11. Oktober 2011
Verpackungsfolter.
Kategorie: Vernetzt
Erstaunlich, aber wahr: Heute bekam ich endlich meine ersehnte microSD-Karte. Zeichen und WunderInnen geschehen: Ich konnte das Teil sogar recht mühelos auspacken!

Üblicherweise sind kleine elektronische Bauteile, besonders Speicherkarten und KopfhörerInnen, auf eine Art und Weise verpackt, daß es selbst einen geduldigen Menschen zur Verzweiflung treibt, das Teil nutzbar zu machen. In relativ hartes Plastik fest eingeschweißt offenbaren die Hersteller ihren offensichtlichen Haß auf den Anwender, indem sie die Benutzung ihrer Erzeugnisse so schwierig machen wie es nur geht. Das Teil selbst ist natürlich immer erstklassig, damit es auch gute Produktkritiken bekommt- dort sollte man mal mehr auf Äußerlichkeiten achten!
Die übliche Hülle benötigt mehr Geduld, als selbst eine Schildkröte aufbrächte, Schweres Gerät und Unterstützung durch BündnispartnerInnen wie SEK, KSK und Navy Seals. Und mindestens eine Schere, mit der man dann den Verpackungsinhalt nahezu zwangsläufig kaputtmacht. Sicherheitsabstand is nich, dann gehts nicht auf.

Ich habe gesunde Hände. Andere weniger. Wie soll jemand mit nur einer nutzbaren Hand oder mit conterganbedingten Fehlbildungen damit zurechtkommen? (Oder Sehbehinderte oder oder)
Doch hier kam mal ein löbliches Gegenbeispiel: Nicht das ganze Verpackdings war zugeschweißt. Das war einfach nur aus Pappe, und diese war netterweise auch noch perforiert! Dort pulte ich dann das scheinbar unvermeidliche Plastikdings heraus. Dieses ließ sich aber, von der Pappe befreit, mühelos öffnen.
Geht doch! Schont die Nerven und scheint mir auch halbwegs behindertenfreundlich zu sein.
Für J.
[ 11 Uhr 51 ] - [ 1 Kommentar ]
E-Book? Wer will denn sowas?
Kategorie: Vernetzt
Ich bin ein Mensch, der gerne ein Buch liest. Ein richtiges, so aus Papier. Am Rechner sind lange Texte doch etwas anstrengend, und ein Buch ist, naja, eben ein
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[ 08 Uhr 39 ] - [ 4 Kommentare ]
10. Oktober 2011
Die Krankenhäuser und der Pleitegeier.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Auch Kliniken in „kirchlicher Trägerschaft“ geben an, fast Pleite zu gehen und deshalb sparen zu müssen. Vor allem natürlich am Personal. Dem wird das dann entsprechend verkauft, weil, wir wollen ja nicht unseren einstmals so
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[ 17 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Trödeldödel. Kleines Teil auf langer Reise.
Kategorie: Vernetzt
Ein winziges Teilchen, so eine Micro-SD-Karte. Kaum zu glauben, was alles da draufpaßt.
Ich erinnere mich, wie ein
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[ 14 Uhr 23 ] - [ 2 Kommentare ]
Verfressenes Mistvieh!
Kategorie: Vergangen
Unser Teilzeithund Bruno hat zwar recht viele Freiheiten bei seinem Herrchen, ist aber trotzdem fast brav. Fast. Und solange man in Sichtweite ist. Er macht zwar keinen groben oder gar destruktiven Unfug, wenn er sich unbeobachtet wähnt. Meist geht es ums Fressen. Er weiß, daß er nicht in die Küche darf. Er würde das auch
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[ 11 Uhr 34 ] - [ 5 Kommentare ]
Deine Frau bläst nicht? Homöopathie macht sie gefügig!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Das Fundstück des Tages. Ich dachte zunächst, es sei Satire, als ich den Artikel des Hofes Hutmacher las. Und zwar gibt es, wenn die Frau den Mann nicht oral befriedigen möchte, auch ein Mittelchen. Zwar nicht von Ratiopharm. Aber mit diversem Homöopathiezeug wird sie angeblich wieder blasefreudig. Das ist natürlich viel besser, als ihre Abneigung dagegen zu respektieren. Die Frau hat keine Wünsche zu äußern und auch beim Sex dem Mann zu gehorchen.
Au weia!
Und dahinter steckt eine Frau.
[ 08 Uhr 23 ] - [ 7 Kommentare ]
09. Oktober 2011
Polternde Geister, rosa Schleim.
Kategorie: Kultur
Zu den Klassikern des Horrorfilmes würde ich auch einen Film von Steven Spielberg betrachten. Nein, nicht E.T., auch wenn dieses kleine Mädchen da wahrhaft furchterregend ist. Ich aber meine Poltergeist, jedenfalls den echten,
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[ 11 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]
08. Oktober 2011
Der Teufelsaustreiber.
Kategorie: Kultur
Den Film „Der Exorzist“ finde ich einen der ziemlich besseren Horrorfilme. Nicht, weil ich mich dabei gruseln würde. Natürlich erschrecke ich mich immer noch, wenn irgendetwas plötzlich passiert, aber mangels Glauben an irgendetwas un- oder übernatürliches solches finde ich derlei Filme immer eher lustig.

