Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

03. Juni 2011

Kurz-Rant:

Kategorie: Verschiedenes

Wißt Ihr, was ich totale Kinderkacke finde, die nur den Lesefluß behindert? Wenn (vorzugsweise Kiddies) ihre Botschaft verunlesbaren.

wâhnsînn_ìch_wêîss_dÂs_gËhört_­hîèr_Ñïcht_rÈìN_äbêr_Ìch_biÑ_à­uf_wÂs_geîlës_gëst0ssëñ_sÚcht_­mÀl_ãÚf_googlë_ÑÁch:

Und das ist noch harmlos. Nerv.

[ 20 Uhr 51 ] - [ 4 Kommentare ]

Drei Jahrzehnte und das Ende des Vierten.

Kategorie: Verrueckt

Drei Jahrzehnte verlief mein Leben eigentlich sehr geradeaus. Gut, 1985 der Umzug von Gießen nach Münster mit etlichen Problemen und dann die beginnende Depression. Aber sonst? Ich bekam gegen Ende der Schulzeit noch eine ernsthafte Idee, welchen Beruf ich erlernen wollte (vorher hatte ich den Erwachsenen erzählt, ich wolle Architekt werden, was mich zwar nicht die Bohne interessierte, aber die Leute zufriedenstellte, und meinen MitschülerInnen, ich wolle Schäfer werde, was diese garantiert genauso glaubten wie ich). Ich machte Zivildienst, machte meine Krankenpflegeausbildung, danach schaffte ich für fünfzehn Jahre auf meiner Station.

Als meine Depris mich dann 2006 das erste Mal so in die Knie zwangen, daß ich aufgenommen werden mußte, bekam ich das erstmalig Angst, ich könne berufsunfähig sein oder werden. Nun gut, bis dieses Jahr habe ich mich mal mehr, mal minder erfolgreich dagegen aufgelehnt. Dieses Jahr, das letzte, welches eine 3 voranstehen hat, ist das Jahr des Karriereknicks vom ausbildenden Krankenpfleger zum Quotenbehinderten. Und doch- erschüttern tut mich dies eher weniger. Andere Dinge, die da drumherum gelaufen sind, waren wesentlich schlimmer.

Die menschlichen Enttäuschungen eben gegenüber einer relativ großen Zahl von Personen zum Beispiel. Allerdings- das außerbetriebliche Umfeld ist Umfeld Nummer eins ist perfekt. Da hat mich noch nie jemand im Stich gelassen oder enttäuscht. Dafür bin ich um einige Erkenntnisse reicher.

- an Dein betriebliches Engagement wird sich irgendwann niemand mehr erinnern
- wenn man sich irgendwann in besseren Zeiten dafür bedankt hat, dann hast Du ein Riesenglück gehabt
- Nimm, was Du kriegen kannst, denn genau das macht man auch mit Dir
- Sozial ist, was anderen nützt, aber Dir schadet

Naja, vielleicht bin ich im nächsten Jahrzehnt (nächstes Jahr) dann ein wenig gnädiger.

[ 15 Uhr 37 ] - [ 2 Kommentare ]

02. Juni 2011

Herumgurken: Die EHECrise.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Die ForscherInnen zerschnippeln derzeit in Jamie-Oliver-Geschwindigkeit tonnenweise Gurken und andere Gewächse, um dem derzeit die Republik wüst heimsuchenden EHEC, dem Schwarzen Tod des Jahres 2011 (oder so?), auf die Spur zu kommen.

Da hatten wir ja zunächst die spanischen Gurken, die hierhergurkten. Und wie gurkten sie? bestimmt nicht zu Fuß! Denn ich habe noch an keiner pflanzlichen Gurke Extremitäten gesehen (für die, die auch Bakterien mit Viren verwechseln: Ihr meint sicher Exkremente!).
Gurkenlaster.
Rrrrrichtich! Alle Güter (auch wenn sie manchmal schlechter als güter sind) werden permanent durch die mehr oder weniger Europäische Union gefahren. Mehr oder weniger lebende Tiere zum Beispiel dorthin, wo Schlachten so billig ist, daß sich auch die hohen Kollateralschäden*1 noch rechnen, Schlachtabfälle, Gedärme, Mägen, gewöhnlicher Abfall, Brennstäbe, Kompost, Hausmüll und Zeug, von dem wir gar nicht wissen wollen, was alles auf jeden Fall nicht immer so frisch ist, wie draufsteht, wird hin-und-her gefahren. Aber nicht mit dem Bollerwagen, ne? Auch nicht mit der Eisenbahn, ne? Sondern mit

DEM LASTWAGEN!

