09. Mai 2012
Quartalsbluter.
Kategorie: Verrueckt
Nein, Blut darf ich nicht spenden, wegen der Medikamente. Aber genau wegen derer läßt mich mein Doc einmal im Quartal zur Ader. Zum einen, was meine Organe aus der Chemie machen, Also Leber und Niere und Blutbildung vor allem. Zum anderen muß mein Lithiumspiegel
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[ 10 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]
Wenn ein DAU maligne wird...
Kategorie: Vernetzt
Wenn mich jemand auf einen Softwarefehler aufmerksam macht, dann sage ich eigentlich hübsch „Danke“ und behebe das Problem. Oder lasse es beheben, von mir aus. Wenn man*1 aber stattdessen den Aufmerksammacher öffentlich bezichtigt, zu Straftaten in Form von Sabotage aufzurufen*2 statt das Skript zu reparieren (oder reparieren zu lassen) und zudem kritische Beiträge im eigenen Forum stumpf zu löschen, dann ist das schon ein wenig dämlich.
Dumm nur, wenn das einen sehr wichtigen und mir sehr lieben Blogger in die Knie zu zwingen droht. DAU-Krebs.
- Anm. 1: Man= eine Art Verbraucherverein zum Thema Bestattung.
- Anm. 2: Ein Sabotageaufruf stand definitiv nicht dort!
[ 10 Uhr 20 ] - [ Noch kein Kommentar ]
08. Mai 2012
Literaturströme.
Kategorie: Vernetzt
Noch immer habe ich große Probleme, längere Texte zu lesen. Die Konzentration macht noch immer nicht ausreichend mit. Nun denn. Dann lasse ich eben lesen! Stichwort Hörbuch. Allerdings, wenn ich so auf dem Sofa sitze, dann neige ich dazu irgendetwas weiteres währenddessen zu machen. Und schwupps- vorbei ist es mit dem Zuhören.
Die Lösung ist so einfach wie genial. Nur komme ich auf sowas immer erst spät. Die Lösung heißt Badewanne! Da lenkt mich nichts ab, ich kann noch mehr entspannen und dabei auch noch zusätzlich plantschen. Einfach das auf dem Server herumliegende Hörbuch aufs Mobiltelephon ins Badezimmer hineinstreamen- warum nicht gleich so?
Nächstes Mal nehme ich mir noch einen Kaffee mit.
[ 21 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]
[ Narben II ] Wenn heute schon Gedenktag ist,
Kategorie: Vergangen
also mein persönlicher Gedenktag für Narben und Wunden, dann weise ich auch auf mein nur noch schwer zu erkennendes Prachtstück am rechten Ringfinger hin, welches mittlerweile nach mehr als einem Vierteljahrhundert schon recht verblaßt ist:

Es war noch in Gießen, also vor dem Sommer 1985, als nebenan ein Polterabend war. Zerstörung fand ich schon immer gut, und so beteiligte ich mich fleißig am zerdeppern von Porzellan.
Das von irgendwem angeschleppte Klo
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[ 11 Uhr 51 ] - [ 2 Kommentare ]
Was die Dose übrig ließ.
Kategorie: Verschiedenes
Frisch entpflastert. Ich hab's aber etwas trocknen lassen, so weiß und verquollen von der Feuchtigkeit unter dem Pflaster sah meine Wunde von dem Unfall mit der Blechdose vorgestern doch
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[ 10 Uhr 40 ] - [ 4 Kommentare ]
07. Mai 2012
Des Teufels Pinguin.
Kategorie: Vergangen
Ich hätte schwören können, diese Nonne hätte den Teufel im Leib, wenn ich an so etwas glauben würde. Lange, sehr lange ist es her, daß uns Schwester M. Agnostica heimsuchte in Anspruch nahm. Auch auf anderen Stationen war diese kleine, alte Nonne bestens bekannt. Oder eher berüchtigt.
Denn von der
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[ 18 Uhr 50 ] - [ 3 Kommentare ]
06. Mai 2012
Verfickte Dose!
Kategorie: Verschiedenes
So ganz ohne Haushalt geht auch ein Sonntag nicht vorüber. Und die Küche hatte es nötig genug, meinen Zorn zu erregen, und ich wurde tätlich gegen das Chaos. Und ergriff irgendwann eine leere Konservendose, in welcher einst Birnen waren, welche mit einem Umweg über Speckpfannekuchen
mittlerweile längst in unsere Innereien und wohl auch schon wieder hinaus gefunden haben.
