Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Archiv.

30. April 2011

Adolf, die Nazi-Sau. Führer der Zombies.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Heute vor sechsundsechzig Jahren hat sich Hitler gestorben. Aber irgendwie auch nicht, denn seit seinem Auftauchen auf der Bühne ist er nicht totzukriegen. Das „Argument“, unter Adolf hätte es das nicht gegeben stirbt z
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[ 08 Uhr 52 ] - [ 2 Kommentare ]

26. April 2011

Innere Reinigung durch äußere Entsorgung.

Kategorie: Psycho?!?

Ulfs Bauteile vom Computer!Ich habe ja vor einiger Zeit begonnen, vorwiegend nicht mehr benötigte Elektronik und Bauteile zu zerlegen, zu sortieren und dann bei ebay zu verkaufen. Ich schrieb bereits, daß es mir weniger ums Geld geht als darum, daß noch brauchbare Teile weiter gebraucht und nicht enfach weggeworfen werden.

Ob sich der damit verbundene Aufwand finanziell lohnt? Geht so, viel nehme ich nicht ein damit. Aber ich befreie mich (und meine Liebste) damit von überflüssigem Ballast. Auch bei meinen Eltern lagert noch Zeug, welches nicht in unsere Bude paßt. Gestern habe ich meinen alten PC mitgenommen und zerstückelt.

Es befreit irgendwie. Ich höre auf, Dinge zu horten, die ich nicht mehr brauche. Ich befreie mich von Ballast. Irgendwie befreit das auch meine Seele, irgendwarum auch immer. Ich entrümpele.

Außerdem ist das natürlich wieder mal das, was mir mein Therapeut immer gepredigt hat, nämlich das A und O in der nicht-medikamentösen Bepressionsbehandlung: Aktivität.
Da das aber für mich in den Komplex „Aufräumen“ gehört und damit im Erfreulichkeitsspektrum in der Nähe von Bügeln, Telephonieren und Zähneziehen liegt, fühle ich mich auch noch wie ein Held. Ich hasse es und tu es trotzdem! Mann, bin ich ein Supermann!

[ 12 Uhr 23 ] - [ 1 Kommentar ]

16. April 2011

Gepinkeltes Dominanzverhalten.

Kategorie: Erlebtes

Heureka!
Bis eben habe ich mich immer gefragt, weshalb Bruno immer mitkommt auf den Schont, wenn man pissen muß. Wobei egal ist, ob Olli (sein Besitzer), meine Liebste oder ich Pipi machen müssen.

Ich bin kein Hundeexperte. Aber laut meinen Recherchen und meinen Beobachtungen schifft Bruno immer demonstrativ irgendwohin, wenn ihm irgendwie ein andere Köter begegnet. Das ist Dominanzverhalten und soll heißen: mein Platz! und die andere Töle beeindrucken.

Deshalb nehme ich als geträumter Fischpsychologe an: Bruno findet toll, wie dominant und viel wir pinkeln können und unsere Macht demonstrieren. Und verehrt uns desto mehr.

[ 18 Uhr 56 ] - [ 1 Kommentar ]

Schwänzchen in die Höh'!

Kategorie: Erlebtes

Bruno ist ein wahrer Siebenkacker. Jedenfalls hat er mal an einem Tag sieben Mal abgekotet. Ich finde das ja irgendwie neurotisch. Allerdings, viel
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[ 17 Uhr 08 ] - [ 10 Kommentare ]

08. April 2011

Depression saugt.

Kategorie: Psycho?!?

#Depression sucks. Depression sucks the soul out of you. Just like a #dementor. #harrypotter #psychiatry (twitter)

Was aber auch saugt, sind die beständigen Belehrungen von wohlmeinenden „Experten“, die zu wissen
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[ 12 Uhr 28 ] - [ 3 Kommentare ]

06. April 2011

Shut the fuck up!

Kategorie: Vernetzt

Mein Vater pflegt zu sagen, wer nichts positives zustande bringt, aber noch nicht zu doof ist, das zu merken, der macht eben etwas kaputt, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Das könnte ich auch auf dieses Abmahn-Gesocks beziehen. Wer sonst keinen Erfolg hat mit seiner Firma oder Kanzlei, der finanziert sich eben mit Abmahnungen. Einfach zu produzieren, kaum Produktionskosten, kein Lager benötigt und dabei recht erfolgversprechend. Vor knapp zehn Jahren wurde ich mal Opfer, als Webmaster einer Ortsgruppe eines Vereines. Heute würde ich mich wehren, damals übernahm das die Vereinskasse.