Und ich habe arge Zweifel daran, daß die immer so schön gewienert und kontrolliert werden wie vorgeschrieben. Ich denke, da sind genug skrupellose SpediteurInnen am Start, die zur Reinigung den Praktikanten mit einer Flasche Febreeze in die Kiste schicken.

Und ob sich alle Leute, die die Gurken, Tomaten und Wiederkäuergedärme umpacken, immer sauber die Hände waschen, vor und nach dem Packen, vor und nach Kacken und so weiter?

In der Zeitung steht nur Gemüse. Guckt denn keiner mal bei den Speditionen?

[ 21 Uhr 43 ] - [ Noch kein Kommentar ]

01. Juni 2011

Da gibts doch auch was von der Googelfarm?

Kategorie: Vernetzt

Die hatten das ja groß angekündigt, das Analogon zum Like-Button von Fratzebuch. Jetzt ist es raus, frisch für Computerdeppen, die nichts besseres zu tun haben, als jeden Scheiß auszuprobieren.

Mal sehen, wie lange er bleibt...
Screenshot mit deuem Google-Button.
Himmel, das sieht das Bild Scheiße aus!

[ 22 Uhr 43 ] - [ 3 Kommentare ]

Die Welt, numerounlogisch betrachtet.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Die EsoterikerInnen und VerschwörungswittererInnen, die ich so kenne, können alles berechnen, was so geschieht und warum und so, besonders, wenn gerade mal wieder etwas passiert ist. Diese Berechnungen müssen zwar nicht unbedingt wirklich logisch sein, aber dafür irgendwie die Zahlen 23, 5 oder 11 oder besser beide enthalten oder ergeben, 666 ist übrigens auch nicht schlecht, obwohl manche Kabbalaexperten statt der 666 die 616 für die Zahl des Tieres halten. Worfür auch immer das Tier eine Zahl benötigt. Ich brauche ja auch keine Zahl, nur jemanden, der mich bezahlt.

Wie jemand von Numerologie überzeugt sein kann ist mir schleierhaft. Mathematik hingegen kann faszinierend sein, aber Zahlen Bedeutungen beizumessen, die sich vor mehreren hundert bis tausend Jahren irgendwelche durchgeknallten Typen unter dem Einfluß von Pils, Fliegenpils, Weihrauch under*1 sonstwelchem komischen Kraut ausgedacht haben, neee.

Vor allem gibt es etliche numerounlogische Systeme. Und wenn das mit der Berechnung mal nicht so funktioniert, obwohl man alle Kombinationen von vorhandenen Zahlen, Ziffern und Rechenzeichen schon ausprobiert hat, dann greift man eben auf ein anderes System zurück. Darf ruhig gemischt werden, wild und bunt. Hauptsache, das Ergebnis ist richtig.

Wenn jemand das braucht, weil er die Welt sonst nicht versteht... versteht er sie dann zwar immer noch nicht, aber er glaubt es wenigstens. Jedenfalls hacke ich diese Zeilen in eine konkrete Tastatur, und heute ist der erste Juni, und wenn ich unbedingt will, bekomme ich auch da einen Weltuntergangstermin draus.

Ihr Zahlen-Esos, soll ich Euch mal etwas verraten? Die Wirklichkeit kümmert sich einen Scheiß um Eure Berechnungen.

Zahlen, bitte.

[ 15 Uhr 56 ] - [ 5 Kommentare ]

Satanische Botschaft.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Vor gefühlten drölfzig Jahren war ja ziemlich in, vor allem bei Heavy Metal-Platten satanische Botschaften zu finden, die man durch Rückwärtsabspielen der Schallplatte (auf die Dauer mühsam) oder des Tonbandes finden können tun täte.

Wer so bekloppt ist, sich ganze Platten rückwärts anzutun, der findet auch etwas, was seine komische Idee bestätigt. Ich würde das ja anders angehen: Warum eine Botschaft umgedreht einbauen? Das versteht doch kein Schwein, hört sich Scheiße an und auch das Hirn kann diese Botschaft nicht entschlüsseln. Also ist es schlicht hirnrissig, sich die Mühe zu machen. Wofür auch? Wenn ich wirklich einen auf pöhse machen will, dann kann ich auch direkt von Teufeln und solchem Schmarrn singen. Mittlerweile geschieht das ja auch.

