Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

15. September 2012

Filmkritik: Mandragora officinalis, Rhizom des Grauens.

Kategorie: Kultur

Ich suche Horrorfilme meist nach dem Kriterium aus: Je blöder der Name, desto lustiger*1 wird der Film sein. Sehr verlässlich verbergen sich (unfreiwillig) amüsante Horrorfilme unter Titeln, die irgendetwas „des Grauens“ oder „des Schreckens“ anpreisen. Das hat dann gleich einen Fünfzigerjahre-Sumpfding-Godzilla-Sonstwas-Charme.

Der Film „Alraune - Wurzel des Grauens“ lockte mich sehr ob der einfallslosen Betitelung sehr, zumal diese auch für das Jahr seiner
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[ 22 Uhr 29 ] - [ 7 Kommentare ]

06. August 2012

Das Gegenteil von Zivilisation heißt Wacken!

Kategorie: Kultur

Im Walhalla-Camp.Am Mittwoch hatten wir noch feines Sonnengescheine. Das störte jedoch niemanden. Und den Spezi, der ohnehin rund um die Uhr und ohne Pause nicht betrunken, sondern völlig dicht war, sowieso nicht. Für erste Bepaßung war bereits gesorgt, auch wenn das Festival erst am Dönerstag so richtig steigt.

Festzustellen ist jedenfalls: Wir hätten schon im letzten Jahr campen sollen, das ist zwar furchtbar anstrengend und primitiv, aber
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[ 13 Uhr 42 ] - [ 2 Kommentare ]

05. August 2012

Wacht auf, Verschlammte dieser Erde! #Wacken

Kategorie: Kultur

Die Internationale, Wacken-Version

Wacht auf, Verschlammte dieser Erde,
die stets man noch zum Schliddern zwingt!
Kuhscheiß, der matschiger noch werde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Verschlammte Füße.
Schmiert Euch voll mit sti-hinkender Masse
Heer der Metaller, schmiert Euch ein!
Sauber zu sein, ertragt's nicht länger,
Headbanger müssen schmutzig sein!
Alles voller Schlamm.
Metaller pilgert nach Wacken!
Auf zum Modder-Gefecht!
Mit internationalem
Heavy Metal geht's nicht schlecht!

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[ 18 Uhr 01 ] - [ 11 Kommentare ]

01. August 2012

Musik: Reviews im Juli 2012.

Kategorie: Kultur


[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ]

18. Juli 2012

Wolkenstein kommt. Porter erfolgreich. Schwarmfinanzierung funktioniert.

Kategorie: Kultur

Werbedingsda von  der Band Porter.Zweitausend Euro waren das Ziel, als die hier bereits mehrfach erwähnte, weil erstklassige, Wittener Rockband Porter, ein Album via Crowdfunding bei Startnext.de finanzieren wollte. Damit dieses Album einfach entstehen kann ohne es mit irgendwelchem Geschäftsgebahren vermarkten zu müssen. Damit auch weiterhin die Musik nur auf der CD etwas koste*1, der Download jedoch kostenlos bleibe wie bei den bisherigen EPs.

Zur Halbzeit war jedoch weniger als die Hälfte in der Kasse, und an die Band ausgeschüttet (und bei den Finanzierern kassiert) würde lediglich bei Erreichen des Zieles- also zweitausend Euro.

Selbst der Herrgott mochte nun verzweifeln. Und doch wirkte ein Wunder: Bereits eine Woche vor Ablauf war die Kohle beisammen. Und nun, am Ende, sogar ein wenig mehr. Man sieht: Es funktioniert. Herzlichen Glückwunsch!

[ 11 Uhr 05 ] - [ 1 Kommentar ]

07. Juli 2012

Kultur muss bezahlbar bleiben!

Kategorie: Kultur

Wer kein Geld hat, der bleibt eben außen vor und vom Kulturbetrieb ausgeschlossen. Ohne Kultur stirbt man ja nicht. Oder wie?
Ist aber nicht Kultur letztlich das, was den Menschen zum Menschen macht?
Mit Grausen sehe ich auf die Preise im Plattenladen. Oder an der Theaterkasse. Oder.

Nun, mit etwas Solidarität scheint sich einiges bewegen zu lassen. Man kann die Last auf mehrere Schultern verteilen. Ich hatte schon
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[ 11 Uhr 39 ] - [ Noch kein Kommentar ]

01. Juli 2012

Musik: Reviews im Juni 2012.

Kategorie: Kultur

[ 16 Uhr 27 ] - [ 4 Kommentare ]

09. Juni 2012

Slayer.

Kategorie: Kultur

Slayer live in Münster
Eigentlich sind wir ja nur wegen Slayer zum Vainstream getigert, ein paar andere Acts wollten wir aber auch noch sehen. Immerhin haben die den Preis gegenüber dem Vorjahr um unverschämte zwanzig Euro erhöht. Dafür bekamen wie, als wir passend zu Caliban eintrafen, erstmal einen Sound serviert, der eine Unverschämtheit war. Wurde dann im Laufe des Tages noch behoben.

Ich will mich kurz fassen: Slayer in Bestform, saugeil!

[ 23 Uhr 59 ] - [ Noch kein Kommentar ]

22. Mai 2012

Von der Wichtigkeit unabhängiger Kulturförderung: Porter, Wolkenstein.

Kategorie: Kultur

Werbedingsda von  der Band Porter.Da gibt es diese Rockband namens Porter*1, die mir sehr ans Herz gewachst wurde. Nein, das ist kein Metal. Aber erstklassige Mucke. Deren Musik*2 kann kostenlos heruntergeloaded oder downgeladen (wie auch immer das heißt) werden.

