Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

02. Mai 2011

Der moderne Kreuzzug: Christen, schämt Euch!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Man mag zum Tode des Herrn bin Laden stehen wie man will. Aber den Tod eines Menschen zu feiern läßt sich mit angeblich christlicher Gesinnung nicht vereinbaren, finde ich. Dennoch wird er frenetisch gefeiert, und sogar die Merkelin ist froh darum.

Wenn es Osama war, dem sie ins Gesicht geschossen haben, dann habe ich ein großes Problem: mir fehlt ein Prozeß und ein Schuldspruch. Mir fehlt die Beweisaufnahme. Nicht, daß ich den Mann für unschuldig hielte, aber ein fairer Prozeß sollte schon sein in einer sich als zivilisiert betrachtenden Gesellschaft. Wobei ich sagen möchte, daß eine Gesellschaft, die wirklich zivilisiert ist, keine Kriege mehr braucht.

Der Zeitpunkt ist auch seltsam gewählt, gerade wo es in Amiland für Osamabaracke Barack Obama nicht wirklich gut läuft.

Bestattet wurde der mutmaßliche bin Laden natürlich so schnell wie möglich, angeblich um den islamischen Glauben zu respektieren. Der aber erfordert nach meinem Kenntnisstand eine Erdbestattung und nicht eine Entsorgung im Meer (die auch weitere Nachforschungen an der Leiche verhindert...).

Jetzt ist das schon lange (u.a. wegen Nierenversagens) totgeglaubte Gespenst zumindest offiziell tot. Und die Christenmenschen, die selbsternannten, jubeln beim Verstoß gegen Gottes Gesetze. Für eine Hinrichtung, der kein Prozeß voranging.

[ 12 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ]

Sehr praktisch, daß Osama tot ist. So kann er sich nicht mehr äußern.

Kategorie: Verschiedenes

Nun, so sagen die Amis, haben sie ihn erwischt, den Osama bin Laden. Allerdings haben sie ihn nicht festgenommen, sondern umgelegt. Das hat den Vorteil, daß er nichts mehr zu seiner Verteidigung sagen kann. Oder zur Anklage. Oder überhaupt.

Identifiziert wurde er angeblich mit einem DNA-Test. Denn anders geht das wohl nicht mehr, sie haben ihm anscheinend voll in die Fresse geschossen. Hoffentlich haben sie die richtige Zahnbürste genommen.

Nun warte ich auf die Verschwörungstheorien zu diesem Fall: Denn zur Not kann man das mit dem Test auch behaupten, zumal das Original offenbar fehlt. Diesmal könnte ich mir aber sogar mal vorstellen, daß da etwas dran ist.

[ 08 Uhr 51 ] - [ 10 Kommentare ]

01. Mai 2011

Dünnhäutig reloaded.

Kategorie: Verschiedenes

Vor einiger Zeit stellte ich dünnere Häutigkeit fest als gesund ist.

Kurz darauf war ich krankgeschrieben. Die Stimmung ist nach deutlicher Erhöhung meines Antidepressivums Venlafaxin auf 375mg (450 ist Ende Gelände) spürbar besser. Nur fehlt es mir noch immer etwas an dickem Fell.
Wenn mir irgendetwas quer kommt, etwas nicht paßt, jemand mich nervt, dann verliere ich relativ schnell die Fassung. Allerdings merkt man das von außen nur selten, eher spät, wenn ich schon richtig durch bin. Ich neige dazu, das innerlich auszutragen. Ist zwar auch besser als vor einiger Zeit, aber wirklich gut ist anders. Denn eigentlich bin ich als einer bekannt, den, solange fit, nichts so schnell erschüttert. Wenn ich nicht in einer Episode hänge, bin ich sehr geduldig und schwer aus der Fassung zu bringen.

Naja, jetzt darf ich so sein, bin ja schwerbehindert, ne?