Überhaupt, Botschaften: Wo die Menschen überall Botschaften zu sehen glauben bzw. sehen wollen- sie suchen so lange, bis sie irgendetwas finden, das sie irgendwie in ihr Denken quetschen können. Das allsehende Auge auf der Dollarnote, neuerdings auch auf Schweizer Banknoten irgendwelcher Blödsinn... Klar haben Geheimgesellschaften nichts besseres zu tun, als ihre Geheimzeichen auf Geldscheine, Personalausweise oder von mir aus auch Klopapier zu pinseln. Dadurch wird es ja besonders geheimer, ne, weil, das kann ja niemand entschlüsseln, aber irgendwie sind die superintelligenten Aufdecker da doch drauf gekommen. Geldscheine. Gute Idee. Rückwärtsbotschaften....

Ihr Verschwörungstheoretiker und Geisterseher, merkt Ihr eigentlich nicht, wie behämmert Ihr seid?

[ 12 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

31. Mai 2011

Was aber sind Spanien-Gurken?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Spanien-Gurken nicht schuld an EHEC-Erkrankungen - Screenshot
Eigentlich klingt "Spanien-Gurken" am ehesten nach "auf spanische Art zubereitete Gurkendingsbums", so wie "Schlesische Gurkenhappen" oder so. Wenn ich die Herkunft der Gurken bezeichnen wollte, dann mußte ich doch richtig schreiben "Spanische Gurken"? Klingt auch besser und hat keinerlei wirklichen Mehraufwand. Aber seit etlichen Jahren, so scheint mir, ist der falsch verwendete Bindestrich Mode geworden. Und was nützt er? In diesem Beispiel werden dadurch exakt zwei Zeichen eingespart.

Das ist kein erfreulicher Umgang mit der doitschen Sprache, sondern ein ziemlich grausamer. Na gut, die WELT ist ein Blatt von Springer, aber andere Zeitungen wie vor allem das ehemalige Nachrichtenmagazin machen das auch. Ich finde, gerade Zeitungen könnten mit etwas virtuoserer Sprachgestaltung auf die Sprache der Bevölkerung einwirken. Die plappert ja ohnehin alles nach, dann sollte das wenigstens gut klingen, finde ich.

[ 16 Uhr 30 ] - [ 6 Kommentare ]

Spinnkram mit Förderung. Film.

Kategorie: Kultur

DVD-Cover Arachnid.Ich habe mich derzeit auf Horror ab 16 verlegt, denn meine Liebste mag den Anblick von Gedärmen nicht so sehr. Vor ewigen Zeiten hatte ich mir unter anderem einen Film namens "Arachnid" bestellt, denn irgendein Experte hatte ihn mir empfohlen.

Dem Vorspann zu entnehmen war, daß der Film vom Spanischen Kulturministerium und von der Europäischen Union (also auch meinen Steuergeldern) gefördert war. Hört sich schwer anspruchsvoll an, ist aber doch das übliche Spiel: Ein Haufen Leute Landen in der Pampa (hier: Insel) und das Fahrzeug (hier: Flugzeug) geht kaputt, und telephonieren und funken is nich. Die Crew latscht durch den Dschungel, um den Auftrag, den Eingebohrten medizynische Hilfe bei noch unbekannten tödlichen Krankheiten zu bringen. Ab und zu wird jemand von komischem Getier angefallen und stirbt früher oder später daran, daß die Viecher seinen Körper wieder verlassen. Ein extrem logischer Weg ist natürlich, sich erst zum Auge durchzugraben, welches ja in einer knöchernen Höhle sitzt, und dieses dann wie einen Tischtennisball herausploppen zu lassen. Lustig, aber anatomisch Blödsinn.

Wir schlossen Wetten ab, wer alles überlebt (paßte dann auch).

Die langsam dezimierte Gruppe findet irgendwann eine riesige mutierte Spinne, die nicht freundlich gesonnen ist und außerdem einen kugelsichern Chitinpanzer hat. Aber auch dir größte Spinne muß sich mal häuten, und so läßt sie sich dann doch abmurksen.
Der Spinnenforscher, der wie Wigald Boning aussieht.Und so weiter. Und dafür habe ich Steuern bezahlt! Solche Filme gibts wie Meer am Sand. Das Beste an diesem Film ist, daß der mitgeführte Spinnenexperte irgendwie aussieht wie Wigald Boning- und auch sonst er sein könnte.

Fazit: Leichte Unterhaltung, wenig Ekel, gelegentliche Schreckeffekte, Ansonsten die ewig gleiche Story. Und die Spinne hatte keine Haare.

[ 12 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ]

30. Mai 2011

Star EHEC - Krieg der Gurken.

