Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

06. September 2011

Einnahmevorschrift.

Kategorie: Verschiedenes

Wenn das mal nicht typisch deutsch ist wink :
Vorgeschriebene Reihenfolge zum Verzehr der Zwiebelmett-Portionen.
Sogar die Reihenfolge des Verzehrs der einzelnen Zwiebelmett-Portionen wird einem hier vorgeschrieben! Ts, ts, ts.

[ 06 Uhr 00 ] - [ 4 Kommentare ]

05. September 2011

Nicht immer juckt der gekratzte Kopf.

Kategorie: Verrueckt

Ich kam gestern abend von einer Feier nach Hause. Von der Bushaltestelle bis zur Tür beglitten mich jüngere Gestalten in Kinderform. Deren eine kannte mich schon aus dem Bus und erinnerte sich, daß wir wegen des mitgeführten Teilzeithundes Bruno ins Gespräch gekommen waren und wir ihr das berühmte Bild gezeigt hatten, auf welchem Bruno den Baum hinaufkackt.

Die Gruppe warn aus dieser Gegend, gemischtgeschlechtlich und überwiegend mit geschätzten zehn bis elf Jahren bealtert. Und unglaublich albern. Verdächtig albern sogar. Und begriffsstutzig, jedenfalls kapierte einer nicht, daß ich weder Alkohol noch Zigaretten mehr zu mir nehme und sie deshalb auch nicht mitführe. Mal abgesehen vom Alter... naja.

In meine Haare zu fassen gaben sie erst auf, als ich beinahe erfolgreich zugebissen hatte.

"Was habt Ihr denn geraucht?" frug ich im Scherz. Die Antwort irritierte mich ein wenig, hätte jedoch zum Verhalten gepaßt. Sie stellten mir unglaublich seltsame Fragen und begleiteten mich bis zur Haustüre. Naja, die "Wortführerin" wollte offenbar noch mit hinein. Was ich allerdings wegen des erheblichen Masseunterschiedes leicht unterbinden konnte. Das wäre es ja noch gewesen. Wer weiß, was daraus später gemacht worden wäre.

Irgendwie seltsam. Sehr seltsam.
War ich auch mal so drauf?

[ 13 Uhr 47 ] - [ 7 Kommentare ]

Sinnfindung.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Da des Menschen Hirn komplizierter ist als nötig, nimmt er die Geschehnisse um ihn herum meist nicht einfach hin. Er möchte wissen, warum das so ist, was ist, wie es ist. Und er sucht. Und irgendwann spaltet er erst Haare, dann Atome. Doch immer wieder tauchen, kaum daß eine Frage beantwortet wurde, wie bei der Hydra gleich mehrere neue Fragen auf. Und immer wieder scheitert der Mensch auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Diese Lücke läßt sich mit Religion füllen. Damit läßt sich viel erklären, auch wenn mittlerweile die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse manches ins Wanken bringen. Wenn ich nicht weiß, so kann ich immer noch glauben *1 Nun ist Religion auch eine nicht zu einfache Sache, gerade wenn sie sich mit Wissenschaft vereinbaren können lassen muß. Das verstehen viele Menschen nicht. Und wenn man nicht versteht, dann muß man eben noch mehr glauben. Zum Beispiel Esoterik. Die hat nämlich den großen Vorteil, daß man da zu wissen glauben kann, was einem gerade in den Kram paßt.

Dies wird meist irgendwie "spirituell" verwurstet und mit jedweder x-beliebigen Religion (gerne auch mehreren) gekoppelt*2. Esoterik ist im Grunde eine Art Religionsersatz, falls man Religion allein nicht versteht. Das vermeintliche "Geheim- oder Insiderwissen" und die Beschäftigung damit ersetzt dann das Denken weitestgehend. Karmablabla und so.

Und das nur, weil der Mensch meint, alles müsse einen Sinn haben. Warum denn eigentlich? Mir ist ziemlich schnurz, ob irgendetwas Sinn hat. Ich kann's eh nicht ändern, auch wenn ich es im Nachhinein vorher gewußt habe.

Sinn ist Unsinn. Ich brauche keinen "Sinn des Lebens". Ich lebe einfach.

[ 11 Uhr 51 ] - [ 5 Kommentare ]

03. September 2011

Abgenabelt.

