ Noch kein Kommentar ]
06. August 2010
Die Erde für die Blumenkübel wird aus dem Sommerloch geschaufelt.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Vor drei Tagen wurden ein paar Blumenkübel in einem Kaff bei Münster zerdeppert. Das war der noch schlechteren Zeitung von beiden tatsächlich eine Meldung wert.
Heute kam der Ersatz.
Nach neuesten Informationen wurde jetzt ein speziell ausgebildetes Sonderkommando des KSK aus Calw zum Schutz der Blumenkübel abgestellt.
Wirklich weltbewegend. Zur Einweihung dieser Kübel durch Bundespräser Wulff und Kanzel-Merkel wird Daniel Kübelkötz "singen" und dieses wird dann u.a. von CNN live übertragen.
Die Erde für die Blumenkübel wird aus dem Sommerloch geschaufelt.
[ 16 Uhr 19 ] - [ 4 Kommentare ]
Wien-Marathon, 25. Mai 2003 - 42 Kilometer mit verstauchtem Fuß.
Kategorie: Verausgabt
Vorlauf
17. März 2003
Heute beginnt die "Heiße Phase", d.h. der zehnwöchige Trainingsplan. Soll ich die Vier-Stunden-Marke anpeilen, oder einfach versuchen, etwas schneller als in Münster 2002 zu sein? Auf jeden Fall mache ich nicht wieder den Fehler, zu flott loszulaufen und das nicht zu merken. Ich habe jetzt eine Pulsuhr mit codiertem Sender und besserer Start-Stop-Funktion als die Vorgängerin.
Anlauf
Tags zuvor
Samstag: besichtigen das Figarohaus, wo Mozart eine Weile gelebt und die dazugehörige Oper geschrieben hatte. Auf dem Weg dorthin muß ich einem Autofahrer in der schmalen Gasse ausweichen, wobei ich mit dem
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[ 07 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ]
05. August 2010
Münster, 8.9.2002 - Der Mann mit dem Hammer.
Kategorie: Verausgabt
Abends zuvor
"Worauf habe ich mich da eingelassen? Bin ich wahnsinnig? Mit diesen Beinen soll ich 42,195 Kilometer laufen? Ich kann nicht einschlafen!"
Morgens
Ich wache gleich mit auf um 4:45 Uhr. Weiterschlafen? Zwecklos. Frühstück. Kurz vor sechs: SMS von einer Freundin, die Dienst hat und mich deshalb in Gedanken
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[ 20 Uhr 53 ] - [ 1 Kommentar ]
04. August 2010
Fick Dich schlank!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Unser etwas machomäßiger Politiklehrer in der Mittelstufe nahm mit uns die Kalorienzuteilungen der verschiedenen Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg durch und forderte die Mädels der Klasse auf, ihre Kalorientabellen mitzubringen. Die taten das sogar. Eine mußte vorlesen, wieviel man wobei verbrennt.
"Gehen langsam soundsoviel Kalorien, Gehen schnell soundsoviel Kalorien, Laufen soundsoviel Kalorien, Beischlaf normal soundsoviel Kalorien, Beischlaf heftig soundsoviel Kalorien, bla bla...."
Was heftiger Beischlaf sein soll, weiß ich immer noch nicht. So pornomäßig oder etwas mit auspeitschen?
Nun denn, für das iPhone gibt es eine App, die den Kalorienverbrauch beim Poppen mißt. Nun kann ich mir auch geileres vorstellen, als mit umgeschnalltem Telephon zu rammeln. Macht das überhaupt noch Spaß, wenn man es um des Abnehmens willen miteinander treibt?
Sex soll Spaß machen und Liebe transportieren. Ich zähle da keine Kalorien.
[ 18 Uhr 16 ] - [ 3 Kommentare ]
03. August 2010
Gammelfleisch.
Kategorie: Verschiedenes
Vor über zehn Jahren stieß ich auf ein Projekt namens Stinkymeat. Wie ich eine Art Wissenschaftler, der gerne ausprobiert, was passiert, wenn. Ich erinnere da an mein Fleisch-Cola-Projekt. Hier nimmt der Wissenschaftler Fleisch und läßt es im Hochsommer herumliegen.
Daß dieses Projekt noch online ist, wußte ich gar nicht. Und dann noch mit Hähnchen!
[ 10 Uhr 16 ] - [ 2 Kommentare ]
02. August 2010
Vierzehn Tage? Das dauert mir zu lange!
Kategorie: Vernetzt

