Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

02. April 2011

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong.

Kategorie: Vernetzt

1. Versuchsaufbau: für die Hashtags #Feuerwehr #EinsatzFW #Moin #Ficken #Datenschutz gibt es zum Teil mehrere Bots, die getriggert werden. Entsprechend wird ein Tweet aufgesetzt, in welchem diese und etwas halbwegs neutraler Text aufgeführt werden.

2. Zweck des Versuches: Festgestellt werden soll, wie oft die Bots durch das Retweeten sich gegenseitig stimulieren, bis kein Retweet mehr ausgelöst wird.

3. Erste Feststellung: Die angesteuerten Retweet-Bots @feuerwehrRT (779 Follower zum Untersuchungszeitpunkt) und @EinsatzFW (526 Follower) „entwerten“ jeweils den Hashtag, der sie getriggert hat, indem sie zwischen Raute und Wort ein - einfügen, so daß der Hashtag nicht mehr als solcher erkannt wird. Durch diese Veränderung des Tweets erkennen auf andere Tags ansprechende Bots diesen jedoch als neuen Tweet und retweeten ihn abermals.

Der Bot @ficken (524 ) entwertet Hashtags nicht.

4. Der Versuch:
Um 19:26 wird von @ulf_der_freak folgender Tweet abgegeben:

Bot-Forschung mit Hashtags: #Feuerwehr #EinsatzFW #Ficken #Moin #Datenschutz - mal schaun, was die Bots draus machen!


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[ 20 Uhr 46 ] - [ 2 Kommentare ]

Sie beleidigen mich!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich habe nichts gegen Bettler, im Gegenteil haben viele meine Sympathie. Allerdings kann ich nicht all' mein Geld unter den Armen verteilen. Was mich aber stört, das sind diese Unterwürfigen. Gestern saß an einer Säule von Appelrath-Cüpper eine Frau südländischen, balkanesischen oder sintoromanischen oder so Aussehens, wiegte hospitalismoid ihren Oberkörper, während sie jammernd „Bitte....danke...bitte ...danke ...“ absonderte. Zu jedem, ob nun zahlend oder nicht.

Skizze knieender BettlerNoch fieser unterwürfig finde ich diese Typen, die wie betend auf den Knien ihre zur Schale geformten Hände entgegenstrecken. Grauenhaft.

Indem sie sich selbst vor mir erniedrigen, werfen sie mir indirekt vor, ich sein ein schlechter Mensch, weil ich diesen würdelosen Menschen nichts gebe. Dadurch stellen sie mich auf eine noch niedrigere Stufe als sich selbst, weil ich geben könnte und es nicht tue.

Doch zum Glück funktioniert in diesen Fällen mein schlechtes Gewissen nicht. Nein, ich werde sauer. Denn diese Sorte BettlerInnen beleidigt mich, indem sie mich durch ihre Selbsterniedrigung erniedrigt. Wer sich erniedrigt, um mir entgegenzutreten, tut so, als sei ich derart hoffärtig, daß dieses nötig sei, mein steinernes Herz zu erweichen.

Dann lieber „Hassemanemaaaak?“

[ 08 Uhr 59 ] - [ 7 Kommentare ]

01. April 2011

Das Ding für Angeber.

Kategorie: Vernetzt

Anfang der Neunziger breiteten sie sich langsam aus: Mobiltelefone, auf Denglisch Handy genannt. Viele Menschen liefen zunächst mit Atrappen herum oder ließen sich von speziellen Diensten anrufen, um wichtig tun zu können, und machten sich damit meist lächerlich. Das Statussymbol des mobilen Telephons, welches einst den Kofferraum einer große Limousine ausfüllte und teurer war als das Fahrzeug selbst, war stark geschrumpft und erreichbarer geworden durch neue Techniken. Und es wurde erschwinglich genug für die Neureichen und Angeber.

Karikatur: W48 mit AntenneHeutzutage besitzt fast jeder eines, und man kann damit mehr machen als nur telephonieren. Es ist so selbstverständlich geworden wie das Zähneputzen, hat man keins, gilt man als verrückt.

Gegen Ende der Neunziger waren die Dinger dann schon ziemlich bezahlbar, und in der ersten Hälfte des Jahres 1999 besaß ich selbst eines, geliehen, mit einem Schnuppervertrag, weil mir der Pager (Für die Kinder: so eine Art Empfänger für eine Art SMS, aber nur Empfänger!) lästig wurde: Pieps, Telephonzelle, zurückrufen. Ich hatte gerade Probleme bzw. monatelang kein Festnetz wegen Umzugs. Ich gab das Gerät nach dem halben Jahr zurück, und gut wars.

