Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

30. November 2010

Mein Penner.

Kategorie: Verschiedenes

Ich kenne ihn jetzt ein paar Jahre, denn seitdem ich an der Gartenstraße wohne, führt mein Weg zum Dienst dort vorbei, wo er Platte macht, das bedeutet, wo er schläft. Er ist klein, und sein gewaltiger Rucksack, der überwiegend Schlafmaterial zu enthalten scheint, beinahe
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[ 09 Uhr 30 ] - [ Noch kein Kommentar ]

29. November 2010

Wikileaks und die Folgen des Novemberleak.

Kategorie: Vernetzt

Was sollte ich nun lernen aus der gestrigen strenggeheimzeuglichen Veröffentlichung bei Wikileaks?

Zum ersten: Ich werde erst die Ergebnisse abwarten und mich dann äußern. Sollte man ohnehin tun.

Zum Zweiten: Wäre ich betroffen als PolitikerIn, dann würde ich die Bemerkungen a la Teflon-Merkel und Konsorten gelassen nehmen. Ich kann nicht überall beliebt sein. Ich kann nicht erwarten, daß jedermann meiner Meinung ist. Und im Vergleich zu den offenen Äußerungen über dieses Politbonzen-Gesocks sind Meinungen wie „unflexibel“ und Gerüchte wie „x-mal geliftet“ doch recht maßvoll.

Deswegen eine DDOS-Attacke zu starten halte ich für übertriebene Mühe. Was ist daran brisant? Politiker sind unfähig und die Amis arrogant. Nur schade, daß Wikileaks mit dieser wenig hilfreichen Publikation geheimen diplomatischen Blödsinns wohl an Reputation verlieren wird.

Zum Dritten: Die Erkenntnis angesichts der Tatsache, daß 850.000 Menschen Zugriff auf das Zeugs hatten: Zuviele Köche verderben den Brei.
Ist irgendwie auch nicht neu.

[ 11 Uhr 09 ] - [ 1 Kommentar ]

28. November 2010

In Wikileaks nichts Neues.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eigentlich enthüllt Wikileaks gar nichts. Daß Merkel stumpf und Westerwelle aalglatt und unfähig ist und andere Politiker auch nicht besser, das wußten wir ja schon lange. Neu ist höchstens, daß die Amis wohl doch nicht zu blöde sind, das zu bemerken.

Und darauf habe ich nun so gespannt gewartet.

[ 22 Uhr 48 ] - [ 4 Kommentare ]

Was die wohl für Sauereien zu verbergen haben...

Kategorie: Vernetzt

... die Regierungen, daß sie sich dermaßen in die Hosen scheißen, wenn auf Wikileaks was veröffentlicht wird?

Diese Angst offenbart Verletzbarkeit. Diese Dokumente können eigentlich nur verbrecherische Machenschaften beinhalten. Denn sonst gäbe es nichts zu verbergen, gäbe es nichts zu fürchten, gäbe es nichts zu zittern. Denn wer ehrlich ist, braucht nicht die Wahrheit fürchten.

[ 00 Uhr 32 ] - [ Noch kein Kommentar ]

27. November 2010

Auch tiefe Wunden heilen irgendwann...

Kategorie: Verschiedenes

Noch ist die Wunde tief, wenn auch nicht mehr so tief wie zuvor. Doch sie verheilt. Ich warte auf den Tag, an dem ich da keine Essensreste mehr rauspulen muß.

Haps!
Zahnlücke heute.

[ 20 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Zeichen und Wunder!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Unsere Bude ist wieder bewohnbar warm!

Thermometer: Endlich Zimmertemperatur von achtzehn Grad Celsius.

Ich schwitze schon.

[ 14 Uhr 15 ] - [ 1 Kommentar ]

Terrordrohung.

Kategorie: Vernetzt

Weil mir bei immer noch dreizehn Grad in der Hütte das Hirn einfriert, denke ich langsam und vor allem an altes Zeug.

Thomas ist ziemlich beleidigt worden. Und fragt uns, was tun. Nun, das habe ich früher schon geschrieben: Ich ignoriere so etwas meistens. Sogar ein paar Morddrohungen habe ich schon bekommen. Und ignoriert. Ich lebe immer noch. Ich möchte mit meinem Weblog keinen frustrierten Idioten eine Plattform bieten, ihr nicht vorhandenes Ego zu sanieren. Beleidungungen und Drohungen haben mit Meinung nichts mehr zu tun, sondern mit Gewalt. Verbaler Gewalt. Und gegen Gewalt habe ich etwas.

