Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

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20. August 2015

Zahn um Zahn.

Kategorie: Verschiedenes

Etwas unscharf abgelichtete Kauleiste mit blutigem Tupfer und der frischen Zahnlücke.Frisch gezogener Zahn (von einer frühern Extraktion, der heute ist total zerstückelt worden)Bald kann ich nur noch weiche Drogen nehmen: Wieder war ein Zahn nicht mit sinnvollem Aufwand zu retten. Also: raus damit. Immerhin war ich einigermaßen tapfer und habe mir auch nicht in die Hosen gemacht.


[ 11 Uhr 01 ] - [ Noch kein Kommentar ]

08. Mai 2007

Corpus delicti

Kategorie: Verschiedenes

Stück von Ulfs 15er-Zahn

Knack hats gemacht. Jetzt brauche ich eine Krone, weils fast den halben Zahn weggehauen hat. Super.

[ 17 Uhr 41 ] - [ 7 Kommentare ]

13. Oktober 2010

Auf den Zahn gefühlt.

Kategorie: Verschiedenes

Kaputter ZahnDieses Miststück war schuld. Da hatte mein Zahnklempner schon vor einem halben Jahr daran rumgefuckelt und mir feierlich die schäbigen Überreste dessen gezeigt, was wohl mal ein Nerv gewesen war. Doch irgendwie hat sich an und um die Wurzeln dieser Ruine ein Abszeß gebildet, und das war sehr Aua. Nun hat der Doktor den Zahn aufgestemmt. Ohne Betäubung, ohne Schmerzen, aber mit viel lecker schmeckendem Eiter.

Kaputter Zahn, RöntgenVorläufig zugestopft mit Watte und irgend so Antibiotikazeugs fühlt es sich gut an. Aber morgen geht es weiter. Ob der Zahn bleibt oder als Terrorist des Mundes verwiesen wird, entscheidet sich noch.

[ 13 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

15. November 2010

Auf den Zahn gefühlt.

Kategorie: Verschiedenes

Wer Ärger macht, fliegt raus:

Ulf sein Dreisechser.

Der hier schon besungene Zahn mußte heute dran glauben. Eine Alternative wäre, so der Zahnarzt, die Wurzelspitzen zu kappen, das Zahnfleisch beiseite zu schieben und blablawoichschongarnichtmehrzuhörenkonnte.

Was er, der er mich nun anderthalb Jahrzehnte kennte, mir denn empfehlen würde? Ich wußte die Antwort eigentlich: Raus damit, kein Gefuckel und Gefackel.
Es war grauenhaft, er mußte fünftausendmal nachbetäuben, aber dann hatte er ihn- sogar im Ganzen. Bei mir ungewöhnlich.

[ 11 Uhr 35 ] - [ 8 Kommentare ]

05. März 2016

Verzahnt.

Kategorie: Verschiedenes

Immerhin, mein Zahnarzt hatte diese Ruine länger gebrauchsfähig erhalten können als er selbst vermutet hätte.

Nun tat es auf einmal ziemlich weh. Nachdem sich dann ein Brocken verabschiedete und eine hässliche Ruine zurückließ, wurde es schnell besser. Ich denke, ich sollte mich kommende Woche auf den Whg machen.


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[ 14 Uhr 17 ] - [ Noch kein Kommentar ]

14. Juli 2015

Zahnarzt-Mimimi.

Kategorie: Verrueckt

ZahnEigentlich ist meine Angst vorm Zahnarzt extrem bescheuert. Seit zwanzig Jahren habe ich einen sehr guten, doch der davor sitzt mir immer noch sehr im Nacken. Dabei ist Zahnarzt EIGENTLICH weniger schlimm als tätowiert zu werden, wenn man mal von den Geräuschen absieht. Tätowiert wird ohne Betäubung und es dauert viel länger als eine (normale) Zahnarztsession.

[ 09 Uhr 24 ] - [ Noch kein Kommentar ]

06. Mai 2013

Abgebrochen. Mimimimimi!

Kategorie: Verschiedenes

Abgebrochenes Stück Backenzahn.Plötzlich war etwas Hartes im Schokoladeneis. Ohne dass ich auf etwas gebissen hätte, ohne dass ich irgendetwas davon gemerkt hätte.

Ich ahnte sogleich nichts Gutes. Denn nicht das erste Mal verabschiedete sich unangekündigt und schmerzfrei ein Stück Zahn.