Es war ein ziemlich großer Knochen gewesen, einzeiliges Monochromdisplay und so. Und nicht sehr stylisch. Aber egal. Ich brauchte so etwas ja gar nicht.

Nun begab sich aber zu dieser Zeit, daß ich ständig auf dem Weg von und zur Arbeit Mobiltelephone fand. Auf dem Fundbüro kannte man mich schon sehr gut und grinste. Nach dem obligatorischen halben Jahr holte ich mir dann meinen Finderlohn ab. Das waren üblicherweise zehn bis zwanzig Mark, die ich in der nächstgelegenen Eisdiele umsetzte.

Doch es kam, wie es kommen mußte: Eines Tages gab es nicht den Finderlohn, sondern das nicht abgeholte Gerät! So dachte ich mir, wenn ich schon eines habe, beschaffe ich mir ein Ladegerät und dieses Dings zum da reinstecken und anrufen. Damit meinte ich die SIM-Karte.

Irgendwann fiel es mir mal runter und ging kaputt, wie üblich. Ich kümmerte mich nicht darum, bis meine Damalige moserte, ich sei gar nicht mehr erreichbar. Ersatz beschafft, noch ohne Kamera.

Seitdem trage ich ein Mobiltelephon mit mir herum. Ich hasse telephonieren. Aber dafür nutze ich es auch kaum. Man kann so viele andere schöne Sachen machen damit...

Wie kamen wir nur früher zurecht?

[ 12 Uhr 11 ] - [ 5 Kommentare ]

31. März 2011

Tanz der Totenköpfe. Oder wie?

Kategorie: Kultur

DVD-Hülle: Tanz der TotenköpfeDer Filmtitel klingt ja an und für sich recht vielversprechend, doch die Altersfreigabe „ab 16“ war schon sehr verdächtig, so
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[ 22 Uhr 14 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Welches Betriebssystem ist für wen geeignet?

Kategorie: Vernetzt

MacOS für die, die nicht wissen wollen, warum ihr Computer funktioniert.
Linux für die, die wissen wollen, warum ihr Computer funktioniert.
DOS für die, die wissen wollen, warum ihr Computer nicht funktioniert.
Windows für die, die nicht wissen wollen, warum ihr Computer nicht funktioniert!

(Gefindet bei ToMis Blog)

Paßt.

[ 16 Uhr 37 ] - [ 4 Kommentare ]

Spion vs. Spion.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich leste gerade einen Artikel über Spionage und dazu erzeugte Gerätschaften, gegen welche dem James Bond sein Tüftler „Q“ eine echt phantasielose Nulpe war. Wobei ich mich frug: Wie ist das heutzutage mit Abhörwanzen?

Suchmaschine (die bekannte solche mit den zwei O) benutzt und sofort fündig geworden: Diese bestellt man nebst anderen Gadgets einfach im Online-Shop. Im DEUTSCHEN Online-Shop, nicht irgendwo in Afghanistan, Kasachstan oder Brasilien. Na prima. Dann kann ich ja jemanden verwanzen! Nur- wofür? Diejenigen, die sich zu verwanzen lohnen würde, interessieren mich nicht.

So what.

[ 13 Uhr 22 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Ich bin eine Nutte.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Freiwillige Prostitution gibt es nicht, sagt die französische Sozialministerin Bachelot und fordert die Bestrafung von Freiern. Über einen entsprechenden Gesetzentwurf soll das Parlament bald abstimmen. (SPON 30. März 2011)

Dieser Artikel handelt nicht wirklich von Prostitution. Oder doch?

Ich bin in diesen Dingen nicht wirklich firm, denn ich habe mich nicht eingehend damit befaßt. Ich habe noch nie die Dienste einer Hure oder eines Hurerichs in Anspruch genommen und werde es wohl auch eher nie tun. Aber ich habe wenig Probleme damit, wenn diese Dienstleistung freiwillig angeboten wird. Und warum sollte es nicht Menschen geben, die das freiwillig machen? Ich gehe ja auch freiwillig zur Arbeit, weil ich sonst verhungere. Dieser Absolutheitsanspruch stört mich. Gibt es nicht...

Sollte man nun auch sämtliche ArbeitgeberInnen bestrafen, weil sie sich die Arbeitsleistung, letztlich Geist und Körper, von Menschen kaufen, ihnen Geld für ihre Arbeit bezahlen? Bin ich nicht auch irgendwie eine Nutte auf dem Arbeitsmarkt, auf dem ich mich verkaufe? Und dann das tue, wofür man mich bezahlt? Zwar habe ich mir einen Beruf erwählt, den ich gerne ausübe, doch letztlich brauche ich auch das Geld.