Hier dürft und sollt Ihr aber.

Mehr dazu unter anderem:
26. Januar 2007
21. Mai 2008

Mehr zu suchen hatte ich nun auch keine Lust.

[ 09 Uhr 48 ] - [ 2 Kommentare ]

26. November 2010

Jahrgangsfritierfett.

Kategorie: Kultur

Ich mochte Glühwein noch nie. Allerdings finde ich immer wieder faszinierend, wie schnell er die trinkenden Mädchen dahinrafft, nach ein bis zwei Bechern urplötzlich albern nach Hause schwankend plagt sie am nächsten Tag der Kopfschmerz. Die mindere Qualität des genutzten Alkohols fordert Tribut.

Nun, jedem seins. Allerdings stören mich die Dünste der Glühweinbratereien, die sich optimal ergänzen mit Jahrgangsfritierfett von 1873. Heißer Alkohol verstört mich irgendwie. Und altes Fett auch. Wenn dann noch die für sich genommen eigentlich nicht schlecht duftenden gebrannten Mandeln daruntermischen, dann bekommt die Weihnachtsmarktwolke eine Schwere, die mich erschlägt. Ich breche in den Sack des vorm Stadthaus 1 sitzenden Weihnachtsmannes und ziehe des Weges.

Ich bin kein Weihnachtsmann, auch kein Weihnachtsmarktmann. Zu viele Leute. Zu viele Gerüche. Zu intensiv.

[ 16 Uhr 51 ] - [ 7 Kommentare ]

Das Tropenhaus an der Gartenstraße!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Welch ungewohnte Hitze! Die Temperatur in unserem Wohnzimmer ist auf tropische dreizehn Grad Celsius gestiegen!

Wohnzimmerthermometer: Dreizehn Grad!

Will uns die Hausverwaltung umbringen?

[ 14 Uhr 42 ] - [ 5 Kommentare ]

25. November 2010

Die unerträgliche Leichtgewichtigkeit des Seins.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Münster, zentral gelegene Gaststätte, Nachmittags.
Zwei junge Mädels betreten den Gastraum. Bestellen Salat. Essig-Öl-Dressing, denn Yoghurtdressing enthält tierische Fette, und die machen dicker als pflanzliche solche.

Ich habe keine Ahnung, woher die diesen Stuß haben. Ist auch nicht so wichtig, denn, auch wenn sie nicht gerade anorektisch aussehen, so brauchen sie sich doch definitiv keine Gedanken um Übergewicht zu machen. Während sie sich einen Salat teilen (!), schnattern sie, kalorienbewußt wie sie sind, Magerquark.

Warum immer dieser Schlankheitswahn? Auch dick ist schick (siehe meine Liebste!). Da gehört doch mehr dazu als nur die Körpermasse. Der Mensch hat auch ein Gesicht (und manchem stehen vollere Bäckchen sehr gut!), vor allem aber hat er Ausstrahlung. Und die ist bei zufriedenen Menschen definitiv schöner. Und zum Zufriedensein gehört auch, sich nicht ständig um Äußerlichkeiten zu sorgen, sich nicht ständig unnötig fragen zu müssen: „Darf ich das Essen?“

Einschränkungen kommen noch früh genug. Ich will das Leben genießen. Nein, das bedeutet nicht, unvernünftig und ungesund zu leben. Aber mit Freuden. Und ohne Streß.

[ 19 Uhr 43 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Na toll.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Das Zimmerthermometer zeigt weniger als 10 Grad.

Siehe auch:
http://weblog.hundeiker.de/item-2621.html

[ 17 Uhr 45 ] - [ 6 Kommentare ]

24. November 2010

Angst vor Terror? Aber sicher!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Angst vor Terror habe ich schon. Aber nicht von dem vorgeschobenen angeblichem Islamistenterror. Sondern vor Eurem Terror, Ihr Politiker.
Keine Angst vor Terror!
Euer Terror, mit welchem Ihr uns niederknüppelt in Stuttgart.

Das Schreckgespenst der Arbeitslosigkeit, welches auch mich als Krankenpfleger, ehedem ein krisensicherer Beruf, erreicht. Ihr terrorisiert uns mit der Angst vor schlechter (wenn überhaupt) gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung.