Deutlich zu groß, um es zu ignorieren. Fast die gesamte Innenfront des 46er-Molaren ist weggebrochen. Damit wäre der Rest des Zahnes nur eine Frage der Zeit.

Ich habe Angst.

[ 20 Uhr 12 ] - [ Noch kein Kommentar ]

16. Mai 2007

Ene mene muh und raus bist Du.

Kategorie: Verschiedenes

Trümmer des Restes von Zahn 15

War eine furchtbare Prozedur, der Rest saß nämlich ziemlich fest.
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[ 16 Uhr 54 ] - [ 4 Kommentare ]

26. März 2010

Mein Kiefer hat den Begriff SCHMERZEN neu definiert: Auf den Zahn gefühlt.

Kategorie: Vergangen

Ulf bekommt im Zahn gebohrt.Schmerzen. Zahnschmerzen. Die Ursache liegt schon drei Monate zurück, doch ich habe Angst vorm Zahnarzt. Obgleich der, zu dem ich seit bald eineinhalb Jahrzehnten gehe, erstklassig ist und prima betäubt. Spritze tut nicht weh und die Lokalanaesthestie sitzt immer prima. Doch früher hatte ich einen, da tat die Betäubungsspritze grausam weh und wirkte nicht richtig. Dieses Trauma schleppe ich heute noch mit mir herum.

Seit einer Woche traute ich mich schon nicht zum Zahnarzt. Trotz starker Schmerzen. Doch Ibuprofen half. Außerdem wollte ich nicht vor der Spätschicht gehen- nachher zieht er einen und schreibt mich krank, und das dann eine Stunde vor Schichtbeginn.

Doch gestern ging es nicht mehr. Trotz aller Pillen litt ich wahre Höllenqualen, und gegen 20:00 Uhr litt ich dermaßen, daß meine KollegInnen mich nach Hause schickten. Zum Notdienst ging ich trotzdem nicht. Nur ein einziger Zahnarzt außer Dr. Holtmann genießt genug Vertrauen bei mir.

Ich bombardierte meinen Körper mit Schmerzmitteln und nahm die dreifache Dosis Quetiapin. Das half mir über die Nacht. Und ich stand früh auf und rief an. "Machen Sie sich am besten sofort auf den Weg!"

Mein über alles geliebtes Krokofantilein kam mit. Das half. Ohne sie wäre die Fahrt hin und zurück wohl auch gefährlich gewesen.

Ich zitterte. Wirklich. Am ganzen Körper. Ich mußte sogar sediert werden. Aber er mußte nur eine (sehr tiefe) Füllung ersetzen oben. Und unten aber eine schlimmere. Und der Nerv mußte raus. Die Neugier siegte über die Angst: "Hann ich hen Nerv chehen, wenn Chie ihn chaus chaben?"
Nein, das ginge nicht. Da gebe es nicht mehr viel zu sehen, der sei schon größtenteils Humus.

Schade.

Eine Stunde rackerte er sich an meinen beiden Zähnen ab. Dann war er fertig. Ich auch.

Ich mußte mich auf meiner Station krank melden, denn mit Sedierung im Blut wäre zu arbeiten verantwortungslos gewesen.

Drei Stunden schlief ich meine Dröhnung aus. Jetzt gehts. Bin noch etwas matschig in der Birne, aber mein Kiefer fühlt sich besser an.
Er muß an den einen Zahn demnächst nochmals ran. Aber ich denke, das wird weniger dramatisch.

Aber nun bin ich wirklich völlig erschöpft.

[ 17 Uhr 25 ] - [ 6 Kommentare ]

20. Juni 2016

43 - The Number of the Beast.

Kategorie: Verschiedenes

Den Eckzahn auf der Position 43 (unten rechts) hatte mein Zahnarzt ursprünglich für der Rettung würdig befunden, so dass er kürzlich auferstanden aus Ruinen wurde.