Kategorie: Vernetzt

Nur noch das Netzkabel ist angeschlossen.Fernbedienung zum Synologydingsda.
So weit bin ich nun schon gediehen mit der Synology Station: Sie spielt die Musik. Zum Notebook führt nur noch eine einzige Strippe: Das Netzkabel. Und bei Bedarf wird der Scanner angeschlossen. Das Netzgedöns mit Fritzbox und Laufwerken und so ist alles in der Nähe der Stereoanlage, womit vor allem auch das Audiokabel aus dem Weg ist.

Ausschnitt Browsersteuerung von Synology.Im Prinzip funktioniert auch die Fernbedienung, allerdings habe ich noch nicht ganz heraus, wie genau. Aber damit befasse ich mich, wenn mein Hirn sich erholt hat von der Netzorgie gestern. So lange nutze ich die Weboberfläche oder wie das Dings heißt, also über den Browser, was auch recht komfortabel ist.

Wunderbar. Ich nähere die Geräte langsam meiner Idealvostellung von Musikbox an. Alles anhören können, ohne den Hintern vom Sofa lösen zu müssen.

[ 10 Uhr 12 ] - [ Noch kein Kommentar ]

02. September 2011

Das W-LAN, das Windows-Netbook und die Gewaltmaßnahme.

Kategorie: Vernetzt

Fritz alt.Der neue Fritz ist ja schon prima. Alles funktioniert, und endlich gehen auch USB-Geräte (beim alten war der Anschluß kaputt). Wunderbar. Nur das Netbook meiner Liebsten zickt. Aber nur, wenn sie es mit Windows hochfährt für ein paar Dinge. Unter Linux läuft alles wie gewohnt, aber unter Windows gehen weder LAN noch W-LAN. Mit Fritz!alt war das W-LAN kein Ding. Großartig. Sind vielleicht irgendwelche Treiberdateien beschädigt?

Wir prokelten und pfriemelten. Wir versuchten es mit Tethering via am USB angekabelten Smartphone. Nada. Schließlich verkabelte ich die Fritz!alt mit Fritz!neu und einem Netzwerkkabel und warf die Kiste an. Und- es lief! Bis wir eine Lösung gefunden haben und das Netbook mit Neufritz funkt, macht Altfritz sozusagen den Repeater. Nicht wirklich elegant, aber kreatives Quick'n'Dirty.

Wir sind dankbar für qualifizierte Vorschläge!
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PS: Der Dateiserver ist mittlerweile bei 95%. Vielleicht ist er ja fertig, bevor ich in die Urne geschüttet werde.

[ 23 Uhr 21 ] - [ 2 Kommentare ]

Arnulf Schwarzendeiker: Der Konfigurator.

Kategorie: Vernetzt

Der alte Fritz mochte nicht mehr so wirklich. Netterweise ist Fritz recht unkompliziert. Wenn man den Zettel mit den Zugangsdaten des Telephon- und Internetzanbieters parat und sich die VOIP-Daten auch notiert hat sowie das Telephonbuch gesichert ist, dann ist die Kiste in wenigen Minuten einsatzbereit.
Konfigurationsoberfläche der Fritz!Box.Und übernimmt die Arbeit als ISDN-Anlage, verteilt die Rufnummern auf zweimal Telephon (Jeweils mit eigener Sabbelkiste) und einmal integriertes Faxmodul, welches mir die Faxe per Mail schickt. Als DECT-Basisstation, an welcher nun zwei Mobilteile angemeldet sind, wobei eines (Das für unser Schlafzimmer) zu bestimmten Zeiten die Klappe zu halten hat. Je nach angewählter Rufnummer klingeln die Handgurken unterschiedlich. Aus Gründen. Und für die beiden Nummern gibt es je einen eigenen, in der Box integrierten AB.
Das gesicherte anlageninterne Telephonbuch aus der alten Box funktioniert auch in der neuen.

DSL läuft sofort, und der W-LAN-Router auch. Und die Kennung habe ich auch gleich angepaßt. Natürlich etwas musikbezogenes. Keine zehn Minuten hat es gedauert. Und nur wenige Minuten danach war auch der uralte USB-Drucker daran verkabelt und zum Netzwerkdrucker mutiert. So kann auch meine Liebste bequem drucken, und außerdem ist wieder ein nerviges Kabel weg. Zumindest aus dem Weg.

