Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

08. April 2011

Abmahn-Abzocke: Interview mit getDigital.de:

Kategorie: Vernetzt

Nein, nicht hier. Tobias hat die Pressesprecherin von getDigital.de wegen der offensichtlich zum Zwecke des Abzockens kassierten Abmahnung interviewt. Geht hin und lest!

[ 10 Uhr 44 ] - [ Noch kein Kommentar ]

07. April 2011

Der Leichenbeschleuniger.

Kategorie: Verkohlt

Dies ist mein Verleser des Tages: Über den LHC (Teilchenbeschleuniger) im Cern wurde getwittert, und mein Gehirn murkste daraus Leichenbeschleuniger. Nun treibt mich die ganze Zeit die Frage um: Was könnte ein Leichenbeschleuniger sein, was könnte er tun und wie würde er aussehen? Kommt mir jetzt bitte nicht mit ordinären Leichenwagen!

Jedenfalls bietet der Large Hadron Collider mal wieder Gesprächsstoff, vor allem unter Physik-Laien. Einige Physiker meinen nämlich nun, man könne bestimmt mit dem Dings zeitreisen oder Nachrichten in die Vergangenheit schicken oder so. Das ist eine interessante Idee. Eine Mail an Galileo Galilei schicken, das wäre was.

Na gut, irgendwie muß er die ankommenden Daten decodieren können, also müssen wir ihm gleich einen Computer mitschicken, sonst wird das nichts. Damals gab es ja noch gar keine, ne? Wobei, eben deswegen hat Galilei ja gar keine Ahnung, wie das Ding funktionopelt, also muß auch eine verständliche Bedienungsanleitung mit. Daran wird es bestimmt scheitern, denn ich habe seit Jahrhunderten keine verständliche Bedienungsanleitung gesehen. Naja, vielleicht wäre das noch zu schaffen. Nur, wo kommt der Strom für den Rechner her? Also einen Generator dazupacken mit ausreichend Sprit und natürlich wieder einer Bedienungsanleitung. Allmählich wird das teuer, denn irgendwie müssen wir ihn ja auch noch an Internet anschließen...

Weia.

Da beschleunige ich lieber Leichen.

[ 14 Uhr 27 ] - [ 2 Kommentare ]

Bringt mir Fratzebuch etwas fürs Bloggen?

Kategorie: Vernetzt

Antwort: Ich weiß es nicht. Da ich mit dem Bloggen weder Geld noch verdiene ist erfolgreiches Marketing nicht so wichtig. Natürlich will ich auch, daß man meinen Mist liest, aber...

Ich habe keine Fanseite für mein Blog eingerichtet, nutze
Den Rest lesen ]

[ 12 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Hummel Hummel.

Kategorie: Verschiedenes

Hummel am Fenster.

[ 11 Uhr 29 ] - [ 5 Kommentare ]

06. April 2011

Gefällt mir nicht. :-D

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Facebook-Button Gefällt mir! bei Depression.

[ 18 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ]

Shut the fuck up!

Kategorie: Vernetzt

Mein Vater pflegt zu sagen, wer nichts positives zustande bringt, aber noch nicht zu doof ist, das zu merken, der macht eben etwas kaputt, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Das könnte ich auch auf dieses Abmahn-Gesocks beziehen. Wer sonst keinen Erfolg hat mit seiner Firma oder Kanzlei, der finanziert sich eben mit Abmahnungen. Einfach zu produzieren, kaum Produktionskosten, kein Lager benötigt und dabei recht erfolgversprechend. Vor knapp zehn Jahren wurde ich mal Opfer, als Webmaster einer Ortsgruppe eines Vereines. Heute würde ich mich wehren, damals übernahm das die Vereinskasse.

Die angeführten „Gründe“ sind teilweise absurd. So hat eine Firma aus der Stadt, die es gar nicht gibt, den Nerdaccessoireversand getDigital.de abgemahnt. Weil erstere sich irgendwann als Wortmarke STFU (Shut the fuck up!) eintragen ließen, welche zweitere schon lange auf alles mögliche draufdrucken. Jetzt haben die natürlich ein ziemliches finanzielles Problem. Eine gängige Jargon-Abkürzung als Marke und Abmahngrund? Soll ich mir jetzt „*g*“ eintragen lassen und alle Chatter abkassieren? Oder, wie der Internetzkasper vorschlägt, „Gott“ als Marke nehmen und dann die Kirchen abmahnen?