Heute früh erwachend gefiel mir das Gefühl in der Gegend nicht. Gar nicht. So warf ich Ibuprofen ein mit dem Vorsatz, sollte danach
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[ 11 Uhr 19 ] - [ Noch kein Kommentar ]

24. September 2011

Wer sterben soll, soll auch nicht fressen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Das alttestamentarische Prinzip von Vergeltung heißt „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Letztlich versteht man das heute vor allem als eine Beschränkung, daß der Täter nicht schlimmer bestraft werden soll als er getan haben sollen tut.
Zeichnung Galgen.
Auch wenn sich die amerikanischen Propagandisten der Todesstrafe als Christen betrachten, pochen sie auf ein Recht, welches der angebliche Religionsstifter angeblich außer Kraft gesetzt haben müßte mit seiner Äußerung zu rechten und linken Backen*1. Dieses Prinzip von Gnade ignorieren diese gerne, und in Texas setzen sie, wie ich über Tobias erfuhr, noch einen drauf: Man gönnt dem Delinquenten nicht einmal seine letzte Mahlzeit, die Henkersmahlzeit. Der Betreffende habe ein solches Privileg nicht verdient.

Scheiß auf Achtung, auf Würde, auf Menschenrechte. Und darauf, daß auch schon nachweislich Unschuldige abgemurkst wurden. Wobei die verwendeten Methoden auch nicht unbedingt menschlich sind.

Wenn jemand etwas verbrochen hat, dann möge er natürlich angemessen bestraft werden. Nur, Auge um Auge- wer beklaut dann den Einbrecher, werden denn auch Schläger verprügelt und solcherlei? Sollte sich der Staat auf das Niveau der Verbrecher herabbegeben, indem er an den Verurteilten ein Gleiches tut wie diese taten?


PS: Ich finde, die Todesstrafe erfüllt mehrere Kriterien, sie als Mord zu klassifizieren.
- Niedrige Beweggründe: Rache ist ein solcher.
- Grausam: Auch die Giftspritze, die Gaskammer und der Elektrische können ziemlich qualvoll sein, und das Warten auf seine Hinrichtung und schließlich auf den Tod sind dies gewiß.

[ 11 Uhr 56 ] - [ 4 Kommentare ]

10. Oktober 2015

Zahn der Zeit.

Kategorie: Vergangen

Mir war schon aufgefallen, dass er nicht mehr so springen mochte wie bisher. Immerhin war er im vergangenen Jahr einmal gar über den Couchtisch samt Computer und so herübergesprungen, um aufs Sofa zu gelangen- ohne
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[ 12 Uhr 14 ] - [ Noch kein Kommentar ]

12. Oktober 2010

Zahnschmerzen! Aua! Scheiße! Ich hasse das!

Kategorie: Verschiedenes

Zahnbohrer
Seit gestern plagt mich der Viersechser. Unten links der vorletzte solche. Ich dachte, nach dem mein Zahnklempner in einer mühevollen Bohrerorgie diesen Mistzahn bearbeitet hatte, hätte ich Ruhe. Nichts da. Und es wird schlimmer. Jetzt bin ich an dem Punkt, freiwillig (!) loszuzuckeln. Aber heute geht das nicht mehr- ich will nicht so sein wie die, die ewig lange schon Beschwerden haben und dann am Wochenende kurz vor Feierabend kommen und dann muß alles sofort gehen.

Bis morgen werde ich mich mit Ibuprofen über Wasser halten. Nur zuviel ist nicht, dann steigt der Lithiumspiegel. Egal, lieber Zittern als Zahnweh.

AUA!!!

[ 16 Uhr 44 ] - [ 4 Kommentare ]

29. März 2013

Frostern? Und?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eingeschneites Osterei.Ja, es ist kalt. Ja, auch ich hätte es gerne wieder wärmer. Aber wir haben wenigstens Heizungen hier*1, und außerdem habe ich als Kind mal im April noch einen Schneemann gebaut.

Dieses dauernde Gejammer über das Wetter geht mir
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[ 13 Uhr 59 ] - [ 1 Kommentar ]

25. August 2011

Steinbruch Kauleiste. Teil zwo: danach.

Kategorie: Verrueckt

Mulmig war mir und unwohl bei dem Gedanken an das, was mir blühen würde. Denn als die Vertretung meines sehr zu empfehlenden Dr. Holtmann an
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[ 11 Uhr 22 ] - [ 1 Kommentar ]

13. März 2009

Keine Überschrift

Kategorie: Verschiedenes

Vorgestern kam ich am frühen Abend Heim vom Brutzler und seinem Mann. Bestens erholt war ich und habe die großartige Gastfreundschaft der beiden sehr genossen. Danke, ihr Zwei!!!

Der Briefkasten war voll mit Amazon-Bestellungen. Unter anderem Chuck Berry: Hail, Hail RockNRoll und Cannibal Holocaust.Das war schonml recht erfreulich.