Die angeführten „Gründe“ sind teilweise absurd. So hat eine Firma aus der Stadt, die es gar nicht gibt, den Nerdaccessoireversand getDigital.de abgemahnt. Weil erstere sich irgendwann als Wortmarke STFU (Shut the fuck up!) eintragen ließen, welche zweitere schon lange auf alles mögliche draufdrucken. Jetzt haben die natürlich ein ziemliches finanzielles Problem. Eine gängige Jargon-Abkürzung als Marke und Abmahngrund? Soll ich mir jetzt „*g*“ eintragen lassen und alle Chatter abkassieren? Oder, wie der Internetzkasper vorschlägt, „Gott“ als Marke nehmen und dann die Kirchen abmahnen?

Gravenreuth ist tot, es lebe Gravenreuth.
Solche Typen machen das Internet kaputt.
Ich könnte auch Worte registrieren wie UND, DAS, DER und ICH. Die Literatur müßte neugeschrieben werden.

Natürlich ist die Rechtslage etwas komplizierter. Aber irgendwie...

[ 14 Uhr 22 ] - [ 3 Kommentare ]

04. April 2011

Followerpower: Institut für angewandte Bot-Forschung.

Kategorie: Vernetzt

Ziel des heutigen um elf Uhr gestarteten Versuchs war, durch massenhaftes retweeten durch echte, also menschliche Twitterbenutzer und einen weiter optimierten Killertweet möglichst viele nervtötende Bots möglichst lange damit Ping-Pong spielen zu lassen. Zwischen die Hashtags setzte ich noch unberautete Silben, falls ein Bot wider erwarten doch etwas spammiges darin erkennen könnte.

Die Zahl der Reweets an sich läßt sich nicht erfassen. Zum einen, weil nicht alle davon auf meiner Timeline landen, zum anderen, weil derer einfach zu viele sind.

Der Start der Aktion war geradezu explosiv und wurde dann langsamer, vermutlich auch, weil der menschlichen Retweeter weniger wurden (ist ja auch öde und nervig). Das Ende der Aktion, das heißt, das Ende der RTs durch echte Benutzer, war von mir auf 12:00 festgelegt. Bis dahin meldeten sich die Einsatz- und Feuerwehrbots in ihren verschiedenen Versionen und der Mutterbot, der um zwölf Uhr statt über 80 nur noch 40 Follower hatte. Dies dürfte damit zu erklären sein, daß durch den massenhaften Anfall von immer neu retweetetem Abfall dessen Follower unbefriedigt bis genervt entfolgen.

Außerdem sorgte das Projekt bei mindestens einem Benutzer für schwere Komplikationen, indem seine Twitter-App mehr als zehn Minuten mit laden beschäftigt war.

Seltsamerweise meldeten sich @moin_bot und @ficken erst nach zwölf, brachten dadurch aber das ganze wieder kräftig ins Rollen.

Aktuell (12:30) arbeiten die Bots noch bzw. wieder, dank @ficken und @moin_bot.

UPDATE 13:00
Die Ballwechsel-Frequenz hat stark abgenommen. Am aktivsten sind immer noch die Rettungsdienst-Bots.

(Der Ursprung der Aktion war übrigens ein zufällig entstandenes PingPong)

[ 12 Uhr 29 ] - [ 3 Kommentare ]

03. April 2011

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong. Versuch 3.

Kategorie: Vernetzt

Kurz die Regeln: #Hashtags, auf welche die Retweet-Bots auf Twitter reagieren, in einen Tweet schreiben, so daß die Bots sich immer wieder gegenseitig retweeten. Die Anzahl der Retweets zählen.


@ulf_der_freak, 3. April 2011: #Botforschung-Killertweet: #Moin! Deine #Mudda bekommt #Geld von der #Feuerwehr und #EinsatzFW zum #Ficken! #LOL @flomei @saskani

15:45: 2x@FeuerwehrRT, 2x@EinsatzFW, 2x@Mutterbot - macht 6 RT in 5 Minuten.
16:00: 3x@FeuerwehrRT, 3x@EinsatzFW, 14x@Mutterbot, 6x@FW_Einsatz, 2x@ficken - Nach 20min also bei 32 RT!
16:10: 38.
16:30: Wie? Keine neuen RT? Sind die Bots kaputtgegangen?
16:40: Keine weiteren RT?
17:10: Scheint tot zu sein, das Ding.

Fazit bislang: #LOL springt zumindest nicht sehr oft an. @Moin ist offenbar auch seltener als stündlich unterwegs. Außerdem scheinen zu lange Tweets nicht günstig, da die triggernden Hashtags dann früh abgeschnitten werden.

Wird der „Killertweet“ Von echten Nutzern auch noch retweetet, dann steigt natürlich die Zahl der RT weiter an. Diese werden vom Institut nicht mitgezählt.

[ 17 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong. Versuch 2.

Kategorie: Vernetzt

Fortsetzung von Versuch 1.