Manchmal finde ich das Leben komplizierter als nötig. Aber andere sind kein Maßstab, und wenn sie es wären, wurde mir dieser auch nichts nützen. Immerhin geht es mir einigermaßen, darauf kann man aufbauen.

[ 19 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Münster: Neuer Skandal um Blumenkübel!

Kategorie: Kaeseblatt

Skandalös- nach dem Blumenkübel-Skandal vom vergangenen August wird vom hiesigen Bahnhofsviertel eine neuerliche Blumenkübel-Zerstörung gemeldet. Vom Lokalen Käseblatt diesmal, nicht von der Konkurrenz in Blau. Soll so der Erfolg der Münsterschen Zeitung für die Westfälischen Nachrichten wiederholt werden? Ich glaube nicht, daß dies funktioniert. Das ist zu Guttenbergig.

[ 00 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ]

30. April 2011

Behindert.

Kategorie: Verrueckt

Ich hatte keine Wahl. Nach dem Beginn (beziehungsweise dem Erkennen) der zur Zeit laufenden depressiven Episode habe ich doch das Gefühl, daß mich diese Krankheit behindert. Dadurch, daß sie immer wieder auftritt, dadurch, wie sie auftritt, dadurch, daß sie meine Existenz zu bedrohen droht, sah ich mich gezwungen, Antrag zu stellen auf Feststellung einer Schwerbehinderung. Auch wenn ich nicht zu hoffen wagte, daß da etwas bei herumkommt, leitete ich am 23. März (Auf sanften Druck von SuMu) das Nötige in die Wege.

Heute hatte ich dann den Bescheid im Briefkasten. Fünfzig Prozent Schwerbehinderung ab Antragstellung.
Bescheid über Schwerbehinderung.
Nun kann man mir nur noch kündigen, wenn das Integrationsamt zustimmt. Ich bekomme außerdem mehr Urlaub und irgendwelchge Steuervorteile.

Wenn ich wählen könnte, wäre ich aber trotzdem lieber gesund.

[ 20 Uhr 37 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Affenhirn auf Eis, wissenschaftlich gegessen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

„In [INSERT:X-beliebige Gegend, Hauptsache, ganz weit weg, vorzugsweise Südostasien] gibt es ja angeblich(TM) so als Besonders festliches Gericht Affenhirn auf Eis. Da wird ein Affe mit dem Kopf in der Mitte in einem Loch in einem speziellen Tisch festgeklemmt. Dann hauen alle so ein bißken mit Hämmerchen darauf herum, bis [INSERT:Affe tot|Hirn weich|Schädel kaputt]. Dann wird mit einer Machete die Schädeldecke abgehackt und das Gehirn noch warm direkt aus dem Schädel rausgelöffelt.“

Weit weg passieren immer die seltsamsten Dinge. Auch diese Konsumform eigenartiger Genüsse. Da nun dieses Gericht Affenhirn auf Eis heißt, frage ich mich, wo denn das Eis zum tragen kommt? Selbst wenn es einfach nicht überliefert sein sollte, fällt mir keine Möglichkeit ein, das noch im Schädel befindliche Gehirn, welches ja direkt da rausgelöffelt wird, noch auf Eis zu packen, zumal der Affenkopf in der Tischplatte klemmt und der Affe dranhängt.

Doch gibt es natürlich unschlagbare filmische Beweise für solche Bräuche wenn auch eislos: Zum einen: Indiana Jones und der Tempel des Todes, zum anderen Mondo Cannibale. Die wissenschaftliche Reputation dieser Filme ist bekanntlich über jeden Zweifel erhaben. Bei der Forschung nach weiteren Belegen zu diesem Gericht stoße ich jedoch immer nur auf: ich habe gehört, daß man angeblich soll.

