09. Dezember 2011
Held der Hauswirtschaft VIII: Delicatessen in Saarbrücken und Außerirdische in Hamburg.
Kategorie: Verschiedenes
Weiter geht es mit der Produktion von Fingerfood. Was wir in der Küche erzeugen soll natürlich auch verzehrt werden. Wegschmeißen wäre doof, würde frustrieren (ich produziere nicht gerne für den Schweineeimer!=) und unwirtschaftlich. Man, d.h. in der Regel Mitarbeiter des Klinikums, zu der das ATZ gehört, kann sich Zeug bestellen. Das bedeutet, man fragt rechtzeitig zuvor die Hauswirtschaftsmeisterin, ob das überhaupt machbar ist.
Solange solche Genies wie ich die Küche beschmutzen geht das sehr gut, und meistens darf ich die Häppchen hinrichten (weil mir das am meisten Spaß macht).
Mittlerweile gehe ich auch mit weniger Streß an die Gerichte. Die längs in dünne Scheiben geschnittenen Zucchini hatten Brigitte und ich schon gestern vorbereitet, mit Salz und Pfeffer und dann auf dem Elekro-Kontaktgrill grilliert.

Heute war ich dann alleine zugange. Eine Créme aus Schafskäse und normalem Frischkäse unter besonderer Berücksichtigung der Rauke und frischen Basilikums. Etwas Zitronenschale auch (@Pixella: ich habe nachgefragt: Ja, Bio.
), aber nicht zu viel und so weiter.
Gut zu dosieren als teigartige Masse ist die Käsecrème mit zwei Teelöffeln. Das Einrollen und fixieren war mal wieder eine Konzentrationsübung wegen des Zitterns. Immerhin, meine Geduldsfäden blieben ungerissen. Danach fritierte ich noch eben schnell die ebenfalls gestern vorbereiteten Auberginenscheiben, die über Nacht mariniert wurden, zu Chips. Leider nicht mein Ding, zu fettig.
[ 12 Uhr 37 ] - [ 10 Kommentare ]
08. Dezember 2011
Da die Frage aufkommte, ob vielleicht mein bisheriger Beruf der richtige gewesen sei:
Kategorie: Verrueckt
Ich habe meinen Beruf geliebt. Ich war Krankenpfleger aus Überzeugung, und tief in mir drinne bin ich es noch, auch wenn ich nicht mehr praktizieren kann. Und will.
Ich war nicht im falschen Beruf. Zumindest nicht damals, als ich ihn damals ergriffen habe. Erst in den letzten Jahren, seit vermutlich Zweitausendfünf(?) ist er zum falschen Beruf geworden.
Qualitätsmanagement.
Effizienz statt Menschlichkeit.
Schreiben bis zum Umfallen.
Mit immer weniger Kolleginnen in immer weniger Zeit immer mehr schaffen.
Das war das, was mich herausgeworfen hat, denke ich. Zu viele Dinge zur gleichen Zeit, das hat mich letztlich überfordert. Ich habe etliche kennengelernt, denen dies in ihren jeweiligen Berufen ebenso ging.
Das Leben ist ein großer Markt geworden.
Aber vielleicht gibt es auch für mich eine Nische.
[ 19 Uhr 40 ] - [ 3 Kommentare ]
Held der Hauswirtschaft VII.: Das Auge ißt mit.
Kategorie: Verschiedenes
Es ist nicht das, wonach es aussieht!
Gemacht habe ich diese Ferkelei auch nicht, das war jemand anderes!
Die Ferkelei ist eine Schokoladensalami und schweinelecker.
Ich selbst kann jedoch kein Gebäck und keinen Kuchen mehr sehen. Ich habe schon Sodbrennen vom Geruch, als hätte ich es massenhaft gegessen. Dabei habe ich recht wenig davon zu mir genommen in Wirklichkeit, aber in unserer Küche riecht es sehr nach Konditorei. In diesem Dunst
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[ 16 Uhr 50 ] - [ 1 Kommentar ]
Held der Hauswirtschaft VI.: Weichkochen.
Kategorie: Verrueckt
Jetzt habe ich das Ei schon drei Stunden gekocht, und es ist immer noch nicht weich!
Und wie lange soll das erst mit diesem verdammten Topfdeckel dort dauern? Der wird doch niemals heute noch genießbar werden!
Nein, ich bin nicht verrückt. Die anderen sind verrückt, die, die so etwas machen! Wer kocht schon Topfdeckel? Nein, ich bin ganz normal, das sehen Sie doch daran, daß ich dieses irrsinnige Treiben hinterfrage! Was soll das denn schon werden, Orangensuppe mit Deckeleinlage? Das ist doch nicht normal, oder?
