Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

20. Juni 2011

Schlimmer geht immer.

Kategorie: Verschiedenes

Ulfs Auge am Montag.
Fortsetzung folgt, fürchte ich.

[ 07 Uhr 56 ] - [ 5 Kommentare ]

19. Juni 2011

Blutig gehustet.

Kategorie: Verschiedenes

Ulfs blutiges Auge.
Ja, ich war schon beim Arzt.

[ 22 Uhr 52 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Amsterdam. Blutig ohne Helm.

Kategorie: Vergangen

Noch ehe ich das Geräusch hinter mir soweit verarbeitet hatte, daß ich mich umdrehte, teilte mit meine erblaßte Liebste mit, daß ich gebraucht würde. Über meine Schulter hinweg hatte sie mitangesehen, wie die unbehelmte
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[ 19 Uhr 39 ] - [ 2 Kommentare ]

18. Juni 2011

Keimfrei.

Kategorie: Vergangen

Bescheinigung über den Küchenhygienedings.Daß es mit mir beruflich weitergeht, das gebte ich hier schon bekannt. Wann und wie so ganz genau noch nicht, da gucke ich mir verschiedenes an bei meinem künftigen Arbeitgeber. Für den Fall der Konfrontation mit zum Verzehr durch größere Personenzahlen bestimmten Nahrungsmitteln, vulgo: einem Küchenjob, habe ich mich heute vorschriftsmäßig beim Gesundheitsamt nebenan über Lebensmittelhygiene belehren lassen.

War etwas stressig am Dönerstag, denn wir kamen gerade erst von der Universitätsklinik zurück. Aus (irgendwelchen) Gründen fand nämlich dort im Bistro die Unterzeichnung des Mietvertrages statt. Im August können wir erfreulicherweise umziehen. Das war alles sehr nett, dauerte aber recht lange und war alles sehr genau und damit das Gehirn beanspruchend. Wir kamen gerade passend zu Hause an, so daß ich gerade passend beim Gesundheitsamt (zum Glück nebenan) eintraf.

Zwanzig Schleifen kostete der Spaß, den sich, wie mir anhand der geschätzten Alter und des sommerlichen Zeitpunktes schien, wohl SchulabgängerInnen mit entsprechendem Bedarf auch gaben. Angekündigt wurde mir von Olli, daß diese Stunde nicht wirklich spannend würde. Ich hingegen fand das gar nicht so uninteressant, im Gegenteil.

Ich hoffe nur, ich habe die gute Frau nicht gar zu sehr genervt, weil ich (nach eineinhalb Jahrzehnten Gastroenterologie) Anmerkungen, anscheinend seltsame Fragen und sogar zwei Korrekturen hatte, was Darmgeschichten betraf, aber der Küchenkram war schon spannend. Erfreut war sie dann doch, als ich ihr mitteilte, daß ich ihr die ganze Zeit folgen konnte, was nicht jeder hinbekommt.

Jetzt bin ich küchenkeimfrei. Oder so.

[ 07 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]

17. Juni 2011

Das ist ja voll Achtziger.

Kategorie: Vergangen

Seit geraumer Zeit geistert ja so eine Art Selbstweihräucherung meiner Generation durch das Netz. Ganz nett, aber nach der drölfzigsten Wiederholung auch
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[ 07 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ]

16. Juni 2011

Das blaue Paar.

Kategorie: Vergangen

Samstag Nacht, wir, von Motörhead kommend. Der Nachtbus 82 von Wolbeck in Richtung Coerde, dem preisgünstigeren Wohngebiet von Münster. Haltestelle Hauptbahnhof.

Auf die hinterste Bank im Bus, ganz in unserer Nähe, setzt sich, so gut es geht, ein Paar, gänzlich blau, außen blau, innen blau. Aus den Jeansjacken lugen Tattoos sehr unterschiedlicher Qualität hervor, die Jacken und Hosen selbst sind alles andere als neu, aber einigermaßen sauber und heile. Die beiden scheinen gesundheitlich ihre besten Tage längst hinter sich zu haben, wenn sich auch, trotz schwerer Schätzbarkeit, erst Ende Vierzig sein mögen. Eine Alkoholfahne, bei der man selbst nicht mehr konsumieren bräuchte. Bewohner des Stadtteils Coerde aus der Klischeekiste.

