12. Mai 2011
Speckpfannkuchen mit Birnen.
Kategorie: Verschiedenes
Geht schnell und ist einfach und billig.
Bacon kleingeschnippelt in Olivenöl anbraten. Beim Bacon kann ich dringend dazu raten, nicht das billigste Zeug zu
[ Den Rest lesen ]
[ 18 Uhr 32 ] - [ 6 Kommentare ]
09. Mai 2011
Ängste, die die Welt nicht braucht.
Kategorie: Verschiedenes
Wenn es tatsächlich eine Phobie vor am Gaumen klebenbleibender Erdnußbutter gibt, dann haben auch die folgenden Ängste ihre Daseinsberechtigung:
Dikaiologophobie (Angst vor Ausreden)
Siderokokoraphobie (Angst vor Eisenpimmel [Band])
Peristeriapopteromenopsitophobie (Angst vor gebratenen ungerupften Tauben)
Meriitousóomatossekouvadesgypsophobie (Angst vor Leichenteilen in Putzeimern)
Paichnidiapoueinaistintileorasiphobie (Angst vor Spielen, die auf dem Fernseher liegen)
Sapismenotileoraseisplasmatosstasimiesaeiphobie (Angst vor verrottenden Plasmafernsehern in Aspik)
[ 20 Uhr 42 ] - [ 3 Kommentare ]
08. Mai 2011
Großfamilie. Die bucklige Verwandtschaft von sieben Milliarden Menschen.
Kategorie: Verschiedenes
Glaubt man den Kreationisten, dann sind wir sowieso alle miteinander verwandt, von wegen Adam und Eva und so, und danach kam ja noch die Geschichte mit Noah.
Aber auch die Evolution ist prima geeignet, uns alle als Verwandschaft zu deklarieren. Nehmen wir mal großzügig an, daß der Mensch sich mit 30 Jahren fortpflanzt. Früher war das allerdings viel früher, aber irgendwie muß das ja berechenbar bleiben.
Zur Erzeugung eines Menschen werden Eltern benötigt, also zwei. Jeder hat also zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern und so weiter. Also 2Generation. Gehen wir mal 1200 Jahre zurück, ins Jahr Achthundertirgendwas. Das wären vierzig Generationen. 240=1.099.511.628.000 Menschen, die die Vierzigmalurgroßeltern sein müßten. Das sind zehnmal so viel Menschen, wie bis heute jemals gelebt haben (nach Wikipedia jedenfalls). Und damals gab es um die zweihundert Millionen Menschen auf der Welt. Also gibt es zwangsläufig irgendwelche Überschneidungen, die noch nach der Entwicklung der ersten Amöbe aus der Ursuppe entstanden.
Also: Alle Menschen auf dieser Welt sind miteinander verwandt.
Warum bringen wir eigentlich unsere Verwandten um?
[ 17 Uhr 26 ] - [ 2 Kommentare ]
07. Mai 2011
Bilinguale Ehe.
Kategorie: Verschiedenes
Als ich meine künftige Liebste das erste Mal besuchte, war ich auch das erste Mal bewußt in der Schweiz. Ich stieg am Bahnhof in Zürich in der deutschsprachigen Schweiz um, als mich eine Dame ansprach. Und ich verstand kein Wort.
Später übersetzte meine Liebste im Ernstfall, denn auch, wenn offiziell in Behörden und Schulen Hochdeutsch gesprochen wird, außerhalb gilt wieder: Muttersprache. Und diese ist Schweizerdeutsch.
Nach einigen Wochen regen Pendelverkehrs zwischen Münster und Winterthur, lesen von Schweizerdeutschen Texten und dergleichen sprach ich diesen zuerst vollkommen unverständlichen Dialekt zwar nicht (und kann es bis heute nicht), aber ich verstand ihn gut genug, um meiner Liebsten Sippe und Freunden sagen zu können, daß sie ruhig sprechen können, wie sie es gewohnt sind, ich würde dann einfach auf Hochdeutsch antworten.
Und so ist es noch heute. Wenn wir beide unter uns sind, wenn keiner außer mir meine Liebeste verstehen muß, spreche ich Hochdeutsch und sie Schwiizerdüütsch, jeweils gespickt mit einigen speziellen Vokabeln, die außer uns ohnehin niemand versteht.
Das ist angenehm für uns beide. Und andere raffen gar nichts.
[ 23 Uhr 38 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Voll retro.