[ 11 Uhr 29 ] - [ 5 Kommentare ]

Adolf, die Nazi-Sau. Führer der Zombies.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Heute vor sechsundsechzig Jahren hat sich Hitler gestorben. Aber irgendwie auch nicht, denn seit seinem Auftauchen auf der Bühne ist er nicht totzukriegen. Das „Argument“, unter Adolf hätte es das nicht gegeben stirbt z
Den Rest lesen ]

[ 08 Uhr 52 ] - [ 2 Kommentare ]

29. April 2011

Anachronistische Hochzeit.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Es nervt. Willi und Käthe auf allen Kanälen, in allen Zeitungen und Blogs, als wäre die Demokratie nie erfunden worden. Da hier nun keinen Kaiser mehr haben seit 1918 nehmen wir eben Leihkönige. Schließlich fließt da auch arisches deutsches Blut drin, Sachsen-Kloburg-Kota.

Und ich schreibe auch noch darüber. Aber ich habe auch keine Möglichkeit, mir das am Arsch vorbeigehen zu lassen. Nerv.

[ 12 Uhr 08 ] - [ 8 Kommentare ]

Der schicke Narwal und der vierte Feuerfuchs. Für mich unerfreulich.

Kategorie: Vernetzt

Am späten Dönerstagnachmittag machte ich das frisch veröffentliche Upgrade von Ubuntu 10 auf 11. Dabei installierte mir das Teil gleich den neuesten Firefox. Soweit, so schlecht. Denn trotz entsprechender Aktualisierung der AddOns funktionierte das wichtigste überhaupt nicht mehr: Die Lesezeichen waren futsch. Obschon gesichert, ließen sie nicht nicht wiederherstellen. Darin enthalten waren auch meine gesamten Feeds. Eine Katastrophe für mich engagierten Blogger, der über Achtzig davon im Abo hat.

Nach langen Stunden gab ich auf, da noch etwas reparieren zu wollen, und guckte, ob ich mit Google Chrome etwas reißen könnte. Tatsächlich importierte er die Lesezeichen aus Xmarks. Nur die Feeds blieben geschreddert, hätten mir in der Form aber auch nicht viel gebracht. Also gab ich sie in mühevoller Arbeit in den Google Reader ein, per Copy und Paste. Und dachte mir, wenn der Scheiß eh alle vom Datenkraken ist, gibt es doch bestimmt auch eine passende Erweiterung, die mir meldet, wenn sich in den Feeds im Google Reader etwas tut.

Gibt es. Der Tag ist halbwegs gerettet, allerdings nur halbwegs. In manchem hatte der Feuerfuchs genau das, was ich brauchte, zB Tags aus dem Kontextmenü.

Nunja, verbockt. Nimmt mich wunder, ob auch andere dieses Problem haben.

[ 00 Uhr 05 ] - [ 2 Kommentare ]

28. April 2011

Der alte Fetisch der Institutionen: Passierschein A38.

Kategorie: Verrueckt

Stapel von AntragspapierIch liebe es. Wenns darum geht, irgendeiner Einrichtung oder Behörde Geld zukommen zu lassen, ist alles ganz einfach. Will ich aber eine Leistung zurückhaben, dauert es ewig lange, nachdem erstmal seitenweise Papier eingereicht werden muß.
Zum Beispiel 15 von mir und nochmal 9 vom Doc. Großartig. Bis ich erstmal die Formulare beisammen hatte, die alle irgendwie Bezeichnungen hatten in bestem Amtsdeutsch, aber normalen Bürgern völlig unverständlich. Bis ich herausgefunden hatte, was ich denn nun brauchte. Passierschein A 38 auf der Website der DRV-Bund, die Verrückte macht. Gut, daß ich schon verrückt bin, sonst wäre ich es noch geworden.

Furchtbar. Wie soll sich da der zu Rehabilitierende zurechtfinden?