Zack, der Server.
Das Synology-NAS.Meine Festplatte platzt bald. Auch die meiner Liebsten. Die Musik ist ziemlich schuldig daran, denn aus Bequemlichkeit rippe ich gaaaaanz allmählich meine CDs. Und neue Mucke kaufe ich meist gleich als mp3 und verteile sie auf Festplatten und mp3-Telephon. Bilder und Filmdateien landen sowieso nach einer Weile auf einer externen Festplatte. Musik jedoch wird ständig gebraucht. Bislang versorgte mein Notebook die Stereoanlage über den Kopfhöreranschluß die Stereoanlage. Nicht sehr praktisch. Außerdem ist jedes Kabel ein Kabel zu viel. Netz reicht mir schon, um mir täglich den Hals zu brechen.

Ein Medienserver mußte her. Da ich nicht wirklich ein Nerd bin sollte das Gerät idiotensicher sein, nicht zu teuer und so.
Bei "Linux und ich" wurde neulich das Gerät vorgestellt, welches mir (und meinem EDV-Berater Olli) am brauchbarsten erschien.
Konfigurationsoberfläche des Synology NAS.
Natürlich war die Installationssaftware*1 auf Windows- und Mac-User abgestimmt, aber gegen meine Erwartung war auch für Linux was dabei. Ich versuchte, das Zeug zu installieren. Nach drölfzig Fehlermeldungen stellte ich dann genervt fest, daß die Saftware trotz der Meldungen installiert war und fehlerfrei lief.

Wie gut das Teil nun ist, kann ich noch nicht sagen. Seit mehreren Jahrhunderten bereitet es sich auf den Einsatz vor. Aber dann kann ich es an den (nicht inkludierten) Adapter anschließen und über diesen in die Anlage einspeisen. Sogar mit einer Fernbedienung! Und es läßt sich auch über eine Android-App steuern.

Ich bin gespannt.

[ 20 Uhr 44 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Ich. Nicht nur Metalhead.

Kategorie: Kultur

Metaller in Kutte.Auch wenn ich als Metaller bekannt bin- gelernt und immer geliebt habe ich klassische Gitarre. Auch wenn ich
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[ 11 Uhr 47 ] - [ 7 Kommentare ]

31. August 2011

Randgruppenbashing: Emo-tionales.

Kategorie: Verkohlt

Mißlungene Skizze eines Klischee-Emo.Ich finde ja, Emos *1 bieten sich prima an, über sie zu lachen und so. Alleine schon deswegen, weil die immer herumheulen. Dann haben sie wenigstens einen anständigen Grund zum plärren und können sich auch sinnloserweise ritzen, das machen die nämlich alle gerne. Das muß man, um ein Emo zu sein, sonst gehört man nicht dazu. Leider wird dann die tiefschwarz gefärbte Gesichtsgardine naß, die das halbe Gesicht verdeckt.

Ein Emo bietet sich auch deshalb an, weil man selbst keinen kennt. Nicht mal jemanden, der einen kennt, der einen Emo kennt, kennt man*2 . Gibt keine Konflikte.

Metaller in Kutte.Cool ist echt etwas anderes. Allein diese Haare! Ich meine, wirklich vernünftig aussehen tut ohnehin nur $_EIGENE_FRISUR. Ohnehin ist jede Szene außer $_EIGENE_SZENE irgendwie albern, nicht war? Ich zum Beispiel bin cool. Nicht so weinerlich wie diese Waschlappen. Und außerdem verletzen wir Metaller lieber andere als uns selbst, weil, wir sind voll die brutalen Schläger. Das kommt von der Musik, die ist schon so brutal. Und die Texte erst! Und die Rückwärtsbotschaften! Nicht wahr, und so in Metallerkluft mit tiefschwarzer Sonnenbrille nachts unterwegs zu sein, das ist doch viel cooler als sich zu jammeriger Musik an den Armen herumzuschnippeln.

Oder?

[ 12 Uhr 58 ] - [ 3 Kommentare ]

30. August 2011

Ich bin unangemessen.

