Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

19. August 2011

Gib HipHop keine Chance!

Kategorie: Kultur

Sticker: Gib HipHop keine Chance!Ich sah derartige Aufdrucke mehrfach in Wacken. Zunächst fand ich sie auch ganz witzig. Zunächst.

Ich mag Hip Hop wirklich nicht. Nicht nur das: Er macht mich unruhig, teils gar aggressiv.
Anderen wird das jedoch mit Metal so gehen, dachte ich alsbald.
Leben und leben lassen.
Zwingt mich ja niemand dazu, das zu hören. Also werde ich auch nicht dagegen kämpfen. Ich will ja auch nicht, daß man meine Lieblingsmusik bekämpft.

Sticker: Anti HipHop Liga!Ich weiß nicht, wie das zu einer Art Feindschaft werden konnte. Zumal es da ja auch noch dieses Zeugs gibt, welches Nu Metal genannt wird, gibt, welches beides in sich vereinen soll angeblich. Ist für mich zwar auch kein Metal, sondern Hip Hop mit E-Gitarre, aber: so what?

Solange ich Ton- und Datenträger habe mit Musik (bei weitem nicht nur Metal!), die mir mehr zusagt, und darüber die Kontrolle habe... Und ich nicht von Trägern von vollgeschissenen Hosen Baggy Pants vermittels Ghettoblaster zwangsbeschallt werde wie die Gammler am Hamburger Hauptbahnhof mit Klassik zu Vertreibungszwecken (!)...

Auch wenn ich manches scheußlich finde- bestimmte Formen von Musik und Kunst zu verbieten oder vorzuschreiben wie vor 70 Jahren, das muß ja nun auch nicht sein.

[ 18 Uhr 50 ] - [ 2 Kommentare ]

Berechnetes Verbrechen. Und seien es nur Zweifel.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Als jemand, der Hollywoodfilme eher selten guckt, bekam ich nur am Rande mit, damals vor einigen Jahren, daß da ein Science-Fiction-Streifen lief, in dem Menschen verhaftet wurden, noch ehe sie das vorgehabte Verbrechen begehen konnten.

Amiland hats
Den Rest lesen ]

[ 13 Uhr 26 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Betrachtungen zum #FollowFriday / #FF auf #twitter

Kategorie: Vernetzt

Heute ist Freitag. Mal wieder. Für Twitterologen bedeutet das: Der Tag, andere User zu empfehlen. Auch ich werde recht fleißig ampfohlen, von mehr Menschen, als ich einzeln danken könnte. Das ist mir zwar wenig verständlich, da ich meistens nur Mist twittere, aber erfreulich ist, beliebt zu sein.

Eigentlich ist die Idee des Follow Friday nicht schlecht. Viele empfehlen auch noch gemäß des Gedankens richtig empfehlenswert empfehlend, nämlich mit einer Empfehlung, also, äh, mit einem Satz, der die Empfehlung begründet. Das ist natürlich sinnig, denn sonst habe ich nur eine Liste mit Twitterati, denen ich folgen soll, und muß mühsam selbst herausfinden, wieso und weshalb. Je nach größe der Timeline kann das sehr hohen Zeitaufwand bedeuten.

Ich selbst habe immer nur in Listen empfohlen, denn ich hatte immer viel zu empfehlen. Anfangs gleich alle, als ich nioch nicht so viele hatte. Dann thematisch sortiert. Dann mal alle meine Neuzugänge. Und nicht nur Freitags, sondern dann, wann es mir paßte.

Nun aber habe ich aufgegeben. Ich hätte viel zu empfehlen. Und eine Empfehlung ohne Begründung ist wenig wert. Und ungerecht mag ich auch nicht sein.

[ 09 Uhr 22 ] - [ Noch kein Kommentar ]

18. August 2011

Als wenn ich immer nur Scheiße machen würde!

