Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

25. April 2011

Zukunftsvisionen.

Kategorie: Vernetzt

Sogar ich alter Sack war einmal jung. Vor dreißig Jahren hatte ich natürlich jede Menge Kinder-Wissenschaftsbücher wie „Was ist Was“ und „Erklär mir die Welt“. Keine Ahnung, obs das noch heute gibt.

Natürlich standen da auch ein paar Dinge über Computer (die sehr viel größer und sehr viel teurer waren als heute, dafür aber auch in Vergleich zu heute fast nichts konnten). Und natürlich wurden auch Zukunftsvisionen geschildert, wie die Autoren im Jahre 1980 überzeugt waren, daß die Zukunft (also damals 2010) aussehen würde.

Autos, die ganz selbständig über die Autobahn bretterten, während die Eltern (Papa natürlich auf der Fahrerseite!) ihre Sitze nach hinten gedreht hatten und mit den Kindern Spiele spielten. Keine Idee allerdings, wie das funktionieren sollte. In der ersten Hälfte der Achtiger sah ich dann mal etwas über die Entwicklung von Navigationsgeräten. An der Innenseite der Räder waren schwarz-weiße Scheiben, die optisch abgetastet wurden. Die Anweisungen in Form eines LCD-Displays wurden im Kofferraum errechnet. Im gesamten Kofferraum. Hat sich nicht durchgesetzt, und heute haben wir GPS. Allerdings muß man noch immer selbst fahren, und das Gehirn wird auch noch gebraucht, immerhin sind schon einige Menschen beim blinden Starren auf den Navi in Flüsse oder Häuser gebrettert.

Fliegende Autos hat auch noch niemand entwickelt und anscheinend hat dies auch niemand vor. Vielleicht auch besser angesichts der künftigen Versorgung mit Mineralölen. Auf dem Mars waren wir noch immer nicht, und der Mond ist auch noch nicht besiedelt.

Na gut, telephonieren oder wie man das nennen soll mit Bild habense ja hinbekommen.

Hat damals® eigentlich irgendjemand darüber geschrieben, daß irgendwann alle miteinander vernetzt sein werden? Daß man überall auf der Erde ohne Kabel zu in der Regel bezahlbaren Preisen telephonieren kann? Daß man Geschäfte weltweit abwickeln kann, ohne seinen Arsch vom Sofa zu erheben, es sei denn, man muß während einer Auktion auf ebay oder beim Onlinebanking dringend aufs Klo? Hat jemand daran gedacht, daß man einmal seine gesamte Musiksammlung ausgerechnet auf einem Telephon bunkert, auch Filme, Spiele und hassenichesehn.

Deshalb verzichte ich auf Zukunftsvisionen. Es wird doch alles anders als wir uns heute vorstellen.

[ 20 Uhr 49 ] - [ 3 Kommentare ]

Wenn es nicht mehr weiter geht... Hilfen (nicht nur) für psychisch Kranke.

Kategorie: Verrueckt

Toll. Durchgeknallt? Nicht mehr arbeitsfähig? Den ganzen Tag frei?
Super. Du kannst jetzt den ganzen Tag Unterschichtenfernsehen gucken und zu Deiner Geisteskrankheit auch noch völlig verblöden. Die Zeit totschlagen mit Stumpfsinn, die Langeweile durch Langeweile ersetzen.

Dabei möchtest Du doch gerne irgendwie ein wenig arbeiten?

Oder aber Du bist psychisch krank, nicht grundsätzlich arbeitsunfähig und hast wegen Deiner Krankheit gerade den Job verloren?
Du weißt nicht, wie es weitergehen soll? Mußt Du Dich beruflich verändern? Wie denn? Oder gibt es noch Möglichkeiten, Deinen Beruf wie bisher auszuüben?

Dir geht es nicht gut und Du bist mit all diesen Dingen gnadenlos überfordert? Macht nichts, denn Du kannst Dir helfen lassen. Frage mal einfach in Deiner örtlichen Klapsmühle oder bei Deinem Psychiater nach, was es für Angebote gibt.

Zum Beispiel Geschützte Werkstätten, in denen man zwar nur für ein Taschengeld, aber dafür immerhin und ohne Leistungsdruck etwas sinnvolles arbeiten kann. Oder aber Unterstützung bei Umschulung und ähnlichem. Oder sonstige Maßnahmen zur Tagesstruktur.