Kategorie: Verschiedenes
Meine Liebste zockt unheimlich gerne. Allerdings nicht dieses ganz moderne X-Box wii hassenichesehn-Zeugs. Ein Gameboy tut es da viel besser. Heute ist so ein Teil samt Spielen ja bezahlbar. Wenn ich mir überlege, was das alles mal gekostet hat... Auch diese im Vergleich zu heute lächerlichen Spielkonsolen von Atari zu Beginn der Achtziger Jahre... Wobei die Games zwar recht einfach waren, aber ziemlich gut dafür.
Demnächst schleppt sie mir noch den guten alten Brotkasten an, auch als C64 bekannt. 64 Kilobyte Arbeitsspeicher. Bildschirmauflösung im Vergleich zu heute eher Lächeln erregend. Aber trotzdem: Auch wenn ich selbst nicht so der Gamer bin- die Spiele waren prima. Vielleicht gerade deswegen, weil die beschränkten Möglichkeiten zu Kreativität zwangen.
Kaiser zum Beispiel... das wäre das einzige, was ich heute noch zocken würde.
Diese ganzen Games mit aufwendiger zweiunddröflzig-Bit-Vier-D-Linearbeschleuniger-Grafik reizen mich viel weniger als damals die Atari- und C64er-Spiele. Ich konzentriere mich lieber auf das Wesentliche. Und darum spiele ich, wenn ich schon mal spiele, ganz altmodisch mit dem Kreis der Familie.
Obwohl, Kaiser...
[ 09 Uhr 36 ] - [ 3 Kommentare ]
03. Mai 2011
Was aber heißt Freiheit?
Kategorie: Verschiedenes
1991/1992: Ich war neunzehn. Ich war Zivi. Ich kam gut zurecht mit einer Mitarbeiterin, die etwas älter war als ich, genaugenommen acht Jahre. Wie wir damals darauf kamen Ehepaar zu spielen, weiß ich nicht. Aber spätestens, als der erste zu einem von uns beiden kam, um zu fragen, ob das stimmen tun täte, begann das ganze Spaß zu machen. Natürlich bejahten wir das immer. Und, so
[ Den Rest lesen ]
[ 19 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ]
02. Mai 2011
Sehr praktisch, daß Osama tot ist. So kann er sich nicht mehr äußern.
Kategorie: Verschiedenes
Nun, so sagen die Amis, haben sie ihn erwischt, den Osama bin Laden. Allerdings haben sie ihn nicht festgenommen, sondern umgelegt. Das hat den Vorteil, daß er nichts mehr zu seiner Verteidigung sagen kann. Oder zur Anklage. Oder überhaupt.
Identifiziert wurde er angeblich mit einem DNA-Test. Denn anders geht das wohl nicht mehr, sie haben ihm anscheinend voll in die Fresse geschossen. Hoffentlich haben sie die richtige Zahnbürste genommen.
Nun warte ich auf die Verschwörungstheorien zu diesem Fall: Denn zur Not kann man das mit dem Test auch behaupten, zumal das Original offenbar fehlt. Diesmal könnte ich mir aber sogar mal vorstellen, daß da etwas dran ist.
[ 08 Uhr 51 ] - [ 10 Kommentare ]
01. Mai 2011
Dünnhäutig reloaded.
Kategorie: Verschiedenes
Vor einiger Zeit stellte ich dünnere Häutigkeit fest als gesund ist.
Kurz darauf war ich krankgeschrieben. Die Stimmung ist nach deutlicher Erhöhung meines Antidepressivums Venlafaxin auf 375mg (450 ist Ende Gelände) spürbar besser. Nur fehlt es mir noch immer etwas an dickem Fell.
Wenn mir irgendetwas quer kommt, etwas nicht paßt, jemand mich nervt, dann verliere ich relativ schnell die Fassung. Allerdings merkt man das von außen nur selten, eher spät, wenn ich schon richtig durch bin. Ich neige dazu, das innerlich auszutragen. Ist zwar auch besser als vor einiger Zeit, aber wirklich gut ist anders. Denn eigentlich bin ich als einer bekannt, den, solange fit, nichts so schnell erschüttert. Wenn ich nicht in einer Episode hänge, bin ich sehr geduldig und schwer aus der Fassung zu bringen.
Naja, jetzt darf ich so sein, bin ja schwerbehindert, ne?
Manchmal finde ich das Leben komplizierter als nötig. Aber andere sind kein Maßstab, und wenn sie es wären, wurde mir dieser auch nichts nützen. Immerhin geht es mir einigermaßen, darauf kann man aufbauen.