Kategorie: Vernetzt

Jedenfalls suggeriert das mein Ergebnis beim vom Kackblog vermittelten Test, des sich wohltuend abhebt von den drölfzigtausend anderen mülligen Langweilertests für Saunauntensitzer und Steakdurchbrater. Hier kommen Fakten, denen sich niemand entziehen kann, denn sie betreffen Euch alle!

Wie viel Scheiße hast Du in Deinem Leben schon gemacht? - Ich biete über 6,8 Tonnen brauner Stoffwechselabfallprodukte, die ich in etwa 23.000 Haufen (ist Durchfall eigentlich mitberechnet?) ihrem Schicksal in Toilette oder Mutter Natur überließ.

Wer denkt sich eigentlich immer solch einen Kack aus?

[ 19 Uhr 15 ] - [ 9 Kommentare ]

Schwarzfahrer.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Immer bin ich derjenige, der kontrolliert wird. Und sei es nur auf Sprengstoff. Oder sogar auf Fahrkahrten!

Nun, da wir etwas weiter draußen wohnen als früher und
Den Rest lesen ]

[ 09 Uhr 35 ] - [ 4 Kommentare ]

17. August 2011

Bloggen darüber, daß über Bloggen gebloggt wird.

Kategorie: Vernetzt

(Warum schreibt sich eigentlich Blog mit einem und bloggen mit zwei G?)
Tralali-Jana schrub gestern, daß sich achtzig Prozent aller Blogger damit beschäftigen tun täten, wie man bloggt. Dies mag ich so nicht bestätigen, denn in meinen etwa hundert
Den Rest lesen ]

[ 11 Uhr 05 ] - [ 7 Kommentare ]

16. August 2011

Von der Kunst, Kritik zu üben.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Meine Liebste und ich sind zwei verschiedene Menschen. Binsenweisheit, keine zwei Menschen sind gleich, und wenn man zu gleich ist, paßt man auch nicht zusammen. So wie zwei Stecker oder zwei Steckdosen.

Nun war meine Liebste ja ziemlich spontan bei mir eingezogen. Ihr erster Urlaub bei mir. Sonst war ich immer zu ihr in die Schweiz gedüst. Am dritten Tag dann sprach sie einfach: "Weißt Du was? Ich bleib jetzt hier!" - und so geschah es vor zwei Jahren. Wir waren ein Vierteljahr erst ein paar, und das auf mehrere hundert Kilometer Distanz. Also war ein stufenweises Immermehrzeitbeimanderenverbringen nicht möglich.

Natürlich hat jeder so seine Macken, die dem anderen nicht immer gefallen. Oder einer vergreift sich im Ton. Oder. Oder. Das Leben miteinander, auch außerhalb einer Paarbeziehung, ist gespickt mit großen und kleinen Konflikten. Da kann man sich schon mal anbrüllen.

Das muß man aber nicht.

Der Ton macht die Musik. Auch bei der Kritik. Wobei der Begriff "Kritik" zwar gerne negativ besetzt wird, aber eigentlich nur "unterscheiden" oder "abwägen" bedeutet. Kritik ist sehr nützlich, um Fehler oder andere Probleme beheben zu können. Denn was man nicht weiß, macht einen auch nicht heiß (also, nicht so sex-mäßig jetzt!).

Wir reden einfach miteinander. Und zwar so, daß einer den anderen nicht vor den Kopf stößt. Nach ganz billigen Regeln, die man auch in noch billigeren RatgeberInnen nachlesen könnte.
Wenn sich mehr Menschen wertschätzend gegenübertreten würden, mit dem Willen, sich zu einigen, dann würden sicherlich sehr viel weniger Köpfe eingehauen werden.

Das Leben, das Miteinander, Die Kommunikation, alles könnte so viel schöner sein.

[ 22 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ]

Fanpost.