Wenn man mit allem überfordert ist, ist es praktisch, das, was einen überfordert, abzugeben an Profis.

[ 09 Uhr 18 ] - [ 3 Kommentare ]

24. April 2011

Dosenfleisch.

Kategorie: Verschiedenes

Dosenfleisch, nicht mehr ganz frisch.

[ 08 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]

23. April 2011

Der Sinn. Gute Nacht.

Kategorie: Verschiedenes

Die Suche nach dem Sinn des Lebens habe ich längst aufgegeben. Nicht, daß ich das Leben für sinnlos erachte, doch habe ich den Sinn des Lebens zu suchen einfach nicht mehr nötig. Mir ist einfach egal, ob das Leben nun einen Sinn hat oder nicht. Ich lebe einfach. Was würde das schon ändern? Nichts. Ob das Leben einen Sinn hat und wenn ja, welchen ist insofern eine recht überflüssige Frage. Ich mache durchaus auch sinnlose Sachen ganz gerne, wie mit meiner Liebsten dummes Zeug reden oder meine Mitmenschen veräppeln.

Warum suchen alle immer nach Sinn, nach Transzendenz und einer Begründung für all die Katastrophen wie Tsunamis und Kernschmelzen (interessanterweise fragt kaum jemand nach dem Sinn von erfreulichen Ereignissen wie unserer Hochzeit oder dem Mauerfall). Das ist doch alles eigentlich scheißegal. Ich lebe, das ist nunmal so, daran kann ich nichts ändern. Naja, im Prinzip schon, aber das macht überhaupt keinen Sinn. Ich lebe also, also mache ich das einfach. Dafür brauche ich weder Sinn noch Transzendenz noch Spiritualität. Wenn ich immer nach sowas fragen würde, würde ich ja gar nimmer fertig werden mit irgendwas.

Wenn das Leben nun sinnlos sein sollte- so what? Irgendwann ist es ohnehin vorbei, und dann ist erst recht egal, obs sinnvoll war oder nicht.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist Unfug. Denn sie hält nur vom Leben an sich ab.

[ 21 Uhr 15 ] - [ 4 Kommentare ]

Reingedrückt.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Auch wenn ich heute nur die Themen anderer aufgreife, dieses hier finde ich schon wichtig.

Scan Drücker-FlyerZur Zeit sind besonders hier in der Bahnhofsgegend junge Leute unterwegs, die auf Dich zukommen, sich Dir in den Weg stellen und Dich anlabern. Ob er Dich kurz fragen dürfe, ob Du ihm helfen könntest. Und erzählt dann irgendetwas von unzuverlässigen Schülern, die Zeitungen anstatt sie zuzustellen dem Altpapier überantworten. Er brauche Testpersonen, die kostenlos für zwei Monate Zeitschriften abonnieren. Auch wenn Du darüber erst nachdenken möchtest- nein, es muß unbedingt heute passieren, denn später sei er weg, er sei schon lange unterwegs.

Er erzählt Dir von den ganzen Vorteilen. Nein, es sei kein Vertrag. Dann fragt er Dich nach den persönlichen Daten, auch nach der Bankverbindung. Bankverbindung für ein Gratis-Abo? Ja, wegen der Schufa-Einträge und ob man schon mal bei denen ein Abo nicht bezahlt hätte, wegen der Vertrauenswürdigkeit.

Das ist fast ein Witz, finde ich. Nur fällt mir das Lachen schwer. Demjenigen, der es bei mir versucht ziemlich bald auch. Die dahinter steckende Firma kassiert. Der, der Dir das Abo hinterhältig aufzwingt, hat relativ wenig davon. Die Drücker selbst werden auch in der Regel auch nur ausgebeutet mit Knebelverträgen.

Vor mehr als zehn Jahren stand mal einer vor der Haustür, der sich als Haftentlassener ausgab. Damals ließ sogar ich mich belabern. Er fing an damit, daß er eine Umfrage mache, was man denn so von Haftentlassenen halte. Kaum hatte ich unterschrieben und die Tür geschlossen, bemerkte ich, daß ich reingefallen war und faxte sofort meinen Widerruf an die Hintermänner.
Spaßigerweise tauchte genau dieses Thema mit genau dieser Masche kurze Zeit später im Fernsehkrimi, ich meine im Tatort, auf.

Also, seit auf der Hut. Oder wenigstens auf der Mütze.