Kategorie: Verkohlt

EHEC I- Die stinkende Bedrohung.
EHEC II - Angriff der Gurkentruppe.
EHEC III - Die Rache aus Schiet.
EHEC IV - Eine neue Seuche.
EHEC V - Das Robert-Koch-Institut schlägt zurück.
EHEC VI - Die Rückkehr der Todesgurke.

[ 23 Uhr 28 ] - [ 3 Kommentare ]

Grenzenloser Aberglaube.

Kategorie: Vergangen

Im Fahrwasser der bekannteren und seriösen Ärzte ohne Grenzen lassen sich mit ähnlichem Namen gefährliche SpinnerInnen mitziehen: Die Homöopathen ohne Grenzen, die gewiß von der Namensähnlichkeit bewußt profitieren. Wobei bei den Eso-Spacken überwiegend HeilpraktikerInnen am Start sind und damit nicht wirklich ausgebildete Mediziner (jedenfalls ist eine Ausbildung nicht vorgeschrieben), sondern ambitionierte Laienheiler, die mit wissenschaftlich widerlegten Methoden die Ärmsten der Armen quasi gesundbeten (besser ist das jedenfalls nicht!), während diese wohl eher auf gut ausgebildete und studierte, kompetente ÄrztInnen hoffen und daher den größten Bockmist glauben.

Die HeilerInnen behaupten sogar, mit den nachweislich wirkungslosen Kügelchen Malaria geheilt zu haben, wie die Tagesschau in ihrem völlig unkritischen Beitrag berichtet. Und für solch einen Mist zahle ich Gebühren! Der einzig korrekte Satz (wenn man ihn aus dem Zusammenhang reißt) in diesem Artikel ist "Homöopathie ist Wahnsinn" (Kristina Lotz).

Diese Etikettenschwindler (siehe Anfang) "bilden" auch noch aus und bomben damit auch noch den letzten Rest wissenschaftlich fundierter Medizin in Afrika kaputt. Statt daß saubere Brunnen gebaut und hygienische Verhältnisse geschaffen werden werden die Menschen dort so behandelt, daß sie eigentlich genauso gut wieder den guten alten Medizinmann ranlassen könnten.

Würden die, wenn man sie denn ließe, auch EHEC und Ebola bemilchzuckern? Oder ihren eigenen Angehörigen die wirksame Behandlung vorenthalten?

"Was in Deutschland funktioniere, könne in Afrika nicht schlecht sein."
Genau! Funktionieren tut Medizin. Nicht aber Zauberkugeln und -wässerchen. Wenn Wasser ein Gedächnis hätte, dann wäre es ja ohnehin voller Scheiße D40.

[ 16 Uhr 52 ] - [ 1 Kommentar ]

Heute...

Kategorie: Verschiedenes

...denken doch eine ganze Menge Leute an mich. Auch welche, bei denen ich damit nicht gerechnet hätte.

[ 11 Uhr 36 ] - [ 8 Kommentare ]

29. Mai 2011

Neue Seuche- neue Verschwörung!

Kategorie: Verkohlt

Diese ganzen Irren aus der rechtsesoterischen Verschwörungsszene melden sich ja gerne bei Seuchen zu Wort, die dann in der Regel in Wahrheit nämlich Biowaffen sind.

Also versuche ich mal, für EHEC was zu entwerfen. Mal gucken, ob da jemand drauf anbeißt. Je bekloppter, desto wahrscheinlicher ist der Erfolg. Denn die Autoren des Kopp-Verlages sind erstaunlich unkreativ.

Also:
Die CIA hat mit EHEC aus dem Darm des extra dafür erlegten Osama bin Laden gefangene Taliban aus Guantanamo infiziert und ihnen dann die Gurken rektal eingeführt! Damit wird dann die Vasallen-Region BRD GmbH beliefert, damit wieder irgendwelche Gesetze angeblich "zur Seuchenbekämpfung" verschärft werden können.

Das wäre prima geeignet, aber dringend ausbaufähig. Wer hat Ideen?

[ 19 Uhr 54 ] - [ 1 Kommentar ]

Das Organisierte Erbrechen.

Kategorie: Verschiedenes

Da fressen die Menschen über Jahrzehnte HamburgerInnen diverser Fast(mit kurzem "a" in diesem Fall)foodketten, und jetzt scheißen sie sich wegen EHEC in die Hose. Dabei stirbt man mit frischem Gemüse definitiv (mein Lieblingswort, glaube ich) gesünder, Ha. Ha.

