21. Februar 2010
Nur Amis dürfen foltern, ohne Schurken zu sein.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die brutalen Folterknechte der US-Armee, die der Welt angeblich Frieden und Demokratie bringen soll, jedoch gnadenlos alles niedermetzelt, was zur falschen Zeit am falschen Ort ist, werden nicht bestraft.
Das, was man heute als Waterboarding kennt, kannte auch schon die gefürchtete spanische Inquisition. Das Opfer bekommt das Gefühl, zu ertrinken. Weiße Folter nennt man das, wenn keine körperlichen Spuren zurückbleiben. Das seelische Trauma ist unermeßlich.
Zumal schon zu Zeiten der Hexenverfolgung Kritiker erkannten, daß Gefolterte alles gestehen, was die Folterknechte hören wollen, nur damit die Qualen ein Ende nehmen. Die Amis legalisieren Methoden, die schon 1597 von Anton Praetorius als unsinnig erkannt wurden.
Andersherum reden die selbsternannten Weltverbesserer vom "Krieg gegen den Terror" - und terrorisieren selbst die Welt.
[ 18 Uhr 49 ] - [ 4 Kommentare ]
Weiter mit Tageszeitungs-Bashing:
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ein Dieb wurde in einem Supermarkt von einem Detektiv ertappt. Er lief schnell weg - und suchte sich ein ganz schön doofes Versteck aus: eine Mülltonne. (Westfälische Käsenachrichten 21.2.2010)
Ich kommentierte:
Ganz schön doof, ist der Umgang mit der Umgangssprache hier. Eine seriöse Zeitung würde sich eines besseren Stils befleißigen.

Mal gucken, wann mein Kommentar wegzensiert wird. Wäre ja nicht das erste Mal.
[ 12 Uhr 44 ] - [ 3 Kommentare ]
20. Februar 2010
Ich bin ja sonst nicht so, aber...
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
...ich wünsche gerade zwei bösen Menschen alle fiesen, langwierigen Krankheiten der Welt an den Hals.
[ 12 Uhr 57 ] - [ 4 Kommentare ]
17. Februar 2010
Lokalzeitung wird zum Tagespropheten (Daily Prophet).
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Unser Lokalkäseblatt berichtet neuerdings nicht nur über Geschehenes. Die Westfälischen Nachrichten können auch in die Zukunft sehen! Die Prophezeihung besagt, daß genau 1000 Jahre nach der ersten gleichartigen Beinahekatastrophe im Atomkraftwerk Harrisburg am 28. März 2979 wieder eine Kernschmelze verhindert wird. Ich bin begeistert!
[ 22 Uhr 33 ] - [ 2 Kommentare ]
Quadratisch, praktisch, gut. Die Haushaltshilfe.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Daß putzen nach Quadratmetern berechnet wird leuchtet mir ja durchaus ein. Aber eine Haushaltshilfe? Wird sie nach Körperoberfläche berechnet? Oder nach den Quadratmetern der Einkäufe, die sie gemacht hat? Oder nach der Oberfläche der von ihr zubereiteten Suppe?
[ 17 Uhr 55 ] - [ 6 Kommentare ]
Ekel.
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Kacke wegmachen. Kotze. Blut. Eiter. Das gehört zur Pflege dazu (macht aber weniger aus, als die Menschen glauben). Die meisten ekeln sich davor. Ich nicht. Das
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[ 05 Uhr 05 ] - [ 1 Kommentar ]
14. Februar 2010
Wieviel ist ein Menschenleben wert?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Erst schießen, dann fragen?
Im vergangenen Jahr habe die Regierung ihre Angriffe auf El-Kaida-Führer und deren Verbündete rund um den Globus verstärkt. Dabei seien Dutzende mutmaßliche Terroristenführer getötet worden, gefangen genommen worden sei keiner.(Westfälische Nachrichten, unsere lokale Konkurrenz zur BLÖD)
Mutmaßliche Terroristenführer also. Mutmaßlich.
Wie viel ist das Leben eines mutmaßlich auch Unschuldigen wert?
Naja, das nennt man beim Kommiß ja so schön entmenscht "Kollateralschaden". Unwort des Jahres 1999.
[ 16 Uhr 47 ] - [ Noch kein Kommentar ]
11. Februar 2010
Recht auf Rausch. Pflicht zum Rausch.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Immer wieder kochen Politiker die alte Forderung der 1968er (falls die jemals wirkich existiert haben) auf: Das angebliche Recht auf Rausch.