[ 13 Uhr 47 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Damals©, als ich noch jung war, sahen elektronische Spiele noch so aus:

Kategorie: Vernetzt

LCD-Spiel SQUISH von Nintendo (1986), zugeklappt.
LCD-Spiel SQUISH von Nintendo (1986), geöffnet.
Damals, ja damals waren sie noch sehr verbreitet, die sogenannten LCD-Spiele, die jeweils üblicherweise ein einziges Spiel im Gehäuse hatten. Ich besaß nie eins, ich hatte ohnehin schnell genug davon, aber sie waren ziemlich angesagt.

Dieses Gerät von 1986 ist mir beim Entrümpeln unserer Rumpelkammer in die Hände gefallen. Nintendo, noch heute ein Marktführer für Zockgeräte.

[ 11 Uhr 21 ] - [ 3 Kommentare ]

27. April 2011

Gestern und heute.

Kategorie: Verschiedenes

1993: Jung und schön:
Ulf im Jahre 1993.
Ulf im Jahre 2011.
2011: und.

[ 16 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]

Soll und Haben. Oder: Da kann ja jeder kommen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

„Der oder die soll ja das und das gemacht haben.“
Hat oder hat nicht? Ich will Fakten, keine Gerüchte.

Ich hasse, wenn jemand sagt, „jemand soll gemacht oder gesagt haben“ oder aber genausogut „man sagt ja, daß...“

Vor einigen Tagen wurde mal wieder diese alte Geschichte ausgegraben, daß [INSERT_FIRMA] mit [INSERT_NAZIPARTEI] unter einer Decke stecken soll. Belege hat mir da noch niemand gebracht, die über Man sagt hinausgingen.

Klassisches Beispiel von Gerüchten, Numero Eins: Thalia gehört ja angeblich zu Scientology.
Ich habe mühsamst gesucht zu diesem Thema. Heraus kamen aber immer nur angebliche Fakten, niemals irgendwelche echten solchen. Immer nur die Bahauptung, daß das angeblich so sei.
Mit diesem Angeblich kann der Gerüchteverteiler später bei Bedarf auch den Kopf aus der Schlinge ziehen, wenns denn sein muß. Denn er hat ja nicht gesagt, daß das wirklich so sein tut, sondern daß man sagt, daß angeblich.

Klassisches Beispiel von Gerüchten, Numero Zwei: Birkenstock finanziert angeblich die NPD.
Die Story ist schon uralt, und ich habe nie aufgehört, meine Latschen dort zu kaufen, denn angeblich reicht bei mir nicht für eine Verurteilung. Wäre ja noch schöner, wenn jemand verurteilt würde, weil man sagt, er habe angeblich ein Verbrechen begangen, ohne daß Beweise geprüft würden. Kann ja jeder kommen. Auch die Konkurrenz vielleicht?
Das Birkenstock-Gerücht gibt es übrigens auch mit Scientology.

Der Müller-Milch-Chef finanziert die NPD ebenso angeblich. Diese Geschichte ist genauso alt, viele viele Jahre nämlich, und in all den Jahren, die diese Gerüchte bestehen, ist noch nicht ein einziger Beweis aufgetaucht. Bei der Suche finde ich in allen Fällen immer nur die GERÜCHTE.

Und die, die mir diese Gerüchte erzählen, sind stinkesauer, wenn ich sie nicht unbewiesen glaube. Im Idealfall hat man mal einen Beweis gesehen, kann ihn aber nicht mehr wiederfinden oder hat ihn gelöscht.

Vom Hörensagen lernt man lügen.

Gerüchte haben, ob im Großen wie hier oder im kleinen wie unter „KollegInnen“ nur einen Zweck: Existenzen zu beschädigen oder gar zu zerstören. Ich gebe deshalb nichts darauf. Ich will Belege für Behauptungen.

Da kann ja jeder kommen.

[ 11 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

26. April 2011

Warum nicht einfach den Kopf abhacken?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich bin ja kein Freund der Todesstrafe. Aber warum müssen die Länder, die sie noch haben, diese immer so kompliziert machen? Lassen wir die Staaten mit Scharia mal außen vor, die sind da ohnehin besonders seltsam eingestellt. Aber sich als zivilisiert betrachtende Staaten wie einige in den USA machen die Todesstrafe viel zu kompliziert.

