Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

06. August 2013

Zwischen Kult und Kommerz: Das Wacken Open Air (WOA).

Kategorie: Kultur

Ilona und Ulf in Wacken.Im vergangenen Jahr begegnete uns in einer Warteschlange im Infobüro ein junger Knabe, der wütete, dass das Festival von Jahr zu Jahr schlechter und kommerzieller werde. Ich fragte ihn, wenn er das doch bereits gewusst habe, wieso er dann noch so viel Geld bezahlt habe und gekommen sei? Ich bekam keine Antwort.

In der Tat sind mir auch Leute begegnet, die wegen der von ihnen angeprangerten Kommerzialisierung konsequenterweise nicht mehr
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[ 17 Uhr 09 ] - [ 2 Kommentare ]

04. August 2013

Zurück in der „zivilisierten“ Welt.

Kategorie: Kultur

Nun ist es wieder vorbei.

Ilona und Ulf in Wacken, Cowboyhut und Sonnenbrillen.Ulf nach Wacken, Dusche und Rasur mit formidablem Sonnenbrand.Und da ist er, der Moment, an dem Du aus der Dusche steigst und feststellst, dass Du in Wirklichkeit gar keine gebräunte Haut bekommen hast...

Meine persönliche Bilanz: Furchtbar viel Spaß gehabt. Gefeiert wie noch nie. Artikel über Wacken 2013 im Hinterkopf. Die ersten Konzertberichte fast fertig. Deep Purple sogar ganz und online. Rechter Großzeh ziemlich entzündet. Viele nette Menschen kennengelernt. Ziemlicher Sonnenbrand. Völlig platt.

[ 17 Uhr 40 ] - [ 2 Kommentare ]

12. Juli 2013

Sibelius, Arutjunjan, Borodin.

Kategorie: Kultur

Toilettenschild Herren mit handschriftlicher Ergänzung Frauen sind willkommen.Ich war lange nicht mehr in einem Konzert gewesen, so mit Geige und so. Dabei bin ich ja im Grunde meines Herzens auch kultiviert, schließlich habe ich klassische Gitarre und einiges an Hintergrund gelernt.

Nun bratscht eine nichtganzsoaltwieiche Schulkollegin von mir, berufsdingsig Anästhesistin auf einer Intensivstation in der Uniklinik, in einem Sinfonieorchester und meine Liebste wurde neugierig. „FROM RUSSIA WITH
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[ 23 Uhr 52 ] - [ Noch kein Kommentar ]

07. Juli 2013

Stilleben mit Klo.

Kategorie: Kultur

Genauso stand es am Straßenrand:


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[ 17 Uhr 35 ] - [ Noch kein Kommentar ]

28. Juni 2013

Wenn mich eine Kultband ruft...

Kategorie: Kultur

Crippled Black Phoenix live 2012 in Münster....dann mache ich mich doch gerne auf den Weg. Die englische Kultband Crippled Black Phoenix, ein echter Tipp für KennerInnen, hat gerufen, genauer gesagt deren Bassist. Sie wären gerade wieder auf Tour. Für welches Konzert ich denn wohl auf die Gästeliste gesetzt werden möchte?

Scheint, die Jungs haben mich gerne. Nun gut, ich habe sie ja auch (zu recht!) gut benotet damals, das Album wie auch
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[ 21 Uhr 40 ] - [ Noch kein Kommentar ]

03. Februar 2013

Die Dänen kommen!

Kategorie: Kultur

Ich habe schon wieder Post aus Dänemark. Und wieder eine CD von einem Jazzmusiker. Ich scheine dort tatsächlich einen Namen zu haben. Auf ans Werk! Ich kann ja nicht immer nur Metal hören!
Briefumschlag aus Dänemark.CD und Promosheet aus Dänemark.

[ 11 Uhr 12 ] - [ 7 Kommentare ]

05. November 2012

Post aus Dänemark.

Kategorie: Kultur

Post von Musiker.Irgendwie habe ich ja auch fertiggebracht, unter den Jazzern Skandinaviens bekannt zu werden. Und die freuen sich dann immer total darüber, was ich da so schreibe, und schicken mir dann dankbar eine physikalische Kopie ihrer Werke. Jens Larsen von Træeben (DK/NL, Sitz in Den Haag) machte dies so mit PUSH. Heute kam das Dankbarkeitspräsent von Søren Bebe (ist mit dem Jens befreundet, daher mein Ruhm) in Form des aktuellen, bereits rezensierten „A Song For You“ und des etwas älteren „From Out Here“. Ich denke, das werde ich dann im Gegenzug auch noch „albumchecken“. smile Ich liebe meinen „Job“!

[ 16 Uhr 20 ] - [ Noch kein Kommentar ]

28. Oktober 2012

Film-äh-tipp: Der Totenchor der Knochenmänner.

Kategorie: Kultur

Der Titel sagt eigentlich schon alles über den 1972 gedrehten Film. Vorab sei gesagt: Chöre oder Choräle kommen in dem Film in keiner Form vor, und Knochen auch nicht sehr viele.
Der geradezu obszön aussehende Hauptmensch.
Dafür eine grottige Handlung mit pornösen Figuren. Jedenfalls sieht der Hauptdarsteller mit seiner, äh, Frisur und seinem Schnäuzer eher aus wie jemand, der sich sein Geld üblicherweise mit Erektionen und deren Einsatz verdient. Tatsächlich passieren auch angedeutete Geschlechtsverkehre, die ich in einem Horrorfilm ein wenig unpassend finde. Zumindest, wenn sie an Lebenden vollzogen werden. Der Totengräber ist da etwas konsequenter, aber hierzu später!