Kategorie: Vernetzt

Öfter mal was neues. Anscheinend hat da jemand etwas gegen mich. biggrin

Ich kann da nichts machen zur Zeit. Vielleicht könnt Ihr ja dort die Botschaft verbreiten?
Screenshot Googleplus. Text siehe unten.
Ihr Profil wird geprüft

Ihr Profil wurde gemeldet, da es möglicherweise gegen die Community-Richtlinien oder die Namensrichtlinie von Google+ verstößt, und es wird zurzeit geprüft. Prüfungen erfolgen in der Regel innerhalb weniger Tage.
Während dieser Zeit können Sie Google-Dienste wie Google+, Google Buzz, Google Reader und Picasa, die ein aktives Profil erfordern, nicht in vollem Umfang nutzen. Ihre Nutzung anderer Google-Dienste wie Google Mail wird hierdurch nicht eingeschränkt.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit.

[ 10 Uhr 47 ] - [ 4 Kommentare ]

29. August 2011

Da sprach das Gehirn: Ich schrumpfe!

Kategorie: Verrueckt

Manche Tage sind eigenwürdig, trotzdem sie anfangen wie jeder gewöhnliche andere Tag auch: Mit dem Erwachen und Konsum von literweise Kaffee. Doch dann kommt ein Anruf von einem Freund, der heute spät zur Nacht eintrifft. Der erste Besuch in unserer neuen Wohnung!
Da sprach des Ulfes Hirn: Ich schrumpfe!
Früher wäre das nicht so einfach gegangen. Ich habe einst jeden Besuch, sei es bei mir, sei es bei anderen, lange im Vorraus geplant. Schon wegen der Dienstwochenenden, aber auch sonst war ich wenig flexibel. Doch irgendwie hat sich das geändert, nachdem ich meinen Krankenhausmarathon vor dreieinhalb Jahren endlich beendet hatte. Da fuhr ich dann mal eben mit drei Tagen Vorlaufzeit nach Berlin, eine ganz alte Freundin besuchen, und auch die legendäre erste Schweizreise war recht kurzfristig organisiert.

Und nun wird nachmittags ausgemacht, daß er mitten in der düsteren Nacht, nach ein Uhr, hier eintrifft.
Flexibel- ich! Und spontan!
Und meine Liebste und ich freuen uns.

[ 21 Uhr 50 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Google plus ist echt. Echt.

Kategorie: Vernetzt

Screenshot von Ulfs Google Plus-Profil.
Google plus ist so echt, weil da Klarnamenpflicht besteht. Wer nicht mit seinem echten Namen unterwegs ist, der fliegt raus aus diesem wirklich lebenswichtigen Sozialen Netzwerk. Und nun darf ich mich überprüfen lassen, weil ich verdächtigt werde, unter falschem Namen dort angemolden zu sein.

Sicher. Ich habe meine LeserInnen seit 2002 beschissen. Ich habe unter Falschnamen geheiratet letztes Jahr, und ich bin sogar unter falschem Namen geboren worden.

[ 13 Uhr 02 ] - [ 5 Kommentare ]

Medienporno.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Naturkatastrophen und Kriege sind der Geschlechtsverkehr der Medien. Und die Medien die Nutten der Konsumenten. Und sie machen Porno daraus. Unverhohlen werden die kleinsten Details ausgeleuchtet, nur, daß hier nicht rasierte Mösen und w
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[ 09 Uhr 44 ] - [ 5 Kommentare ]

28. August 2011

Food porn.

Kategorie: Verschiedenes

Schneidezähne gruben sich tief in die zarten kurzen Fasern eines sehr englisch gebratenen Steaks, bis sie sich inmitten noch etwas rohen Fleisches trafen und ein Stück abtrennten. Liebevoll trug die Zunge das Stück ins Innere zu den Molaren, welche das saftige Stück Rind genußvoll zermalmten...

[ 20 Uhr 09 ] - [ 1 Kommentar ]

Bullenschweine! Oder: Haß macht blind.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich bin nicht begeistert von Prügelorgien wie in Stuttgart. Und anderswo. Wobei ich nicht vor Ort war. Ich das Geschehen kaum beurteilen kann. Denn ich habe in derartigen Fällen immer zwei
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[ 09 Uhr 40 ] - [ 2 Kommentare ]

Ein Leben für den Fortschritt.

Kategorie: Verrueckt

Natürlich mach ich üblicherweise irgendwelche Fortschritte. Aber ebenso wie Fehler nehme ich wie
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[ 08 Uhr 57 ] - [ 1 Kommentar ]

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