Die Gesichter sind sehr verwittert und von langjähriger Alkoholkrankheit typisch gezeichnet, und ihr fehlt zusätzlich die obere frontale Kauleiste und offensichtlich die Kohle, sich eine neue zu beschaffen. Angesichts des Inhaltes der Klischeekiste könnte man nun als erstes auf die Idee kommen, er habe ihr im Suff und haushaltsüblicher Gewalt die Zähne ausgeschlagen.

Doch gehen de beiden ausgesprochen liebevoll und zärtlich miteinander um. Und schließen die Klischeekiste.

[ 07 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]

15. Juni 2011

Ich bin kein Akademiker.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Deshalb brauche ich auch keinen Doktortitel.

Nur ich? Oder brauchen andere den vielleicht auch nicht?
Wozu dient der Doktortitel, warum ist er so wichtig, daß sich Guttenberg und Koch-Mehrin diesen redlich ergaunert haben? Zeigt der Doktor, daß man besonders fähig ist, besonders kompetent und toll? Daß man sein Fach beherrscht? Vertrauenswürdig (HUST!!!) ist?

Wenn ich es richtig verstanden habe aus dem Munde eines erfahrenen Doktors und Professors, dann zeigt man mit seiner Dissertation, daß man wissenschaftlich arbeiten und damit neue Erkenntnisse schaffen kann. Nicht weniger. Nicht mehr. Und der Erwerb dieses Titels mache im Grunde nur dann wirklich Sinn, wenn man auch Forschung und Lehre anstrebe. Ansonsten sei die Arbeit eigentlich überflüssig, deren Fälschung somit auch.

Ich kann allerdings verstehen, daß jemand diese Fähigkeit beweisen will, auch wenn er nicht eines Tages Dozent und Professor werden möchte. Mir würde es vielleicht auch so gehen- den Doktorgrad erwerben, weil man es kann. Als Beweis sich selbst gegenüber. Wie ich damals mit dem Marathonlaufen.
Auch dort bescheißen die Menschen. Und letztlich sich selbst. Der trügerische Ruhm hätte vor mir selbst nicht bestand, und ich möchte doch können und nicht so tun als ob.

Ich verstehe das nicht. Der Titel allein nützt doch nichts, wenn man nicht gerade ein Schaumschläger in einer Welt aus Schein statt sein ist, wo ein jedweder Titel als solcher nichts als dickes Make-Up für eine Figur ist, verdeckend, daß darin nicht mehr ist als heiße Luft.

Naja, noch nicht einmal heiße.

[ 16 Uhr 21 ] - [ 5 Kommentare ]

Eine Woche Ritalin.

Kategorie: Verrueckt

Na gut, plus ein paar Tage. Wie fühle ich mich?

Ich bin irgendwie mehr anwesend. Die Welt ist wirklicher geworden. Früher hatte ich immer eine Art Gefühl, die Welt sei samt mir vielleicht nicht wirklich vorhanden. Nicht, daß es mich wesentlich gestört hätte, und ganz weg ist es auch nicht. Aber hätte ich es als schlecht empfunden, würde ich sagen, es ist besser. Ich kann mich tatsächlich länger konzentrieren. Und ich merke wesentlich mehr, zum Beispiel, daß meine Ohren ziemlich mies sind nach drölfzig Mittelohrentzündungen. Sollte ich vielleicht mal endlich zum Ohrendoktor gehen, vielleicht gibts dann ein Hörgerät und es ist besser? Aber zur Zeit ist die Vereinbarung von Terminen nicht so einfach, denn es geht voran. Dazu später.

Ich bin ebenso auch entspannter. Nicht, daß ich mich wirklich gestreßt gefühlt hätte, aber so perfekt scheint mein Zustand ja nicht gewesen zu sein. Die Stimmung fühlt sich irgendwie, wie soll ich sagen, glatter an, runder. Meine 85% sind so geblieben, aber sie fühlen sich angenehmer an. Laut meiner Liebsten bin ich gesprächiger. (Das bedeutet, ich muß nun unter regelrechter Logorrhoe leiden, denn schon früher war ich durchaus ausführlich). Und dieser Groll, diese Wut ist entschwunden. Wenn ich so zurücklese, wie ich mich zum Teil aufgeregt habe, das wäre nun anders. Ich zürne noch- aber nur einer einzigen Person, und das, wie andere mir sagten, die aus der Branche kommen, zu Recht. Aber ich lasse mir davon das Leben nicht verbittern. Die Sache ist so gut wie erledigt.

