13. September 2011
Indien: Gurus, Glaube, Aberglaube. Gewalt im Namen der Götter.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Polytheismus, also Religion mit mehreren GöttInnen, war für mich schon immer etwas besonders fremdartig. Den Monotheismus (ein Gott muß reichen, zur Not verdreifacht man diesen) war ich von klein auf gewohnt. Aber immer, wenn ich zum Beispiel im Fernseher vor allem hinduistische Religionszeremonien sah (die natürlich auch nicht ansatzweise erläutert wurden), fragte ich mich, wer da wie und worüber und überhaupt den Überblick haben könne. Bei so vielen drölfzigtausend GötterInnen, dazugehörigen Begleitviechern, Fahrzeugen und so.
Nun, das tut ja niemandem weh. Normalerweise jedenfalls. Allerdings gibt es zu jeder Religion auch passende Sekten und Gurus und Aberglauben und mehr. Im indischen Bundesstaat Maharashtra prügelt man sich um ein Gesetz gegen den Aberglauben. Hier mag man lachen über solch eine Vorlage. Da könnte man ja hier den ganzen Esoterik-Krempel samt Homöopathie verbieten und die Anthrooposophie gleich mit.
Allerdings könnten die Menschen dort ein derartiges Gesetz sehr gut gebrauchen, auch wenn sie es nicht wollen. Denn ich würde nicht zulassen, daß irgendwelche durchgeknallten Gurus, die behaupten, mit ihren Fußsohlen zu heilen, ihre abartige Neigung an kleinen Kindern ausleben, indem sie auf diesen herumtrampeln. Das ist wörtlich zu nehmen, und drum sollte nicht jeder hier auf die Quelle klicken- Zweiseitiger Artikel, mit Videos. Grausig. Und denen fällt noch mehr ein als das.
[ 17 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ]
Mehr Fläche auf der Arbeitsfläche.
Kategorie: Vernetzt
Vor knapp zehn Jahren oder so versuchte mich ein Freund zu Linux zu bekehren. Damals war es Suse und ging in die Huse, äh, Hose. Denn Internet war bei mir unmöglich, so sehr wir uns auch mühten. Und immerhin hatte er ziemlich Ahnung, hatte er doch eine wissenschaftliche Software programmiert, mit der er es bis in ein Nachrichtenmagazin schaffte, so bemerkenswert und raffiniert. Das Problem war damals offenbar die FritzCard, eine ISDN-Karte, die in Vor-DSL-Zeiten Maßstäbe setzte. Ich fand vieles zu Konfigurieren auch viel zu umständlich. Immerhin spielte ich eine Weile damit herum, entdeckte so sinnvolle Applets wie den Teekocher, der je nach gewünschter Stärke des Tees sich nach mehr oder weniger Minuten meldete.
Auch war damals schon möglich, mehrere Arbeitsflächen zu benutzen. Damals sah ich keinen Sinn darin, doch heute, nach zwei Jahren Linux bestens zufrieden mit der Handhabung, finde ich ihn durchaus.
Denn Ich mache doch gerne manche Sachen zeitgleich- Während des Schreibens gerade jetzt rippe ich (was denn sonst
?) klassische Gitarrenmusik mit Banshee, danach muß ich mal wieder die Tags nacharbeiten, was mit Ex Falso allerdings keine Minute dauert, denn das Programm identifiziert die Musik selbst und die Platte dazu. Zwei Programme in der Taskleiste.
Internetanwendungen: Evolution (E-Mail) und Firefox. Noch zwei.
Und dann mache ich ja gelegentlich Bilder, die ich dann noch zurechtschnippele, Gimp und eventuell noch Pröttelkram. Könnte aber auch Textverarbeitung und dergleichen sein.

So viele Programme unten in der Taskleiste (Die beim Gnome-Desktop Panel genannt wird) stören mich, sind unübersichtlich und so. Daher habe ich drei Arbeitsflächen in Betrieb. Wenn sich das Laufwerk meldet, weil die Rippchen fertig sind, wechsele ich nach Links, mache mal eben die ID3-Tags fertig und schiebe die nächste Scheibe hinein und starte das Gerippe, anschließend schiebe ich das Gerippte auf den Server und schwenke nach rechts, um weiter zu Bloggen oder zu Surfen oder so. Sonst werde ich ja nie fertig mit dem Kram..
Das macht schon einiges leichter. Wobei meine Liebste lieber eine Arbeitsfläche auf mehrere Bildschirme verteilt. Aus Gründen.