Das Schreckgespenst der Zensur, welches wieder aufkommt angesichts der angeblichen Terrorgefahr, weil Siegfried Kauder (CDU, unter dessen Führung der RECHTSausschuß des Bundestages eine ganz neue Bedeutung bekommt) diese als Vorwand nutzen will, um Pressefreiheit und damit auch die freie Meinungsbildung einschränken will- hatten wir das nicht vor knapp achtzig Jahren schon mal?

Und ich weiß, daß ich keine Alternative habe, denn auch wenn ich Euch nicht wähle, kommt Ihr an die Macht.


Geschrieben für „Wir haben keine Angst!“.

[ 18 Uhr 14 ] - [ 1 Kommentar ]

Tod dem Fortschritt! Euthanasie durch Unterlassen!

Kategorie: Vergangen

So langsam wird vernichtet, wofür die vor hundert Jahren verstorbene Florentine Nachtigall zu kämpfen begonnen hatte: Die professionelle Pflege, die wohl bald nur noch den Politbonzen zur Verfügung stehen wird, die sie für den Pöbel, als welchen sie das Volk zu betrachten scheinen, abgeschafft haben.

Frau Bundesmerkel ging mit gutem Beispiel voran und propagierte billige Versorgung durch ungelernte und unfreiwillig abkommandierte Reichsarbeitsdienstler Hartz-IV-EmpfängerInnen. Die immer noch vom Love-Parade-Katastrophen-Bürgermeister Adolf Sauerland geführte Stadt Duisburg setzt dieses jetzt um: Sozialhilfeempfänger dürfen nicht mehr überall stationär versorgt werden. Und wenn alles sonst voll ist? Abkratzen lassen? Adolf, mach doch besser gleich eine Love-Parade für Greise, das wäre ehrlicher. Klassengesellschaft- irgendwann beginne ich noch mal, Karl Marx ernst zu nehmen. Glumpf.

Während die Obrigkeit für die Vernichtung der professionellen, qualifizierten und menschlichen Pflege kämpft, lehnen sich die Berufsverbände verzweifelt dagegen auf: Aktion Gelbe Karte des DBfK - zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels hier bereits mehr als 37tausend Mal verschickt- aber das reicht nicht! Mach mit!

Wir dürfen die Vernichtung des noch verbliebenen Sozialstaates nicht zulassen!

[ 14 Uhr 56 ] - [ 4 Kommentare ]

Arktis in Münster.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Seit Tagen sinkt hier im Haus die Temperatur. Heizung kaputt. Nicht nur bei uns, meine Liebste ward schon mehrfach von anderen HausbewohnerInnen angesprochen, ob es bei uns auch so kalt sei. Die Hausverwaltung tut nix. Andere haben auch schon schlechte Erfahrungen mit denen gemacht.

[ 13 Uhr 34 ] - [ 3 Kommentare ]

23. November 2010

Holz(kopf) und Vorurteil: Gentechnik.

Kategorie: Vergangen

Ich bin auch nicht dafür, Frankenstein zu spielen. Aber das ist ja auch nur eine Horrorvision durchgeknallter Spinner. Wer Gentechnik ablehnt, sollte besser keinen Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) bekommen- Insulin tierischen Ursprungs ist kaum noch zu bekommen, und das viel verträglichere (weil naturidentische) Humaninsulin wird mit genmanipulierten Bakterien und Hefepilzen erzeugt. Ist das frankensteinig? Jedenfalls gesünder. Allerdings hat es bis zur Markteinführung wegen der Genspinner ewig gedauert, von wegen Frankenstein und so. Man hätte viele Millionen von Diabetikern schon früh auf dieses gesündere Insulin einstellen können.

Monoklonale Antikörper können vor allem bei Lymphomen und Leukämien (Krebs) lebensrettend sein. Geht aber nicht ohne Gentechnik. Ein Gentechnikhasser reinster Natur würde sich sicherlich eher nach der Germanischen Neuen (Nazi)Medizin (also gar nicht) behandeln lassen als mit FranGenstein. Von mir aus, aber sie sollen anderen den Nutzen nicht verwehren wollen.

Allein die wirklich segensreichen medizinischen Möglichkeiten sind mannigfaltig. Und es gibt noch mehr.

Ja, es gibt eine Gefahr, daß da Mist mit gemacht wird. Die gibt es bei nahezu allem. Zum Beispiel beim Auto.

[ 19 Uhr 39 ] - [ 3 Kommentare ]

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