@ulf_der_freak um 12:36: Bot-Forschung 2: siehe http://t.co/n1Hb7MZ #Moin! Deine #Mudda ruft #Feuerwehr und #EinsatzFW, wenn sie #ficken will. #bot

Innerhalb kürzester Zeit reagieren Feuerwehr- und Einsatzbots sowie der @Mutterbot, der den modernen Retweet nutzt und damit den Originaltweet sowie die bisherigen RT ebenso retweetet, die zum Teil wieder RT werden..

Macht bis
12:40 schon 15 Tweets.
12:45: weitere 4, macht insgesamt 19.
12:50: sind bei 22. Durch die klassischen Retweets der auch gestern verwendeten Bots werden die Tweets immer länger, was bedeutet, daß sie am Schluß abgeschnitten werden wegen der 140-Zeichen-Grenze. Entsprechend sind jetzt nur noch #Mudda und #Moin zum triggern übrig, sofern nicht die Bots auch auf die Twitternamen reagieren.
12:56: @ficken schlägt zu mit drei RT. Macht mittlerweile 25. Wir der Wert von gestern gebrochen?
13:00: Dreimal @FeuerwehrRT und dreimal @Mutterbot, der die drei Tweets von @ficken übernommen hat. 32 RT, nicht zu fassen!
13:05: @Mutterbot hat die drei RT von eben vom @FeuerwehrRT weitergeschleudert. @FeuerwehrRT schickt einen davon gleich weiter. 34. Gehe erstmal Eis essen.
15:00: SECHZIG RETWEETS! Rekord!

[ 15 Uhr 16 ] - [ 3 Kommentare ]

02. April 2011

Institut für angewandte Bot-Forschung, Abt. Twitter-Ping-Pong.

Kategorie: Vernetzt

1. Versuchsaufbau: für die Hashtags #Feuerwehr #EinsatzFW #Moin #Ficken #Datenschutz gibt es zum Teil mehrere Bots, die getriggert werden. Entsprechend wird ein Tweet aufgesetzt, in welchem diese und etwas halbwegs neutraler Text aufgeführt werden.

2. Zweck des Versuches: Festgestellt werden soll, wie oft die Bots durch das Retweeten sich gegenseitig stimulieren, bis kein Retweet mehr ausgelöst wird.

3. Erste Feststellung: Die angesteuerten Retweet-Bots @feuerwehrRT (779 Follower zum Untersuchungszeitpunkt) und @EinsatzFW (526 Follower) „entwerten“ jeweils den Hashtag, der sie getriggert hat, indem sie zwischen Raute und Wort ein - einfügen, so daß der Hashtag nicht mehr als solcher erkannt wird. Durch diese Veränderung des Tweets erkennen auf andere Tags ansprechende Bots diesen jedoch als neuen Tweet und retweeten ihn abermals.

Der Bot @ficken (524 ) entwertet Hashtags nicht.

4. Der Versuch:
Um 19:26 wird von @ulf_der_freak folgender Tweet abgegeben:

Bot-Forschung mit Hashtags: #Feuerwehr #EinsatzFW #Ficken #Moin #Datenschutz - mal schaun, was die Bots draus machen!


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[ 20 Uhr 46 ] - [ 2 Kommentare ]

Sie beleidigen mich!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich habe nichts gegen Bettler, im Gegenteil haben viele meine Sympathie. Allerdings kann ich nicht all' mein Geld unter den Armen verteilen. Was mich aber stört, das sind diese Unterwürfigen. Gestern saß an einer Säule von Appelrath-Cüpper eine Frau südländischen, balkanesischen oder sintoromanischen oder so Aussehens, wiegte hospitalismoid ihren Oberkörper, während sie jammernd „Bitte....danke...bitte ...danke ...“ absonderte. Zu jedem, ob nun zahlend oder nicht.

Skizze knieender BettlerNoch fieser unterwürfig finde ich diese Typen, die wie betend auf den Knien ihre zur Schale geformten Hände entgegenstrecken. Grauenhaft.

Indem sie sich selbst vor mir erniedrigen, werfen sie mir indirekt vor, ich sein ein schlechter Mensch, weil ich diesen würdelosen Menschen nichts gebe. Dadurch stellen sie mich auf eine noch niedrigere Stufe als sich selbst, weil ich geben könnte und es nicht tue.

Doch zum Glück funktioniert in diesen Fällen mein schlechtes Gewissen nicht. Nein, ich werde sauer. Denn diese Sorte BettlerInnen beleidigt mich, indem sie mich durch ihre Selbsterniedrigung erniedrigt. Wer sich erniedrigt, um mir entgegenzutreten, tut so, als sei ich derart hoffärtig, daß dieses nötig sei, mein steinernes Herz zu erweichen.

Dann lieber „Hassemanemaaaak?“

[ 08 Uhr 59 ] - [ 7 Kommentare ]