[ 15 Uhr 47 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Dienstag.
Kategorie: Verschiedenes
Meine Uhr geht nicht richtig. Ich hatte sie, schändlicherweise, wie ich zugeben muß aufzuziehen vergessen. Zwar ist mir die genaue Zeit nicht eigentlich wichtig. Doch uneigentlich gibt es hier in der Ecke exakt einen Laden, der Öffnungszeiten hat wie in den Siebzigern. Was auch eine Mittagspause bedeutet. Zeit ist relativ. Dumm nur, wenn alle anderen Uhren anders gehen.

[ 14 Uhr 25 ] - [ 6 Kommentare ]
12. September 2011
Heute ist Montag. Und Kirche und Staat sind alles andere als getrennt.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Am 22. Septembruar darf Papa Ratzinger vor dem Bundestag sprechen. Dann fordere ich aber gleiches Recht für alle Religionsoberhäupter. Dann sollen auch der Dalai Lama seine nichtssagenden Weisheiten dort weitergrinsen, wenigstens die deutsche Evangelische Kirche ihren Oberpfarrer (Oder auch Herrn Jürgen Fliege) dort antanzen lassen. Und irgendein Ayatollah oder so hätte bestimmt auch Bock darauf.
Warum denn Benedikt der Drölfzigste? Der in der Stadt, in der eigentlich ER empfangen werden müßte, Kanzelmerkel bei sich empfängt, als sei er der Gastgeber. Zumindest die Katholische Kirche scheint da Sonderrechte zu genießen. Nicht nur beim Arbeitsrecht. Für nichts ist Geld da- dafür aber schon, daß dieser Nosferatuverschnitt eine Art Staatsbesuch macht.
[ 16 Uhr 32 ] - [ 6 Kommentare ]
11. September 2011
Der Star und ich.
Kategorie: Hausmusik
Wer mich schon besser kennt, der weiß, daß mein Musikgeschmack sehr breit gefächert ist und daß einer meiner Schwerpunkte die Musik der englischen Renaissance ist. Wer Klassische Gitarre erlernt, der stößt geradezu
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[ 10 Uhr 56 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Mir würde der heutige Tag so am Allerwertesten vorbeijuckeln, wenn nicht...
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Mir würde der heutige Tag so am Allerwertesten vorbeijuckeln, wenn nicht mal wieder seit Wochen schon kein anderes Thema mehr in den offenbar nicht richtig
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[ 07 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]
10. September 2011
Gerippe.
Kategorie: Vernetzt
Fleißig rippe ich nebenher meine CDs, das heißt, ich lasse meinen Computer daraus mp3-Dateien machen. So muß ich nicht mehr aufstehen und die CD wechseln. Und ich kann sie auf dem Telephon mitnehmen für unterwegs. Wichtiger aber ist noch, daß meine Musiksammlung recht umfangreich ist. Und darin eine
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[ 19 Uhr 37 ] - [ 6 Kommentare ]
09. September 2011
Karriere. Vielleicht ein bißken.
Kategorie: Vergangen
Vorgestern telephonierte ich mit der Rentenversicherung, weil ich nun schon drölfzig Jahrhunderte auf die Bearbeitung meines Antrags auf beruflichen Rehabilitationskrempel wartete. Das sei noch beim Medizinischen Dienst in Arbeit, sagte man mir, und so wußte ich Bescheid und war erstmal zufrieden.
Heute allerdings holte ich schon die Nachricht aus dem Briefkasten, daß mir medizinisch-berufliche Reha empfohlen und bewilligt sei. Hups, war das plötzlich! Sechs Wochen vorraussichtlich werde ich dann getrennt sein von meiner Liebsten, das wird hart! Das vorgesehene Zentrum ist nicht eben ums Eck.
Die wollen dabei auch feststellen, wofür ich, wenn überhaupt, noch zu gebrauchen bin.
Nun füge ich mich in mein Schicksal.
[ 17 Uhr 33 ] - [ 12 Kommentare ]
08. September 2011
Münsters Printversion von RTL.
Kategorie: Kaeseblatt
Neuerdings können wir den Proll-Formaten der Hirnlos-Sender auch dann nicht entrinnen, wenn wir keinen Fernseher haben. Denn unsere ehemalige Zeitung Westfälische "Nachrichten" berichtet ebenso ausführlich wie langatmig über deren Enthirnungsmaßnahmen. Wobei mich doch sehr wundert, daß damit zur Zielgruppe auch
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[ 19 Uhr 59 ] - [ 16 Kommentare ]
07. September 2011
Was sind wenige Tage? Oder: Google nervt.