Gravenreuth ist tot, es lebe Gravenreuth.
Solche Typen machen das Internet kaputt.
Ich könnte auch Worte registrieren wie UND, DAS, DER und ICH. Die Literatur müßte neugeschrieben werden.

Natürlich ist die Rechtslage etwas komplizierter. Aber irgendwie...

[ 14 Uhr 22 ] - [ 3 Kommentare ]

05. April 2011

Auto der Zukunft: Plutonium im Tank.

Kategorie: Verkohlt

Ich muß mich da nach nicht für irgendetwas entscheiden, mangels gemachter Fahrerlaubnis, auch Führerschein (ausgerechnet der Führer hatte keinen solchen!) genannt. Ich brauche nicht zu wählen zwischen wasweißichwievielen Antriebsarten. Fossile Energie, Strom, Hybrid...

Strom. Das Elektroauto wird ja gerne als so umweltfreundlich behauptet. Leise ist es ja, machen doch nicht irgendwelche Explosionen in Zylindern Motorengeräusch. Und rauchen tut es auch nicht, höchstens der Fahrer. Es stinkt nicht und Kohlendioxid kommt auch nicht aus dem Teil, also macht es auch keinen Treibhauseffekt. Denn der Strom, der ist ja ganz sauber und kommt aus der Steckdose und raucht nicht, ne?

Weil, die Kohlekraftwerke, die sind ja ganz woanders, und die Atommeiler ebenso. Außerdem rauchen Atome nicht, nicht einmal, wenn sie kaputt gemacht werden beim Spalten. Das ist gut und sauber. Man sieht keinen Dreck und man riecht ihn auch nicht, und Strahlen habe ich da auch noch nicht gesehen nach Tschernobyl. Deshalb können wir Autos bedenkenlos Atome in den Arsch tun, also damit betanken. Vielleicht kann man irgendwann einen kleinen Reaktor direkt ins Auto bauen, wie bei den Atom-U-Booten oder beim De Lorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“. Dat wär geil. Nicht mehr den Tiger, sondern Plutonium im Tank!

[ 22 Uhr 04 ] - [ 9 Kommentare ]

Tod, der

Kategorie: Vergangen

(Gastbeitrag von Tobias Gillen, bald 18, in dessen eigenes Blog das nicht so recht paßt)

Wenn wir das Wort „Tod“ hören, dann ist das Thema immer weit weg. Wir wissen nie so wirklich, was wir damit anfangen sollen. Ist ja auch klar, hören wir dieses eine Wort doch jeden Tag in den Nachrichten und im neusten Quotenschlager auf Pro7 und Co. Das härtet ab und das führt dazu, dass wir das Thema automatisch ganz weit weg schieben.

Doch was, wenn es uns einmal selber ereilt? Wenn wir selber in die Situation dieses tragischen Schicksals kommen? Dann ist es plötzlich total nah und wir geraten vollkommen aus der Bahn. Wir wissen nicht mehr ein noch aus und sind überwältigt von den Gefühlen, mit denen wir nicht umzugehen wissen. Wir denken wir haben das schlimmste geschafft und dann kommen die Nachwirkungen. Dann kommt das, was erst richtig weh tut. Dann realisieren wir, was passiert ist und das es nie, aber auch wirklich nie wieder rückgängig gemacht werden kann. Wir haben einen nahen Angehörigen verloren, den wir nun vermissen. Gefühlschaos pur - Doch wir müssen lernen, damit umzugehen. Wir müssen es verarbeiten und gegen den Schmerz ankämpfen - oder ihn auch mal zulassen, damit wir nicht kaputt gehen...

[ 17 Uhr 25 ] - [ Noch kein Kommentar ]

04. April 2011

Wheelmap: Rollstuhlgerechte Landkarte.

Kategorie: Vernetzt

Raul Krauthausen, selbst als Glasknochenkranker auf den Rolli angewiesen, hat mit seinen Sozialhelden wieder ein wichtiges Projekt gestartet: Wheelmap. Dort werden Orte einkategorisiert, je nachdem wie behindertengerecht sie sind.

Im Prinzip ein großartiges Projekt. Allerdings habe ich mich mal umgeschaut (in Münster natürlich). Lauter weiße (bzw. hier graue) Flecken auf der Karte. Locations mit unbekanntem Barrierestatus.

Also wird dies hier ein Aufruf zur Mitarbeit: Guckt Euch die Orte in Eurer Gegend an. Sind sie barrierefrei oder nicht? Und vermerkt dies auf Wheelmap. Und gebt es weiter!
Wer an Gott glaubt, kommt dafür in den Himmel und die Esoteriker verbessern ihr Karma. Wer wissenschaftlich orientiert ist tut einfach etwas gutes. Danke!

