08. August 2011
So friedlich wie einst Woodstock. Nur ohne Hippies. Und mit besserer Musik.
Kategorie: Kultur

Full Metal Intercity:
Schon in der Eisenbahn schienen die meisten dasselbe Ziel wie wir zu haben. Denn sicherlich die Hälfte derer, die im Intercity gen Westerland saßen, waren entsprechend herausgeputzt, wie sich das für einen solchen Anlaß geziemt: Mindestens schwarz oder besser noch mit Festival-T-Shirt und so. Und tatsächlich, wer mit uns im Wagen saß stieg auch in Itzehoe aus. Von dort aus waren Shuttlebusse unterwegs, die uns in das größte Kuhkaff der Welt schaffen sollten. Leider hörten die Fahrer Radio, und das Programm paßte nicht wirklich.
Netterweise verscheuchte unser Fahrer jemanden, daß meine Liebste sitzen konnte. Trotzdem wir Stehenden uns sehr quetschen mußten, war die Stimmung ausgezeichnet und die Sprachen sehr international.
Full Metal Village:
Das legendäre Dorf der Gebangten empfing uns mit offenen Armen, die als solche erkennbaren Eingeborenen hatten ganz offensichtlich ihre helle Freude am schwermetallischen Volk. Und machten neben jeder Menge Späßen auch ein recht gutes Geschäft mit Speis' und Trank und Merchandising-Produkten wie dem Extra-Offiziellen-Wacken-Kaffee, der in der Tat ausgezeichnet schmeckte.

Wir checkten ein und gurkten nach einem Orientierungsgang über das Gelände in unser Quartier, denn wir wollten ja fit sein zum Größten Fest der Metalheads der Welt. Packten dann unseren mit dem Armbändchen erhaltenen Sack aus. Gutscheine, Informationsmaterial und diverser Krempel, was man eben so braucht. Und jeweils ein Kondom. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht, als ich feststellen mußte, daß es aus Gummi war und nicht aus Stahl, Chrom oder Eisen. Das müssen die noch verbessern, finde ich.
Full Metal Jackett:
Tatsächlich liefen mir auf dem Festival auch Menschen im Jackett über den Weg: Die Kopie der Blues Brothers. Ein paar sahen auch eher nach Love Parade aus als nach Metal, so in neongrünem Anzug, und einige im Fußballdress. Doch der größte Teil kam standesgemäß und kann in verschiedene Gruppen eingeteilt werden:
1.: Der Klassiker kommt vor allem mit seiner Kutte zu Jeans und derartigem. Kuttenträger sind allerdings nicht sehr häufig, die weitaus meisten kommen als
2.: Freizeitmetaller wie wir. Dresscode hier: Metal-T-Shirt oder vergleichbares, der Rest ist unterschiedlich. Die meisten hiervon tragen Wacken-Shirts, vor allem das aktuelle. Sonst Band-Shirts. Hier herrscht Motörhead vor, danach kommen Amon Amarth, aber auch rechtsextreme Bands wie Dimmu Borgir und Burzum. Hardrocker, Pioniere wie Led Zeppelin und sonstige in die richtige Richtung orientierte wie AC/DC kommen auch vor. Nietenarmbänder etc. kommen vor.
3.: Rock mit Rock: Ich sah in Wacken mehr Männer im Rock als Frauen. In der Regel waren dies Schottenröcke, was mit dem auf dem Gelände stattfindenden schottischen Sport zu tun haben mußte. Dieser fand im Wackinger Village statt, dort betrieben die VeranstalterInnen auch noch weitere Bespaßung mit Treiben, welches die meisten für mittelalterlich hielten. Knöchellange schwarze Röcke hingegen oder auch knöchellange Ledermäntel (bei der Hitze!) zeichneten den Black-Metalhead aus.
Full Metal Plauze
Eisen ist Metal(l). Fleisch enthält Eisen. Ergo ist Fleisch des Metallers Lieblingsspeise und war an den meisten Freßbuden zu bekommen. Doch auch für vegane Bleichgesichter ward gesorgt, unter anderem mit Tofu-Döner, den ich aber nicht versuchte. Ich habe bisher noch keine erfreulichen Erfahrungen mit Tofu gemacht.