Und nun?
Mich erreichte der Anruf meines künftigen Chefs, während ich beim Integrationsfachdienst saß und mit meiner Integrationsfachfrau das behinderte Procedere erörterte. Die kommenden beiden Wochen werde ich an zwei Stellen hospitieren. So weit, so gut. Und dann wird geklärt, was ich wann genau tun mache und nach welchem Tarif das bezahlt wird, welche Schulungen ich brauche und ob sich mein neuer AG oder der IFD sich darum kümmert, daß die von der Deutschen Rentenversicherung übernommen werden.

Frau K. war gut zufrieden, auch ob meiner Mitarbeit. Ich denke, das ging vor allem deswegen, weil ich mit ihr sozusagen ein Zweithirn hatte und ich mich so sicherer und entspannter fühlte. Dadurch war der Kopf etwas freier.

Na prima, oder? Der Dschungel lichtet sich.

[ 15 Uhr 18 ] - [ 1 Kommentar ]

Was ist mit dem Hörnerv los?

Kategorie: Vernetzt

Ich meine jetzt nicht meinen Nervus vestibulocochlearis, sondern die Verbindung von meinem Notebook zur Stereoanlage. Mein Notebook hat keine Cinch-Stecker, und so mißbrauche ich den Kopfhörerausgang, an den ein entsprechender Adapter 3,5mm-Klinke auf Cinch kommt. So weit, so schlecht, denn phasenweise fällt der rechte Kanal mehr oder minder ausfällt under*1 knuspert.

Rupfe ich den Klinkenstecker dann unter furchtbarem Geräusch heraus und wieder hinein, dann geht es wieder eine Weile. Wobei das phasenweise mehr oder minder ausgeprägt ist, heute zum Beispiel hatte ich das Problem noch gar nicht.

In meiner Liebsten Ausgang: kein Problem. Kopfhörer auch nicht. nur dieser Adapter in dieser einen Dose. Sonst nirgends nicht.

Kennt sich jemand aus? Ich vermute ja, daß der Stecker und die Buchse nicht perfekt zusammenpassen und sich das temperaturabhängig durch Ausdehnung und Zusammenziehen verändert, so daß manche Tage weniger ausgeprägt Probleme machen.

Elektroniker, meldet Euch!

[ 08 Uhr 43 ] - [ 8 Kommentare ]

14. Juni 2011

Schlüsselerlebnisse.

Kategorie: Verrueckt

Die Insignien der Zugehörigkeit.
Die Dienstschlüssel.Am Montag, den ersten Juli 1991, stand der strubbelige neue Zivi auf der Matte. Und mußte sich erstmal ein Haargummi beschaffen. Und sich an einiges gewöhnen, was
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[ 15 Uhr 06 ] - [ 4 Kommentare ]

Das Geschwafel der Philosophen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Nein, ich will nicht einen Rundumschlag gegen alle Philosophen machen. Nur waren Menschen wie Immanuel Kant auch naturwissenschaftlich auf dem jeweiligen Stand der Zeit, während heute Philosophen aus irgendwelchen
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[ 07 Uhr 01 ] - [ 7 Kommentare ]

13. Juni 2011

Die einzig richtige Topfpflanzenzüchtungsethikerin.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eigentlich hat das hier nichts mit dem Frauenbild im Islam zu tun. Ich habe dieses Buch, welches in einem islamisch orientierten Laden mit merkwürdigen Öffnungszeiten schräg gegenüber zu erwerben ist, weder gekauft noch gelesen. Denn der Inhalt ist mir relativ gleich. Wobei ich mich schon frage, worin der Unterschied besteht zwischen idealen männlichen und idealen weiblichen Muslimen. Aber da würde das Buch vielleicht Antwort geben. Soll ich es mir kaufen?
Buch: Die ideale Muslima.
Ich mag nicht, wenn jemand sagt: So oder so bist Du ideal, und nicht anders. Allein die Vorstellung, der Mensch könnte perfekt sein, vor allem, er könnte nur so perfekt sein, wie ich vorgebe, finde ich abwegig. Das Buch könnte auch heißen: Der perfekte Atheist. Die einzig richtige Topfpflanzenzüchtungsethikerin.

Wer um alles in der Welt maßt sich an, zu sagen, was ideal oder perfekt ist? Dafür müßte man sich ja selbst perfekt zu sein anmaßen, weil, woher soll man sonst wissen, was perfekt ist?

Was ist der perfekte Mensch? Bzw. was wäre er, wenn es ihn denn gäbe? Wißt Ihr eine Antwort?