[ 20 Uhr 26 ] - [ 4 Kommentare ]

Followerpower: Institut für angewandte Bot-Forschung.

Kategorie: Vernetzt

Ziel des heutigen um elf Uhr gestarteten Versuchs war, durch massenhaftes retweeten durch echte, also menschliche Twitterbenutzer und einen weiter optimierten Killertweet möglichst viele nervtötende Bots möglichst lange damit Ping-Pong spielen zu lassen. Zwischen die Hashtags setzte ich noch unberautete Silben, falls ein Bot wider erwarten doch etwas spammiges darin erkennen könnte.

Die Zahl der Reweets an sich läßt sich nicht erfassen. Zum einen, weil nicht alle davon auf meiner Timeline landen, zum anderen, weil derer einfach zu viele sind.

Der Start der Aktion war geradezu explosiv und wurde dann langsamer, vermutlich auch, weil der menschlichen Retweeter weniger wurden (ist ja auch öde und nervig). Das Ende der Aktion, das heißt, das Ende der RTs durch echte Benutzer, war von mir auf 12:00 festgelegt. Bis dahin meldeten sich die Einsatz- und Feuerwehrbots in ihren verschiedenen Versionen und der Mutterbot, der um zwölf Uhr statt über 80 nur noch 40 Follower hatte. Dies dürfte damit zu erklären sein, daß durch den massenhaften Anfall von immer neu retweetetem Abfall dessen Follower unbefriedigt bis genervt entfolgen.

Außerdem sorgte das Projekt bei mindestens einem Benutzer für schwere Komplikationen, indem seine Twitter-App mehr als zehn Minuten mit laden beschäftigt war.

Seltsamerweise meldeten sich @moin_bot und @ficken erst nach zwölf, brachten dadurch aber das ganze wieder kräftig ins Rollen.

Aktuell (12:30) arbeiten die Bots noch bzw. wieder, dank @ficken und @moin_bot.

UPDATE 13:00
Die Ballwechsel-Frequenz hat stark abgenommen. Am aktivsten sind immer noch die Rettungsdienst-Bots.

(Der Ursprung der Aktion war übrigens ein zufällig entstandenes PingPong)

[ 12 Uhr 29 ] - [ 3 Kommentare ]

Gesundheit! Qualitätsmanagement! - Keine Ahnung, viel Meinung.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Kürzlich titelte unser Lokalkäseblatt: Mit OP-Hemd und Infusionskanüle aus Krankenhaus entlassen

Ein alter, blinder Herr wurde so nach Hause gefahren. Per Liegendtransport, obgleich Angehörige sich angeboten hatten. Und nun kommen die Kommentare von selbsternennten Experten, die einen von Qualitätsmanagement erzählen, gleichzeitig aber von Krankenhausviren schreiben und somit ihr „Expertentum“ beweisen. Nun sind die Kommentare in der Onlineausgabe der Westfälischen Nachrichten durch den Schutz der Anonymität sowieso von ausgesucht miserabler Qualität. Aber hier weiß ich wenigstens mal Bescheid.

Mit dem Qualitätsmanagement werden Standards und Abläufe sowie Checklisten geschaffen, um zum einen die Qualität der Arbeit auf ein einheitliches Niveau zu bringen und außerdem das bißken an Personal möglichst effektiv einzusetzen. Die Abläufe in allen Abteilungen sind standartisiert, das erleichtert den Wechsel oder auch das Aushelfen dort.

Aufnahme- und Entlassungsabläufe sind also prinzipiell festgelegt. Was die Kommentatoren dabei allerdings geflissentlich übersehen: ausgeführt werden diese von Menschen. Und Menschen (besonders ich biggrin ) machen auch mal Fehler und ignorieren, vergessen oder vermurksen einen Standard. Dann ist es auch schnurz, wie gut dieser ist.

Warum wird dieser Faktor von diesen Kommentatoren ignoriert?

[ 08 Uhr 21 ] - [ 2 Kommentare ]

03. April 2011

Fauler Hund.

Kategorie: Vergangen

Schlafender Hund.

[ 17 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong. Versuch 3.

Kategorie: Vernetzt

Kurz die Regeln: #Hashtags, auf welche die Retweet-Bots auf Twitter reagieren, in einen Tweet schreiben, so daß die Bots sich immer wieder gegenseitig retweeten. Die Anzahl der Retweets zählen.