In der Gesellschaft tief verankert ist der Konsum der legalen Droge Alkohol, und dies seit Jahrtausenden. Stellenweise wird gar angeführt, Alkohol sei der Grund für den Menschen gewesen, überhaupt seßhaft zu werden. Er ist gar sogar derart tief verankert, daß der Konsum dieser Substanz gar verpflichtend zu sein scheint. So verpflichtend, daß selbst exzessives Sichberauschen (Komasaufen) akzeptiert wird. Wobei ich mich frage, wozu man sich völlig um den Verstand trinkt, wenn man sich nachher ohnehin an nichts mehr erinnern kann.
Auf den meisten Parties, oder schlimmer noch: Schützenfesten und im Karneval wird derjenige, der nicht mitsäuft, sondern sich mit unvergorenem Saft begnügt, bestenfalls irritiert angeschaut und aufgefordert, mitzutrinken oder aber gleich ganz abgelehnt. Dies von denselben Menschen, die ansonsten mit dem ausgestreckten Finger auf die zeigen, denen ihr Verhältnis zum Rausch zum Verhängnis wurde. Warum ich nicht mittrinke? Warum muß ich mich dafür rechtfertigen, wenn ich auf die Einnahme eines starken Nervengiftes verzichte?
Doch in der Regel betrifft diese Forderung nach dem "Recht auf Rausch" das Cannabis. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit dem nötigen Verantwortungsbewußtsein solches zu sich nimmt. Ich kenne Menschen, die sich das Hirn weichgekocht haben damit und Menschen, die damit umgehen können. Für mich persönlich stellt sich die Frage nach einem Recht darauf insofern nicht, als daß meine ewig lange zurückliegenden Versuche damit mich nicht zur Wiederholung anregten.
Nur- wer ein Recht auf Rausch fordert, fordert so notwendigerweise jeden Rausch einzuschließen. Also auch Heroin, Crack oder gar den Blutrausch. Auch der Blutrausch ist letztlich auch nur ein Rausch: Ein Ausschalten des Verstandes, welches Denken, Nichtdenken und Tun ermöglicht, welches ohne diesen Rausch nicht möglich wäre.
Mein Kopf soll klar bleiben. Denn ich finde Rausch nicht erstrebenswert. Schon gar keinen Blutrausch. Ich habe Rausch nie als Erweiterung des Bewußtseins empfunden, eher hatte ich das Gefühl, das Bewußtsein sei verlagert und eingeengt. Denn für Bewußtheit brauche ich meinen Verstand. Und den schalte ich mit Rausch aus.
[ 08 Uhr 06 ] - [ 16 Kommentare ]
09. Februar 2010
Das Wetter ist an allem schuld. Auch an der Politik.
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Unser lieber Bundesautobahnminister Ramsauer behauptet, die Regierung habe deshalb so schlechte Umfragewerte, weil das Wetter so
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[ 14 Uhr 10 ] - [ 4 Kommentare ]
07. Februar 2010
Geliebter Massenmörder.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Als mein Ulf mich das erste Mal, noch ehe wir zusammen waren, besuchen kommen wollte, erzählte ich das meiner Psychiaterin in der Therapiesitzung. Sie war entsetzt und fand mich verantwortungslos. Denn er könnte ja auch ein Massenmörder sein. Gefäääääährlich! Gerade sei noch in Basel eine junge Frau abgemurkst worden von einem, den sie auch wie ich im Internet kennengelernt hatte. Sie hatte ihn dann zu sich eingeladen und er sie anschliessend vergewaltigt und aufgeschlitzt.
Und Ulf hatte sich ja verdächtigerweise auch noch selbst eingeladen, desto schlimmer!
Vielleicht hat er es nur vergessen und ich muss ihn daran erinnern. Mal schauen, wann ich für sowas Zeit habe.
[ 16 Uhr 47 ] - [ 5 Kommentare ]
06. Februar 2010
Karneval: Feiern bis zum Reihern.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin nicht so der Karnevalist. Ich bin lieber ganzjährig so, wie ich sein will und nicht dann, wenn ich nach irgendwelchen Traditionen und überkommenen Gebräuchen darf oder gefälligst soll, daß ich mir die Hörner abstoße und den Rest des Jahres fein brav bin. In der Fünften Jahreszeit darf das angepaßte Volk auch mal vom Unangepaßtsein träumen und sich daneben benehmen, Scherze treiben, die sich nur mit einem Alkpegel nahe der Intensivpflichtigkeit ertragen lassen und vor allem: Feiern bis zum Reihern.