[ 20 Uhr 58 ] - [ 4 Kommentare ]

In der Hölle schmoren?

Kategorie: Vernetzt

Ausnahmsweise mal aufgegriffen, und zwar bei cimddwc: Ein Stock zum Thema Fundamentalissimus, original vom Fellmonster.
Himmel-oder-Hölle-Plakat von baptistischen Fundamentalistentaliban.
Immoral Young People / Immoral Old People: Alt fühle ich mich. Aber unmoralisch? Was ist denn Moral? Meine ist wahrscheinlich ziemlich anders als die der Talibaptisten.

Homos & Lesbos: Bin ich zwar nicht, habe ich aber in meinem Freundeskreis und finde das voll normal. Der Fahrschein zur Hölle ist zur Hälfte bezahlt.

Beer Addicts & Potheads: Ich nehme nur meine verordneten Medikamente. Ich trinke nicht mehr, ich rauche nicht mehr und mit Haschisch hab ich das eh nicht so.

Sports Fanatics: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper, dachte ich? Das sollte doch prima sein? Naja, momentan hab ich das nicht mit Spocht, da ist das egal.

Eyes That Seek To Lust: Meine Ehefrau darf ich doch wohl noch lüstern angucken dürfen? Wo sonst soll der Gemeindenachwuchs der Al Baptista herkommen?

Bodies Dressed To Attract Lust: Keine Ahnung, wie man das macht, aber ich denke, was den einen antörnt, törnt den nächsten ab. Ich kann doch nicht alle Geschmäcker bei der Lustbekleidung berücksichtigen? Oder ich laufe einfach nackt herum. Problem gelöst, Himmel noch möglich.

Witches & Occultists: Was sollte ich denn mit dem Kack?

Thieves & Greedy People: Eigentlich bin ich recht genügsam, aber in Bezug auf Speiseeis erfülle ich das Kriterium gierig auf jeden Fall. Ab in die Hölle, zweite Hälfte.

Atheists & Fake Christians: Dritte Hälfte Fahrschein.

Also habe ich, nach dem Abziehen des halben Himmel-Fahrscheins für das nackig Herumlaufen den Trip nach unten gebucht. Aber den Schilderungen nach zu Urteilen sollte es da ohnehin aufregender sein. Zumindest ist die Musik besser.

[ 12 Uhr 19 ] - [ 4 Kommentare ]

12. Juni 2011

Metal, Metalheads und die wilde Mischung.

Kategorie: Kultur

In meinem unmittelbaren sozialen Umfeld (abgesehen von meiner Liebsten) kommt Metal in keiner seiner unzähligen Varianten gut an. Mancher hat gar Probleme, dies
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[ 14 Uhr 48 ] - [ 1 Kommentar ]

Into the pit.

Kategorie: Kultur

Motörhead auf dem Vainstream-Festival Münster 2011.
Wir waren eigentlich nur wegen Motörhead gekommen. Sämtliche anderen Bands waren uns unbekannt. So kamen wir auch nicht schon um neun Uhr früh, sondern erst am frühen Abend. Eine Band, die stilistisch an die Pogues erinnerte, gefiel mir gut. Dem Volke auch, wie es schien, jedenfalls war während des Auftrittes Party und Abhotten angesagt. Bei der nächsten Band war es dann wieder ruhiger. Die Bands außer der genannten waren alle nicht so unsers.

Da das Festival mit zwei Bühnen lief, konnten wir uns während des vorletzten Auftrittes schonmal recht gut positionieren. Wobei wir noch einen Arbeitskollegen meiner Liebsten trafen. Den ich witzigerweise schon kannte, weil er mal einen Patienten bei mir besucht hatte und da wegen seines Motörhead-Shirts mit mir ins Gespräch gekommen war.

Ein netter Mensch stellte uns wegen der Feuchtigkeit noch ein Wacken-Regencape zur Verfügung. Doch mit Lemmy kam auch die Sonne heraus. Eigentlich seltsam. biggrin

Und alle hatten viel Spaß. Jeder auf seine Weise, und etliche natürlich auch im Moshpit. Ein gar erfreulicher Anblick. Leider direkt neben uns, und so war ich eine Zeit sehr beschäftigt damit, meine Liebste vorm Umgerempeltwerden zu beschützen. Sonst wäre ich vielleicht sogar mit hineingehüpft.

[ 11 Uhr 18 ] - [ 1 Kommentar ]

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