@ulf_der_freak, 3. April 2011: #Botforschung-Killertweet: #Moin! Deine #Mudda bekommt #Geld von der #Feuerwehr und #EinsatzFW zum #Ficken! #LOL @flomei @saskani

15:45: 2x@FeuerwehrRT, 2x@EinsatzFW, 2x@Mutterbot - macht 6 RT in 5 Minuten.
16:00: 3x@FeuerwehrRT, 3x@EinsatzFW, 14x@Mutterbot, 6x@FW_Einsatz, 2x@ficken - Nach 20min also bei 32 RT!
16:10: 38.
16:30: Wie? Keine neuen RT? Sind die Bots kaputtgegangen?
16:40: Keine weiteren RT?
17:10: Scheint tot zu sein, das Ding.

Fazit bislang: #LOL springt zumindest nicht sehr oft an. @Moin ist offenbar auch seltener als stündlich unterwegs. Außerdem scheinen zu lange Tweets nicht günstig, da die triggernden Hashtags dann früh abgeschnitten werden.

Wird der „Killertweet“ Von echten Nutzern auch noch retweetet, dann steigt natürlich die Zahl der RT weiter an. Diese werden vom Institut nicht mitgezählt.

[ 17 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong. Versuch 2.

Kategorie: Vernetzt

Fortsetzung von Versuch 1.

@ulf_der_freak um 12:36: Bot-Forschung 2: siehe http://t.co/n1Hb7MZ #Moin! Deine #Mudda ruft #Feuerwehr und #EinsatzFW, wenn sie #ficken will. #bot

Innerhalb kürzester Zeit reagieren Feuerwehr- und Einsatzbots sowie der @Mutterbot, der den modernen Retweet nutzt und damit den Originaltweet sowie die bisherigen RT ebenso retweetet, die zum Teil wieder RT werden..

Macht bis
12:40 schon 15 Tweets.
12:45: weitere 4, macht insgesamt 19.
12:50: sind bei 22. Durch die klassischen Retweets der auch gestern verwendeten Bots werden die Tweets immer länger, was bedeutet, daß sie am Schluß abgeschnitten werden wegen der 140-Zeichen-Grenze. Entsprechend sind jetzt nur noch #Mudda und #Moin zum triggern übrig, sofern nicht die Bots auch auf die Twitternamen reagieren.
12:56: @ficken schlägt zu mit drei RT. Macht mittlerweile 25. Wir der Wert von gestern gebrochen?
13:00: Dreimal @FeuerwehrRT und dreimal @Mutterbot, der die drei Tweets von @ficken übernommen hat. 32 RT, nicht zu fassen!
13:05: @Mutterbot hat die drei RT von eben vom @FeuerwehrRT weitergeschleudert. @FeuerwehrRT schickt einen davon gleich weiter. 34. Gehe erstmal Eis essen.
15:00: SECHZIG RETWEETS! Rekord!

[ 15 Uhr 16 ] - [ 3 Kommentare ]

„Wie geht es Dir?“

Kategorie: Verrueckt

Früher habe ich diese Frage gehaßt, war sie doch fast nie mehr als nur eine Floskel. Nachdem sich aber die Spreu vom Weizen getrennt hat muß der floskelnde Rest der Welt damit leben, daß ich ehrlich antworte.

Doch hat sich auch mein Empfinden etwas verschoben. Heute antworte ich mit „gut“ und meine es auch so. Wobei jemand anderes das, was ich als gut betrachte, möglicherweise alles, nur nicht gut finden würde. Ich bin hingegen zufrieden mit meinem Befinden, denn ich habe mich durchaus schon schlechter gefühlt. Auch wenn es definitiv gerne um einiges besser sein dürfte.

Im Augenblick gibt es einige Komplikationen. Ich könnte nun einfach zusammenbrechen unter der Last meines Schicksals und alle Viere von mir strecken. Das hätte ich früher auch getan und wäre darob wohl zwangsläufig wieder einmal mehr in der Klapse gelandet. Doch bin ich heute einen Schritt weiter.

Ich lasse es geschehen, gehe einen Schritt nach dem anderen und lasse mich treiben wohin mich das Leben führt. Ich kann mich heute selbst um meine Angelegenheiten kümmern oder auch darum, daß sich jemand darum kümmert oder mir beim Kümmern hilft. Das ist eine Menge wert- sich selbst entlasten zu können.

WIe geht es mir? Ja, depressiv. Ja, gut, Ja, zufrieden. Auch wenn das widersinnig klingt.

[ 08 Uhr 25 ] - [ Noch kein Kommentar ]

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