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[ 17 Uhr 47 ] - [ 4 Kommentare ]

25. September 2012

Die Frage nach den Fragen.

Kategorie: Kultur

Ein Interview ist eine nette Sache. Alle Bands und Musiker, die ich bisher interviewt hatte, waren freundlich und geduldig und gaben bereitwillig Auskunft. Aber man stelle sich das nicht so vor, dass man sich mal eben mit den Leuten trifft, sich kurz unterhält und den Kram dann abtippt.

Erstmal muss ich ja wissen, was ich
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[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ]

15. September 2012

Filmkritik: Mandragora officinalis, Rhizom des Grauens.

Kategorie: Kultur

Ich suche Horrorfilme meist nach dem Kriterium aus: Je blöder der Name, desto lustiger*1 wird der Film sein. Sehr verlässlich verbergen sich (unfreiwillig) amüsante Horrorfilme unter Titeln, die irgendetwas „des Grauens“ oder „des Schreckens“ anpreisen. Das hat dann gleich einen Fünfzigerjahre-Sumpfding-Godzilla-Sonstwas-Charme.

Der Film „Alraune - Wurzel des Grauens“ lockte mich sehr ob der einfallslosen Betitelung sehr, zumal diese auch für das Jahr seiner
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[ 22 Uhr 29 ] - [ 7 Kommentare ]

06. August 2012

Das Gegenteil von Zivilisation heißt Wacken!

Kategorie: Kultur

Im Walhalla-Camp.Am Mittwoch hatten wir noch feines Sonnengescheine. Das störte jedoch niemanden. Und den Spezi, der ohnehin rund um die Uhr und ohne Pause nicht betrunken, sondern völlig dicht war, sowieso nicht. Für erste Bepaßung war bereits gesorgt, auch wenn das Festival erst am Dönerstag so richtig steigt.

Festzustellen ist jedenfalls: Wir hätten schon im letzten Jahr campen sollen, das ist zwar furchtbar anstrengend und primitiv, aber
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[ 13 Uhr 42 ] - [ 2 Kommentare ]

05. August 2012

Wacht auf, Verschlammte dieser Erde! #Wacken

Kategorie: Kultur

Die Internationale, Wacken-Version

Wacht auf, Verschlammte dieser Erde,
die stets man noch zum Schliddern zwingt!
Kuhscheiß, der matschiger noch werde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Verschlammte Füße.
Schmiert Euch voll mit sti-hinkender Masse
Heer der Metaller, schmiert Euch ein!
Sauber zu sein, ertragt's nicht länger,
Headbanger müssen schmutzig sein!
Alles voller Schlamm.
Metaller pilgert nach Wacken!
Auf zum Modder-Gefecht!
Mit internationalem
Heavy Metal geht's nicht schlecht!

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[ 18 Uhr 01 ] - [ 11 Kommentare ]

01. August 2012

Musik: Reviews im Juli 2012.

Kategorie: Kultur


[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ]

18. Juli 2012

Wolkenstein kommt. Porter erfolgreich. Schwarmfinanzierung funktioniert.

Kategorie: Kultur

Werbedingsda von  der Band Porter.Zweitausend Euro waren das Ziel, als die hier bereits mehrfach erwähnte, weil erstklassige, Wittener Rockband Porter, ein Album via Crowdfunding bei Startnext.de finanzieren wollte. Damit dieses Album einfach entstehen kann ohne es mit irgendwelchem Geschäftsgebahren vermarkten zu müssen. Damit auch weiterhin die Musik nur auf der CD etwas koste*1, der Download jedoch kostenlos bleibe wie bei den bisherigen EPs.

Zur Halbzeit war jedoch weniger als die Hälfte in der Kasse, und an die Band ausgeschüttet (und bei den Finanzierern kassiert) würde lediglich bei Erreichen des Zieles- also zweitausend Euro.

Selbst der Herrgott mochte nun verzweifeln. Und doch wirkte ein Wunder: Bereits eine Woche vor Ablauf war die Kohle beisammen. Und nun, am Ende, sogar ein wenig mehr. Man sieht: Es funktioniert. Herzlichen Glückwunsch!

[ 11 Uhr 05 ] - [ 1 Kommentar ]

07. Juli 2012

Kultur muss bezahlbar bleiben!

Kategorie: Kultur

Wer kein Geld hat, der bleibt eben außen vor und vom Kulturbetrieb ausgeschlossen. Ohne Kultur stirbt man ja nicht. Oder wie?
Ist aber nicht Kultur letztlich das, was den Menschen zum Menschen macht?
Mit Grausen sehe ich auf die Preise im Plattenladen. Oder an der Theaterkasse. Oder.

Nun, mit etwas Solidarität scheint sich einiges bewegen zu lassen. Man kann die Last auf mehrere Schultern verteilen. Ich hatte schon
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[ 11 Uhr 39 ] - [ Noch kein Kommentar ]

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