Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Archiv.

29. Februar 2008

Scheint gut zu laufen für mich

Kategorie: Psycho?!?

Es hat aber auch lange gedauert. Mit der Kombination von Fluoxetin und Sulpirid ging es mir ja schon etwas besser nach meinem ersten Krankenhausaufenthalt. Aber nicht wirklich gut, und zum Sommer letzten Jahres wurde es wieder schlimmer. SEHR viel schlimmer.
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[ 20 Uhr 29 ] - [ 4 Kommentare ]

20. Februar 2008

Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 4: Das Lebensprinzip Dünndarmzotte

Kategorie: Literarisch

von Ulf Hundeiker

Das Lebensprinzip Dünndarmzotte beruht auf der Idee, derzeitige Existenzaxiome zu verwerfen und die wahre Freiheit besitzen zu können, mit dem Darm zu denken.

1.
Der Mensch ist nichts anderes als ein Tier: animal televisionis. Infolgedessen ist sein Leben primär auf Eigen- und Arterhalt ausgerichtet (erhalten im Sinne von "bewahren", nicht "bekommen" ), kurz und primitiv: fressen und ficken.

Zum Punkte Fressen gehört per se auch die Verdauung des Fraßes und die Aufnahme in den Körper. Dies geschieht vorwiegend im Dünndarm (Ileum), welcher, den Horizont durch Zotten erweiternd, das wahre Organ der Aufnahme und Verarbeitung ist für fleischliches.

Der Mensch ist nur durch seinen Darm. Insofern unterscheidet ihn nicht allzuviel vom gewöhnlichen Tier. Der Darm bestimmt sein gesamtes Sein: wie gut er verdaut, wann er ausscheiden muß und welche Krankheiten er durch ihn hat: Verstopfung, Blähungen, Durchfall. Sein Denken ist sein Darm, seine Zotten. Und die Ergebnisse sind entsprechend: Fruchtbar, dünn-eklig oder auch nur heiße Luft. Heiße Luft: häufig das Ergebnis elfenbeintürmener geistiger Masturbationen wie dieser hier.

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[ 07 Uhr 19 ] - [ 2 Kommentare ]

19. Februar 2008

Kritik des nackten Wahnsinns (Kap. 3) in der Politik - oder gibt es eine Kleiderordnung im Bundestag?

Kategorie: Literarisch



Politiker kritisieren viel wenn der Tag lang ist, besonders in Wahlkampfzeiten. Die Frage ist nur, ob sie ihre Kritik auch in der Form des nackten Wahnsinns äußern, bzw. durch nackten Wahnsinn zum Ausdruck bringen oder auch nur bringen könnten. Meiner Meinung nach spricht vieles dagegen.
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[ 07 Uhr 12 ] - [ Noch kein Kommentar ]

18. Februar 2008

Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 2: Versuch einer (Ver)Klärung der Welt vermittels Marzipanbroten

Kategorie: Literarisch

von Ulf Hundeiker

Herzlicher Dank gebührt Zoltán B. , ohne dessen geduldiges Zuhören dieses Kapitel nicht möglich gewesen wäre.

Stellen wir uns nun vor: Es gibt nichts wirklich. Uns auch nicht. Es gibt nur Marzipanbrote*1. Stellen wir uns weiter vor: diese Marzipanbrote haben alle die Eigenschaft "marzipanbrot".
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[ 07 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]

17. Februar 2008

Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 1: Grundlagen zum Verständnis

Kategorie: Literarisch

von Ulf Hundeiker
Forderungen bestimmen unser Leben. Unser Leben, unser Da-sein ist eine Forderung, eine Behauptung ein Axiom. Wie wollten wir beweisen, daß wir da sind? Der geneigte Leser (so er denn existiert) mag dagegenhalten, daß wir ja denken, wahrnehmen und fühlen. Selbst schuld ist er.
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[ 13 Uhr 48 ] - [ 6 Kommentare ]

01. Februar 2008

Deutschstunde

Kategorie: Literarisch

Dem aufgehenden Vollmonde oder: Wie reize ich meine Deutschlehrerin
Das Verhältnis zu meiner Deutschlehrerin in meinem Deutsch-Leistungskurs war sofort von ihrer tiefen Abneigung zu mir geprägt. Das beeinflußte meine Einstellung zu ihr maßgeblich. Sie haßte mich, weil ich wegen plötzlich schlechter Chemienoten den LK gewechselt hatte und das Verbrechen beging, den Weg des Geringsten Widerstands zu wählen, wie sie sich ausdrückte. Da ihre Anerkennung zu erreichen vergeblich blieb, sah ich mich gezwungen, mich auf meine Weise gegen sie und Goethes schlechtestes Gedicht zu wehren:

Dem aufgehenden Vollmonde
(Goethe, Dornburg den 25.8.1828 )

Willst du mich sogleich verlassen?
Warst im Augenblick so nah!
Dich umfinstern Wolkenmassen,
Und nun bist du gar nicht da.

Doch du fühlst, wie ich betrübt bin,
Blickt dein Rand herauf als Stern!
Zeugest mir, daß ich geliebt bin,
Sei das Liebchen noch so fern.

So hinan denn! Hell und heller,
Reiner Bahn in voller Pracht!
Schlägt mein Herz auch schmerzlich schneller,
Überselig ist die Nacht.
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[ 08 Uhr 56 ] - [ 2 Kommentare ]