Ein vierzehn Tage dauernder Download? Mit einer Geschwindigkeit von 31 Bit/sec? Tut mir leid, liebe Spammer, die Ihr mir diesen "Linktausch" andrehen wollt, das ist mir zu lahm, auch wenns nix kostet.
[ 20 Uhr 46 ] - [ 2 Kommentare ]
Flitzkacke - ein beschissenes Problem.
Kategorie: Verrueckt
Nicht immer habe ich dieses Problem. Meistens habe ich habe ich schönen, festen Stuhlgang, der mir Freude macht. Aber seit ich meine Medikamente so nehme wie jetzt und in dieser Dosis, habe ich gelegentlich mal ein paar Tage Sprühwurst. Zum Glück hat mich dieses jetzt lange nicht mehr in Bedrängnis gebracht, aber ich muß mich doch manchmal recht schön beeilen, damit ich mir nicht in die Hosen scheiße.
Zwar leide ich nicht darunter, aber mitunter ist es schon etwas lästig, quasi mit Rückstoß auf die Toilette zu müssen. Und Abputzen ist an diesen Tagen etwas unkomfortabel, weil ich mehr putzen muß und das Venlafaxin in der Kapsel lauter Kügelchen hat, die unverdaut ausgeschieden werden und dann ziemlich schmirgeln.
Nun sterbe ich nicht gerade daran. Aber es ist immer besser, bei Wanderungen Schnupftücher mitzuführen und ein transportables Gebüsch.
[ 17 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ]
Anonymität der Großstadt.
Kategorie: Verschiedenes
Trotz des Wetters ist die Eisdiele gut gefüllt. Es wird gescherzt, gelacht und Eis geschleckt.
Mittendrin hält jemand seine Liebste im Arm und versucht sie zu trösten, denn sie hat gerade erfahren, daß ein alter Freund von ihr gestorben ist.
Niemand nimmt Notiz davon.
Ruhe in Frieden, Guido. Gell Du?
[ 16 Uhr 07 ] - [ ]
Flitschauge.
Kategorie: Vergangen
Großartig sieht mein rechtes Auge aus. Um Euch zu schonen, habe ich es vor dem Photo wenigstens vom gröbsten Siff befreit und die Farben etwas runterreguliert.

Gestern machten mich meine Kolleginnen auf das geschwollene Oberlid aufmerksam, und als ich mir das Elend betrachten wollte, sah ich ein Gerstenkorn, welches gerade platzte und seinen Eiter entleerte. Hätte ich ja klasse gefunden, wäre es nicht mein Auge gewesen. Jetzt habe ich wohl eine Konjunktivitis.
Wenn es morgen nicht besser ist, gehe ich zum Augenarzt. Das Jucken nervt. Ich bekomme dann bestimmt so eine tolle Augenklappe wie mein persönlicher Held Kapitän Flitschauge.
[ 09 Uhr 58 ] - [ 5 Kommentare ]
01. August 2010
Die Rättin.
Kategorie: Verschiedenes
Nicht jeder findet sie possierlich, seien sie lebendig oder tot: Ratten.
Zwischen Zwinger und Maximilianstraße führt ein Weg an der Aa entlang, auf welchem meine Liebste plötzlich angewidert stehenblieb und nicht mehr
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[ 19 Uhr 33 ] - [ 2 Kommentare ]
31. Juli 2010
Blutrünstiger Mordhund versucht Bruno zu zerfleischen!
Kategorie: Vergangen
Gestern rief Olli an: Er war mit unserer lieben Teilzeit-Töle Bruno beim Tierarzt. Ein offensichtlich wahnsinnig gewordener Irish Setter, welcher von seinem offenbar mit ihm völlig überforderten Halter anscheinend trotz der Leine nicht kontrolliert werden konnte, hatte unseren geliebten Bruno, der zwar groß, aber gutmütig, zu gutmütig gar sich selbst zu verteidigen, ist, grundlos attackiert und ihm eine ziemlich große Fleischwunde von gut acht Zentimetern beigebracht.
Das arme Tier mußte in Vollnarkose operiert und ziemlich viel Gewebe entfernt werden. Er ist jetzt noch völlig hinüber, wir hoffen nur, daß seine Seele keinen Schaden genommen hat und er sich nun seltsam gegenüber anderen Hunden verhält.
Umsonst gibt es nichts auf dieser Welt, und der arme Olli bekam eine Rechnung von zweihundert Euro. Naja, OP mit Vollnarkose und allem drum und dran eben. Mit dieser Rechnung ging er natürlich zum Halter dieses nicht auf der idiotischen Liste aufgeführten Kampfhundes. Und dieses Arschloch ließ ihn abblitzen, obgleich die Schuld eindeutig bei ihm lag, wenn er nicht in der Lage ist, seinen Köter zu erziehen und unter Kontrolle zu behalten. Nun gehts Richtung Anwalt. Selbst schuld.
Manche Menschen sollten einfach keine Hunde halten dürfen.
[ 21 Uhr 38 ] - [ 7 Kommentare ]
Das Böse Wort.
Kategorie: Verrueckt
Auch wenn ich nicht gerade ein Messie bin, tue ich mich mit der Ordnung deutlich schwerer als andere Menschen. Ich war noch nie besonders talentiert in dieser Hinsicht. Unlust auf unangenehme Dinge und Prokrastination tun ihr übriges, so daß ich immer erhebliche Mühe hatte, Stapel und Chaos in Schach zu halten. Vor einem Berg zu stehen und nicht wissen, wo anfangen, das demotiviert auch noch. Also lassen wir's besser gleich.
Meine Liebste ist da ziemlich gleich veranlagt. Prima Voraussetzungen für ein Leben in Wahnsinn, Chaos und Schmiererei. Möchte man meinen. Aber nicht mit uns!
Geleckt sieht unsere Wohnung zwar auch nicht aus. Aber so ordentlich wie nie. Da wir Aufr**men hassen, ist dieses jetzt codiert mit "Das Böse Wort". Und wir haben voll den Plan davon. Im Wortsinne: Außer Sonntag stehen immer ein paar Punkte Haushalt auf einem Plan. Um sie abzuarbeiten brauchen wir selten länger als zwanzig bis dreißig Minuten- gar nicht so schlimm. Besser, als alle paar Wochen stundenlang herumzuwirbeln.
Eigentlich ganz einfach.
Doch für uns ist eben nicht alles selbstverständlich. Aber wir haben es geschafft. Gemeinsam.
[ 10 Uhr 53 ] - [ 3 Kommentare ]


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