Der elektrische Stuhl ist unmenschlich, weil so mancher Delinquent auf diesem länger als menschenwürdig buchstäblich herumbrutzelt. Da fing auch jemand schon mal an zu brennen, und mancher war kaum totzukriegen. Nicht schön.

Die Giftspritze, ein Cocktail aus Pentobarbital (welches von der europäischen Firma Lundbeck produziert wird) gegen das Bewußtsein, einem Relaxans zum Ersticken und noch irgendwas ist auch recht aufwendig. Opfer festschnallen, dann ewig lange eine Vene suchen, besonders, wenn der Betreffende Junkie war und alle Venen im Arsch sind, und dann das Zeug spritzen, was auch nicht immer so gut klappt... Jedenfalls hatten schon einige den Atemstillstand, obwohl sie noch bei Bewußtsein waren. Außerdem, selbst wenn der Tod an sich binnen fünf Minuten eintritt, kann die Gesamtaktion eine dreiviertelstunde dauern. Nicht schön.

Mit der Gaskammer hat man ja als Deutscher ohnehin so seine Probleme. Aber das in einem speziellen Verfahren freiwerdende Blausäuregas erzeugt auch einen Atemsillstand. Zwar gibt es was gegen Krämpfe vor dieser Aktion, aber zwei bis drei Minuten bleiben sie bei Bewußtsein, ohne atmen zu können. Nicht schön.

Wenn man denn schon hinrichtet und so bei nachträglich erwiesener Unschuld eine Rehabilitation unmöglich macht, warum nicht mit der Guillotine? Damit ginge das mit wenig Aufwand in Sekundenschnelle. Oder ist der Anblick abgetrennter Köpfe und größerer Mengen Blut den Verantwortlichen nicht zuzumuten? Bloß nicht die Finger beschmutzen, bloß nicht sehen, was passiert?

Aber noch viel besser, als einfach den Kopf abzuhacken, wäre, ihn ganz dranzulassen.

[ 13 Uhr 30 ] - [ 7 Kommentare ]

Innere Reinigung durch äußere Entsorgung.

Kategorie: Verrueckt

Ulfs Bauteile vom Computer!Ich habe ja vor einiger Zeit begonnen, vorwiegend nicht mehr benötigte Elektronik und Bauteile zu zerlegen, zu sortieren und dann bei ebay zu verkaufen. Ich schrieb bereits, daß es mir weniger ums Geld geht als darum, daß noch brauchbare Teile weiter gebraucht und nicht enfach weggeworfen werden.

Ob sich der damit verbundene Aufwand finanziell lohnt? Geht so, viel nehme ich nicht ein damit. Aber ich befreie mich (und meine Liebste) damit von überflüssigem Ballast. Auch bei meinen Eltern lagert noch Zeug, welches nicht in unsere Bude paßt. Gestern habe ich meinen alten PC mitgenommen und zerstückelt.

Es befreit irgendwie. Ich höre auf, Dinge zu horten, die ich nicht mehr brauche. Ich befreie mich von Ballast. Irgendwie befreit das auch meine Seele, irgendwarum auch immer. Ich entrümpele.

Außerdem ist das natürlich wieder mal das, was mir mein Therapeut immer gepredigt hat, nämlich das A und O in der nicht-medikamentösen Bepressionsbehandlung: Aktivität.
Da das aber für mich in den Komplex „Aufräumen“ gehört und damit im Erfreulichkeitsspektrum in der Nähe von Bügeln, Telephonieren und Zähneziehen liegt, fühle ich mich auch noch wie ein Held. Ich hasse es und tu es trotzdem! Mann, bin ich ein Supermann!

[ 12 Uhr 23 ] - [ 1 Kommentar ]

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