Kategorie: Vernetzt

Fanpost per Mail statt eines Kommentares bekomme ich eher selten. Aber ich bekomme sie. Und auch, wenn mich etwas wundert, daß jemand mich und mein Blog toll findet (typisches depressives Denken!), ich freue mich immer sehr darüber und beantworte sie natürlich gerne.
Ulfs Hände an der Notebooktastatur, rechts Nietenarmband und Wacken-Armband, links Uhr Nomos Tangente.
Ich habe auch schon ein paar Mal Spenden per PayPal oder von meiner Amazon-Wunschliste bekommen. Nicht oft, reich werde ich niemals, auch bekomme ich die Hostingkosten nicht gedeckt.

Aber die Geste ist entscheidend: Jemandem Danke zu sagen.

Und nun ist es an mir, dies zu tun: Ich danke Euch allen, meinen LeserInnen, ob still, kommentierend, Mails schreibend oder schenkend. Ich freue mich, wenn Euch das Blog unterhält, hilft, anregt oder einfach gefällt.

[ 18 Uhr 47 ] - [ 3 Kommentare ]

Die Heavy-Metal-Bibel.

Kategorie: Kultur

Metalbibel.Ein angenehm düsteres Deckblatt war auf der Metal-Bibel, die am Eingang zum Festivalgelände in Wacken gratis unter die Menschen gebracht wurde. Meine Liebste schnappte sich ein Exemplar. Vielleicht stünde ja wissenswertes über die verschiedenen MusikerInnen und Stilrichtungen und Festivals drinne.

Jedenfalls vermuteten wir dies. Allein- die Bibel entpuppte sich beim ersten Durchblättern in unserem Quartier tatsächlich als Bibel. Jedenfalls als Neues Testament. Nun, das kann man ja auch schonmal gebrauchen, wofür auch immer. Das metallische daran waren die mehr oder minder (meist letzteres) bekannten MetallerInnen darin. Diese nämlich kamen darin zu Wort. Immerhin auch Nicko McBrain von Iron Maiden und Tommy Altrige von Whitesnake. Die anderen darin fielen mir mehr durch ihr seltsames Grinsen auf. Na gut, ich gucke auch immer doof vor der Kamera.

Der nicht-Bibelkram war ziemlich Jesus-Freak-artig.

Nun, wem es hilft... Wer möchte das Teil haben?

[ 15 Uhr 21 ] - [ 6 Kommentare ]

15. August 2011

Die Hand in der Handtasche.

Kategorie: Verschiedenes

Gestern begegneten mir die Ansichten (von Frauen natürlich), ohne die Handtasche ginge es nicht.

Ich hätte da Bedenken- die wollen da tatsächlich was reintun. Und zwar Geld, Telephon und all son Zeugs. Toll, dann kommt garantiert irgendwann irgendein Halbstarker auf einer frisierten Mofa und entreißt einem das lebenswichtige Hab und Gut und das ist schlecht.

Ich trage alles, was wichtig ist, so an mir dran, daß ein Langfinger, der mich heimlich zu beklauen versucht, da drannekommt.

Wie haltet Ihr das, besonders Ihr weiblichen Frauen?

[ 19 Uhr 42 ] - [ 3 Kommentare ]

Literweise Fliegenscheiße.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Der Gesundbeter der Nation, unter dem Namen Fliege, Jürgen bekannt, ist zwar gelernter Pastor. Dies scheint ihn jedoch nicht daran zu hindern, seltsame (große) Geschäfte zu verrichten mit vergorenem Zeug, welches er als Essenz bezeichnet, über dessen Erzeugungsmaschine er irgendwie herumgebetet hat.

Diese von Fliege angebetete Suppe soll nun irgendetwas bewirken.Was, das steht nicht dabei. Aber bei einem Literpreis von etwa vierhundert Euro muß die Flüssigkeit doch etwas bringen! Und sei es nur Geld in die Taschen des Omaumschleimers.