Was mir bei diesem Film sehr gefällt, ist der Wechsel der Stimmungen- von friedlich-harmonisch über düster-dumpfe Unheimlichkeit, die die Angst vor dem, was auf dem Dachboden oder unter dem Bett sein könnte, nutzt. Und natürlich die bei vielen vorhandene Prägung durch religiöse Lehren mit Teufel, Besessenheit und was da an Unsinn noch dazugehört. Inklusive eben der Austreibung vermittels des Exorzismus, der, anders als im Film behauptet, nicht seit fünfhundert Jahren und vor allem seit der Erfindung der Psychiatrie ausgestorben ist, sondern noch heute gelehrt und gefordert wird vom Vatikan.
Wer an so etwas glaubt, der sollte sich bei diesem Film wahrlich gruseln, denn alle Register werden gezogen, die nach Teufel*1 aussehen. Inklusive fieser Kameraperspektiven.
Der Teufel scheint allerdings keine gute Erziehung*2 genossen zu haben, denn er drückt sich ausgesprochen ordinär aus. Und die besessene Regan sieht aus wie von Reagan besessen die fleischgewordene Ganzkörper-Hautkrankheit. Kurz: Scheiße.
Eine meiner Lieblingsstellen ist nach wie vor, wie sie, weshalb auch immer sie resp. der drinsteckende Teufel das tut, ihren Kopf um 360° dreht. Und wie sie dem Pater zielsicher grünen Schleim*3 ins Gesicht kotzt.
Zwar finde ich den Grusel-Orgasmus, also den Höhepunkt, das Ende, etwas zu kurz und zu simpel. Aber ich sehe ja nicht nur auf des Filmes Ende hin, dann könnte ich ja immer auf die letzten zehn Minuten vorspulen.
Der Weg dorthin hat, mit Recht, Maßstäbe gesetzt.
- Anm. 1: Zumindest, wie sich viele den Teufel vorstellen dürften.
- Anm. 2: Wenn ich die Mythen richtig verstehe, muß auch der Teufel mal vom Gott erschaffen worden sein, wenn dieser alles gamacht hat. Also ist letztlich wohl Gott für des Teufels schlechtes Benehmen verantwortlich zu machen. Ein Fall für die „Supernanny“ Katharina Saalfrank?
- Anm. 3: Mir fällt dabei auf, daß bei amerikanischen Horrorfilmen und -komödien recht häufig Schleim vorkommt. Auch bei „Poltergeist“ und „Ghostbusters“ zum Beispiel.
[ 12 Uhr 27 ] - [ 8 Kommentare ]
Kuchen: Apfelmandelyoghurtkuchen.
Kategorie: Verfressen
Da wir seit unserem Umzug nach Gremmendorf wieder über eine lebenswerte Behausung verfügen samt richtiger Küche, kann ich auch wieder Kuchen backen.
Und als guter werdender Versuchsspießer mache
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[ 07 Uhr 54 ] - [ 3 Kommentare ]
07. Oktober 2011
Gene? Geil!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich meine nicht Gene Vincent*1, den Rock'n'Roll-Helden, der zwar auch geil ist. Ich meine die Erbsubstanz, ohne welche nichts leben würde*2, weil darin Bauplan und Software und so
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[ 18 Uhr 51 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten! Kein Sonderrecht für Quacksalber!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wer therapiert, muß seine Maßnahmen nachweisen. Das ist auch gut so- So kann man dann bei eventuellen Problemen besser nachvollziehen, was wann wie und ob es lege artis*1 oder überhaupt etwas gemacht wurde. Oder aber ein Fehler des Behandelnden vorliegt.
Auch für weitere Maßnahmen ist meist gut zu wissen, was passiert ist, um zu wissen, was schon alles erfolgreich oder -los war.