[ 16 Uhr 06 ] - [ 2 Kommentare ]

Und Orwell hatte doch nicht ganz recht.

Kategorie: Vernetzt

Big Brother is watching you - Der Große Bruder beobachtet Dich. George Orwells 1948 erzeugte Zukunftsvision 1984 entwarf das Bild eines totalitären Staates, der jeden Schritt seiner BürgerInnen überwacht. Heute sind viele überzeugt, das sei alles so eingetreten, wir in dem Roman beschrieben.

Jein.

Denn der Staat muß uns eigentlich gar nicht überwachen. Das machen wir schon selbst. Facebook, Twitter und Blogs lassen einen großen Teil des Privatlebens anderer Leute (wie meinereiner) exzellent beobachten.

Nicht Big Brother überwacht uns, wir geben ihm die Daten freiwillig.

Na gut, die Geschichte mit den Bewegungsdaten war vielleicht nicht ganz freiwillig, aber daß das geht, wußte ich schon, als ich mir vor etwa einem Jahr ein Smartphone kaufte. Und daß Daten ohne Ende gesammelt und gehandelt werden ist noch länger bekannt. Länger noch als Payback-Karten auf dem Markt sind. Und trotzdem wurden und werden sie genutzt. Freiwillig.

Wer sich nun über die Positionsspeicherung bei Smartphones (sei es mit Apple sein iOs oder mit Google sein Android) beschwert, sollte sich auch überlegen, ob er nicht auch ohne iPhone und Co. zu beobachten ist.

Bargeldlos zahlen mit der Kreditkarte oder der EC-Karte? Wo immer Du willst, hinterläßt Du eine Spur.
Payback-Punkte sammeln? Ich weiß, was Du gestern wo gekauft hast!
Mobiltelephon ohne Smart? Als ich mal von der Geschlossenen ausgebüxt bin um mich vor einen Zug zu werfen wurde ich damit recht schnell ungefähr geortet.
Facebook? Vielleicht sogar ein geheimes Profil? Naja, wer im Betrieb von Fratze die entsprechenden Rechte hat...
Blog? Ich lasse hier ziemlich offen die Hosen runter. Wenn auch nie ganz, aber man erfährt hier schon eine Menge über mich.

Wer selbst mit seinen Daten um sich wirft (wie ich), der sollte sich auch nicht über diesen Kram zu sehr beschweren.

[ 13 Uhr 20 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Nichts neues: Wir wissen, wo Du gewesen bist!

Kategorie: Vernetzt

In jüngerer Zeit rücken die Machenschaften der Smartphone-Betriebssystem-Erzeuger mehr und mehr ins Bewußtsein. Seltsamerweise fing das bei Apple und seinem iPhone an: Es sammelt und speichert Daten, wo man wann an welcher Stelle war. Kurz darauf erst berichteten die Berichtenden darüber, daß das Smartphone-Betriebssystem Android dasselbe auch tut.

Mir war das eigentlich schon, seit ich Android benutze, bekannt, denn immer wieder wurde etwas derartiges vermutet. Und Android ist ja ein auf Linux basierendes System der als Datenkrake verschrieenen Firma Google. Eigentlich hätte das also schon vor dem Kult-Spielzeug von Apple (einer Firma, die ja auch gerne Kundendaten sammelt, was auch nicht erst seit gestern bekannt ist) erst später dran sein müssen mit der scheinbaren Enthüllung.

Also Leute, kommt runter. Zumindest bei Android hätte man drauf kommen können.

Natürlich stört mich das. Auch wenn ich nicht weiß, was die genau mit den Daten anfangen wollen. Aber die Firmen haben bestimmt mehr Ideen als ich, was das betrifft.

[ 10 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]

22. April 2011

Osterhasenfestbraten.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

OsterhaseDas ist ja ein für Münster typischer Skandal, der daraus gemacht wird, daß der Bücherverkaufskonzern Thalia in seiner Werbung das Wort Hasenfest statt Ostern verwendet. Eigentlich wollte ich mich auf dieses Thema gar nicht einlassen. Wird ja schon genug drüber geschrieben. Aber mir fällt heute nichts besseres ein.

Ich sage nur „keep smiling“ - der Hase ist ja doch nur ein Symbol der Göttin Ostara, deren Name irgendwie Pate stand für Ostern, welches also auch keine christlichere Bezeichnung ist für das von den christlichen Kirchen begangene Fest. Insofern ist schnurz, ob Ostara-Hasenfest oder Ostara-Ostern. Dann sollten die Meckerer gleich anstreben, das umzubenennen, den Feiertagen eine christlichere Bezeichnung zu geben. „Auferstehungsfest“ oder so.