Ich schneide mich extrem selten, weil ich mit meinen extrem scharfen Messern extrem selten die Führung verliere und abrutsche. Dann aber schmerzt die Wunde kaum, denn die Schneide ist dünn und gleichmäßig. Doch beim Bestopfen des Gelbsackeimers verspürte ich einen ungewöhnlich heftigen Schmerz im linken Stinkefinger, so daß ich hier nicht öffentlich wiederzugebende Worte fluchte.
Den Brunohund focht die Verwundung seines Teilzeit-Leitwolfs
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[ 17 Uhr 14 ] - [ 4 Kommentare ]
Der Traum von der Aussöhnung.
Kategorie: Verrueckt
Ich träume noch recht häufig von meiner (ehemaligen) Maloche. Meist läuft es so, daß ich unglaublich ängstlich, langsam und noch verpeilter alles zu versiebende versiebe und keine Ahnung habe, was abgeht und entsprechend Ärger bekomme. Das waren regelrechte Alpträume.
Vergangene Nacht jedoch schuf ich in einem Krankenhaus, jedoch nicht in der Pflege, und ich bekam keinen Ärger und ich hatte keine Angst vor etwas. Ich konnte zwar nicht viel, aber das machte nichts mehr. Kein unangenehmer Traum.
Auch wenn ich mich von meinem alten Beruf einsichtig verabschiedet habe, scheinen Teile meines Resthirns das noch nicht ganz kapiert zu haben.
[ 11 Uhr 52 ] - [ 4 Kommentare ]
05. Mai 2012
Die Vorhaut des Saturn.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Kategorie unnützes Wissen:
Die Heilige Vorhaut Christi ist mit diesem in den Himmel emporgefahren und hat sich dabei in die Saturnringe verwandelt.*1*2*3*4
Via Sciencebusters.
- Anm. 1: Allatius, Leo: De Praeputio Domini Nostri Jesu Christi Diatriba
- Anm. 2: Warum überhaupt ist in so vielen mir bekannten Religionen so eine Aufmerksamkeit für Pimmel?
- Anm. 3: Ideen haben die Leute!
- Anm. 4: Im Christentum waren zu Spitzenzeiten bis zu 18 heilige Vorhäute am Start. Jesus muß seltsam ausgesehen haben.
[ 10 Uhr 43 ] - [ Noch kein Kommentar ]
04. Mai 2012
Männer, die auf Handys brüllen.
Kategorie: Vernetzt
Ich dachte mal, die Spracheingabe eines smarten Phones sei gar nicht so verkehrt, wenn ich mit dem Headset im Ohr und dem Telephon in der Tasche unterwegs nicht nur zum Angerufenwerden, sondern auch zum selbst wählen das Telephon nicht auskramen bräuchte.
Allein, ich hatte ewig vergessen, es zu versuchen, denn ich rufe ja niemals jemanden an. Weil, ich hasse eigentlich zu telephonieren. Nun entsinnte ich mich doch noch dieser Funktion, und wollte meinen Spieltrieb befriedigen. Ich forderte das Telephon mündlich dazu auf, meine Liebste anzurufen. Es reagierte wie eine Behörde: Gar nicht. Es zeigte etwas an, was mit meiner Liebsten Namen nicht die entfernteste
Ähnlichkeit hatte, und jeder Versuch ergab etwas anderes. Sämtliche Einstellungen wie Sprache und so sind OK. Wie es aber auf Verhunzungen kommt, die zum Teil noch gestörter waren als die hier gezeigte, wo ich deutlich „Ulf“ sagte, und er „us more“ verstand...
Dies wollte ich meinen Mitmetallern gestern nicht vorenthalten und wir hatten jede Menge Freude an den seltsamen Vorstellungen dieser offensichtlich schwerhörigen Apparatur.
[ 19 Uhr 34 ] - [ 7 Kommentare ]
Russenstammtisch.