Kategorie: Vernetzt
Mein Profil bei Google+ wird nun schon seit geraumer Zeit überprüft. Nun gut. Da steht seit allerdings etlichen Tagen, diese Überprüfung dauere in der Regel nur wenige Tage. Nun ist die erste Woche um. Nachfragen kann man da scheinbar nirgendwo. Allerdings, auch wenn ich das Angebot gar nicht schlecht fand, ich vermisse es mit jedem Tag weniger.

So stelle ich dank Google fest, daß ich diesen Dienst anscheinend nicht so dringend brauchen muß wie die das gerne hätten, würden sie es nicht verhindern. Bemerkenswert, daß mich ein Anbieter selbst darauf aufmerksam macht, daß sein Angebot nicht so wichtig ist.
Überhaupt, Google: Ich mußte ja bis vor wenigen Tagen seit dem Ubuntu-Upgrade auf Version elf vom Firefox umsteigen, in dem ich es mir doch so gemütlich eingerichtet hatte... Nun nutzte ich Google Chrome, den ich irgendwann vergleichbar (aber nicht ganz genau so, wie ich gewollt hätte) zurechtgebastelt hatte. Damit konnte ich durchaus leben. Allerdings stellte Chrome meine Geduld gerne auf die Probe, denn machte man selbst oder poppte von selbst ein neues Fenster des Browsers auf, dann dauerte es vergleichsweise lange, bis man dieses auch nutzen konnte. Das Hauptfenster genauso. Doch noch länger dauerte das Schließen von Fenstern. Während dieser Vorgänge war Chrome komplett nicht nutzbar.
Nun, mein Firefox ist wieder der Alte, nur neuer. Tschüß, Chrome.
Probiert habe ich mal Latitude, doch nie den Sinn so recht begriffen, außer, man möchte unbedingt herausfinden, wie schnell man einen Akku leerbekommen kann. Und was war noch einmal dieses Buzz?
Den Kalender hingegen nutze ich mit Begeisterung. Das Adreßbuch in Googlemail bis neulich auch, weniger begeistert allerdings, seit es ein Eigenleben entwickelt hat und lauter unnützes Zeugs speichert.
Maps finde ich noch prima für unterwegs. Und was bleibt sonst?
Letztlich die Suche.
Schuster, bleib bei Deinen Leisten.
[ 14 Uhr 55 ] - [ 3 Kommentare ]
06. September 2011
Der legendäre Kardinal, die Haushälterin und das Gerücht.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
So? Bistum kritisiert Roman über Kardinal von Galen steht im Käseblatt. Sakrileg! Der selige, ja fast heilige und damit unantastbare Kardinal von Galen! Der niemals keinen Mist gemacht hat! In dem Roman namens "Dinge, die ich von ihm weiß" wird nämlich "dem Bischof ein Liebesverhältnis zu seiner Haushälterin unterstellt"
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[ 22 Uhr 35 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Die Schleswigholsteindatenschützer warnen: Surfen erzeugt Datenaustausch!
Kategorie: Vernetzt
Gilly hat es "Datenschutzgewichse" genannt.
Wenn ich sonst schon für Datenschutz bin, irgendwann wird es irre. Zum Beispiel ist neu am Start der "2-Click Social Media Button", weil nämlich die Datenschützer in Schleswig-Holstein unsere
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[ 15 Uhr 11 ] - [ 1 Kommentar ]
Mein Kampf.
Kategorie: Verschiedenes
Der Neue, ich nenne ihn mal vorläufig Skeletor, war binnen fünf Minuten an der Wand befestigt. Klingt schön einfach. Nur- zunächst mußte erstmal der langweilige
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[ 13 Uhr 16 ] - [ 9 Kommentare ]
Aussortiert.
Kategorie: Vernetzt
Nun räume ich ja schon recht lange auf, um und aus. Anlaß war der Umzug neulich. Überflüssige Gegenstände haben wir nun alle aussortiert, einige warten nur
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[ 10 Uhr 08 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Rätselbild Nummer drölf. Wer von Euch nutzt derartiges nicht professionell und weiß dennoch, was und wofür das ist?
Kategorie: Verschiedenes
Wer von Euch nutzt derartiges nicht professionell und weiß dennoch, was und wofür das ist? Wie immer gibt es nichts zu gewinnen.
[ 09 Uhr 34 ] - [ 12 Kommentare ]


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