Gestern fing der Tag erstmal nicht so gut an: Mein Zahnarzt erklärte mir, daß die Macke im Zahn doch eine Nummer größer sei als geplant. Es tat zwar nicht weeh, Dr. Holtmann betäubt erstklassig. Aber es hat ewig gedauert, und die Geräusche sind immer kaum auszuhalten.

Danach holte ich mein Fahrrad aus der Werkstatt. Der Freilauf war kaputt, die ganze Hingterradnabe und noch viele Kleinigkeiten. Kostenvoranschlag: €160;-
Damit hatte ich gerechnet. Umso erstauter war ich ob der endgültigen Rechnung: Nur wenig mehr als die Hälfte.

smile

[ 11 Uhr 22 ] - [ 1 Kommentar ]

18. Juli 2011

Zahnarzt. Ulf. Angst.

Kategorie: Verrueckt

Ich sollte eigentlich mal wieder zum Zahnarzt. Routinesache. Aber:

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[ 14 Uhr 49 ] - [ 4 Kommentare ]

03. September 2015

Ausgebeult.

Kategorie: Verschiedenes

Plakat: Zahnschmerz verbieten! Karies raus!Meine Zähne (oder vielmehr das, was davon noch übrig ist) sind ja in den vergangenen Wochen eine Dauerbaustelle. An der bereits reparierten Stelle, deren grausamer Schmerz mich neulich zum Zahnarzt trieb, bildete sich bereits
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[ 19 Uhr 50 ] - [ 3 Kommentare ]

20. März 2013

Kosovo: Auf den Zahn gefühlt.

Kategorie: Aktion

Klägliche Reste eines Backenzahnes.In einem Land ohne Krankenversicherung, dafür aber mit einem Drittel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebend, kann man keine guten Zähne erwarten. Besonders früh erwischt es die Frauen. Die verheirateten Frauen. Denn die Babies saugen den Müttern unter anderem sozusagen das Calcium aus dem Körper, und die Kinder werden hier oft lange gestillt, und viele Kinder*1 zu haben ist hier im Kosovo eher die Regel denn die Ausnahme.

Durch das einzige, was hier reichlich vorhanden ist, nämlich die Armut, sind die wenigsten hier vernünftig ernährt, so dass der Calciumnachschub für die Mütter nicht gewährleitet ist. Die Zähne und die Knochen leiden darunter. Hinzu kommt, dass eine nicht vorhandene Krankenkasse auch keine Vorsorgeprogramme für Zähne und ähnliches hat. Eine Zahnbehandlung mag zehn bis zwanzig Euro kosten,
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[ 17 Uhr 55 ] - [ 2 Kommentare ]

25. August 2011

Steinbruch Kauleiste.

Kategorie: Verrueckt

Ein immer wieder auftauchendes Thema hier im Blog sind meine Zähne. Vor allem meine ehemaligen Zähne. Letztere verlassen meinen
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[ 07 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ]

21. August 2015

Kanalisiert.

Kategorie: Verschiedenes

Gestern musste ja mal wieder ein Backenzahn dran glauben. Wie gewohnt war das Ziehen ziemlich schwierig, da meine Zähne wohl relativ fest verwurzelt sind. Deshalb konnten -mit einer einzigen Ausnahme- alle Zähne (die Weisheitszähne eingeschlossen) nur in Trümmern geborgen werden.
Immerhin litt ich diesmal kaum unter Nachwehen- ich war lediglich
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[ 11 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]

14. November 2010

Schlachtet mich einfach (aus)!

Kategorie: Vergangen

Seit über zwanzig Jahren steckt er schon in meiner Patte, der Organspendeausweis. Der wievielte es ist weiß ich nicht, Umzüge und der Zahn der Zeit machten gelegentlich einen neuen Ausweis notwendig.

Was soll ich noch mit Organen, wenn ich tot bin? Autos werden ja auch erst ausgeschlachtet, ehe der schäbige Rest eingeschmolzen wird. Mein Gehirn würde ich wegen seines Zustandes vielleicht niemandem zumuten wollen, aber der Rest ist eigentlich noch recht gut in Schuß.