Nun möchten die Musiker aus Witten gerne die Welt mit einem neuen Album namens „Wolkenstein“ beglücken. Nur:
Plattenstudios sind nicht gerade billig. Durch kostenlose Verbreitung halten sich die Einnahmen von Porter in sehr engen Grenzen. Da dieses Album aber einfach eingespielt werden MUSS, brauchen die Kohle. Das nennt sich Krautfindung*3 oder so. Wer ein wenig in die Band investiert (und wenns nur drei Euro sind) bekommt auch ein Dankeschön- je nach Höhe. Bis hin zum Privatkonzert oder „Lass' Dich von der Band bekochen“! Und hier findet Ihr das Kraut (und mehr Informationen). Wer nicht gerade arm ist, spendet da gefälligst, sonst FUBAK! Und verbreitet zumindest die Botschaft!

[ 18 Uhr 15 ] - [ 2 Kommentare ]

01. Mai 2012

Musik: Reviews im April 2012.

Kategorie: Kultur

[ 07 Uhr 00 ] - [ 8 Kommentare ]

23. April 2012

Работать, работать, -Mehr Nachwehen von Silverstein.

Kategorie: Kultur

ImTrotzdem ich mittlerweile immer effektiver das Übersetzen und Abtippen von Interviews beherrsche, dauert es noch immer ewig. Für die ersten sechs Minuten des Interviews von vorgestern mit Josh Bradford, dem Gitarristen der recht bekannten kanadischen Emocore-Band Silverstein, habe ich immerhin ziemlich genau einhundert Minuten gebraucht. Auch, weil ich immer wieder Pausen einlegen muß, um mein geknechtetes Resthirn zu entlasten.

Immer wieder lasse ich einen ungefähr minutenlangen Ausschnitt als Schleife laufen, tippe, verliere kurz den Anschluß, und tippe weiter hinten weiter, Wiederholung, angefangene Fetzen ergänzen oder verbessern, bis der Abschnitt fertig ist. Dann den nächsten. Mühsam ernährt sich das Eichgehörn.

[ 13 Uhr 05 ] - [ 3 Kommentare ]

21. April 2012

Wieder ein Einsatz beendet.

Kategorie: Kultur

Presse- bzw. Photographenaufkleber auf T-Shirt.Nur kurz, denn ich bin völlig platt.

Insgesamt war ich heute gut neun Stunden im Einsatz als Musikjournalist für Albumcheck.de. Gute zwei Stunden konzentrierte Vorbereitung (viel weniger, als ich erwartet hatte) für eine Viertelstunde Interview mit Josh Bradford, einem der Gitarristen der kanadischen Emocore-Band Silverstein (welcher ein sehr freundlicher Mensch ist!). Ollis Sohnemann hatte ich als Praktikanten mitgenommen, als guter Silverstein-Fan war selbiger extrem glücklich. Auch wenn ich eigentlich nicht auf sowas stehe (weil ich ja sozusagen als Profi dort war) beschloß ich, beide zusammen zu photographieren, daß seine Freunde ihm auch glauben.

Die Stimmung war schon bei der Vorgruppe großartig, und ich kann sagen, auch wenn das alles nicht so meine Mucke war, live war es wirklich göttlich!

Nun kommt noch viel weitere Arbeit auf mich zu: Konzertbericht, Interview tippen und übersetzen, 344 Photos sichten, den ganzen Käse einpflegen, au weia.

Fortsetzung volkt.

Ich und Josh von Silverstein.

[ 23 Uhr 35 ] - [ 3 Kommentare ]

Hinterherhecheln.

Kategorie: Kultur

Cover von Silverstein-CD auf Notebook-Tastatur.Nach meinem Putzanfall gestern mußte ich feststellen, daß ich mein Interview mit der kanadischen Hardcore / Emocore / WTFcore-Combo Silverstein noch gar nicht kaum vorbereitet hatte. Nun aber fix! Zum Einstimmen erstmal wieder das neueste Album Short Songs als Hintergrundbeleuchtung. Und die schon gesammelten Interviews und Artikel lesen. Und Fragen ausdenken. Schwierig, wenn man die Band kaum kennt, aber es geht, und jetzt habe ich alles beisammen:

Nur meine Fragekärtchen muß ich noch zurechtschnippeln.

[ 14 Uhr 31 ] - [ Noch kein Kommentar ]

05. April 2012

Die Besten sterben nicht immer jung: Jim Marshall.

Kategorie: Kultur

Sogar ich, der ich doch eigentlich nur die Klassische Gitarre ernsthaft spielte, nenne einen Gitarrenverstärker der Firma Marshall mein Eigen. Jim Marshall, dessen Verstärker in aller Welt vor allem für die härteren Klänge zuständig sind, ist heute gestorben. Und gehört nicht zum lächerlich angeblichen Club 27, denn er wurde zum Glück 88 und konnte so seine genialen Rotzröhren lange selbst weiterentwickeln.

Die Besten sterben jung?
Nix da.

Denn auch Lester William Polfuss, besser bekannt als Les Paul*1 wurde uralt (95). Und die von ihm entwickelte Gitarre, die berühmte Gibson Les Paul, verstärkt über einen Marshall, prägte den Sound von Hard Rock und Metal.

Nein, man muß nicht jung sterben, um eine Legende zu sein.

Nun kann Jim zusammen mit Les den Himmel rocken!

[ 13 Uhr 23 ] - [ 16 Kommentare ]

01. April 2012

Musik: Reviews im März 2012.

Kategorie: Kultur


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[ 08 Uhr 30 ] - [ Noch kein Kommentar ]

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