Kategorie: Vergangen
Gestern, wie jeden Dönerstag, war wieder Wackenstammtisch im Buddenturm. Und es war eigentlich nichts Spektakuläres dabei, bis diese zwei geschorenen Typen kamen, aussehend wie Vater und Sohn. Also, ganz geschoren waren sie nicht, ein paar Millimeter hatten sie noch auf dem Kopf. Der Ältere wandte sich an uns, doch verstanden wir ihn nicht. Wir waren sämtlich der Überzeugung, er spräche Russisch. Polnisch war das auf gar keinen Fall, es klang eindeutig russisch, doch!
Ich fand es seltsam, daß Papa den Sohn beim Metallerstammtisch abliefert. Zur Kirche von mir aus, aber zu uns? Na gut, wird schon seine Gründe haben, dachte ich.
Aber so funktionierte das nicht, wir hatten niemanden mit Russischkenntnissen in unserer Runde.
Bis der jüngere, den ich als Sohn eingestuft hatte, aus seiner schüchtern bekauerten Ecke herauskam und uns in bestem Englich erkärte, sie seien aus der Oxford-Kaserne (die hier bei uns in Gremmendorf) und wollten irgendwie Party machen. So fanden wir dann auch heraus, daß der Russe aus Wales war, was alleine schon Verständigungsprobleme bereiten kann. Den Rest übernahm der Alkohol, der auch dafür sorgte, daß er sich an einen von uns herankuschelte (dem das weniger behagte) und mir dauernd die Hand abknutschte (was Bruno nicht behagte).
Ich hoffe, die haben heil nach Haus gefunden, der Bekuschelte (auch gelernter Pfleger) und ich schätzten schon die Promille, während ein Meßgerät uns leider fehlte...
[ 16 Uhr 50 ] - [ 5 Kommentare ]
Ich kenne keine Parteien mehr! Ich kenne nur noch die PARTEI!
Kategorie: PARTEIisch
Leider war ich zu spät entschlossen für die Machtergreifung zum Partei-Ergreifen, so daß ich diesmal nicht als Kandidat auf der Liste stehe. Aber gut aussehen täte es, flankiert von zwei
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[ 10 Uhr 35 ] - [ 10 Kommentare ]
02. Mai 2012
Schtonk?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ein Jahr nach der zumindest offiziellen Ermordung kommen die Amis plötzlich mit Hitlertagebüchern Bin-Laden-Tagebüchern angezwockelt. Wurde Konrad Kuhjau in den USA wiedergeboren als Mr Cowyeah? Ich hab's ja bekanntlich nicht so mit Verschwörungen, aber ein Jahr ist mächtig Zeit, so etwas bedarfsgerecht zu produzieren. Wie Michas TagebücherInnen in dem Film Sonnenallee.
Wenn der wirklich noch gelebt haben sollte und so beknackt war wie geschildert, dann hat der sich doch wohl kaum mit solchen Nebensächlichkeiten beschäftigt?
Sollte jemand wasserdichte Fakten haben, die mich widerlegen: Her damit! Ich spekuliere hier nur, was ich hingegen will, ist wissen.
[ 15 Uhr 33 ] - [ 2 Kommentare ]
Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten! Oder: Vom Rehaberater lernen heißt siegen lernen.
Kategorie: Verrueckt
Soeben komme ich heim von meinem Besuch beim Rehaberater der Deutschen Rentenversicherung in Münster. Was insofern bemerkenswert ist, als daß ich aus diesem Bau doch noch wieder hinausfand. Warum sind eigentlich sogar Neubauten so labyrinthös gebaut? Um die BesucherInnen noch
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[ 11 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ]
01. Mai 2012
Abgefahren. Im Schatten der Lok.
Kategorie: Vergangen
Eigentlich hatten wir ja nur einen schönen Maispaziergang machen wollen. Wir suchten das Café Sebon auf, Kaffee, Kuchen Eis. Und machten uns irgendwann wieder auf den Heimweg. Und gerieten dabei irgendwie beim Pängelanton unversehens in eine Art Festveranstaltung. Diese bestand aus Kinderschminken, einer Wurstbude und etwa drei bis vier Bierwagen. Sozusagen ein Löschzug, die Freiwillige Feuerwehr ist ja gerade ums Eck und die Lok anwesend. Und eine kleine Bühne, auf der sich -zunächst wenig
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[ 19 Uhr 50 ] - [ 3 Kommentare ]


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