Ansonsten: Saubere Schonts (aber so stark frequentiert, daß Mann zu sein doch recht nützlich war). Gute und recht teure Verpflegung, wobei die Penne Bolognese wie eingeschlafene Füße schmeckten, aber andere Sachen waren schon OK.
Wir schienen die einzigen zu sein, die nicht besoffen waren. Das machte aber nichts, ich konnte nirgendwo auch nur den geringsten Ansatz von Aggressionen feststellen. Ein paar mußten natürlich abtransportiert werden, und ich fragte mich, ob das der Sinn der immerhin 120 Euro teuren Veranstaltung sein konnte, vor sämtlichen Top-Acts wie Ozzy Osbourne, Judas Priest, Sepultura und Motörhead schlappzumachen. Aber: Alle waren lieb zu einander. Wie in Woodstock. Nur ohne Hippies, aber mit besserer Musik.


[ 08 Uhr 02 ] - [ 4 Kommentare ]
07. August 2011
Was wäre die RAF damals gewesen, hätte sie nicht das Internet gehabt?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Fritzens Hans-Peter meint, das Internet mache neue Terroristen. Sicher. Das sieht man ja an der Rote Armee Fraktion. Als die kein Internet hatten, mußten sie sich auflösen. Oder, äääh, wie war das nochmal gewesen?
[ 20 Uhr 42 ] - [ 2 Kommentare ]
Ein ganz normaler Sonntag im Leben des Ulf.
Kategorie: Verschiedenes
Großes Frühstück, zweieinhalb Liter Kaffee und freudiges Erwarten der Mittwoch gelieferten Waschmaschinenapparatur und des Telephon- sowie des Internetanschlusses.
[ 13 Uhr 04 ] - [ 7 Kommentare ]
05. August 2011
Rezepte
Kategorie: Verfressen
Eiscreme
Mango Spezial (Mangoeis mit Cayennepfeffer)
Dattel Spezial (Dattel-Parmesan-Eis)
Himbeer spezial
Kuchen
Schokokekse (Suchtgefahr!)
Apfelmandelyoghurtkuchen
Tiere
Verkrustete Babyschafsleiche
Speckpfannkuchen mit Birnen
Forelle
Red Snapper
Fingerfoodige Röllchen, auch als Beilage oder so.
[ 13 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ]
04. August 2011
Recht, Gesetz und Gäfgen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Markus Gäfgen hatte das Kind eines Bankiers zum Zwecke der Erpressung entführt und ermordet. Dafür sitzt er nun im Café Viereck. Nun haben die ihn ausquetschenden Polizeibeamten das Geständnis bekommen, in dem sie ihn mit Folter bedrohten.
Das ist aus gutem Grund verboten. Denn so manche verbrannte Hexe gestand alles, um weitere Schmerzen zu verhindern. Auch damals schon reichte oft zu drohen.
Nun sprach man ihm dafür ein Schmerzensgeld zu. Und ich höre schon den Pöbel am Stammtisch schreien.
Aber Recht und Gesetz sollten in einem Rechtsstaat für alle gelten, sonst landen wir sehr schnell bei noch mehr Willkür. Auch wenn es manchem nicht paßt: Wer Recht fordert, muß es seobst auch achten.
[ 12 Uhr 15 ] - [ 7 Kommentare ]
Wozu dieser Haß?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Anläßlich der schwachsinnigen Schwulen-Doktrin eines Geistlichen, der gleichzeitig Chef vom Oberschützendingens ist, die einem schwulen Schützenkönig aus Münster verbietet, mit seinem Mann nebeneinander zu marschieren (sein Mann wird in der Zeitung respektvoll als "Königin" bezeichnet), frage ich mich nach dem Grund der Homophobie.