[ 19 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]
27. April 2011
Gestern und heute.
Kategorie: Verschiedenes
1993: Jung und schön:


2011: und.
[ 16 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]
24. April 2011
Dosenfleisch.
Kategorie: Verschiedenes
[ 08 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]
23. April 2011
Der Sinn. Gute Nacht.
Kategorie: Verschiedenes
Die Suche nach dem Sinn des Lebens habe ich längst aufgegeben. Nicht, daß ich das Leben für sinnlos erachte, doch habe ich den Sinn des Lebens zu suchen einfach nicht mehr nötig. Mir ist einfach egal, ob das Leben nun einen Sinn hat oder nicht. Ich lebe einfach. Was würde das schon ändern? Nichts. Ob das Leben einen Sinn hat und wenn ja, welchen ist insofern eine recht überflüssige Frage. Ich mache durchaus auch sinnlose Sachen ganz gerne, wie mit meiner Liebsten dummes Zeug reden oder meine Mitmenschen veräppeln.
Warum suchen alle immer nach Sinn, nach Transzendenz und einer Begründung für all die Katastrophen wie Tsunamis und Kernschmelzen (interessanterweise fragt kaum jemand nach dem Sinn von erfreulichen Ereignissen wie unserer Hochzeit oder dem Mauerfall). Das ist doch alles eigentlich scheißegal. Ich lebe, das ist nunmal so, daran kann ich nichts ändern. Naja, im Prinzip schon, aber das macht überhaupt keinen Sinn. Ich lebe also, also mache ich das einfach. Dafür brauche ich weder Sinn noch Transzendenz noch Spiritualität. Wenn ich immer nach sowas fragen würde, würde ich ja gar nimmer fertig werden mit irgendwas.
Wenn das Leben nun sinnlos sein sollte- so what? Irgendwann ist es ohnehin vorbei, und dann ist erst recht egal, obs sinnvoll war oder nicht.
Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist Unfug. Denn sie hält nur vom Leben an sich ab.
[ 21 Uhr 15 ] - [ 4 Kommentare ]
21. April 2011
Gelegentliches Gemetzel.
Kategorie: Verschiedenes
Gelegentlich fragen mich Artgenossen, wie ich mir nur so gräßliche Filme ansehen kann wie Cannibal Holocaust und Zombies unter Kannibalen. Der Versuch einer Antwort:
Zum einen gucke ich
[ Den Rest lesen ]
[ 09 Uhr 54 ] - [ 2 Kommentare ]
16. April 2011
Massaker in deutschem Wohnzimmer: Geschlachtet und zerstückelt.
Kategorie: Verschiedenes
[ 08 Uhr 11 ] - [ 2 Kommentare ]
15. April 2011
Zwölf Uhr sieben.
Kategorie: Verschiedenes
Nachdem sich meine Liebste im Spätsommer 2009 mit den Worten „Ich bleib jetzt einfach hier!“ bei mir eingenistet hatte, holten Olli, sein Radwurst-Kollege und ich ihre Klamotten aus Winterthur.
Seitdem kamen aus der Rumpelkammer regelmäßig Piepstöne. Eine komische Melodie. Im Winter um 11:07 Uhr, im Sommer um 12:07 Uhr. Jeden Tag, bei jedem Wetter. Dudel, dudel, Sinusschwingung. Und immer brach das Gedudel nach einer Weile mitten in der Melodie unvermittelt ab. Bis ich nun mal im richtigen Moment in die Kartons guckte.
Ein Sudoku-Maschinchen. Keine Ahnung, wie es funktioniert. Irgendwie auffe Knöppe drüchen. Aber welche?
[ 12 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]
14. April 2011
Ein Jahr. Geschichte wird gemacht.
Kategorie: Verschiedenes
Unser erster Hochzeitstag. Wer hätte das damals gedacht? Gab sogar Menschen, die vor unserem ersten Treffen dachten, ich würde sie abmurksen. Stattdessen habe ich sie geheiratet.
Sie war damals für zwei Wochen auf Urlaub gekommen. Am dritten Tag sprach sie: Weißt Du was? Ich bleib jetzt hier.
Ansonsten für die Neulinge hier: unsere Geschichte.
Glück
Vollzeitbeschäftigt.
The Ballad of Ulf and Kroki I.
The Ballad of Ulf and Kroki II.
Countdown.
Bürokratie. Ich liebe das. WIR lieben das.
[ 09 Uhr 46 ] - [ 4 Kommentare ]


Wunschzettel Tee