[ 09 Uhr 55 ] - [ 5 Kommentare ]

30. März 2011

Abgeklemmt.

Kategorie: Vernetzt

Ich habe meine alte, statische Homepage (www.hundeiker.de) nun abgeklemmt und hierher geleitet. Da guckte kaum noch jemand drauf und sie machte auch wenig Sinn und wenig Freude bei der Wartung. Ich hatte es schon lange vor. Für den Privatmann (lateinisch übrigens: Idiot biggrin ) ist ein Blog viel sinniger. Und so webzwonullig!

Ab heute gibt es nur noch das Blog. (Nein, es ist KEINE HOMEPAGE!)

[ 22 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]

Kochen mit dem Telephon.

Kategorie: Vernetzt

Ulfs neues MoniltelephonBig Al hat mir einen Artikel zugeschickt. Weil ich gerne koche und gerne Smartphones benutze, meinte er, das müßte mich interessieren: Koch-Apps, die man z.B. als High-Tech-Kochbuch nutzen kann.

Allerdings hätte ich bei meinem Geschick arge Bedenken, das Gerät nicht nur zu verschmieren, sondern gleich der Suppe als Einlage einzurühren. Schmeckt nämlich ganz erbärmlich.

A propos rühren: Gibt nur Rezepte-Apps, aber keine, die einem wirklich helfen. Zum Beispiel einen Stabmixer bereitstellen, die Temperatur messen oder aufpassen, daß man das Steak nicht versehentlich durchbrät.

Alles nutzloser Schnickschnack, dieses Zeug, solange dieses nicht geht. Aber ich probiere gleich mal, ob das Gerät für meine Küchenmesser zum Wetzen taugt.

[ 17 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

Ambulante Operation.

Kategorie: Verschiedenes

Vor acht Tagen mußte sich Llischatöör, meiner Liebsten Liebling (so flauschig!), einer Operation unterziehen. Totale Abdomentransplantation. Sie hatte ihn total plattgekuschelt. Nun ist er wieder prall (und so flauschig!), wie neugeboren. Zum Glück ging das ambulant und ohne Komplikationen vonstatten.
Meiner Liebsten Stoffalligator.

[ 10 Uhr 46 ] - [ 4 Kommentare ]

29. März 2011

AugenBlick:

Kategorie: Verschiedenes

Meine Augen.

[ 14 Uhr 37 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Sex ist einfach zu kompliziert. [UPDATE 30. März]

Kategorie: Verkohlt

Der Mensch als Krone der Schöpfung? Der ganze Organismus ist einfach zu kompliziert, um vernünftig zu sein. Diese ganzen Organe, die immerzu krank werden, dieses überflüssige etwas namens Gehirn, was durch das ihm innewohnende Denken alles noch komplizierter macht...

Ich finde ja, daß der Mensch eigentlich ein unlogisch kompliziertes Kontrukt ist. Daß so etwas als Krone der Schöpfung durchgeht, obwohl der Mensch mehr als störanfällig ist, eine ziemlich frickelige Reproduktion bei niedriger Rate und sich dann auch noch immer gegenseitig kaputt macht...

Gerade diese komplizierte, an Gefühle gebundene Fortpflanzung ist doch ineffektiv. Ein Kind pro Jahr, aber so viel wollen die Menschen dann auch wieder nicht haben, und dann muß man dafür auch noch diese seltsame (wenn auch sehr angenehme) Handlung namens Geschlechtsverkehr dafür machen... Die evolutionsbiologisch (ha! Dieses Wort wollte ich schon immer mal benutzen!) durchaus sinnvolle zweigeschlechtliche Vermehrung ginge viel schneller, würde man sich einfach gegenseitig bestäuben. Andere Organismen machen das doch auch.

Wozu der ganze Mist? Und wie konnte sich diese Fehlkonstruktion weltweit durchsetzen?

Obwohl, das frage ich mich bei Windows auch.

UPDATE 30. März 2011, 13:45 Uhr:

Ein Spermium enthält 37,5 MB DNA-Daten. Eine Ejakulation entspricht einem Datentransfer von 1500 TB in 3 Sek. Und ihr denkt DSL sei schnell. (Bennni bei Facebook)

Auch extrem ineffizient: Der Datentransfer ist die reinste Verschwendung, weil von 1500 TB nur 37,5MB am Zielort ankommen und verarbeitet werden.

[ 11 Uhr 05 ] - [ 2 Kommentare ]

28. März 2011

Das Neue. War grad billig.