Ärzte müssen das.
Psychotherapeuten müssen das.
Pflegekräfte müssen das auch.
Ich mußte teilweise mehr dokumentieren als meine PatientInnen versorgen.
Nachweisen, was und daß ich gearbeitet hatte.
Heilpraktiker müssen das, irgendwarum*2 auch immer, nicht tun. Heilpraktiker haben ziemlich viele Sonderrechte. Sie brauchen zum Beispiel eigentlich gar keine Ausbildung*3. Die „staatliche Prüfung“ ist ein Witz*4, ob der erfolgreich Geprüfte nicht gemeingefährlich für die Volksgesundheit*5 ist.
Warum die HeilerInnen ihre vermeintliche Tätigkeit nicht nachvollziehbar dokumentieren müssen, ist mir ein Rätsel. Denn auch ein Pseudoheilkundler kann Fehler machen, schwerwiegende sogar, indem er etwas behandelt, was er nicht darf und sowieso nicht kann zum Beispiel. Dokumentiert könnte man dann feststellen, ob der Unheilkundige nicht doch eine Gefahr darstellt.
Deshalb habe ich kürzlich diese Petition unterzeichnet und möchte Euch bitten, dies ebenso zu tun. Wenn Ihr Anhänger von HeilpraktikerInnen sein solltet, dann betrachtet die Dokumentationspflicht als eine Maßnahme zur Qualitätssicherung und gegen schwarze Schafe.
Petition: Heilberufe - Dokumentationspflicht auch für Heilpraktiker vom 26.09.2011
- Anm. 1: lege artis: nach den Regeln der Kunst, also dem Stand des Wissens
- Anm. 2: irgendwarum ist mein Kunstwort aus „irgendwie“ und „warum“ und keine SchreibfehlerIn.
- Anm. 3: Jedoch machen HeilpraktikerInnen meist etwas, was sich Ausbildung nennt und ziemlich viel Paramedizin enthält
- Anm. 4: Die „Heilpraktikerprüfung“ ist in Wirklichkeit gar keine Prüfung, lediglich eine Überprüfung, zu deren Bestehen die regelmäßige Lektüre der Rentner-Bravo ausreichen würde.
- Anm. 5: jedenfalls nach gesetzlichem Maßstab.
[ 12 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Ulfs Aphorismus zum Mittach, Nummer sechs (behaupte ich jedenfalls).
Kategorie: Literarisch
Kultur bedeutet Identität, und diese sollte möglichst vielfältig sein.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ]
06. Oktober 2011
Wie man engagiertere Politiker bekommen könnte als Guttenberg und Koch-Mehrin:
Kategorie: Verkohlt
Die vergangenen Monate haben wieder einmal gezeigt, wie wenig engagiert unsere PolitikierInnen sind. Nicht einmal beim Abschreiben geben sie sich richtig Mühe. So kommt es denn auch heraus. Und viele sitzen nicht einmal dumm herum, sondern gar nicht.
Die Kelten in Irland hatten zwar keine Demokratie, sondern Könige. Ziemlich viele Könige in ziemlich vielen kleinen Königreichlein. Der jeweils in Gebrauch seiende Herrscher wurde gut gepflegt, doch irgendwann wars denn auch mal gut gewesen. Ein neuer kam dran, doch mußte erst der Vorgänger vom Thron. Statt einer teuren Rente für das güldene Riechorgan wurde er anscheinend ziemlich genüßlich ins Jenseits gequält, ehe sein Leichnam im Moor versinken durfte*1.
Würden wir diese Sitte ebenso einführen*2, dann würden sicherlich nur noch Menschen zu diesem Job antreten, denen des Volkes Wohl derart am Herzen liegt, daß sie diese Qualen gerne auf sich nehmen werden. Denn dann wäre Eigennutz und Machtgier kein Motiv mehr, denn ist die Zeit abgelaufen, dann kommt unweigerlich der Tod, nachdem erst so schöne Sachen passieren wie das Abschneiden der Brustwarzen, traditionell keltisch natürlich. Also mit ohne Betäubung.
Das Amt mit dem Leben bezahlen zu müssen würde gewiß die meisten zwielichtigen Figuren abhalten, Entscheidungsträger zu werden.
Das ist doch mal eine prima Idee!
- Anm. 1: Für den Link sei Dank gesagt Big Al!
- Anm. 2: mit dem Moor müßten wir uns dann aber etwas einfallen lassen, die sind ja fast alle trockengetorft
[ 21 Uhr 46 ] - [ 9 Kommentare ]
Ich glaube, ich sollte mal wieder duschen.
Kategorie: Verschiedenes
[ 19 Uhr 22 ] - [ 3 Kommentare ]
Illustre Illustrationen.
Kategorie: Verschiedenes

Ich finde Textwüsten angenehmer zu lesen, wenn sie durch Bilder Oasen bekommen. Und da ich selbst zu langen Texten neige, lockere ich auch ganz gerne. Mal mit Foddos, mal mit Kritzeleien. Mit Kugelschreiber auf irgendwelchem Papier, gerne auf irgendwelchen Rückseiten langweiliger Behördenbriefe. Scannen, zurechtschnippeln, einbauen, gut is.
Diese Kritzeleien sind bunt natürlich schöner. Also fing ich an, sie nachzucolorieren über das Füllwerkzeug von GIMP.

Mein Scanner ist uralt. Das Papier ist dünn und scheint durch. Ich war immer zu faul, herauszufinden, wie ich einen schön weißen Hintergrund bekomme. Bis genau daraus das entstand, was ich so nett finde: die Struktur. Der Hintergrund war immer bläulich bis schwarz und ungleichmäßig. Deshalb wird die Farbe auch nicht überall verteilt, und dadurch entsteht die Struktur. Mit einem Grafiktablett (bei meiner Talentfreiheit ohnehin technischer Overkill) wäre das nicht so.




Dilettant sein macht Spaß.
[ 14 Uhr 56 ] - [ 3 Kommentare ]


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