Wie, der Deckel drückt nur die Orangen unter Wasser? Kommen Sie, diese Erklärung ist doch viel zu billig! Das machen die doch nur, weil die mich fertigmachen wollen! Damit ich als der Bekloppte dastehe! Und jetzt lassen Sie mich endlich aus dieser komischen Jacke heraus!
[ 13 Uhr 10 ] - [ 4 Kommentare ]
07. Dezember 2011
Gute Nacht!
Kategorie: Verschiedenes
[ 22 Uhr 18 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Alles vollgespritzt!
Kategorie: Verschiedenes
Ich alte Sau habe alles vollgespritzt, überall hin, nicht nur ins Gesicht meiner Assistentin!
[ 15 Uhr 58 ] - [ 1 Kommentar ]
Erkenntnisgewinn II:
Kategorie: Verschiedenes
Nicht immer hast Du nur das Klopapier in der Hand.
[ 12 Uhr 28 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Kotzschüssel.
Kategorie: Verschiedenes

Aus der Nähe sah der Teig für den Orangenkuchen aber viel mehr nach Erbrochenem aus!
[ 10 Uhr 51 ] - [ 2 Kommentare ]
06. Dezember 2011
Als wenn ich aus Spaß an der Sache zum Arzt rennen würde!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Jens Spahn muß es ja wissen, denn er kommt aus Ahaus, der Stadt des Brennelementezwischenlagers im Münsterland. Da wird man ziemlich verstrahlt erleuchtet.
Im Koalitionsvertrag steht noch immer die Bearbeitung der Praxisgebühr. Bislang erfüllt diese die vorgesehene Steuerungsfunktion offenkundig nicht ausreichend, nämlich ein Nachdenken darüber zu befördern, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist*1.
Klar doch. Ich renne aus Jux zum Arzt. Andere auch, und die müssen noch mehr, denn Armut macht bekanntlich krank. Damit können wir zumindest die armen Kranken prima abwickeln. Die Reichen sind eh privatversichert und nicht betroffen, außerdem bringen die ja die Kohle ins kranke Gesundheitswesen. Wer nichts hat und nichts einbringt, ist ohnehin nur ein Kostenfaktor.
Aber das könnte nach der Reform ja anders werden. Wegsozialdarwiniert.
via psychoMUELL
- Anm. 1: Zitat aus Interview in „Das Parlament“ 49-50 vom 5. Dezember 2011
[ 16 Uhr 40 ] - [ 2 Kommentare ]
Held der Hauswirtschaft V.: Rehabilitierendes Catering.
Kategorie: Verrueckt
Leider habe ich in der Aufregung vergessen, mein Werk abzulichten, obgleich, jüngeren KommentarInnen zufolge zumindest, Futter-Fotos sehr erwünscht sind.
Ich hatte also irgendein Gremium irgendwie wichtiger Leute zu bekochen. Vier Portionen. Auberginen anbraten, darauf Tomaten und noch darauf gebratenes Hähnchenbrustfilet, überbacken mit Mozzarella*1 und dazwischen etwas herumwürzen. Eigentlich einfach, aber die Augen werden mitgegessen. Ich fand tatsächlich Teller, die etwas hertaten: Rechteckig und dunkelgrau, kein Standardgeschirr. Aus den Tomaten (beziehungsweise aus deren Schale) fertigte ich zur Dekoration Rosenblüten. Geht ganz einfach, sieht irre gut aus und macht schwer Eindruck! Wegen der dunklen Teller sorgte ich für etwas mehr Kontrast, indem ich die Rosen jeweils in einer Ecke des Tellers mit Créme fraiche festklebte, woaruf ich noch etwas Tiefkühl-Basilikum gestreut hatte. Hätte ich frische Blätter gehabt, dann hätte ich diese sozusagen als Sepalen genommen, was noch besser aussieht.
In die gegenüberliegende Ecke pappte ich, ebenfalls mit Créme fraiche als Kleister und Kontrastgeber, ein Stück Rosmarin. Da dazu ohnehin Salat von Rauke*2 gereicht werden sollte, mopste ich mir noch ein paar Blättlein davon für die andere Achse der Teller.
Mit den fertigen Dingern sah das ziemlich gut aus. Die anderen waren beeindruckt und ließen mich erstmal das mit der Rose zeigen. Just in time ready to serve- allerdings wurden doch fünf Portionen gebraucht. Hatte keiner von uns gewußt, die Meisterin auch nicht. So schaltete ich um von Streß pur auf Streß total, obgleich wir zwei Teile mehr zubereitet hatten, weil sonst Material übriggebleibt wäre. Aber meine Deko!
