Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

30. September 2011

Benimm Dich, Du Arschloch!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich leste gerade eineN ArtikelIn über das nicht gute Betragen eines Fußballers bei Netzuniversum.de. Für dessen Autor @muehsi gilt: Schlägereien von öffentlichen Personen „gehen gar nicht“.
Immanuel Kant.
Das finde ich zwar nicht verkehrt. Doch denke ich, daß die Wirkung aufs Volk begrenzt sein dürfte. Und: Warum sollen sich „Personen des öffentlichen Lebens“ (im Folgenden Ös genannt) besser benehmen als andere Menschen auch? Immerhin sind auch diese nur Menschen, die genauso essen, feiern und kacken wollen wie andere auch und selbst nur das Ergebnis ihrer eingenen Sozialisation sind.

Sollte nicht vielmehr jeder Einzelne in der Gesellschaft sich so gut wie möglich benehmen wollen und Vorbild sein für andere, die mit dem Normalo häufiger und somit prägender konfrontiert werden? Vielleicht gar die künftigen „Ös“ werden, die sich ihr Verhalten auch nur aus ihrem damaligen Umfeld abguckten?

Es lebe der Kategorische Imperativ!*1 - In diesem Sinne könnte oder sollte vielleicht das Wohlverhalten der Gesellschaft die Ös beeinflussen, nicht umgekehrt. Mich haben auch nicht irgendwelche Ös geprägt- sondern mein soziales Umfeld.

[ 09 Uhr 59 ] - [ 2 Kommentare ]

Dampfbügeleisen, schnurlos und wackelhaft.

Kategorie: Verschiedenes

Dies ist keine Werbung. Ganz sicher nicht. Denn das Bügeleisen (Clatronic DBC 338 cool ist doof. Das heißt, weniger die tatsächlich ausgezeichneten Bügeleigenschaften als der Rest. Der Rest ist Plastik. Und zwar leider sehr billiges und sprödes.

Nicht zu empfehlendes Bügeleisen!Ich fand eigentlich ein schnurloses Bügeleisen eine gute Idee, Strippen sind immer irgendwie lästig und verdrehen sich so doof. Daß das Ding ohne Netzanschluß die Hitze nicht lange halten kann ist logisch, aber 50 Sekunden klangen nicht schlecht. Das Gerät führte eine Halterung mit sich (aus Plastik schlichter Qualität), die mit einer Art Schraubzwinge (auch Popel-Plastik) am Bügelbrett befestigt werden sollte. Mit einem Schiebedings, auf Hochdeutsch Riegel genannt (übliche Qualität), läßt sich das Dampfbügeleisen am Plastikuntersatz verriegeln, mit Schnur oder in der dritten Position auch schnurlos abnehmen, so jedenfalls die Bedienungsanleitung.

Die Bedienungsanleitung war recht ausführlich, was den Betrieb als solches und Sicherheitsmaßnahmen betraf. Jedoch konnte ich ihr ums Verrecken nicht entnehmen, wie ich dieses Klemmdings finden und ohne Plastikbruch zurechtfummeln könne. Das mußte ich schon selbst herausfinden. Irgendwann hatte ich es tatsächlich entdeckt und versuchte mich an der Befestigung. Es wackelte furchtbar, vor allem mit dem Bügeleisen herinnen. Hätte ich hingegen fester geschraubt, wäre der Plastikkrempel zerbröselt. Dabei gibt es doch heutzutage stabilere Plastiksorten.

Die Halterung, auch Station genannt, ist schonmal begrenzt erfreulich. Ich versuchte mich erstmal offline*1 am Riegel. Mit diesem sollte die Basisplatte des Bügeleisens a) vom Eisen an sich gelöst und b) diese Platte an der Station festgehalten werden, wobei die stromführenden Dingsbumse geschützt würden. So weit, so schlecht, denn es ging nicht. Jedenfalls nicht richtig, offensichtlich löste sich nur ein Teil der Arretierung vons Dampfbügeleisen. Der dazugehörige Mechanismus war simpel, der Riegel drückte einen Stab in das Bügeleisen-Strom-Ding, der die Riegel löste. Lösen hätte sollen vielmehr. Nach etwas Fummeln mit dem Schraubendreher löste sich das wohl, ging aber nicht mehr festzustellen, wieder Gefummel, altes Spiel.

Irgendwann hatte sich irgendetwas zurechtgewackelt, und der Krempel funktioniert mittlerweile ungefähr wie beschrieben. Nur etwas hakelig und sehr wackelig.

[ 08 Uhr 08 ] - [ 3 Kommentare ]

29. September 2011

Werbung. Bitte um Verständnis für die Schaltung solcher.

Kategorie: Vernetzt

Nach dem R(h)einfall mit den GoogleAds-Anzeigen wage ich mich nun doch wieder an das „Projekt Werbung“. Wenn ich mir auch nicht wirklich gewaltige Einnahmen davon erhoffe. Schließlich kostet mich mein Webspace Geld, auch wenn er recht günstig ist im Vergleich zu anderen bei sehr gutem Service.