Rosenmontags morgens um elf werde ich in der Regel schon von völlig besoffenen Möchtegernnarren angepöbelt, die zwei Tage später schon wieder brav in ihrem Büro irgendwelche langweiligen Akten stapeln und sich über saufende und pöbelnde Punks mokieren werden. Am Aschermittwoch stinkt der ganze Prinzipalmarkt nach Pisse und Kotze. Widerlich. Aber die Freiheit, die sich die brav auf Kommando fröhlich seienden Karnevalisten zu nehmen glauben, besteht aus Fröhlichkeit auf Kommando, saufen auf Kommando, schunkeln auf Kommando und so weiter.
Nicht mit mir. Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.
Naja. Leben und sterben leben lassen.
[ 21 Uhr 39 ] - [ 10 Kommentare ]
04. Februar 2010
Panik bei den Geheimdiensten: Atombusen wird Wirklichkeit!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Nun müssen wir uns auch vor arabischen Dolly-Buster-Plagiaten fürchten: Wie an diversen Stellen zu lesen ist, will Al Qaida jetzt auch Frauen als Selbstmordattentäterinnen engagieren. Die bekommen dann die Hupen mit Sprengstoff aufgepumpt statt mit Silikon (das rummst nämlich nicht so gut) und dann per Fernzünderin hochgehen lassen. Wie das dann mit den siebzig Jungfrauen als Belohnung laufen soll, weiß ich auch nicht, vielleicht gibt es stattdessen knackige Knaben, aber dann sind die Märtyrerinnen ziemlich bald wundgescheuert, und das kanns dann ja auch nicht sein.
Einfacher als so ne doofe OP (sieht man ja den Drüsen eh an) wäre der Semtex-Tampon. Zum Zünden einfach Strippe ziehen. Das lasse ich mir patentieren, dann werde ich reich am Wachstumsmarkt Terrorismus!
[ 12 Uhr 22 ] - [ 3 Kommentare ]
03. Februar 2010
Die Steuersünder-CD jetzt in Ihrem Plattenladen!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich gründe die Band "Steuersünder". Was sich unsere erste CD wohl gut verkaufen wird! Aber was machen wir für Musik?
Naja, Hauptsache kommerziell.
[ 22 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]
Mumudübel und andere Damenhygieneartikel.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Manche Männer genieren sich anscheinend, Binden, Mumudübel oder solch Zeug zu erwerben. Glaubt jemand ernsthaft, da denkt jemand derart verquer drüber nach, daß man(n) sich den Krempel selbst irgendwo reinstopft? Und selbst wenn jemand glauben sollte, ich sei eine noch nicht fertig operierte Transe- na und? Ist das schlimm?
In Wirklichkeit denkt sich das Verkaufspersonal nichts, sondern zieht den Krempel einfach über den Scanner. Genau wie Kondome, Salatgurken und Haarspray. Das einzige Mal, wo es mir peinlich war, Präser zu erwerben, war in einer spanischen Apotheke. Nicht wegen der Pariser, sondern wegen meines schlechten Spanisch.
Ich habe schon alle Varianten von Monatshygiene erworben, auch für krank im Bett liegende Kolleginnen. Nie hat einer geguckt. Nur einmal hat eine Dame gegrinst, weil ich ratlos vorm Regal stehend telephonisch nach einem Alternativpräparat fragen mußte.
Und wenn ich Inkontinenzartikel für mich bräuchte- kann ich doch nicht dafür, also wäre es mir nicht peinlich. Außerdem: Einfach über den Scanner damit. Wie Binden, Tampons, Kondome, Gurken, Haarspray.
[ 18 Uhr 19 ] - [ 2 Kommentare ]
Noch elf Tage, und dann scheiße ich mal wieder auf den Valentinstag.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich liebe mein Krokofantilein nicht nur am 14. Februar, sondern immerzu, und ich sage es ihr nicht nur am 14. Februar, sondern immerzu. Und ich brauche auch keinen Valentinstag, den irgendwelche Heinis gehyped haben, um allen möglichen Scheiß zu verticken. Ich kann auch so Blumen oder sonstwas kaufen, und zwar, wenn ICH das will und nicht irgendwelches Kapitalistengesocks.
Ich gedenke lieber Karl Valentin.
[ 16 Uhr 09 ] - [ 2 Kommentare ]


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