Nun, neu ist die Idee ja nicht, irgendwelchen Dreck als heilig zu vermarkten. Zum Beispiel irgendwelche Lumpen, die irgendwelche angeblichen Heiligen getragen haben sollen. Der evangelische Rattenfänger eifert so der Kirche des Mittelalters nach. Spät, aber auch die Protestanten lernen das Geschäft mit dem Glauben noch.

Was dem Mann heilig sein mag? Sein Geld. Was sonst.

[ 16 Uhr 11 ] - [ 4 Kommentare ]

Von Kajaks, Kanadiern und Eskimo-Tieren. Teil Dro. Äh, Drei.

Kategorie: Vergangen

Vom Kanuverein wurden auch Freizeiten geplant, zum Beispiel Richtung Gebirge für Wildwasserfahrten. Gebirgsgewässer sind üblicherweise eiskalt, das Wasser spritzt und man kippt auch schon mal um und nimmt ein Bad. In Eiswasser zu baden kann unbekömmlich sein, deshalb empfiehlt sich deshalb ein Neoprenanzug.

Kajak-Zeichnung.Diesen konnte ich beschaffen. Das heißt, mir schenken lassen, denn für mich damaligen Jungspund, der ich noch nicht mal in der Oberstufe war, wäre das nicht zu bezahlen gewesen. Nun hatte ich also Schutz vor kaltem Wasser. Und nun?

Natürlich kann man auf wildem Gewässer auch kentern. Umkippen. Kopfunter im Wasser landen. Schwimmen und gleichzeitig das teure Kajak zu bergen wäre ziemlich schwierig bis unmöglich. Die Inuit haben einst das entwickelt, was heute Eskimo- oder auch Kenterrolle genannt wird. Dies wurde vorher geübt. Außerhalb der Saison, wenn sonst nix los war im Verein. Natürlich nicht im eisigen Draußen, sondern in Badehose im Schwimmbecken. Ich saß also im Kajak, den Einstieg mit einer Spritzdecke verschlossen habend. Eine Spritzdecke ist vom Material einem Südwester nicht unähnlich. Nach oben wird sie mit hosenträgerartigen Dingern gehalten. Am Bauch dichtet ein Gummizug ab, und der Rest wird in einer Rille rund ums Einstiegsloch eingespannt. Wenn das Kajak mit Wasser voll ist, ist das Rollen sehr viel schwerer.

An Bug und Heck stand jeweils ein Sportkamerad. Um das Boot umzukippen. Man sollte eine Nasenklammer tragen- Chlorwasser in der Nase fühlt sich nicht erfreulich an. Um wieder hochzukommen und weiterpaddeln zu können, mußte ich mich sozusagen nach oben beugen, in Richtung Wasseroberfläche. Aber nicht darüber! Und den Kopf, der sowieso als letztes das Wasser verläßt (Hebelwirkung!), möglichst nah ans Boot. Das Paddel richtete ich parallel zum Boot aus, das bugseitige Blatt auf der Wasseroberfläche legend. Und dann mit kräftigen Zug einen Viertelkreis beschreibend von der Wasseroberfläche wegdrücken und gleichzeitig einen Hüftschwung (aber nicht wie Elvis) in die gleiche Richtung machen. Klingt einfach. Aber man muß es schon eine Weile üben, denn allein unter Wasser Ruhe zu bewahren ist nicht einfach, und dann alles richtig zu koordinieren...

Natürlich läßt Dich niemand ertrinken. Du ziehst vorne an einer Schlaufe die Spritzdecke ab und steigst einfach aus. Boot an den Beckenrand, ausleeren, fertig, weitermachen.

Woran das Projekt Wildwasser scheiterte, weiß ich nicht mehr, jedenfalls habe ich nie ein Wildgewässer befahren. Den unbenutzten Neoprenanzug bekam einige Jahre später meine kleine Schwester zum Surfen. So wurde er doch noch genutzt.