Außer für Hot Dogs konnte ich mich noch nie für nordamerikanisches Schnellessen begeistern. Versucht habe ich es, in der Tat. Verschiedener Firmen (MäcBräch, Würger-King etc) Hamburger schmeckten zwar nicht ganz gleich, aber mir gleich schlecht. Dieser Einheitsgeschmack, der sich auf die Knospen legt wie das Blau der WC-Ente über die Keramik.... Bedient wird das Bedürfnis nach Würzigkeit, Salz, Süße und Fleisch, das ganze so weich und pappig, daß bei ausschließlicher Ernährung mit derartigem irgendwann die Kaumuskulatur atrophieren muß.

Nichts gegen einen guten Hamburger- selbstgemacht. In der Gourmetversion mit nicht durchgedrehtem, sondern fein gewürfelten und englich oder von mir aus auch medium gebratenem Filetsteak und selbstgemachten Saucen. Und einem richtigen, knusprigen und ungesüßten Brötchen.

Aber bei dem, was man so zu kaufen bekommt an industriell hergestellter Nahrung Scheiße, fehlt jede persönliche Note, Einzigartigkeit, Phantasie. Ich finde das traurig, aber ich vermute, daß die Geschmacksverdummung und die Aromatisierung zusammenhängen.

Ich finde es einfach nur widerlich. Einheitsgeschmack in Konsistenz für Zahnlose. Viel zu süß. viel zu pappig. Viel zu gleichgeschaltet einheitlich. Da ist mir der Nährwert für den Körper schon egal, wenn der Nährwert für Sinne und Gehirn fehlt.

[ 13 Uhr 32 ] - [ 4 Kommentare ]

28. Mai 2011

Ich träume, daß die Welt sich noch mal ändern wird...

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Auch wenn meine Situation nun geklärt ist, frage ich mich, ob man für menschenwürdige Arbeitsbedingungen wirklich einen Schwerbehindertenausweis brauchen muß.

Wo immer ich hinschaue, wird mit immer weniger Personal in industriellem Maßstab qualitätsgemanagter Akkord gekloppt. Von der Fabrik bis zum Kindergarten. jedem wird sein äußerstes abverlangt, und wer irgendwann aufgebraucht ist, fliegt raus, es sei denn, er weiß sich zu wehren und für einen Arbeitsplatz zu kämpfen, der auch für schwächere Menschen und ausgepreßte Zitronen geeignet ist. Um sich zu wehren sollte man aber sicherheitshalber rechtzeitig eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, damit man sich einen Anwalt leisten kann, denn ohne diesen wird man gnadenlos über den Tisch gezogen.

Wehrst Du Dich nicht, bekommst Du irgendwann Hartz4. Versuchst Du, eine Umschulung zu bekommen, dann wirst Du erst umgeschult und bekommst dann Hartz4. Denn wer nimmt Dich schon, wenn Du aussortiert, nicht mehr jung und nicht mehr leistungsfähig bist?

Wenn Du Dich hingegen zu wehren weißt, dann hast Du eine Chance, nicht völlig zu verarmen und dank Arbeitslosigkeit noch mehr Deinem Leiden zu widmen.

Arbeitslose haben wir doch schon genug.

Macht die Arbeitsbedingungen menschlicher. Stellt mehr Leute ein. Tut mehr für die MitarbeiterInnen. Verheizt sie nicht. Beutet sie nicht aus. Betrachtet sie nicht nur als Material, sondern als Menschen.

[ 16 Uhr 24 ] - [ 9 Kommentare ]

Ich lasse mich nicht auf meine Defizite reduzieren!

Kategorie: Verrueckt

Auch wenn sie zeitweise zu überwiegen scheinen. Aber ein paar gute Eigenschaften werde ich wohl haben, auch wenn es Menschen gibt, die das anders zu sehen scheinen und auch noch meine Persönlichkeit als solche scheiße finden. Bitte sehr, ich bin auf Euch nicht angewiesen. Denn ich habe gelernt, zu kämpfen, und, noch wichtiger, zu merken, wann Verstärkung anzufordern ratsam ist.

Auch, wenn ich versagt habe: Ich bin kein schlechter Mensch.
Auch, wenn ich versagt habe: Ich habe meine Würde.
Auch, wenn ich versagt habe: Meine Persönlichkeit würde ich gerne behalten dürfen.
Auch, wenn ich versagt habe: Ein paar gute Eigenschaften habe sogar ich. Auch, wenn diese nicht in einen Industriestandard passen.

[ 13 Uhr 19 ] - [ 2 Kommentare ]

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