Am aktivsten sind, so scheint es mir, religiöse Fundamentalisten, vor allem die amerikanischen Evangelikalen, die mit Schildern demonstrieren gehen auf denen Dinge stehen wie "God hates Fags!". Nach dem, was diese fest zu glauben vorgeben, müßten die Schwulen (warum dieser Haß sich nicht gleichermaßen intensiv auch gegen Lesben richtet ist mir unklar) doch ohnehin nach ihrem sündigen Dasein an den zusammensodomierten Krankheiten verbleichen und dann schnurstracks den Highway to hell nehmen und dort bis in alle Ewigkeit herumbrutzeln. Wozu also das Gezeter, wenn die vermeintlich gerechte Strafe folgen tun täte?
Abgesehen davon: Warum interessiert sich überhaupt jemand dafür, ob mann/frau Männlein oder Weiblein liebt? Sich zu lieben ist doch immer besser als zu hassen oder sich gar die Fresse zu polieren?
Und- was im Schlafzimmer geschieht, geht, solange niemand gegen seinen Willen zu Schaden kommt, hat doch niemanden zu interessieren. Ich will auch nicht wirklich wissen, wie die Evangelikalen, Muslime, Atheisten, Mönche, Pferde und Ziegen und so poppen. Ansonsten könnte ich mir ja einschlägige Filme beschaffen.
Ich bin noch nie von einem Schwulen blöde angemacht oder angebaggert worden. Im Gegenteil. Ich sehe keinen Grund, mich über Menschen aufzuregen, die niemandem etwas tun. Jedenfalls nicht mehr als Heten.
Das macht doch keinen Sinn. Haß ist sowas von AT.
[ 09 Uhr 42 ] - [ 12 Kommentare ]
02. August 2011
Leben: digital oder analog?
Kategorie: Vernetzt
Dr. Kall hat einen Stock aufgesammelt, der sogar mir behagt.
"Eigentlich bin ich nicht so der Stöckchentyp, aber das hier hat mir gefallen. Gesehen und in Guttenbergtechnik kopiert bei einem Pfarrer in Frankreich.
Während im Netz Web 2.0 schon zum alten Eisen gehört, stellt Frau Eisy von unqualifiziert.net die Frage wie 1.0 wir denn so im Alltag sind."
Wohlan, ich denke, das Ergebnis ist weder-noch:
CDs oder mp3-Player? von allem etwas, auch Vinyl und MC.
Festnetz oder Mobiltelefonie? Ich hasse beide.
Handy oder Smartphone? Smartie. Zum unterwegs was nachgucken, Kalender und so.
Notebook oder Tablet-PC? Notebook.
Buch oder E-Book-Reader? Papier gewinnt.
Buch oder Hörbuch? Hörbuch. Dann kann ich rumgammeln wie ich will.
Brettspiel oder Spiel-Konsole? Weder-noch.
Tagebuch oder Weblog? Blog. Seit 2002.
Bargeld oder EC-Karte? Kreditkarte. Damit verlagere ich das finanzielle Problem nach später.
Poesiealbum oder Social Network? Auch letzteres beginnt mir auf den Sack zu gehen.
Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV? Fernsehen muß ich auch nicht.
Videothek oder Online-Videothek? Ich neige zum Kauf.
Ladengeschäft oder Online-Shop? 80% Ladengeschäft.
Brief oder E-Mail? Fast nur noch E-Mail. Braucht sich niemand mehr über meine Schrift ärgern.
Urlaubspostkarte oder MMS? Postkarte. Wenn ich das nicht vergesse. Wenn ich mir wieder Urlaub leisten kann.
Straßenkarte oder Navigationsgerät? Navi ist eindeutig handlicher und paßt ins Smartphone hinein.
Duden oder Online-Duden? Ich schreibe, wie ICH will.
Pizza-Zettel mit Anruf oder Online-Pizza-Bestellung? Ich hasse telephonieren.
Briefmarke oder Online-Frankierung? Ausgedruckte Online-Briefmacke.
Papierrechnung oder Online-Rechnung? Wenn möglich, dann online. Papier stapelz sich immer so gräßlich bei mir.
Und zuletzt: mehr offline oder mehr online? Was bedeuten OFFLINE?
[ 15 Uhr 29 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Sind Zombies seelenlos?
Kategorie: Vernetzt
Die Frage stellt sich mir, da ich gerade, da die Welt schreiben tut: "Wenn Smartphone-Fans seelenlose Zombies werden" (via Susanne)
Hat man das nicht neulich noch vom Internet gesagt? Davor vom Computer zu Hause? Konsolenspielen? Dem Fernseher? Dem Radio hat man das sicherlich auch mal nachgesagt, denke ich, habe aber keine Quellen.