Ich kaufe so manches Online ein. Und wenn ich von einem Betrieb und seiner Leistung überzeugt bin, dann empfehle ich auch gerne mal weiter. Da das den Betrieben etwas nützt, finde ich es nur richtig, auch etwas davon haben zu wollen. Also setze ich gelegentlich auch mal kommerzielle Links- aber nur, wenn ich davon überzeugt bin. Wie zum Beispiel von meinem Hoster all-inkl.com, bei dem dieses Weblog sicher und geborgen liegt. Oder von AbeBooks, wo ich schon einige Bücher antiquarisch bekommen habe, die sonst kaum zu beschaffen schienen.

Grundsätzlich aber bleibt alles beim Alten, nur daß ich eben, wenn ich über ein mir gefallen habendes Etwas schreibe, eventuell mal einen Werbelink setze, den Ihr gerne nutzen dürft, um meine Kosten zu reduzieren.

[ 12 Uhr 20 ] - [ 8 Kommentare ]

Münster ist reich. Ich war's nicht!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

In der ehemaligen Zeitung Westfälische „Nachrichten“ (Link):
Münster - Münsteranern geht es im Deutschlandvergleich finanziell meist sehr gut. Das verfügbare Einkommen*1 je Einwohner liegt bei 21.757 Euro im Jahr und damit um 2774 Euro über dem Bundesdurchschnitt, wie aus einer jüngst veröffentlichten Statistik hervorgeht.

Euro-Münzen.Wenn ich es recht verstehe, liegen wir beide deutlich darunter. Auch wenn uns das nicht stört, wir haben derzeit genug, um damit zufrieden zu leben. Allerdings kenne ich nur wenige Menschen, die ansatzweise in die angegebene Konsumklasse gelangen. Eigentlich fast niemanden. Die meisten, und das sind nicht wenige, haben eher knapp oder genug. Da offenbart sich der Wert solcher Zahlen, wenn sie wie im Artikel noch unreflektierter als hier publiziert werden- denn was sagt der Durchschnitt wirklich aus? Wenn wir zehn Menschen haben, derer neune gar nichts und einer zehn Millionen irgendwas hat, dann haben die zehn Menschen im Durchschnitt eine Million. Was neunen von ihnen recht wenig nützt.

Der Durchschnitt taugt insofern nur sehr begrenzt, finde ich. In der Tat sind etliche Münsteraner alles andere als arm. Andere schon. Was will uns der Artikel also sagen? Klingen tut er so, als gebe es in Münster keine Armut.

[ 10 Uhr 15 ] - [ 8 Kommentare ]

28. September 2011

Das Produkt. Synology DS211j. Dies ist ein wenig Werbung. Aber das Ding ist gut.

Kategorie: Vernetzt

Seit fünf Wochen arbeitet in unserem Heimnetz die Synology DiskStation 211j, der kleinste Netzwerkspeicher dieser Firma. Sie bietet Platz für zwei Festplatten zu maximal je 3 Terabyte. Die Platten lassen sich auch als RAID konfigurieren, das heißt, wenn eine abraucht, dann
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[ 15 Uhr 20 ] - [ Noch kein Kommentar ]

„Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.“

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ein alter Anarchospruch. Aber ist er nicht auch ein wenig richtig?
Die etablierten Parteien unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander. Predigen Wasser, trinken Wein und
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[ 12 Uhr 32 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Noch mehr technischer Firlefanz.

Kategorie: Vernetzt

Nun, da ich meine CDs so gut wie vollständig auf der HDD habe und Musik mittlerweile direkt als mp3 kaufe, so möglich, könnte ich ja eigentlich andere Geräte
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[ 10 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

27. September 2011

Redundanz.

Kategorie: Vernetzt

Fehlermeldung: Alarm.Konfigurationsoberfläche des Synology NAS.Als ich die DiskStation in Betrieb nahm, wollte sie konfiguriert werden. Ein Freund hatte mir geraten, die beiden Zwei-Terabyte-Platten als ein Vier-TB-Medium zu
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[ 18 Uhr 20 ] - [ 2 Kommentare ]

Weiterer frischer Wind im Segel der Drachenboote!

Kategorie: Verrueckte Wikinger

Anders der Schröcklich Humpelnde sorgt für weiteren Aufschwung in der Horde der Verrückten Wikinger! Lange war es still um meine blutdürstenden Mannen und Fraunen, doch wir haben nur Anlauf geholt!
Verrückter Wikinger Anders der Schröcklich Humpelnde.

[ 10 Uhr 12 ] - [ 1 Kommentar ]

26. September 2011

Hund hört andächtig Metal.

Kategorie: Vergangen

Teilzeit-Töle Bruno lauscht andächtig den Klängen von Metallica.

[ 12 Uhr 06 ] - [ 6 Kommentare ]

Die Welt geht unter? Na und?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Der arme Astrodicticum-Florian wird nach irgendeinem Artikel auf Web.de wieder zum Thema 2012-Maya-Weltuntergangs-Blödsinn von verängstigten FragestellerInnen geflutet.