Kategorie: Vernetzt

Ulfs neues MoniltelephonIch bin eigentlich nicht als Mobiltelephonfetischist bekannt. Ich habe immer das gekauft, was gerade günstig war, wenn das alte Gerät den Geist aufgegeben hatte. Nachdem ich jedoch durch meine Liebste zum Smartphone gestupst wurde, stellte ich fest, das so etwas durchaus Vorzüge hat. Internet, E-Mail, bessere Kalenderfunktionen, kompatible Adreßbücher und weitere Anwendungsprogramme, Apps genannt, die in der Tat nützlich sein können, wie Bus- oder Bahnauskunft samt Ticketkauf, MP3-Kauf, ebay für unterwegs, Navigation... Das Telephon an sich ist schon weniger wichtig als der Kalender und so.

Nachdem ich, wie berichtet, mein HTC gehimmelt hatte, kam nur wieder ein Android-betriebenes Smartphone in Frage. Schnell gesucht, was günstig ist- ich brauche nicht immer das allerneuste und allertollste und schon gar nicht einen Apfel darauf. Diesmal ist es ein Samsung GT-I (klingt irgendwie nach Golf) 5800. Tut es auch. Nach dem gewohnten Einstellungs-Marathon jedenfalls läuft es gut. War nicht so sehr teuer. Sieht man auch. Macht nix. Soll nicht schick sein, soll funktionieren.

[ 14 Uhr 41 ] - [ 5 Kommentare ]

Das GEFÜHL.

Kategorie: Verrueckt

Ich bin ein gefühlvoller Mensch. Das ist eigentlich sehr schön, weil ich dadurch viel geben kann.

Ich bin ein gefühlvoller Mensch. Das ist nicht so gut, wenn diese Gefühle mal mistig sind.

Was für mich jedoch ein Vorteil ist mittlerweile: Seit ich (seit Dezember nullsieben) Lithium bekomme, habe ich keine Suizidgedanken mehr. Diese hatten immer sehr viel Energie absorbiert. Selbst als ich nach drei Suizidversuchen mich entschlossen hatte, weiterzuleben, waren sie zunächst noch da und saugten mir alle Kraft aus Körper und Geist (falls letzterer vorhanden). Als sie jedoch während des Einschleichens von Lithiumcarbonat schwanden, hatte ich wieder Kraft genug, mich auf mich und meine Genesung zu konzentrieren und das Leben trotz allem irgendwie zu genießen.

Ich lebe nicht mehr im Loch, sondern nur an dessen Rand. biggrin

So ist es jetzt auch: Die Schwarze Lady sitzt neben mir und ärgert mich zwar. Aber sie hat nicht mehr ihre volle Macht über mich. Sie kann mir das Leben als solches nicht mehr madig machen. Ich habe zumindest genug Kraft, mich so weit zur Wehr zu setzen, daß ich nicht untergehe.

Insofern geht es mir nicht zu schlecht, auch wenn ich nicht arbeiten könnte, weil ich dann einknicken würde, was nicht gut ziemlich schlecht für die Kundschaft wäre.

So kann ich paradoxerweise gleichzeitig depressiv und glücklich sein. Früher unvorstellbar für mich. Mag sein, daß wir beide etwas schräg drauf sind, aber wir stützen uns prima gegenseitig, so wie es sein sollte. Das Leben könnte schlimmer sein. Das heißt, es war definitiv schon schlimmer.

Und auch wenn derzeit viel unschönes zusätzlich auf mich einstürzt, konzentriere ich mich auf das, was wirklich wichtig ist: meine psychische (relative) Gesundheit zu erreichen. Auch, wenn man mir Steine in den Weg legen mag, ich gehe ihn weiter. Denn ich bin nicht allein. Und ich will leben!

[ 10 Uhr 46 ] - [ 4 Kommentare ]

27. März 2011

Ich, der Mentor. Eine Blogvorstellung.

Kategorie: Vernetzt

Ich habe keine Ahnung, wie oder wodurch ich auf ihn und sein Weblog stieß. War sicherlich im Rahmen von Recherchen zu irgendeinem Blogartikel. Da ich seine Schreibe lesenswert fand und die Themen üblicherweise gut bearbeitet, machte ich, zunächst unbewußt, den Noch-Schüler und Nachwuchsreporter beim Kölner Stadtanzeiger Tobias Gillen zu meinem Protegé.

Ich bitte hiermit freundlich um Begutachtung seines Blogs, ob es in Eure Blogroll aufgenommen werden sollte.

[ 22 Uhr 07 ] - [ 3 Kommentare ]

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