Btw. Das Gegenteil von Ostern ist nicht Hasenfest, sondern Western.

[ 09 Uhr 57 ] - [ 1 Kommentar ]

21. April 2011

Gelegentliches Gemetzel.

Kategorie: Verschiedenes

Gelegentlich fragen mich Artgenossen, wie ich mir nur so gräßliche Filme ansehen kann wie Cannibal Holocaust und Zombies unter Kannibalen. Der Versuch einer Antwort:

Zum einen gucke ich
Den Rest lesen ]

[ 09 Uhr 54 ] - [ 2 Kommentare ]

20. April 2011

Führers Geburtstag oder: Unser Jahrhundert-Hitler.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich erinnere mich noch gut an den Tag heute vor zweiundzwanzig Jahren: Der Tag, an dem Adolf Hitler hundert Jahre alt geworden wäre, hätte er nicht vierundvierzig Jahre zuvor sich ein etwas unsanftes Ende genommen.

Was sind zwölf Jahre? Eigentlich nicht wirklich viel, aber in diesen zwölf Jahren hat der GröFaZ (Größter Feldherr aller Zeiten) unmenschliche Leistungen vollbracht: Einen großen Teil der Welt angezündet mit fast sechzig Millionen Opfern und währenddessen auch noch ein paar Millionen Menschen umbringen lassen, weil sie ihm einfach nicht paßten. Auch heute noch wirkt das gewaltig nach, 66 Jahre nach dem Suizid des GröBaZ (Größter Brandstifter aller Zeiten). Manches spricht man lieber nicht aus (und meistens ist das auch gut so).

Wie präsent die Nazizeit auch heute noch hier ist, fiel meiner Liebsten auf, die als Schweizerin bis zu ihrem Umzug zu mir damit so gut wie gar nicht konfrontiert worden war, auch mit Krieg und so nicht- schließlich ist die Schweiz neutral.

Früher® dachte ich, wenigstens sei als Folge der Antisemitismus abgeschafft worden. Doch wurde ich bald eines Schlechteren belehrt. Mittlerweile kriecht dieses Nazi- und Rassistengesocks immer offener aus den Löchern. Besonders in den Esoterikerkreisen um Jan Udo Holey, auch bekannt als Jan van Helsing, mit seinen Verschwörungstheorien, nach denen letztlich wieder „Die Juden“ an allem Schuld sind.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. (B.Brecht)

Schlimmer als Hitler selbst jedoch finde ich, daß so viele Menschen einem Mann hinterherliefen und blind gehorchten, dessen „Bildung“ so gut wie ausschließlich aus esoterischen, pseudowissenschaftlichen und rassistischen Schriften, die niemals einer wissenschaftlichen Überprüfung standgehalten hätten, bestand. Ohne seine Jünger wäre Adolf Hitler ein Nichts geblieben, so wie viele andere auch. Je bekloppter die Aussagen, desto mehr glauben ihnen.

[ 12 Uhr 03 ] - [ 6 Kommentare ]

Sie mag das Tastengeräusch nicht.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Wir Menschen haben manchmal eigenartige Vor- und Ablieben. Äh, Abneigungen und Vorneigungen. Ach, Ihr versteht mich schon. Während ich zum Beispiel zwar Käse in überbackener Form gerne mag, würde ich ihn niemals auf Brot oder pur essen. Bäh. Ist mir eklik. Auch wenn ich weiß, daß mir dadurch viel entgeht, aber Heuschrecken fallen mir da leichter.

Meine Liebste verabscheut das Anschlagsgeräusch von Tastaturen. Dagegen hilft jedoch Musik, was meiner Musikliebe sogar entgegenkommt. Woher diese Abneigung kommt, ist mir schleierhaft, aber eigentlich gibt es auch keinen objektiven Grund, über die Tafel kratzende Fingernägel furchtbar zu finden.

Ich habe ein Problem mit Blockflöten. Eigentlich schöne Instrumente. Aber sie verursachen mir körperliche Schmerzen, und zwar im rechten Ohr. Und dort entstehen sonderbare Verzerrungen. Eine CD kann ich allerdings soweit runterregeln, daß as nicht mehr auftritt, allerdings höre ich dann auch kaum noch etwas.