Ich denke, jeder hat seinen Umgang mit den Geräten, die ihn umgeben, in der Hand, wie auch mit anderen potentiellen Abhängmachern wie Alkohol, Tabak, Cannabis, bla. Mein Android-Telephon kann viel. Vor allem herumliegen und die Klappe halten, denn ich nutze es nicht viel. Deshalb habe ich auch nur ein relativ billiges Gerät.
Ich telephoniere damit oder schicke gelegentlich auch SMS (das hat mir meine Liebste schmackhafter gemacht, aber ich tue es nach wie vor selten). Ich empfange Mails, manchmal beantworte ich sie, so sie dringend sind, auch unterwegs, aber lieber nutze ich eine Tastatur dafür. Im Netz surfen tue ich weniger, allerdings finde ich praktisch, mal eben etwas nachschlagen zu können oder die Zeitung zu überfliegen. Die Möglichkeit, zu navigieren, wollte zunächst meine Liebste und ich nicht, ich mußte jedoch alsbald feststellen, daß Smartphone bzw. Tablet praktischer und handlicher sind als ein Stadtplan aus Papier.
Und ein Kalender, synchronisierbar und überall mit allen PCs nutzbar, der mich daran erinnert, wenn ich irgendwohin muß. Feine Sache das. Alles andere nutze ich kaum von unterwegs. Meistens probiere ich etwas aus, und wenn ich weiß, wie es geht, habe ich schon keine Lust mehr.
Ich lasse mich nicht von einer Maschine beherrschen. Ich nutze die Möglichkeiten, aber meine Seele lasse ich mir nicht rauben.
[ 09 Uhr 57 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Vier ist das Högelchen!
Kategorie: Verschiedenes
[ 09 Uhr 29 ] - [ 3 Kommentare ]
01. August 2011
Alles Memmen heutzutage!
Kategorie: Vergangen
Ich lebte bekanntlich® bis zu meinem dreizehnten Lebensjahr, also bis 1985, im Gießener Stadtteil Kleinlinden. Ein beschauliches Dorf, ruckzuck war man in der Wildnis. Oder im Freibad. Weit war es nicht zu gehen, und teuer war es damals® auch nicht. So verbrachten wir den Sommer, wenn wir uns nicht gerade im Wald skalpierten oder Friedenspfeife rauchten, abwechselnd im kühlenden Wasser oder auf der Liegewiese oder umgekehrt.
Es war herrlich erfrischend. Wir fanden es jedenfalls klasse. Und so brandete ein Sturm der Empörung los, als bekannt wurde, daß man das immer überfüllte Bad zu schließen gedachte. Die Bevölkerung stand geschlossen auf gegen dieses Ansinnen, und ich stand mit. Demonstrationen, Anhörungen, überall waren auch wir Kinder dabei, auch wenn manche Veranstaltung mehr als langweilig war.
Der Einsatz lohnte sich- das Bad gibt es noch heute. Und es ist bis heute ungeheizt. Wie damals®, als wir uns wunderten, wenn das Wasser mehr als siebzehn Grad hatte.
Nun hat man in Münster Stapelskotten saniert, geheizt mit Sorlardingens. Nicht sehr effektiv in diesem Winter Sommer. Und alle mosern wie bekloppt, auch in den Leserkommentaren im Käseblatt-Artikel darüber, daß die Leute mosern wie bekloppt über kaltes Wasser im Freibad. Wollen die Leute gekocht werden im Hochsommer (wenn es denn einer wäre, so daß die Anlage auch heizte) oder sich abkühlen?
Memmen.
[ 22 Uhr 40 ] - [ 1 Kommentar ]
Der gewaltig große Einkauf.
Kategorie: Verschiedenes
Wenn wir unseren Olli nicht hätten! Der ist nicht nur hilfsbereit, sondern hat auch einen großen Kombi als Automobil. Damit hat er mich erstmal zum Großmarkt gekarrt heute, während meine Liebste, mit der ich zusammen mit Olli einen unglaublich gewaltigen Einkaufszettel erzeugt hatte, wieder dem Olli seinen Brunoköter hütete.