Ich sehe immer wieder Menschen, bei denen Organe versagen. Bei der Niere hat man wenigstens die Dialyse, bei der Leber ohne Transplantation derzeit keine Chance. Kunstherzen gibt es mittlerweile auch, nur ist es auch nicht die wahre Freude, an Maschinen angeschlossen werden zu müssen. Oder zu sterben. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, bleibt nur, gegen die Zeit zu warten. Den sicheren Tod im Auge, wenn kein geeigneter Spender zur Verfügung steht.

Geeignete Spender. Zu wenige tragen einen Organspendeausweis bei sich.
Geeignete Spender- ohne Ausweis sind viele lebensrettende Organe der Verwesung geweiht. Niere. Leber. Herz. Lunge. Und so.
Und wieder wartet ein Mensch vergebens auf eine erlösende Nachricht von Eurotransplant. Wieder einen Schritt dem Tode näher.

Weshalb zögert Ihr noch? In der schwarzen Kiste verrottet Ihr sowieso. Da braucht Ihr keine Organe mehr. Die Entnahme tut nicht weh. Ihr seid ohnehin tot.


„Don't take your organs to heaven - heaven knows we need them here“

Organspendeausweis zum Selberdrucken.
Angeregt durch Hermione,

[ 18 Uhr 46 ] - [ 6 Kommentare ]

18. Juli 2018

Scharf?

Kategorie: Verrueckt

Ich hätte eigentlich kein Problem, eine Brille tragen zu müssen. Dass der Zahn der Zeit an mir nagt ist mir schon länger klar. Schlimm
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[ 10 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ]

08. März 2011

Rock'n'Roll Music.

Kategorie: Vergangen

Auch wenn ich eher als harter Bube einerseits und Liebhaber der Alten Musik andererseits bekannt bin:

Die Beatles sind schuld. Chuck Berry ist genauso schuld, denn Chuck hat dieses Stück geschrieben, welches das erste war, was ich bewußt hörte von den Beatles. Das war es! Ich war elf, und fortan nudelte ich „Beatles For Sale“ rund um die Uhr auf dem Cassettenrekorder
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[ 11 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]

27. Mai 2011

Unheilverfahren: Verbohrt.

Kategorie: Vergangen

Ulf bohrt sich mit einer Schlagbohrmaschine ein Loch in den Schädel.
Zahnbohrung.Es gibt nichts, was es nicht gibt, und die seltsamsten Geschichten wußte immer mein Meister (für Uneingeweihte: mein Gitarrenlehrer). Er hatte gelesen oder gesehen, daß sich ein Typ zur Linderung von Kopfschmerzen, Depressionen und anderen Beschwerden tatsächlich selbst mit seiner Bohrmaschine Löcher in den Schädel bohrte. Ich las tatsächlich später selbst von ihm oder jemandem mit gleich bescheuerter "Selbstbehandlung". Ich meine, es war in der ZEIT oder im SPIEGEL, auf jeden Fall ewig her. Immerhin desinfizierte er die Region. Aber er schien mir recht beknackt zu sein, was aber sicherlich nicht von den Trepanationen kam, sondern schon vorher da war, sonst hätte er das nicht gemacht.

Dahinter stecken mal wieder obskure Wahnvorstellungen von "Medizin" und "altem Wissen". Ein eigenartiges Gedankenkonstrukt stützt eine "Heilmethode" die gegen alles mögliche hilft, nur in diesem Fall nicht wegen Unterlassung (wie bei Homöopathie und anderen Unheilverfahren), sondern wegen der nicht ungefährlichen Maßnahme. Weia.

Dann kam mein Meister mit einer Fernsehsendung, die ich leider verpaßt hatte, von der mir aber auch andere berichteten. Jemand, der seine Zähne selbst behandelte. Mit der Bohrmaschine. Also, so einer wie ich sie habe, nicht einer speziellen. Stelle ich mir schon vom Handling her äußerst schwierig vor. Und Vomit machte er bloß die Bohrlöcher wieder zu? Mit Zement aus dem Baumarkt oder der klassischen Plombe aus Blei? Mein Meister sagte jedenfalls, daß sein Gebiß kosmetisch wenig befriedigend ausgesehen habe.

Das war echt hardcore. Ich bin ja schon ziemlich abgebrüht, aber mir vorzustellen, ich würde meine Zähne selbst bohren, macht mir doch einige Mühe und anschließend Kollapsneigung.

Es lebe die Schulmedizin. In der Schule lernt man wenigstens etwas.

[ 15 Uhr 56 ] - [ 7 Kommentare ]