Die Heilerziehungspflegepraktikantin flitzte nach einem fünften Teller, die Meisterin flitzte in den Garten um Rosmarin und ich räumte mein weggeräumtes Dekozeugs wieder aus und schnitzte in höchster Eile noch eine Tomate zurecht.
Wenige Augenblicke später war der Teller bereit. Hoffentlich wissen die hohen Herr- und Damschaften das auch entsprechend zu würdigen! Immerhin ist das nicht einfach nur gekocht von mir, sondern kostete mich auch etliche Nerven.
Und ich, endgültig erledigt, verspeiste trotz keinen Appetits das übriggebliebene Dingsda.
- Anm. 1: leider kein echter Büffelmozzarella.
- Anm. 2: Rauke heißt ja heutztage irgendwarum Rucola und ist viel teurer als zu der Zeit, als das noch ein Armeleutefutter war...
[ 12 Uhr 43 ] - [ 3 Kommentare ]
05. Dezember 2011
Weitere Basteleien.
Kategorie: Vernetzt
Ich werde noch zum Nucleus-Profi.
Folgendes habe ich zum Blog noch dazusperenzcheniert:
1.) Ihr könnt Euch Benutzeraccounts zulegen, damit umgeht Ihr Captcha und Moderation.
2.) Nach etwas Gewürge wird der Link zu der eigenen Seite und nicht der zum Benutzerprofil angezeigt.
3.) Kommentare von angemeldeten BenutzerInnen sind hervorgehoben.
4.) Kommentare von mir sind besonders hervorgehoben.
5.) Die Buttonleiste ist ersatzlos gestrichen. Ihr Tod waren fraglicher Nutzen und höherer Rechenaufwand.
Ansonsten ändert sich vor allem eines nicht: Ich bin verrückt. Und das ist auch gut so.
19:27: PS: Die Direktanmeldung funzt irgendwie nur begrenzt richtig. Schreibt mir also eine Mail mit Wunschname und URL...
19:38: Sollte wieder gehen. Wer wegen eigeschränkter Sehfähigkeit oder so mit diesem Formular Probleme haben sollte, sende mir eine Mail.
[ 17 Uhr 35 ] - [ 4 Kommentare ]
Held der Hauswirtschaft IV: Anerkennung erhauswirtschaftet.
Kategorie: Verrueckt
Sieht so aus, als seien meine küchentechnischen Fähigkeiten nicht zu miserabel. Die Hauswirtschaftsmeisterin gab mir mit der Anmerkung, ich könne so einiges, einen etwas heikleren Auftrag: Ich werde gleichsam das Catering für die Leute, die über uns Rehabilitanden beraten, übernehmen. Konkrete Vorgaben sind vorhanden.
Nun werde ich mir aber ein paar Freiheiten erkämpfen, denn mit dem Rezept bin ich so nicht ganz einverstanden. Ich habe mir Notizen gemacht, was ich noch alles dafür brauche haben will und außerdem einen präzisen Zeitplan.
[ 12 Uhr 21 ] - [ 3 Kommentare ]
04. Dezember 2011
Der Kampfhund an sich.
Kategorie: Vergangen
Bruno ist nicht gerade eine Fußhupe, das stimmt, und einen schmalen Schädel hat er auch nicht. Nicht selten denken Menschen, er sein ein Kampfhund. Dabei gibt's hier nur noch selten Hundekämpfe. Daß man nicht wissen kann,
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[ 17 Uhr 41 ] - [ 7 Kommentare ]
03. Dezember 2011
Erkenntnisgewinn:
Kategorie: Verschiedenes
1.: Mein Mobilfunkanbieter, mobiles Internet und das Saarland passen nicht zusammen.
2.: Mein Navigationsgerät im Telephon ist absolut zuverlässig, wenn ich es nicht brauche.
3.: Mein linkes Ohr kann Geräusche machen.
[ 18 Uhr 54 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Die Lincolndeppenleerzeichenverschwörung. Film.
Kategorie: Kultur
Im Original schlicht „The Conspirator“ (Der Verschwörer) heißend kann niemand das Deppenleerzeichen als stumpf übersetzt entschuldigen. „Die Lincoln Verschwörung“ sehte ich eher aus Gruppenzwang, denn Hollywood ist eigentlich nicht so mein Ding, wie ich gelegentlich zu erwähnen erwähne. Dies hat nichts mit deren Qualität zu tun oder
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[ 09 Uhr 23 ] - [ 2 Kommentare ]


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