Zum Glück kannte Olli sich in diesem Laden aus, in den mehrere A-380 gepaßt hätten. Wir shoppten gleich auf Vorrat, damit man später nicht für jedes leergewordene Dingsbums lossäckeln muß. Vom Ceranfeldschaber bis zum Kopfsalat. Der gewaltige Einkaufswagen brach fast zusammen unter der Last der Waren.
Der Kassenbon war fast einen Meter lang, über die Summe schweige ich lieber. Der Kofferraum des Volvo-Kombi war randvoll. Aber alles Zeugs, welches wir dringend benötigen und nun auch lagern können.
Morgen früh kommt der Kleiderschrank. Und wir richten uns weiter ein im neuen Heim.
[ 19 Uhr 31 ] - [ 2 Kommentare ]
Innovatives Verfahren zum Brennen von CD und DVD entwickelt!
Kategorie: Verschiedenes
Was nach einem Umzug alles zum Vorschein kommt: Nicht nur ein Toaster, sondern auch seine innovative Nutzung: Hier wurde anscheinend der Ausdruck "CD toasten" wörtlich genommen. Nennen wir es das neue Heißbrand-Verfahren nach Hundeiker.
Diese heiße Scheibe jedenfalls steckte im Toaster drin, wie auch immer sie dort hineingeraten sein mag.
[ 18 Uhr 18 ] - [ 4 Kommentare ]
Nuclear Nightmare.
Kategorie: Verrueckt
Ein Traum, gestaltet wie ein Film. Kommentare aus dem Off, Rückblenden. Der Kalte Krieg ist vorbei- er ist heiß geworden und damit der Dritte Weltkrieg. Menschen flüchten in notdürftig hergerichtete Keller, manche werden ausgesperrt und sehen den Blitz leuchten.
Jahrhunderte später, eine veränderte Landschaft. Menschen mit seltsamem Körperbau, doch auch ohne Arme geschickt, hüten in Felle gekleidet zu Pferde eine Rinderherde. Auch die Viecher sehen ein wenig seltsam aus.
Vor knapp dreißig Jahren war die Angst durchaus real. Doch weshalb träume ich, fast zwei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges und ausgerechnet in der vergangenen Nacht derlei Dinge? Ich glaube nicht, daß Träume eine wirklich sinnvolle Bedeutung haben, doch kann ich sie meist mit aktuellen Ereignissen verknüpfen. Aber dieses hier?
Ich habe keine Angst mehr, so wie damals jedenfalls nicht. Nicht davor. Kommt die alte Angst des zehnjährigen Ulf zufällig empor, ohne konkreten Anlaß, weil das Gehirn sich erinnert? Ich denke. Ohne Bezug zur Gegenwart. Erinnerungen, die mich nicht loslassen, die mich zum Pazifisten werden ließen.
Woran sich andere erinnern mögen, die selbst erlebten, die noch weniger vergessen können?
Ich will es nicht wissen.
Lieber einen unbestimmten Atom-Alptraum als erinnertes Wissen von grausamer Realität.
[ 07 Uhr 43 ] - [ 2 Kommentare ]
31. Juli 2011
Neues Heim, Glück allein!
Kategorie: Verschiedenes
Wir nahmen nicht wirklich schweren Herzens Abschied von unserer alten Wohnung. Naja, ein wenig schwer war mein Herz schon. Allerdings nicht vom Verlassen der alten Bude, in welcher ich immerhin dreieinhalb und meine Liebste mit mir knappe zwei Jahre gelebt hatte. Schwer lastete im Wortsinne das ganze Zeug auf meiner
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[ 20 Uhr 57 ] - [ 5 Kommentare ]
30. Juli 2011
Fehlersuche, fehlerhafte.
Kategorie: Verrueckt
Ich glaube (so meine neueste Erkenntnis, wenn das nicht wieder einmal absoluter Unfug sein sollte), daß nicht immer sinnvoll ist, einen konkreten Fehler zu suchen. An
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[ 13 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]


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