Ich frage mich immer
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[ 11 Uhr 33 ] - [ 5 Kommentare ]

25. September 2011

Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 7: Hirn kommt von hindern.

Kategorie: Literarisch

Eigentlich sollte ich froh sein über meine Rammdösigkeit, gehe ich doch davon aus, daß die übersteigerte Entwicklung des Großhirns eher schadet als nützt. Gar dem Überleben der eigenen Art im
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[ 10 Uhr 05 ] - [ 6 Kommentare ]

24. September 2011

Wie eine Zeitung Prioritäten setzt.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Gemessen an der Dauer des Besuches von Nosferatu XVI messen die Westfälischen „Nachrichten“ dem Greis recht viel Bedeutung bei. Jedenfalls muß ich die wichtigen Artikel dort sehr mühsam zwischen einer Unzahl an Berichten über Ratzis Reise suchen.

In zwei Tagen erschienen mindestens siebzehn achtzig zum Teil mehrseitige Artikel*1 in der Online-Ausgabe der ehemaligen Zeitung. Die vor seiner Erscheinung in Berlin sind nicht mitgezählt. Bezeichnend übrigens, daß die Kommentarfunktion dort von vorneherein deaktiviert ist. Wobei in den Kommentaren sonst jede Blödheit erlaubt ist. JEDE.
Papstkarikatur, wie üblich mißglückt.
Mangels anderer oder gar besserer (frommer Wunsch) Artikel im Blatt lese ich eben die. Immerhin sind sie teilweise unterhaltsam und doch auch informativ. So erfuhr ich, daß Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes geschult wurden, zum Beispiel nicht bei irgendwelchen Ritualen ihr Pausenbrot zu verspeisen. Da wäre ich ja nie selbst drauf gekommen.

Nunja. Auf die Worte des Herrn mit dem Kaffeewärmer auf dem Kopf seltsamen Hut im Berliner Stadion, welche ich selbst eher wirr und verwirrend fand, gingen die RedaktionspraktikantInnen nicht ein. Wahrscheinlich haben die diese genauso wenig begriffen wie ich. Wobei ich annehme, daß diese Unbegreiflichkeit nicht an mir liegt.

Immerhin, die Volkswirschaft hat wieder Futter. Allein die Katholische Kirche hat 25 Millionen Euro dafür eingeplant*2. Ein paar Milliönchen bleiben dem Steuerzahler aber auch direkt. Sicherheit und Infrastruktur kosten auch und werden von Bund und Ländern getragen.

Nun gut, ein Gutes hat der Papstbesuch zumindest mir gebracht: Ich konnte mal wieder pesten.

[ 19 Uhr 43 ] - [ 9 Kommentare ]

Thorleif der Mächtige, der Schrecken der Christenheit!

Kategorie: Verrueckte Wikinger

Thorleif der Mächtige.
Thorleif der Mächtige
ist, einmal gereizt, furchterregende Erscheinung. Alleine seine gewaltige physische Präsenz läßt unsere Gegner nicht einmal mehr die Gelegenheit, zu zittern!

[ 17 Uhr 02 ] - [ 1 Kommentar ]

Wer sterben soll, soll auch nicht fressen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Das alttestamentarische Prinzip von Vergeltung heißt „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Letztlich versteht man das heute vor allem als eine Beschränkung, daß der Täter nicht schlimmer bestraft werden soll als er getan haben sollen tut.
Zeichnung Galgen.
Auch wenn sich die amerikanischen Propagandisten der Todesstrafe als Christen betrachten, pochen sie auf ein Recht, welches der angebliche Religionsstifter angeblich außer Kraft gesetzt haben müßte mit seiner Äußerung zu rechten und linken Backen*1. Dieses Prinzip von Gnade ignorieren diese gerne, und in Texas setzen sie, wie ich über Tobias erfuhr, noch einen drauf: Man gönnt dem Delinquenten nicht einmal seine letzte Mahlzeit, die Henkersmahlzeit. Der Betreffende habe ein solches Privileg nicht verdient.

Scheiß auf Achtung, auf Würde, auf Menschenrechte. Und darauf, daß auch schon nachweislich Unschuldige abgemurkst wurden. Wobei die verwendeten Methoden auch nicht unbedingt menschlich sind.

Wenn jemand etwas verbrochen hat, dann möge er natürlich angemessen bestraft werden. Nur, Auge um Auge- wer beklaut dann den Einbrecher, werden denn auch Schläger verprügelt und solcherlei? Sollte sich der Staat auf das Niveau der Verbrecher herabbegeben, indem er an den Verurteilten ein Gleiches tut wie diese taten?


PS: Ich finde, die Todesstrafe erfüllt mehrere Kriterien, sie als Mord zu klassifizieren.
- Niedrige Beweggründe: Rache ist ein solcher.
- Grausam: Auch die Giftspritze, die Gaskammer und der Elektrische können ziemlich qualvoll sein, und das Warten auf seine Hinrichtung und schließlich auf den Tod sind dies gewiß.

[ 11 Uhr 56 ] - [ 4 Kommentare ]

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