[ 14 Uhr 43 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Die ware Liebe des Herrn Boetticher:

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

"Es war schlichtweg Liebe!" flennte der Ex-Ministerpräsident in spe Christian Boetticher. Was war daran Liebe? Allein die Liebe zu Macht und Einfluß, die ihn das sechzehnjährige Mädel absägen ließ. Denn die Beziehung änderte sich mit seinen Karriereaussichten, mit der Gelegenheit, den bisherigen Ministerpräsdenten zu beerben. Denn da wäre dieses Verhältnis abträglich gewesen.

Nicht die Liebe zu ihr war der Grund, die Beziehung zu beenden, nicht die Idee, die sehr junge Frau könnte Nachteile haben dadurch. Allein sein Nachteil zählte. Das ist die Liebe der Politiker. Das ist der Skandal.

Mit Verlaub, Herr Dochnichtministerpräsidentenkandidat, Sie sind....

[ 08 Uhr 22 ] - [ 1 Kommentar ]

14. August 2011

Die Schwanzverlängerung in der Tageszeitung.

Kategorie: Kaeseblatt

Die Westfälischen "Nachrichten" halten sich mal wieder nicht an Ziffer sieben des Pressekodex. Allerdings hätte ich Werbung für schwanzverlängernde Firmen und idiotisch-aggressives Fahrverhalten eher in einschlägigen Magazinen erwartet.

Nunja. Letztes Mal hatte ich Erfolg, als ich einen Artikel beim Presserat meldete. Allerdings wurde daraufhin der Artikel nur ein wenig angepaßt. Der Rüffel wurde allerdings selbstverständlich nicht wie eigentlich gewünscht veröffentlicht.

Bald ist BILD.

[ 17 Uhr 41 ] - [ 2 Kommentare ]

Von Kajaks, Kanadiern und Eskimo-Tieren. Teil Zwo.

Kategorie: Vergangen

Wir hatten als Minderjährige natürlich nicht die Möglichkeit, mit Auto und dem großen Bootsanhänger zu anderen Gewässern zu kacheln, weshalb wir alltags nur auf der Werse schipperten. Gelegentlich allerdings wurden Touren organisiert, zum Beispiel auf die Lippe und so. Das brachte Abwechslung.

Kajak-Zeichnung.Die Saison ging eigentlich nur über die wärmere Jahreszeit. Im Frühjahr war Anpaddeln, im Herbst wurde irgendwann abgepaddelt. Im Winter passierte sehr viel gar nichts außer den üblichen Verdächtigen wie Weihnachtsfeier und Jahreshauptversammlung (an der ich immer teilnahm, mich aber tödlich langweilte, weil ich nichts begriff als vierzehnjähriger Bub). Bis ein Sportkamerad die Idee hatte, daß die hartgesotteneren Kanuten winters eine Telephonkette bilden könnten. Denn wegen Schmelzwassers waren im Winter etliche Gewässer befahrbar, die sonst zu schmal und flach waren, wie zum Beispiel der Eltingmühlbach oder die Aa, die sonst ein betoniertes Rinnsal war, schmaler als das Kanu selbst.

Vom Aasee bis zur Ems fuhren einmal. Das war eine ganz neue Erfahrung- statt wie gewohnt Uferböschungen war das zu einem reißenden Flüßchen angeschwollene Rinnsal direkt von Häuserwänden eingesäumt.

Daß der Winter nicht gerade die Hauptsaison war hatte einen im Wortsinne handfesten Grund: kalte Finger, kalte Hände. Eiskalt. Auch Handschuhe halfen kaum, denn irgendwann waren auch sie mit eisigem Wasser durchtränkt. Zwar hatten viele Paddel eine Art Ring um den Griff, der das vom gerade erhobenen Blatt triefende Wasser abfangen sollte, doch die Wirkung hatte Grenzen. Aber im Winter zu fahren machte beinahe mehr Freude als im Sommer, wenn ringsum alles weiß beschneit war und man weder Schmutz noch Müll erblickte.

[ 14 Uhr 16 ] - [ Noch kein Kommentar ]

neuere Beiträge | ältere Beiträge