Meine Liebste findet Federn ungefähr so toll wie ich Spinnen auf der Hand.

Woher kommt das alles? Das ist doch nicht logisch?

[ 09 Uhr 24 ] - [ 4 Kommentare ]

19. April 2011

Energetisch! Esoterisch! Logisch! Und gebührenfrei!

Kategorie: Verkohlt

Ich mache jetzt meine eigene Naturesoterik-Praxis auf. Ich habe da eine MarktVersorgungslücke entdeckt. Die Kollegen Esoteriker denken immer noch nicht ganzheitlich-spirituell genug. Sie spezialisieren sich zum Beispiel auf Wasseradern und verscheuern dann Matten aus Kupferdraht gegen diese und gegen Erdstrahlen. Als wenn das reichen würde!

Geldquellen sind mindestens genauso gefährlich, und auch Geld fließt, genau wie Wasser! Aber ich schaffe ganzheitliche Abhilfe und bekämpfe das Übel an der Wurzel. Ich werde Sie von den fatalen Geldquellen befreien! Überschreiben Sie mir diese, ich nehme diese Last gerne auf mich. Und das ohne weitere Gebühren!

[ 20 Uhr 33 ] - [ 2 Kommentare ]

Die ZEIT verbietet Links auf dieses Blog!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Es sei beleidigend. Aha. Die machen sich also immerhin die Mühe, nachzugucken und wegzuzensieren. Das bedeutet zwangsläufig, daß ich relevant genug für solches bin. So richtig schlimm! Ich fühle mich schon fast als Alpha-Tier!
Zensierter Kommentar bei der ZEIT, ehedem mit Link auf dieses Blog.
Ist auch nicht das erste Mal.

[ 10 Uhr 47 ] - [ 3 Kommentare ]

Türkentitten.

Kategorie: Verkohlt

Nun hat sich, wie so viele Frauen zuvor, eine türkischstämmige Serienschauspielerin (von irgendeinem Unterschichtensender), entblättert für das Männermagazin, welches alle nur wegen der tollen Reportage lesen, die da angeblich drinne sind. Und so sieht der lüsterne Teil der Republik echt türkische Silikondrüsen und etwas Schambehaarung. So weit, so üblich. Wenn die Dame jetzt nicht den strengen Migrationshintergrund TÜRKISCH hätte. Da ist Fleischbeschau ja ziemlich schlimm (siehe Sibel Kekilli, die wegen einiger Pornofilme als „Dilara“ von ihrer Familie gefeuert wurde), deshalb hat sich die Serientussi schonmal bei ihren Eltern wortreich entschuldigt, bevor der Spieljunge überhaupt auf dem Markt war.

Neee, also echt. Ausziehen finde ich ja in Ordnung, aber sich dann dafür zu entschuldigen, das finde ich doof. Dann kann mans auch sein lassen. Aber für diese sagenhafte Enttäuschung mit den häßlichen Plastikbrüsten, dafür entschuldigt sich diese PappPlastiknase nicht. Silikon gehört ohnehin, wie @schrottgewitter richtig anmerkt, in die Fugen und nicht in die Brust.

Was soll also dieses Getue? Ob die mich anödende Perle auf dem Playboy deutschen, türkischen oder usbekischen Ursprungs ist, ohne Klamotten bleibt da nicht viel Unterschied.

[ 09 Uhr 46 ] - [ 4 Kommentare ]

RItalin. Auch für Erwachsene bald auf Kassenrezept.

Kategorie: Verrueckt

Methylphenidat ist das Mittel bei der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Es reguliert den Neurotransmitterhaushalt, und aus rappelig wird normal, aus zerfahren wird konzentriert, aus un- wird ausgeglichen. Bei Kindern wurde das Zeug von der Krankenkasse übernommen, nicht aber bei Erwachsenen, bei denen es nicht zugelassen war, obwohl sich das ADHS nicht immer auswächst.

Es mußte Off-Label behandelt werden und damit auf Privatrezept. Auch bei Generika immer noch teuer genug, im Falle meiner Gattin, der das Leben mit dem Stoff wesentlich leichter fällt, fast 50 Euro monatlich. Doch das Leben wird jetzt wohl billiger werden: Diverse Präparate mit MPH werden jetzt auch für Erwachsene zugelassen.

Endlich.

[ 08 Uhr 24 ] - [ 1 Kommentar ]

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